Bekannte Klavierhersteller: Die renommierten Traditionsunternehmen
Sauter (1819, Spaichingen)
Die Carl Sauter Pianofortemanufaktur gilt als der älteste aktive Klavierhersteller Deutschlands. Carl Sauter übernahm 1846 die seit 1819 bestehende Werkstatt seines Onkels Johann Grimm, baute sie zu einer Manufaktur aus und gab ihr seinen Namen. Sauter baut heute hauptsächlich qualitativ höchstwertige Klaviere und Flügel in der oberen Preisklasse. Bekannt ist die Klavier Marke unter anderem für ihre Doppelrepetitionsmechanik, die ein schnelleres, leichteres Spiel erlaubt. Zudem achtet der Klavierhersteller auch sehr auf das Aussehen seiner Instrumente. Die Serie Sauter designe by Peter Maly wurde von dem Interieur Designer „für Wohnwelten von heute gestaltet“. Bist du auf der Suche nach Klavierunterricht? Dann bist du bei Superprof genau richtig.
Bösendorfer (1828, Wien)
Der renommierteste österreichische Klavierhersteller spielt sowohl in der Qualität als auch preislich in den obersten Klassen mit. Bereits kurz nach der Firmengründung 1828 erfreuten sich Bösendorfer Flügel großer Beliebtheit und wurden in die ganze Welt exportiert. Für Aufsehen sorgte das 1900 vorgestellte Modell Imperial, das jahrzehntelang der längste in Serie hergestellte Flügel war und bis heute das einzige Klavier mit 97 ist. Seit 2007 gehört der Hersteller dem japanischen Yamaha-Konzern. Bösendorfer Flügel und Klaviere werden aber weiterhin in Wien produziert. Wie wär's mit online Klavierunterricht?Blüthner (1853, Leipzig)
Das Leipziger Unternehmen Blüthner gehört zu den wenigen großen Traditionsunternehmen, die heute noch in Familienbesitz sind. Zu DDR-Zeiten war der Betrieb zwar verstaatlicht, ging aber nach der Wende wieder an die Familie Blüthner zurück. Besondere Bekanntheit erreichte der Klavierhersteller durch gewonnene Auszeichnungen an den Weltausstellungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Paradestücke aus der Produktion von Blüthner sind Flügel mit Aliquot-System, die seit 1873 gebaut werden. Das Besondere an ihnen ist, dass bei den höheren Tönen eine zusätzliche Saite als Resonanzsaite mitschwingt und die Obertöne verstärkt.Bechstein (1853, Berlin)
Die Pianofabrik von Carl Bechstein gehörte lange Zeit unbestritten zu den besten der Welt. Nach wie vor ist sie einer der größten Flügel- und Klavierhersteller Europas. Begonnen hat die Firmengeschichte in Berlin, wo Carl Bechstein ab 1853 in der Behrenstraße die ersten Pianos unter seinem eigenen Namen baute. Im Jahr 1856 konnte er seinen Betrieb bereits vergrößern und Mitarbeiter anstellen. Große Bekanntheit erlangte der Klavierbauer durch die hohe Belastbarkeit seiner Instrumente. Außerdem war Bechstein der Hoflieferant von König Friedrich Wilhelm IV. Bechstein arbeitete eng mit großen Pianisten und Komponisten zusammen. So verstand er es, seine Flügel stetig den Anforderungen der zeitgenössischen Musik und der Bedürfnisse der Musiker entsprechend weiterzuentwickeln.Steinway & Sons (1853, New York City)

Schimmel (1885, Leipzig)
Der Tischler Wilhelm Schimmler gründete 1885 in Leipzig seine Pianofortefabrik mit dem Ziel „das bestmögliche Instrument zu günstigem Preis zu produzieren“. Diese Strategie erwies sich aus durchaus erfolgreich. Schimmel-Flügel verkauften sich von Anfang an gut und das Unternehmen wuchs stetig. Seit 1929 hat Schimmel seinen Hauptsitz in Braunschweig. Die Beliebtheit der Instrumente ist ungebrochen und auch heute noch gehören Schimmel-Flügel zu den preisgünstigsten aus vollständig deutscher Produktion.Fazioli (1981, Sacile)
Der Klavierhersteller Fazioli ist zwar kein Traditionsunternehmen, gehört aber heutzutage zu den renommiertesten Firmen seiner Art. Gegründet wurde das Unternehmen 1981 von dem Ingenieur und Konzertpianisten Paolo Fazioli auf Sizilien. Der Klavierbau von Fazioli geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, was zu äußerst präzisen Instrumenten führt. Fazioli-Flügel gibt es ausschließlich in den höchsten Preisklassen. Bestaunen kann man ihren Klang auf den großen Konzertbühnen der ganzen Welt.Die besten Klavier Marken: Frischer Wind auch für kleinere Budgets
Klavier und Flügel aus europäischer oder amerikanischer Produktion sind sehr teure Instrumente. Zu den hohen Preisen führen neben dem hochwertigen Material auch die vielen Arbeitsstunden der Klavierbauer, die zur Herstellung eines Pianos nötig sind. Da sich nur die wenigsten Leute einen Steinway oder Bechstein Flügel leisten können, und die Instrumente für die meisten Wohnungen sowieso zu groß sind, ist die Nachfrage nach kostengünstigeren Klavieren, die dennoch eine gute Qualität aufweisen, groß. Die ersten Klavierhersteller, die diesen Bedürfnissen gerecht wurden, kommen aus Asien; genauer gesagt aus Japan. Das heute als Mischkonzern weltweit bekannte Großunternehmen Yamaha entstand Ende des 19. Jahrhunderts und verkaufte zunächst Harmonien. Um die Jahrhundertwende begann Yamaha mit der Herstellung von Klavieren. Heute produziert die Marke Klaviere, Digitalpianos und Flügel in allen Qualitätsstufen und Preisklassen und gehört zu den größten und beliebtesten Musikinstrumentenherstellern überhaupt.
- Steinway:
- Boston (Mittelklasse; hergestellt von Kawai in Japan)
- Essex (Billig-Marke; hergestellt von Pearl River in China)
- Bechstein:
- Hoffmann (Mittelklasse; hergestellt in Tschechien)
- Zimmermann (Billig-Marke; hergestellt in China)
- Blüthner:
- Haessler (obere Mittelklasse; hergestellt in Leipzig)
- Imrler (Einsteigerklasse; hergestellt in China und Osteuropa)
- Schimmel:
- Wilhelm Schimmel (Mittelklasse; hergestellt in Polen)
- Fridolin Schimmel (Billig-Marke; hergestellt von Pearl River in China)
Wie erstellt man ein Klavierhersteller Ranking?
Welches ist denn nun der beste Hersteller? Welche Klavier Marken die beliebtesten? Ein objektives Ranking der Klavierhersteller zu erstellen ist so gut wie unmöglich. Gibt es doch zu viele unterschiedliche und teils unvereinbare Kriterien, die zum Vergleich der verschiedenen Marken herangezogen werden können und müssten.
Mit KI zusammenfassen:


















