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Die schönsten Musik Sprüche zum Thema Klavier Spielen

Von Florence, veröffentlicht am 13/07/2018 Blog > Musik > Klavier > Musik Zitate: 20 bedeutende Aussagen zum Thema Klavier
Inhaltsübersicht

Richard Wagner sagte einst:

Da wo die menschliche Sprache aufhört, fängt die Musik an.

In der Musikgeschichte haben viele Komponisten ihren kleinen Beitrag zur Entwicklung der Musik und vor allem des Klavierspielens geleistet.

Schubert, Schumann, Chopin, Debussy, Brahms, Tchaïkovski, Berlioz, Haydn und andere sind Referenzen der Klavierkultur.

Letztere können uns alle etwas beibringen.

Um Dir beim Klavier Lernen zu helfen oder einfach aus Freude, den großen Intellektuellen und Pianisten zuzuhören, folgen jetzt einige Zitate, die Du dir merken solltest.

1. „Solange es um das Klavier geht, folge ich dem Gefühl. Ich misstraue ihm nur im Leben.“ – Oscar Wilde

Oscar Wilde (1854-1900) ist ein unter Literaten anerkannter Schriftsteller. Er ist der Autor vieler Zitate, wie z.B. :

Verrücktheiten sind die einzigen Dinge, die man nicht bereut.

Wenn Du also Klavierspielen möchtest, nichts wie los!

Wenn es um das Klavier geht, erklärt uns Oscar Wilde, ist es absolut unerlässlich seinen Gefühlen zu folgen. Die Musik wird tatsächlich oft der Spiegel der Seele genannt.

Musiker machen oft ihre schönste Musik wenn sie traurig, verliebt oder wütend sind.

Ein Ratschlag, den man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

2. „Ein großer Pianist zeichnet sich nicht dadurch aus, dass er die Technik ignoriert, sondern dadurch, dass er sie vergisst.“ –Alfred Cortot.

Als großer Pianist seiner Zeit gibt uns Alfred Cortot (1877-1962) hier einen wertvollen Ratschlag.

Die Technik ist wichtig wenn man Klavier spielt. Man braucht mehrere Jahre bevor man die Koordination der Hände beherrscht, den Rhythmus, die Akkorde, die Nuancen…

Viele Klavierspieler sind zu konzentriert wenn sie spielen und das spürt man.

Wenn Du schon mal einen professionellen Pianisten gesehen hast, hast Du dir sicher gesagt, dass es ganz einfach aussieht?

Dann hat es sich sicherlich um einen exzellenten Musiker gehandelt, da er es geschafft hat, dass Du die Komplexität des Stücks vergisst.

3. „Wie das Geige- und Klavierspielen erfordert das Denken eine tägliche Praxis.“ – Charlie Chaplin

Jeder Klavierspieler kann von Charlie Chaplin lernen! Charlie Chaplin inspiriert noch heute viele Künstler. | Quelle: Visualhunt.

Jeder kennt Charlie Chaplin.

Charlie Chaplin (1889 -1977) war Clown, Schauspieler und sozialer Kritiker, und gehört zu den Großen dieser Welt.

Deswegen hört man ihm zu wenn er spricht.

In diesem Satz vergleicht Charlie Chaplin das Üben am Klavier mit der Aktivität der Gedanken. Um Fortschritte am Klavier zu machen, ist es tatsächlich wichtig regelmäßig seine Lektionen zu machen.

Du kannst natürlich auch Klavierfilme als didaktisches Mittel nutzen.

Geb Dir aber immer auch Zeit für eine Denkpause!

4. „Wenn man aufpasst, dann kochen die Kartoffeln zu langsam. Wenn man zum Abwarten Klavierspielen geht, dann kochen sie viel zu schnell.“ – Thierry Midy

Das Klavierspielen ist eine Aktivität, die unter die Haut geht.

Der Geist ist schnell von dem Wunsch angezogen ein Stück perfekt zu erlernen, alleine deshalb, um es perfekt vor seiner Familie oder seinen Freunden vortragen zu können.

Dieses humoristische Zitat zeigt welch großes Interesse Pianisten ihrem Instrument entgegenbringen.

Wenn man anfängt mit den Tasten des Klaviers zu spielen, vergeht die Zeit wie im Flug.

5. „Ist der Pianist einmal gegangen, erinnert sich kein einziges Klavier der Welt mehr an das gegebene Konzert.“ – Stephen King

Dieser Satz ist ein Zitat aus dem Roman „The Green Mile“, der 1999 von Frank Darabont als Film adaptiert wurde, und er zeugt von der Wichtigkeit des Pianisten.

Nur der Musiker gibt den Stücken Eleganz. Es ist nicht die Qualität des Klaviers, die aus Dir einen guten Musiker machen wird.

Es ist also nicht notwendig, beim Klavier Kaufen ein Vermögen auszugeben, um der nächste Mozart werden zu können.

The Green Mile“ handelt von einem Gefängniswärter der seine Memoiren schreibt und die größten Ereignisse seiner Zeit nachzeichnet.

6. „Ein Klavier soll ein Freund sein, das heißt ein Vertrauter, der unsere Wut hinnimmt.“ – Félix Leclerc

Félix Leclerc (1914-1988) ist ein Autor, ein Komponist und Interpret. Er ist für seine Lieder « Le petit bonheur » oder « Moi, mes souliers » bekannt.

Für diesen Künstler ist das Klavier ein echter Vertrauter.

Die Musik dazu da um all Deine Sorgen darin zu abzugeben und sie durch das Klavier umzuwandeln.

Sie ist auch da um uns zu trösten, da die Musik die Sitten verfeinert.

Los geht’s! Traue Dich Deinem Klavier an!

7. „Ich kann Musik nicht lesen, ich spiele kein Instrument, außer Klavier mit zwei Fingern, um meine Stücke zu komponieren… Ich bin der lebende Beweis dafür, dass man Musik machen kann, ohne Musiker zu sein!“ – Kavinsky

Der Electro-DJ lädt uns dazu ein, über eine bestimmte Problematik nachzudenken.

Kann man Musik machen, ohne die Grundlagen des Musizierens zu kennen?

Die Musiklehre zu lernen ist manchmal langweilig. Viele Musiker überspringen diesen Schritt, um gleich zur Praxis überzugehen.

So sind u.a. die Tabulaturen entstanden.

Aber ist es wirklich möglich, Musik zu machen, ohne sich damit auszukennen?

Kavinsky beweist uns, dass es geht.

Mit absolutem Gehör oder nicht, ist es immer möglich, das Klavier Spielen zu lernen, ohne die Noten zu kennen.

Es reicht dann aus, links und rechts zu klimpern und eine Melodie nur nach dem Gehör zu kreieren.

Wer möchte nicht auch mal so cool wie Kavinsky sein? Der Elektromusiker Kavinsky begeistert seine Fans weltweit. | Quelle: Visualhunt.

8. „Die Klaviertechnik ist in Wirklichkeit sehr einfach, man braucht jedoch Jahre, um sie zu beherrschen.“ – Glenn Gould

Eine Partitur zu lesen, seine beiden Hände koordinieren, den richtigen Rhythmus spielen, die richtigen Nuancen finden, ein Stück interpretieren, das ist nicht immer einfach.

Große Pianisten wie Glenn Gould (1932-1982) haben oft Jahre gebraucht, bevor sie eine wirklich einwandfreie musikalische Technik entwickelt haben.

Dabei ist die Technik nicht so schwer zu verstehen. Theoretisch ist es sogar sehr einfach.

Das Gehirn braucht jedoch Zeit, um all diese Informationen zu speichern und sie in die Praxis umzusetzen.

Und das braucht schnell mehrere Jahre!

9. „Ein wahrer Musiker zeichnet sich dadurch aus, dass er auch langsame Werke spielen kann.“ – Aldo Ciccolini

Stücke in langsamem Tempo Spielen gibt einem Klavier Anfänger die Möglichkeit, alle Herausforderungen des Stückes zu erfassen.

Der Pianist Aldo Ciccolini (1925-2015) sagt uns jedoch, dass langsam Klavier Spielen auch schwierig ist.

Erfahrene Pianisten wollen tatsächlich oft eher schnelle Stücke lernen, um ihre Technik und ihre Kompetenzen zu zeigen.

Langsame Stücke spielen können ist jedoch auch ein Zeichen von Talent.

Man muss alle Notenwerte und Takte respektieren und sich dem Repertoire gegenüber offen zeigen.

10. „Das Klavier ist das Akkordeon des Reichen.“ – Michel Audiard

Der Drehbuchautor Michel Audiard (1920-1985) findet die richtigen Worte!

Denn dieser Satz ist wirkungsvoll!

Er zeigt, welche Stellung das Klavier im Laufe des 20. Jh. hatte.

Zu dieser Zeit existierten Synthesizer und digitale Klaviere noch nicht. Nur das Bürgertum konnte sich Flügel oder Klaviere leisten.

Das breitere Publikum gab sich mit dem Akkordeon zufrieden, das ein wahres Symbol der Dorffeste war.

11. „Das Beschwerliche am Klavier ist, dass sich jede gute Note zwischen zwei schlechten befindet.“ – Arthur Schnabel

Gut erkannt, Herr Schnabel!

Selbst wenn dieser Satz ein wenig vage erscheinen mag, veranschaulicht er jedoch gut die Wichtigkeit der Klaviertasten.

Man muss jede Note gut kennen und wissen, wo diese sich auf der Klaviatur befindet, um eine schöne Melodie erhalten zu können.

Und das erhält man durch Praxis. Die Hände des Pianisten fangen an, sich an den Abstand zwischen jeder Taste zu gewöhnen.

12. „Seinen Lebensunterhalt mit dem Klavierspielen zu bestreiten, heißt, mit den Fingern zählen zu können.“ – Darry Cowl

Seinen Lebensunterhalt als Künstler zu verdienen ist kompliziert. Man muss ausreichend berühmt werden, um Theater- oder Konzertsäle füllen zu können.

Gagen sind nicht immer gegeben.

Viele Musiker haben nur Teilzeitstellen. Ein System, das es ihnen ermöglicht, das ganze Jahr über einen Verdienst zu haben.

Einige Glückspilze machen in großen Orchestern Karriere, während andere versuchen, die Monatsenden als Private Klavierlehrer abzurunden.

13. „Die Technik entspringt dem Geiste.“ – Franz Liszt

Die Klavierspieltechnik wird jeden Tag neu erfunden.

Kein Gott hat eines Tages entschieden, bestimmte Regeln für das Klavierspielen durchzusetzen.

Es waren Musiker, die im Laufe der Zeit gewisse Techniken anderen vorgezogen haben.

Die Technik beim Klavierspielen kann also immer erneuert werden. Warum nicht mit den Füßen spielen?

Franz Liszt geniale rechte Hand. Franz Liszt war einer der besten Pianisten aller Zeiten. | Quelle: Visualhunt.

14. „Die Hand bleibt zuallererst der Ort des Denkens.“– Brigitte Bouthinon-Dumas

Brigitte Bouthinon-Dumas, Pianistin und Autorin mehrerer Bücher, hat wertvolle Ratschläge, wenn es um das Klavierspielen geht.

Hier erwähnt die Musikerin die Rolle der Hand als Mittlerin.

Die Hand ist uns vor allem eine Übersetzerin der Gedanken.

Denn die Musik ist eine Sprache, in der man kommunizieren kann. Viele der besten Sänger und Pianisten aus Pop & Rock benutzen ihre Stimme, um ihre Gefühle auszudrücken.

Man muss die Grundlagen dieser Sprache lernen, damit die Hände die Gedanken adäquat in Klavierstunden ausdrücken können.

15. „Eine Schauspieler ist wie ein Klavier. Er muss gut gestimmt sein, aber man darf nicht zu stark auf ihn einschlagen.“ – Monica Bellucci

Dieser Satz der schönen Schauspielerin Monica Bellucci wird Dich vielleicht nicht in Deinem Lernprozess weiterbringen, kann aber trotzdem zu einem Lächeln verführen.

Klaviere sind tatsächlich relativ empfindliche Instrumente.

Obwohl sie die gesamte Wut der Musiker absorbieren können, darf man nicht vergessen, sie gut zu behandeln.

Vor allem, indem man sein Klavier regelmäßig stimmt und säubert.

16. „Dem Maler sagen, dass er die Natur so nehmen soll wie sie ist, ist wie dem Virtuosen zu sagen, dass er sich auf das Klavier setzen kann.“ – Stéphane Mallarmé

Dieser Dichter des 19. Jh. hat hier einen schönen Vergleich gemacht.

So wie bei den Malern, darf man auch beim Klavierspielen den artistischen Part nicht vergessen. Der Musiker muss eine Interpretation des Werkes schaffen.

Musiker sind keine Journalisten.

Das Ziel ist nicht, über die Realität der Welt zu informieren, sondern eine Sicht auf sie zu bieten. Diese löst dann Gefühle bei den Zuschauern aus.

17. „Klaviere sollten mit zwei Steuern belastet werden: die erste zugunsten des Staates, die zweite zugunsten der Nachbarn.“ – Georges Courteline

Der Schriftsteller hatte vielleicht schon zu oft unter zu lauten Nachbarn gelitten. Nachbarn, die z.B. etwas zu oft Stücke von Bach oder Beethoven mitten in der Nacht gespielt haben.

Aber das Talent und die Inspiration warten nicht!

Man muss sie im richtigen Augenblick erwischen.

Deine Nachbarn werden die Kophörer Deines digitalen Klaviers lieben. Digitale Klaviere sind nicht nur günstiger, dank Kopfhörer sind sie auch leiser! | Quelle: Unsplash.

Vergiss also nicht, das nächste Mal einen kleinen Entschuldigungszettel liegen zu lassen oder einen Synthesizer mit Helm bzw. Kopfhörern zu benutzen.

Das wird wahrscheinlich besser bei den Nachbarn ankommen.

18. „Ich kenne dieses Werk nicht gut genug, um es langsam spielen zu können.“ – Franz Liszt

Ein Satz, der uns sofort an den von Aldo Ciccolini denken lässt.

Der Pianist Franz Liszt hat den Verdienst, ehrlich zu sein.

Ein Werk langsam spielen bedeutet, dass man alle Fehler des Musikers hören kann, da das Gehirn die Zeit hat, sie wahrzunehmen.

Gut zu wissen, wenn man sich seiner selbst nicht so sicher ist.

19. „Mit Effizienz und Sorgfalt zu arbeiten erfordert mehr Geduld als die mechanische Wiederholung, aber das Resultat ist viel besser und es ist ein Mittel, seinen Körper zu schonen.“ – Patricia Cousin

Obwohl dieses Zitat keinen direkten Zusammenhang zum Klavier aufweist, ist es ein Anstoß, um über dessen Lerntechniken nachzudenken.

Manchmal wiederholen sich die Musiker auf mechanische Art und Weise.

Obwohl das effizient sein kann, damit das Gehirn lernt, die Gesten zu erkennen, ist es doch wichtig, in den Lektionen einer gewissen Logik zu folgen.

Vergiss also nicht, wofür Du eigentlich übst.

20. „Ich versuche immer das zu machen, was ich nicht kann; so hoffe ich es zu erlernen.“ – Pablo Picasso

Und zum Schluss ein sehr schöner Satz von Picasso.

Darüber lasse ich Dich einen Moment nachdenken…

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