"Da, wo der Wille groß ist, können die Schwierigkeiten nicht groß sein." Machiavelli (1469-1527)

Du warst im Nähshop, hast Dein ganzes Nähmaterial zusammen, und bist jetzt startbereit. Aber wie genau machst Du Deine ersten Schritte, wenn Du Deine Nähmaschine (Overlock-Maschine, Singer, Pfaff) noch gar nicht so gut kennst?

Näh-Anfänger*innen sollten mit einfachen Nähprojekten anfangen. Es gibt Schnittmuster online, die Dir da weiterhelfen können.

Mit Motivation und etwas Übung kannst Du schnelle Fortschritte machen. Allerdings solltest Du Dir trotzdem Zeit nehmen und Schritt für Schritt neue Skills dazu erlernen. Sonst machst Du nachher komplizierte Fehler, die nicht so einfach zu korrigieren sind.

Bevor Du Deine erste Haute Couture Kollektion entwirfst, stehen erst einmal einfachere Dinge an: Kissenbezüge, kleine Taschen oder Lätzchen.

Wir haben hier einige Ideen für Dich zusammengetragen, damit Du von Anfang an einfache, aber schöne Sachen nähen kannst.

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Für den Start: So nähst Du eine Kuchentasche

Das ist ein sehr schönes Nähprojekt, und so einfach und praktisch! Die Kuchentasche hat lange Trageriemen und ist meist aus Baumwolle oder Wildleder.

Eine Quiche oder einen Kuchen transportieren, das klingt nach unpraktischem Tragen und eventuellen Karambolagen? Mit der Kuchentragetasche kannst Du Deinen Kuchen ganz einfach mitnehmen und dabei auch noch kühl halten! Ein idealer Begleiter für Weihnachten, den Muttertag oder einen Geburtstag...

Hast Du schon einmal von einer Kuchentasche gehört?
Wie bringst Du Deinen Kuchen sicher an's Ziel? | Quelle: Pexels

So fabrizierst Du Dir Deine eigene Kuchentasche.

Das brauchst Du:

  • Zwei Stoffteile à 45 cm x 85 cm um die Taschenhülle zu nähen:
    • Einmal Stoff,
    • Einmal Futter,
    • Einmal Duffel,
  • 10 cm x 35 cm große Stoffteile, um die Trageriemen zu machen:
    • Zweimal aus Stoff,
    • Zweimal Futter,
  • Thermoklebender Stoff.

So gehst Du vor:

Falte die Stoffstreifen der Länge nach rechts auf rechts aufeinander. Nähe nun mit einem Saumabstand von 1 cm und stülpe das Ganze dann um, so dass die schöne Stoffseite (also rechts) außen sichtbar wird. Bügel das Ganze.

Nun nähst Du die Schulterriemen an. Lasse mindestens 8 cm Abstand zwischen den beiden Seiten.

Lege nun das Futter und den Stoff rechts auf rechts ein.

Nun musst Du die Außenseiten des Quadrats in Richtung Mitte zurückschlagen (aber noch einen Spalt lassen). Stecke das Ganze mit Stecknadeln ab und nähe nun die Kanten zusammen. Jetzt brauchst Du nur noch Deinen Kuchen zu backen!

Nähen für Anfänger*innen: Der Kissenbezug

Einen Kissenbezug zu nähen gehört zu den Grundaufgaben für Anfänger*innen. Hier lernst Du nämlich wie Du gerade nähst und machst erste positive Erfahrungen mit Deiner Nähmaschine.

Hast Du schon einmal Kissen selbst designt?
Kissen sind ein wichtiges Dekoelement. | Quelle: Pexels

Das brauchst Du:

  • Baumwollstoff
    • Länge: 2,5 x die Länge des Kissens
    • Höhe: Höhe des Kissens + 3 cm,
  • Passenden Nähgarn.

So gehst Du vor:

  • Lege den Stoff auf seine rechte Seite,
  • Die Kante, an der Du den Stoff abgeschnitten hast, schlägst Du nun drei Mal auf 1,5 cm um, damit man die Schnittstelle nachher nicht mehr sieht,
  • Steck das Ganze mit Stecknadeln ab,
  • Nähe nun die Seitennaht, mit einem Abstand von 1,3 cm zur Kante, am besten mit einem Geradstich,
  • Mach das Gleiche auf der anderen Seite,
  • Nimm nun ein Ende und falte den Stoff auf die Länge des Kissens,
  • Nimm nun das andere Ende und falte es noch einmal darüber, damit der Stoff nun die Breite des Kissens hat,
  • Nun steckst Du wieder ab,
  • Nähe nun die Nähte, im Geradstich, 1 cm von der Kante entfernt,
  • Füge noch einen Zickzackstich hinzu wenn der Stoff zum Ausfransen neigt,
  • Dreh den Bezug jetzt noch einmal um. Voilà!

Nun brauchst Du nur noch Dein Kissen in den Kissenbezug zu stecken und bei Deinen Freunden*innen anzugeben: "Den habe ich selbst genäht!".

Nähen lernen: die Origami Tasche

Die Origami Tasche ist sehr praktisch zum Einkaufen und doch viel schöner als die meisten Drogeriebeutel. Mit wenig Aufwand und minimalem Schneiden, kannst Du diese Tasche in weniger als einer Stunde herstellen.

Kennst Du die Origami Falttechnik?
Dachtest Du, dass die Origami Tasche aus Papier ist? | Quelle: Wikimedia Commons

Auf der Suche nach einfachen Nähprojekten bin ich auf Bernina's Blog gestoßen. Sie erklärt uns in einer kurzen Anleitung, wie man so eine Origami Tasche herstellt.

Das brauchst Du:

  • Einen Stoffstreifen z.B. 110 x 40 cm
  • Schere oder Rollmesser
  • Nähgarn
  • Deine Nähmaschine

So gehst Du vor:

  • Bügel alle offenen Kanten Deines Stoffstückes jetzt schmal 2 x zur linken Seite und steppe sie ab, achte darauf, dass nach dem Säumen die Länge Deines Stoffstückes noch 3 x so lang wie die Breite ist,
  • Jetzt fängt das Falten an: Lege den Stoff mit der rechten Seite nach oben vor Dich hin. Falte die rechte obere Ecke nach unten, die linke untere Ecke nach oben.
  • Nun faltest Du die untere rechte Ecke noch einmal nach oben (schau hier ruhig mal auf Bernina's Blog nach, wie das geht),
  • Jetzt geht es an's Nähen: Stecke nun die durch das Falten entstandenen offenen Kanten ab und nähe sie zusammen,
  • Dreh Deinen Stoff auf die richtige Seite um,
  • Aus einem Stoff- oder Lederquadrat (11 x 9 cm ) nähst Du eine kleine Röhre: das ist der Griff oder das Schulterstück,
  • Schiebe nun die Röhre über einen der oberen "Zipfel",
  • Lege die beiden Zipfel übereinander und nähe sie fest zusammen, näh am besten mehrfach hin- und her,
  • Zu guter Letzt schiebst Du einfach den Griff über die Nahtstelle. Fertig!

Das ist wirklich kinderleicht! Sobald Du das Prinzip einmal verstanden hast, kannst Du auch kleinere oder größere Taschen machen. Das ist auch ein tolles Geschenk für eine*n Freund*in, damit auch er*sie bald stilvoll einkaufen gehen kann.

Der Bubikragen für Nähanfänger*innen

Der Bubikragen ist wieder in. Außerdem ist er vielseitig einsetzbar, da Du ihn über die unterschiedlichsten Kleidungsstücke legen kannst. Praktisch, nicht?

Wusstest Du, dass Bubikragen wieder in sind?
Die französische Sängerin Jain rockt den Bubikragen! | Quelle: Wikimedia Commons

Das Brigitte Magazin hat eine Anleitung mit kostenlosem Schnittmuster hochgeladen. Du bekommst:

  • Ein kostenloses Bubikragen Schnittmuster,
  • Schritt für Schritt Anleitungen mit Fotos,
  • Eine extra Anleitung, um Deinen Bubikragen noch mit Perlen zu verzieren,
  • Viele weitere Nähideen, sowie Tipps und Tricks.

Der Bubikragen der 1920er Jahre liegt dank Models wie Alexa Chung oder Sängerinnen wie Jain wieder voll im Trend. Er ist ein besonders schönes Detail und kann sehr einfach individualisiert werden.

Das brauchst Du: 

  • Stoffreste,
  • Einlagevlies H180,
  • Ein kleines Stück Gummikordel,
  • Schere, Nadel, Faden,
  • Nähmaschine,
  • Drucker,
  • evtl. Heißklebepistole, sowie einen kleinen Knopf und einige Perlenschnüre.

Eine selbstgenähte Tasche

Wenn Du einen Nähkurs machst, wirst Du sicherlich irgendwann auch eine Tasche nähen. Die meisten Anfänger*innen nähen eine Tasche. Es gibt nämlich relativ einfache Modelle und das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen.

Hast Du schon einmal eine Tasche selbstgenäht?
Im Internet findest Du viele Tutorials, um einfache Taschen selbst zu nähen. | Quelle: Pixabay

Eine Tasche selbst zu nähen, ist gar nicht so schwierig. Und dafür bist Du danach umso stolzer über Deine Kreation!

Das brauchst Du:

  • Ein Stück Stoff mit Farben und Mustern, die Dir gefallen, für den Außenstoff (18 x 22 cm),
  • Ein Stück einfarbigen Stoff für das Futter der Tasche (18 x 22 cm),
  • (Eine Nähmaschine),
  • Nähgarn, der zum Stoff passt,
  • Stecknadeln,
  • Spitze Schere.

Und so gehst Du vor:

  • Die beiden Stoffrechtecke müssen deckungsgleich übereinander liegen: Die "hübschen" also gemusterten Seiten, sollten jeweils aufeinander liegen, die „nicht so schönen“, also einfarbigen, Seiten sind außen.
  • Nähe nun die Naht der gesamten rechten Seite.
  • Nähe nun die linke Seite, lass aber dieses Mal einen 5 cm Rand, damit Du später die Tasche auch auf die richtige Seite umstülpen kannst.
  • Auf der rechten Seite machst Du auf einem Drittel der Breite auf jeder Seite der Tasche (oben und unten) eine Markierung. Nähe dann von der rechten Seite bis zur Markierung.
  • Nähere dann die linke Seite der Markierung an, da wo die Nähte aufhören. Der Stoff sollte wie ein Akkordeon aussehen, damit Du anschließend den Rand des einfarbigen Stoffes nähen kannst, der jetzt in sich gefaltet ist. Mach das Gleiche mit dem gemusterten Stoff.
  • Nun brauchst Du nur noch die Tasche auf ihre richtige Seite umzustülpen, nutze die dafür offen gelassene Seite. Anschließend kannst Du auch diese Seite zunähen.
  • Denk daran, Deine Stoffreste zu behalten, Du kannst sie sicherlich ein ander Mal wiederverwenden.

So, nun ist Dein Stofftäschchen fertig!

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Ein Kleid, das auch Beginner*innen nähen können

Um ein Kleid zu nähen, musst Du nicht unbedingt ein Nähprofi sein. Burda Style zeigt Dir in seinem Online Magazin zum Beispiel wie Du ganz einfach ein ausgestelltes Sommerkleid mit tiefem V Ausschnitt schneiderst. Das Schittmuster und die passende Anleitung kannst Du für nur 3,99 € herunterladen.

Hast Du schon einmal ein Kleid genäht?
Ein einfaches Kleid zum selber nähen...| Quelle: Pexels

Das brauchst Du:

  • Kleiderstoff mit etwas Stand (Stickereibatist z.B.) etwa 210*140 cm (abhängig von den Körpermaßen),
  • Futter 120*140 cm (Größe 34 bis 38), 190*140 cm (Größe 40 bis 48),
  • Passenden Nähgarn,
  • Nähmaschine und Nähmaschinennadel.

Du kannst das Schnittmuster direkt von der Seite als PDF herunterladen. Es gibt ihn in den Größen 34 bis 44. Naht- und Saumzugabenempfehlung, Stoffempfehlung & Stoffverbrauchstabelle, der Zuschneideplan, all das ist inklusive.

Du kannst Deine Stoffe in einem Stoffladen um die Ecke finden, oder aber auch im Internet, z.B. bei stoffkontor.eu, oder stoffmeile.de.

Nähen für Anfänger*innen: eine Aufbewahrungsbox aus Stoff

Auf der Seite naehen-schneidern.de kannst Du eine tolle Anleitung für eine Stoffbox finden. Du kennst diese Aufbewahrungsboxen sicherlich schon von Ikea. Sie sind praktisch und bringen Ordnung in das Chaos. Wie wäre es mit einer Box, die nach Deinem Geschmack designt ist?

Das brauchst Du für einen einfachen Stoffkorb in der Größe 14 x 14 cm und 12 cm Höhe:

  • Karton oder Plastikeinlage: groß genug für alle Seitenwände und den Boden,
  • Stoff 58 cm x 16 cm,
  • Kontraststoff, z.B. Baumwolle 74 cm x 16 cm,
  • Schrägband 58 cm für die obere Kante,
  • Passenden Garn.

So gehst Du vor:

  • Zuerst schneidest Du den Stoff zu und nähst die Bodeneinlage (wie das geht: siehe stabiler Stoffkorb auf gleicher Seite, Stoff zuschneiden, Einlage nähen),
  • Du schneidest 2 Streifen aus fester Vlieseline zu 58 cm x 14 cm,
  • Dann nähst Du den Außenstoff: Bügel dafür die Vlieseline auf die linke Stoffseite des Außenstoffes,
  • Schließe die Stoffstreifen mit einer Naht zu einem Ring,
  • Bügel die Nahtzugabe auseinander,
  • Teile die Unterseite des entstandenen "Seiten-Rings" in 4 gleich große Bereiche. Die genähte Naht ergibt die 1. Markierung. Diese vier Bereiche ergeben die Ecken des Stoffkorbes,
  • Stecke den Stoffboden rechts auf rechts an den Seitenring. Die Ecken des Stoffbodens treffen auf die 4 Markierungen.
  • Nähe nun den Boden an. Steche dabei an einer Ecke die Nadel ein, nähe bis zur nächsten Ecke, versenke die Nadel an der Ecke in den Stoff, hebe den Nähfuß, drehe den Stoff, senke den Nähfuß wieder und nähe weiter.
  • Mit dem Innenstoff verfährst Du genauso.
  • Jetzt ist das Schrägband dran. Stelle beide Stoffkörbe (Innen- und Außenstoff) links auf links ineinander. Die Ecken treffen genau aufeinander.
  • Stecke die Körbe fest.
  • Stecke das Schrägband an die obere Nahtzugabe. Gib dabei acht, dass auch die Rückseite mitgefasst wird.
  • Zuletzt steppst Du das Schrägband schmalkantig auf.

Mit dem Nähen anfangen: So nähst Du einen umweltbewussten Stoffbeutel

Der Stoffbeutel ist ideal für Nähanfänger*innen. Du lernst beim Nähen eines Stoffbeutels die Basics. Außerdem tust Du der Umwelt etwas Gutes, wenn Du Deine Plastikbeutel gegen Stoffbeutel auswechselst.

Die Belugas in Kanada und alle Ozeane der Welt werden es Dir danken, wenn Du beim nächsten kreativen Do It Yourself Workshop Deinen eigenen Stoffbeutel nähst und so in Zukunft weniger Plastikmüll in die Meere schmeißt.

Benutzt Du Stoffbeutel, um einkaufen zu gehen?
Wie soll Dein eigener Stoffbeutel aussehen? | Quelle: Pexels

Der Stoffbeutel ist ideal für Einkäufe oder das nächste Picknick mit Deinen Freunden*innen. Bei dots-designs-de haben wir ein einfaches Videotutorial sowie ein kostenloses Schnittmuster für Dich gefunden.

Das brauchst Du:

  1. Stoff der Dir gefällt, ca. 60cm x 130cm,
  2. Eine Papierschere,
  3. Eine Stoffschere,
  4. Stecknadeln.

Das Schnittmuster kannst Du kostenlos auf der gleichen Seite herunterladen. Achte beim Ausdrucken darauf, dass Du in "tatsächlicher Größe" ausdruckst.

So gehst Du vor:

  • Zuerst schneidest Du das Schnittmuster aus und klebst es zusammen,
  • Nun überträgst Du das Stoffmuster auf den Stoff und schneidest ihn aus,
  • Jetzt geht es an die Henkel: Du faltest sie längsseitig und bügelst drüber, danach faltest Du sie nochmal bis zur Mitte, bügelst drüber und nähst sie fest,
  • Du legst die Stoffbeutelschnitte rechts auf rechts und nähst sie fest,
  • Nun legst Du die unteren Ecken Naht auf Naht und nähst sie fest,
  • Jetzt faltest Du die Öffnung des Beutels oben um ca 2 cm, bügelst, und dann faltest Du sie noch einmal um 2 cm und bügelst sie auch wieder,
  • Lege nun die Henkel an die gewünschte Position und nähe sie fest,
  • Fertig!

Nähtipps: die Baumwollmatratze

Eine eigene Matratze aus Baumwolle zu nähen ist schon etwas komplizierter. Mit der richtigen Anleitung, Tipps und Tricks aus dem Internet ist es jedoch machbar.

Und vergiss nicht: Falls Du einen Fehler machst, kannst Du immer Deine Nacht noch einmal lösen und es aufs Neue probieren.

Für dieses Nähprojekt solltest Du schon wissen, wie man Stoffe miteinander verbindet, einen Knopf annäht und wie man den Polsterungseffekt erzielt.

Wie wäre es, Du nimmst Deine Baumwollmatratze zu Deinem nächsten Campingtrip mit?
Vielleicht nimmst Du Deine Baumwollmatratze zu Deinem nächsten Camping-Trip mit? | Quelle: Pixabay

Eine eigene Matratze herzustellen ist etwas komplizierter als einen einfachen Stoffbeutel zu nähen. Dafür wirst Du am Ende aber auch ziemlich stolz sein!

Das brauchst Du:

  • 1,20 m doppelte Baumwollgaze,
  • 1,20 m doppelte Baumwollgaze einer anderen Farbe,
  • 1,2 m dichte Watte,
  • 2 kg Füllmaterial,
  • 20 Knöpfe,
  • Polyesterfaden.

So gehst Du vor:

Du überträgst das Stoffmuster auf den Stoff und schneidest ihn aus. Es könnten z.B. zwei Stoffstücke à  90*190 cm sein. Verbinde nun die Stoffrechtecke rechts auf rechts mit Stecknadeln.

Nähe nun die Seiten, lass 15 cm Entfernung von der Kante damit Du sie umdrehen kannst, die Watte kannst Du nun mit einarbeiten.

Schneide nun an den Stoffecken den überflüssigen Stoff mit einer Schere ab.

Schließe nun die letzte Öffnung und markiere die Stellen wo die Polsterknöpfe annähen willst. Im Anschluss fixierst Du die Knöpfe auf der Matratze.

Nähe Deine eigenes Portemonnaie

Auf Fräulein Selbstgemacht findest Du eine tolle Anleitung, um eine einfache Geldbörse in nur wenigen Schritten zu nähen.

hast Du schon einmal Dein eigenes Portemonnaie genäht?
Du kannst für Dich und Deine Freunde*innen ein Portemonnaie nähen! | Quelle: Pexels

Jede*r hat bei der Größe natürlich andere Vorlieben, aber hier soll es um eine kleine Geldbörse in EC-Kartengröße gehen. Sie ist perfekt für Visitenkarten, Kleingeld oder einfach nur als kreatives und praktisches Geschenk.

Das brauchst Du:

  • Ein Schnittmuster, das Du auf Fräulein Selbstgemacht kostenlos herunterladen kannst,
  • Stoff (zweifarbig),
  • Stoffschere,
  • Passenden Garn,
  • Druckknöpfe.

So gehst Du vor:

  1. Downloade das Schnittmuster, drucke es und schneide es aus,
  2. Wähle Deinen Stoff aus, am besten ein Muster für den Außenstoff und einen neutralen Futterstoff, der dazu passt. Der Garn sollte farblich auch passen,
  3. Schneide nun mit dem Schnittmuster den Außenstoff und den Futterstoff aus,
  4. Bügle den Stoff noch einmal glatt,
  5. Lege nun beide Stoffteile rechts auf rechts aufeinander, sodass die „hübschen Seiten“ jeweils aufeinander liegen,
  6. Spannt nun das Garn in Deine Nähmaschine und nähe die beiden übereinander liegenden Stoffteile unten zusammen (kurze Nähte). Lass eine Lücke, damit Du die Tasche nachher umdrehen kannst,
  7. Nun musst Du den Stoff auseinander klappen, sodass die „hübschen“ Seiten nach außen zeigen. Du hast jetzt also ein langes Stück Stoff mit 2 „Pfeilspitzen“,
  8. Du klappst nun den Teil, an dem beide Stoff Stücke zusammen genäht wurden an die oben liegende „Pfeilspitze“,
  9. Als Nächstes legst Du die zweite Pfeilspitze aufeinander, sodass du nun zum ersten Mal die Form der späteren Tasche vor Dir liegen hast,
  10. Stecke die zwei Stoffe mit Stecknadeln aufeinander fest,
  11. Mithilfe der offen gebliebenen Seite kannst Du nun die Tasche umkrempeln und dann einmal durch die offene Lücke schieben. Das ist gar nicht so einfach, mit ein wenig Fingerspitzengefühl klappt das aber,
  12. Als Letztes musst Du die offene Lücke noch zu nähen, hierzu benutzt Du am besten einen geraden Stich und nähst ganz eng an der Kante die Lücke zu.

Jetzt hast Du die perfekte kleine Geldbörse für das erste Taschengeld Deines Kindes oder Deinen nächsten Einkauf im Supermarkt.

Perfektioniere Deine Nähfertigkeiten mit einem Brillenetui

Der Sommer kommt in großen Schritten näher und Du merkst schon, wie das Licht Dich jeden Tag ein bisschen mehr blendet? Du hast wieder Deine Sonnenbrille verlegt oder sie hat unschöne Kratzer, weil sie das letzte Mal im Auto liegen geblieben ist?

Wie wäre es, wenn Du Dein eigenes Brillenetui nähst und ganz nach Deinem Geschmack individualisierst? Jedes Nähprojekt birgt Schwierigkeiten, bei diesem halten sie sich jedoch in Grenzen. So machst Du schnelle Fortschritte im Nähen!

Wie schützt Du Deine Sonnenbrille vor Kratzern?
Bring Deine Sonnenbrille in Deinem neuen Brillenetui in Sicherheit. | Quelle: Pexels

Das Burda Magazin stellt eine tolle Anleitung mit kostenlosen Schnittmustern für ein wunderschönes Brillenetui zur Verfügung.

Das brauchst Du:

  • Eine Schablone,
  • Leder,
  • Vliesofix,
  • Futterstoff,
  • Garn,
  • Wolle,
  • Bändchen,
  • Schere,
  • Stecknadeln,
  • Nähnadel,
  • Klammern,
  • Einen Stift.

So gehst Du vor:

  1. Zu erst kannst Du die zugeschnittenen Vliesofix Teile auf das Leder bügeln. Dann schneidest Du noch einmal aus und ziehst das Papier ab,
  2. Nun bügelst Du die beklebte Lederseite auf das Futter. Überstehendes Futter kannst Du abschneiden,
  3. Jetzt musst Du ringsum knappkantig absteppen: An einer Blütenseite beginnen und am Ende (andere Blütenseite) quer zum Anfangspunkt nähen,
  4. Seitenteile ein- und unteres Teil darüber klappen. Fixieren,
  5. Nun musst Du die Kanten mittig ca. 6 cm lang zusammensteppen,
  6. Nun kannst Du die Blütenblätter mehrfach absteppen. Mit Klammern auf der angeschnittenen Blüte fixieren,
  7. Die Blütenblätter mittig feststeppen,
  8. Als Nächstes klammerst Du die Bändchen von innen an die Blüte und nähst sie fest,
  9. Jetzt kannst Du einen Bommel aus Wolle herstellen und von Hand auf die Blüte nähen,
  10. Zu guter Letzt nähst Du den Bommel von Hand auf die Blüte an.

Dein Brillenetui ist fertig!

Jetzt brauchst Du nur noch Dein Material aufzuräumen und Dein neues Portemonnaie in Deine Handtasche zu legen. Oder vielleicht schenkst Du es doch lieber Deiner besten Freundin?

Das Tolle beim Nähen ist, dass Du die Stoffreste meist weiterverwenden kannst. Für Kleidung ist es meist nicht genug, aber für kleine Accessoires, wie Schlüsselanhänger oder Puppenkleidung reicht es allemal!

Zusammenfassend:

  • Schnell und einfach nähen lernen, heißt effektiv auf gute Grundlagen aufbauen. Wie wenn Du einen neuen Sport anfängst oder eine neue Sprache lernst, musst Du am Anfang viel Üben, Wiederholen und Ausdauer haben. So machst Du wirklich gute und schnelle Fortschritte. Ein kleiner Nähkurs Berlin oder Nähkurs Hamburg kann natürlich auch nicht schaden.
  • Wenn Du einen Kissenbezug, einen Kuchenbeutel oder eine Origami Tasche nähst, hast Du nicht nur viel Spaß, sondern lernst auch wie man gerade oder im Zickzack näht, Schnittmuster ausschneidet oder Deine Nähmaschine funktioniert.
  • Bevor Du Dir vornimmst, hochkomplexe Kleidungsstücke zu nähen, solltest Du erst einmal einfache Dinge herstellen, die Dein Zuhause verschönern (wie ein Beutel für schmutzige Wäsche) oder einer*m guten Freund*in Freude bereiten (wie ein Schlüsselanhänger).
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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!