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Wie finde ich als Life Coach Kunden?

Von Klara, veröffentlicht am 04/11/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Life Coaching > Wie Du als Lebensberater Kunden bekommst

Herzlichen Glückwunsch! Du hast es durch die Trainerausbildung geschafft, bist Mitglied der International Coach Federation geworden und nun bereit, anderen dabei zu helfen, ihr Leben zu verändern.

Der Bedarf nach einem Business Coach, einem Executive Coach oder einem Führungskräftecoach lässt sich leicht nachvollziehen, denn diese Arten von Lebensberatern präsentieren ihren Kunden ganz konkrete Schritte zur Erreichung bestimmter Ziele. Außerdem verfügen Unternehmer und Führungskräfte über die notwendigen Mittel, um sich beruflich weiterzuentwickeln.

Doch was steckt hinter Life Coaching? 

Befragt man Menschen, was ein besseres Leben für sie bedeutet, so sind die häufigsten Antworten Geld und nicht arbeiten zu müssen. Viele geben auch an, dass der richtige Partner das Leben nachhaltig bereichert. Doch auch das betrifft keinen Life Coach, sondern eher einen Business- oder Beziehungscoach.

Es kann nicht verleugnet werden, dass sich Geld positiv auf das Leben auswirken kann, aber ist Geld grundsätzlich eine Garantie für ein glücklicheres Leben? Oder ist es vielleicht doch eher eine tiefgehende, sinnvolle Beziehung zu sich selbst?

Um diese Beziehung aufzubauen und zu stärken, kümmern sich Life Coaches. Doch viele Lebensberater haben Schwierigkeiten, sich einen gewissen Kundenstamm zu festigen, um von ihrem Business leben zu können.

An dieser Stelle hilft Superprof dabei, den besten Weg zu finden, Kunden anzuziehen, die wirklich grundlegende, ganzheitliche Veränderungen in ihrem Leben vornehmen wollen.

Viele Kunden sind im Life Coaching sehr wichtig. Für Life Coaches ist es wichtig, sich einen Kundenstamm aufzubauen. (Quelle: Unsplash)

Mach Dich und Dein Unternehmen sichtbar

Es ist nie einfach, sich selbst zu vermarkten und der Schwierigkeitsgrad steigt sehr, wenn man einen Service anbietet, den sich die meisten Menschen überhaupt nicht vorstellen können. Irgendwo musst Du jedoch anfangen.

Da der Beruf des Coach in Deutschland nicht zertifiziert werden muss, ist es sehr einfach, Life Coaching zu praktizieren. Dennoch empfiehlt es sich sehr, ein Coaching-Training zu absolvieren und sich bei der International Coach Federation zu akkreditieren, da potenzielle Kunden Zugangsdaten sehen möchten!

Die meisten Kunden finden über Anzeigen zu ihrem Lifecoach, die alle relevanten Informationen liefern. Verteile daher am besten Broschüren in der Bibliothek, im nächsten Supermarkt, beim Friseur oder im Gemeindezentrum.

In der heutigen digitalen Zeit ist es zudem wichtig, Anzeigen auf Seiten wie Ebay-Kleinanzeigen zu schalten. Du könntest zusätzlich eine Facebook-Seite starten und inspirierende Nachrichten und täglichen Weisheiten posten. Bitte alle Deine Freunde, ihren Freunden von Dir und den Dienstleistungen, die Du anbietest, zu erzählen.

Xing oder Linkedin, die sozialen Netzwerke für beruflichen Austausch, sind ein weiterer großartiger Ort, um für sich selbst zu werben! Du kannst zum Beispiel ein Profil erstellen, in dem alle Trainings aufgeführt sind und welches Referenzen und Qualifikationen abbildet, wie in etwa über absolvierte Coaching-Programme oder Akkreditierungen der International Coach Federation.

Zudem kannst Du als registriertes Mitglied Artikel lesen, die von anderen Fachleuten verfasst wurden und sich mit Problemen befassen, mit denen auch Du möglicherweise konfrontiert werden könntest. Du könntest sogar einen oder zwei Artikel selbst schreiben und die Vorteile des Life Coaching hervorheben.

All diese Kanäle sind kostenlos bis billig und werden Dir dabei helfen, Dein Unternehmen in die richtige Richtung zu lenken. Um sie umzusetzen, benötigst Du mehr Zeit anstatt finanzieller Mittel.

Hast du schon Visitenkarten? Wenn ja, halte sie bereit, denn Du wirst sie wie Süßigkeiten verteilen, um Dein Unternehmen auf die nächste Stufe zu bringen.

Du kannst Dein Unternehmen über Social Media bewerben. Es gibt viele Kanäle, über die Du Dein Unternehmen bewerben kannst. (Quelle: Unsplash)

Erstelle Deine eigene Webseite

Der Aufbau und die Pflege einer Website ist heute nicht mehr so schwierig wie vor zehn Jahren. Tatsächlich gibt es viele Tutorials und Tools online, die Dir dabei helfen, Deinen eigenen Online-Auftritt aufzubauen. Jeder, der etwas verkauft oder anbietet, kann sich also ganz einfach seine eigene Webseite erstellen.

Es geht aber nicht nur darum, eine Webseite zu haben, sondern auch auffindbar und vor allem in Suchmaschinen weit oben gelistet zu sein. Der erste Schritt, um die Seitenaufrufe zu erhalten, die Dein Unternehmen benötigt, ist die Verwendung der richtigen Keywords.

Genau gekommen geht es um sogenannte SEO Keywords. Dahinter stecken technische Algorithmen der großen Suchmaschinen und viel digitales Know-How, das sich nicht einfach in einem Artikel zusammenfassen lässt. Ein Webdesigner kann einem hier allerdings gut weiterhelfen.

Wenn es einem nichts ausmacht, an Seitenlayout und -inhalten herumzubasteln, kann man Webseiten beispielsweise mit Hilfe von WordPress auch sehr gut selbst am Computer erstellen. Wem das keinen Spaß bereitet, der sollte auch hierfür einen Webdesigner beauftragen.

So oder so, Du solltest Dir der Auswirkungen bewusst sein, die Deine Website auf Dein persönliches Coaching-Business haben kann. Vielleicht kann es sogar eine Option sein, digitales Coaching direkt über die Webseite anzubieten.

Deine Webseite sollte gut im Internet performen. Du solltest eine Webseite haben, die im Internet gut auffindbar ist. (Quelle: Unsplash)

Stelle Dich bei Unternehmen vor

Viele große Unternehmen erkennen den Nutzen der Einbeziehung von Life Coaching in die Leistungspakete der Mitarbeiter. Arbeitnehmer wollen Arbeitgeber, die sich um sie kümmern.

Unternehmen, die Coaching-Sitzungen anbieten, haben Mitarbeiter, die motivierter, loyaler und fleißiger sind, weniger Krankheitstage in Kauf nehmen und seltener von Job zu Job springen.

Für Deinen Start in das Coaching-Business ist dies ein praktisch unerschlossener Markt!

Erkundige Dich daher, welche Unternehmen in Deiner Region ihren Mitarbeitern bereits Coaching-Tools zur Verfügung stellen und welche nicht. Und dann: Visitenkarten in die Hand nehmen und die Runde machen. Statte Unternehmen einen Besuch ab, die ihren Mitarbeitern noch keinen solchen Vorteil gewähren und mögliches Interesse an Deiner Dienstleistung haben.

Stelle im Vorhinein sicher, dass Du einen Plan hast: welche Tarife wirst Du berechnen? Wie oft kannst Du vor Ort sein? Wirst Du eher Seminare oder Einzelcoaching anbieten?

Vielleicht kannst Du zunächst Gruppencoaching anbieten und später mit Einzelpersonen arbeiten. Wenn Dein Ruf bei diesen Kunden wächst, können sie Dich an ihre Freunde verweisen, die nicht in diesem Unternehmen arbeiten. Mundpropaganda ist wirklich Deine beste Werbung!

Veranstalte Workshops

Schlage Deinem Gemeindezentrum oder aktuellem Chef, wenn Du kurz vor Deinem Berufswechsel stehst, vor, ein Life Balance Seminar zu veranstalten. Deine Themen könnten sein:

  • Entdecke Dein Leben!
  • Wie Du Deine Zeit effizienter nutzen kannst.
  • Effektives Zuhören – etwas, das mehr Menschen lernen sollten!
  • Wie Du Dein Leben in die Hand nehmen kannst.
  • Was willst Du wirklich?
  • Die Vorteile der kontinuierlichen Verbesserung.

Das Erstellen von Materialien wie einer Powerpoint-Präsentation und das Drucken von Handouts (mit beigefügter Visitenkarte!) liegt in Deiner Verantwortung, auch wenn Du es als kostenloses Trainingsprogramm abrechnest.

Dies ist die Art Investition, mit der alle neuen Unternehmen konfrontiert sind. Sobald Deine Unterlagen jedoch erstellt sind, war es das auch schon mit der Zeitinvestition. Und wenn Du Deine Handzettel im Großformat drucken lässt, kannst Du dort auch ein wenig Geld sparen!

Der Gewinn für diese kostenlosen Sitzungen ist wiederum Mundpropaganda.

Wenn diese Seminarteilnehmer ihren Freunden und ihrer Familie alles darüber erzählen, was Du ihnen beigebracht hast, wollen diese vielleicht auch herausfinden, worum es bei Dir geht.

Stelle Dir nur einmal vor, wie Deine Visitenkarten den Besitzer wechseln, Dein Handy öfter klingelt und sich Dein Kalender füllt. So kann es sein!

Wenn Du eine Website hast, kannst Du Dein Publikum auch ermutigen, Feedback zu hinterlassen, das wiederum den Traffic auf Deiner Website erhöht und Dein Unternehmen fördert.

Dein Unternehmen wird nur mit Investitionen wachsen können. Um Dein Coaching-Geschäft auszubauen, musst Du ein wenig Geld ausgeben. (Quelle: Pixabay)

Erstelle ein Profil mit Superprof

Wenn Du eine Website erstellst, die Deine Coaching-Fähigkeiten vermarktet, musst Du einen Domainnamen kaufen und Zeit damit verbringen, die Seite aufzubauen und zu pflegen. Oder Du musst jemanden bezahlen, der das für Dich tut.

Du kannst die stärksten Workshops veranstalten, aber Du kannst immer noch mit einem beträchtlichen finanziellen Aufwand rechnen, auch wenn die Kundenstimmen, die sich aus Deiner Präsentation ergeben, letztendlich Dein Unternehmen wachsen lassen.

Die Erstellung eines Profils auf Superprof hingegen hebt die meisten negativen und vor allem finanziellen Aspekte in Bezug auf Eigenwerbung auf.

Du musst nichts bezahlen, um Deine Profilseite zu erstellen und kannst so detailliert werden, wie Du es wünscht, wenn Du Deine Ausbildung, Erfahrung und Kompetenzen im professionellen Coaching auflistest.

Du kannst Deine Kunden per Webcam, persönlich oder mit einer Kombination aus beiden Methoden unterstützen. Du kannst Deine Preise so hoch oder niedrig festlegen, wie Du möchtest – achte nur darauf, dass sie Dich nicht außer Konkurrenz setzen!

Deine Kunden können Bewertungen direkt auf Deiner Profilseite hinterlassen, damit alle sie sehen können!

Welche Methode(n) Du auch immer wählst, um Dich als zertifizierter Life Coach zu bewerben, es sollten mehrere Taktiken angewendet werden, damit am Ende nicht nur Deine Kunden von Deinen Bemühungen profitieren. In erster Linie sollte der Nutzen immer bei Dir liegen!

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