„Meine erste Erfahrung in den Niederlanden war sehr angenehm – extrem angenehm. Denn innerhalb von vier Wochen nach meiner Ankunft hatte ich bereits meinen Flüchtlingsstatus und meine Aufenthaltsgenehmigung.“

– Ayaan Hirsi Ali

Da die Niederlande ein sehr liberales und tolerantes Land sind, fühlen sich Einwanderer aus der ganzen Welt im am dichtesten besiedelten Land Europas willkommen und zu Hause.

Eine von Eurostat durchgeführte Untersuchung aus dem Jahr 2010 hat ergeben, dass in den Niederlanden mehr als 1.800.000 im Ausland geborene Menschen leben. Das sind 11,1 % der Gesamtbevölkerung von knapp über 17 Millionen Einwohnern.

Die meisten Einwanderer, die in den Niederlanden leben, kommen aus Marokko, der Türkei, Indonesien, Deutschland und Polen. Mehr als 82.000 Menschen wählten 2017 die Niederlande als ihr Wohnsitzland, während 139.000 Menschen das Land verließen. Obwohl viele Migranten nicht dauerhaft in den Niederlanden bleiben, spielt Zuwanderung hier eine große Rolle beim Bevölkerungswachstum.

Ganz egal, ob Menschen Zuflucht vor komplexen politischen und wirtschaftlichen Zuständen suchen oder einfach nach einem besseren Leben mit hervorragender Gesundheitsversorgung, gesellschaftlicher Akzeptanz und mehr Arbeitsmöglichkeiten streben – die Niederlande sind der perfekte Ort dafür!

Für viele Flüchtlinge, Immigranten und Expats sind die Niederlande bereits das neue Zuhause geworden. Um legal in den Niederlanden leben zu können, müssen viele Regeln eingehalten und eine ganze Menge an Papierkram ausgefüllt werden. Im Folgenden präsentiert Superprof angehenden Einwohnern einen kurzen Überblick der Einwanderungsgeschichte der Niederlande und zählt Gründe auf, warum gerade sie als neues Heimatland so attraktiv sind und welche Schritte unternommen werden müssen, um die niederländische Staatsbürgerschaft zu erhalten.

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Und los geht's

Ein kleiner Überblick über die Einwanderungsgeschichte der Niederlande

Surinam ist eine ehemalige Kolonie der Niederlande.
Nachdem Surinam unabhängig wurde, zogen viele Einwohner in die Niederlande, um dort ein besseres Leben zu führen. | Quelle: pixabay

Die Niederlande haben eine Gesamtbevölkerung von 17,2 Millionen Menschen, die sich auf die 12 Provinzen Drente, Flevoland, Friesland, Gelderland, Groningen, Limburg, Nordbrabant, Nord- und Südholland, Overijssel, Utrecht und Zeeland verteilen.

Die bevölkerungsreichste der oben genannten Provinzen ist Südholland mit über 3,65 Millionen Einwohnern.

Die meisten Einwanderer haben in den westlichen Provinzen des Landes Arbeit gefunden und sich dort auch niedergelassen. In Städten wie Amsterdam und Rotterdam, die im Westen liegen, kommt jeder dritte Einwohner nicht ursprünglich hierher.

Der Beginn der Immigration in die Niederlande

Nach dem Zweiten Weltkrieg lagen die Niederlande in Schutt und Asche. Obwohl das Land sich im Zweiten Weltkriegs neutral verhielt, fielen die deutschen Streitkräfte trotzdem hier ein. Deutsche Angriffe wie zum Beispiel der so genannte „Rotterdam Blitz“ hinterließen viele niederländische Städte in Trümmern, sodass sie nach dem Krieg dringend wiederaufgebaut werden mussten, vor allem Rotterdam.

„Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg boten viele ausländische Staaten dringend benötigte Hilfe für den Wiederaufbau der stark zerstörten Städte an. Die Nachkriegszeit war für die Niederlande eine sehr harte Zeit, da die Industrie zerstört wurde und eine hohe Arbeitslosigkeit grassierte.“

Aufgrund der immensen Wiederaufbauprojekte herrschte in dieser Zeit ein Mangel an Arbeitskräften. Um diese Nachfrage zu befriedigen, warben zahlreiche Privatunternehmen und sogar die niederländische Regierung unerfahrene Arbeitskräfte aus südeuropäischen Ländern wie Spanien und Italien an. Viele dieser Arbeitskräfte kehrten in ihre Herkunftsländer zurück, nachdem ihre Dienste nicht mehr benötigt wurden. Einige hingegen blieben in den Niederlanden und bauten sich in dem toleranten und liberalen Land ein neues Leben auf.

Nach einigen Jahren des Ringens und schließlich mit dem Abschluss des Wiederaufbaus erlebten die Niederlande einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung. Dies veranlasste viele Menschen aus Marokko und der Türkei dazu, als Gastarbeiter in die Niederlande zu migrieren.

„In den 1960er Jahren verließen marokkanische und türkische Arbeiter ihre Familien, um in weniger Zeit mehr Geld zu verdienen, als dies in der Heimat möglich gewesen wäre. Ihre Verdienste schickten sie an ihre Familien in ihren Herkunftsländern. Nachdem die Männer ein Leben im Wohlstand genossen hatten und auf den Geschmack gekommen waren, welche großartigen Dinge man sich mit dem Geld kaufen konnte, fiel es ihnen schwer, nach Hause zurückzukehren.“

In den 1970er Jahren kam es in den Niederlanden zu einer wirtschaftlichen Krise, woraufhin 1973 die Arbeitsmigration vollständig gestoppt wurde. Im darauffolgenden Jahr, 1974, wurde jedoch ein neues Gesetz verabschiedet, das die Familienzusammenführung ermöglichte. Dies führte dazu, dass die Ehefrauen und Kinder von Arbeitskräften, vor allem aus Marokko und der Türkei, mit ihren in den Niederlanden arbeitenden Ehemännern vereint werden konnten.

Während des Goldenen Zeitalters der Niederlande waren unter der Niederländischen Ostindien-Kompanie viele ausländische Kolonien gegründet worden, die sich im 20. Jahrhundert unabhängig machten. Daraufhin wanderten viele Menschen aus den ehemaligen Kolonien auf der Suche nach einem besseren Leben in die Niederlande ein.

„Die große Mehrheit der Einwanderer kam aus den ehemaligen Kolonien Suriname, Niederländisch-Indien (Indonesien) und den Niederländischen Antillen.“

Ab den 1970er Jahren suchten auch viele Flüchtlinge aus Afghanistan, Somalia, Syrien und dem Irak aufgrund politischer Unruhen und schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen in ihren Herkunftsländern Asyl in den Niederlanden.

Auch wenn die Ursachen für die Immigration in die Niederlande überwiegend politischer oder wirtschaftlicher Natur sind, gibt es dennoch eine ganze Reihe von Expats, die auf ihren früheren Reisen vom Charme der Niederlande verzaubert wurden und nun dort leben.

Einige sehr gute Gründe, um in den Niederlanden zu leben

Gute Gründe, um in die Niederlande zu ziehen.
2013 erklärte UNICEF die niederländischen Kinder zu den glücklichsten der Welt. | Quelle: pixabay

Über Jahrhunderte hinweg haben die Niederlande Einwanderer aus einer Vielzahl unterschiedlicher Kulturen aufgenommen. Im Goldenen Zeitalter der Niederlande strömten viele Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler und Philosophen in die Niederlande, um ihre Meisterwerke in einer Umgebung zu schaffen, die von Meinungsfreiheit geprägt ist und künstlerische Entfaltung unvoreingenommen anerkennt.

Bis heute werden in den Niederlanden Toleranz, Liberalität und Akzeptanz großgeschrieben. Menschen aus aller Welt wählen das kleine Land als neue Heimat und machen es zu einem kulturellen Schmelztiegel.   

„Toleranz und eine liberale Politik mögen einige aus eher konservativen Gesellschaften anlocken, die sich freier ausleben wollen, während andere aus von Armut geplagten Ländern von der Tatsache angezogen werden, dass die Niederlande die 17. größte Wirtschaft der Welt haben und beim Pro-Kopf-BIP an zehnter Stelle stehen.“

Eine Auswanderung in die Niederlande ist also keine schlechte Wahl, und hier sind einige weitere gute Gründe dafür:

  • Gesundheitsversorgung: In vielen Länder der Welt leiden Patienten unter teuren Arztrechnungen, langen Wartezeiten und mittelmäßiger Betreuung durch medizinisches Fachpersonal. Die Niederlande sind natürlich nicht rundum perfekt, aber im Bereich der Gesundheitsversorgung sind sie hervorragend. Laut dem Euro Health Consumer Index (EHCI), der alle europäischen Gesundheitssysteme im Hinblick auf z. B. Wartezeiten für Behandlungen, Diagnosestellung oder den Umfang der angebotenen Leistungen bewertet, haben die Niederlande sogar das beste Gesundheitssystem in ganz Europa. Die Gesundheitsversorgung in den Niederlanden gehört zwar zu den besten und effektivsten der Welt, aber sie ist nicht die günstigste. Die niederländischen Krankenversicherungsprämien sind nicht an den Gesundheitszustand oder das Alter der Patienten gebunden, vielmehr wird fast die Hälfte des gesamten Beitrags in Form eines Pauschalbetrags von den Versicherten getragen. Alle, die die gleiche Police haben, zahlen auch die gleichen Beiträge. Unterschiede zwischen einzelnen Versicherern sind natürlich möglich.
  • Lebensqualität: Da die Niederländer nicht so viele Stunden arbeiten wie die Einwohner anderer Länder, haben sie mehr Zeit, um die schönen Dinge des Lebens zu genießen. Die Niederländer lieben es, in der Sonne zu entspannen, ein Bier in einer Bar um die Ecke zu trinken und mit dem Fahrrad neue Landstriche zu entdecken. Wer in den Niederlanden lebt, muss sich nicht so viele Gedanken über eine gute Ausbildung oder Gesundheitsversorgung machen, denn dafür ist bereits gesorgt. Laut einem Bericht von UNICEF waren die niederländischen Kinder im Jahr 2013 die glücklichsten der Welt. Da das Land sehr liberal ist, gibt es in den Niederlanden eine Reihe von Dingen, die nur hier legal sind. Dies trägt dazu bei, dass die Niederländer gegenüber neuen Aktivitäten und Maßnahmen sehr aufgeschlossen sind, was wiederum zur allgemeinen Zufriedenheit beiträgt. Einwanderer, die aus ärmeren Ländern in die Niederlande kommen, schätzen ihre neue Lebensqualität dort sehr.
  • Reisen: Das Reisen ist ein sehr wichtiger Lebensaspekt für Expats, die ihr Herkunftsland verlassen haben. Nicht immer wollen sie an einem Ort bleiben, und die Tatsache, dass die Niederlande zwischen Belgien und Deutschland liegen, macht es ihnen einfach, schnell in anderen Teile Europas zu sein. Das hervorragende niederländische Verkehrssystem ermöglicht ein einfaches und erschwingliches Reisen innerhalb des kleinen Landes – man kann es sogar ohne viel Aufwand innerhalb eines Tages durchqueren. So können Einwanderer in Amsterdam arbeiten und in einem Vorort oder in einer kleineren Stadt leben, ohne lange Pendelzeiten in Kauf nehmen zu müssen.

Ob als Expat oder Einwanderer – die Gründe, warum Menschen in die Niederlande ziehen, sind vielfältig. Doch welche Schritte sind erforderlich, um sich legal in den Niederlanden niederzulassen und die niederländische Staatsbürgerschaft zu erwerben? Schauen wir es uns an!

Wege zur niederländischen Staatsbürgerschaft

Welche Schritte sind nötig, um eine niederländische Staatsbürgerschaft zu erhalten?
Der ganze Papierwust, der nötig ist, um eine niederländische Staatsbürgerschaft zu erhalten, lohnt sich, wenn du am Ende dieses Dokument in den Händen halten kannst. | Quelle: Unsplash

Um die niederländische Staatsbürgerschaft zu erhalten, müssen die Bewerber hohen Standards und Anforderungen der niederländischen Regierung genügen und viel Papierkram für das Visum ausfüllen.

„Menschen aus dem Ausland, die in den Niederlanden arbeiten, können die niederländische Staatsbürgerschaft beantragen, sobald sie sich mehr als fünf Jahre mit entsprechenden Dokumenten wie einer Aufenthaltsgenehmigung im Land aufhalten. Durch familiäre Umstände (z. B. Ehe) kann der fünfjährige Voraufenthalt verkürzt werden.“

Außerdem haben Zuwanderer die Möglichkeit, eine Daueraufenthaltsgenehmigung zu beantragen, die ihnen einen unbefristeten Aufenthalt im niederländischen Hoheitsgebiet ermöglicht. Aber: Der Antrag muss alle fünf Jahre neu gestellt werden, um nachzuweisen, dass die Voraussetzungen weiterhin erfüllt sind. Eine Daueraufenthaltsgenehmigung bedeutet, dass ausländische Mitbürger nicht mehr im Besitz einer Arbeitserlaubnis sein müssen.

Es darf allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass Personen, die anstelle der niederländischen Staatsbürgerschaft eine Daueraufenthaltsgenehmigung besitzen, nicht alle Bürgerrechte haben, die niederländische Staatsbürger genießen.

Außerdem wissenswert ist, dass du eine Sprachprüfung ablegen musst, auf die du dich mit einem Niederländisch-Kurs in Berlin oder in der Stadt, in der du derzeit wohnst, vorbereiten kannst.

Im Folgenden findest du zwei Wege, auf denen du die niederländische Staatsbürgerschaft erwerben kannst:

Optionsverfahren

Diese Variante ist die günstigere von beiden und kostet nur 179 € pro Person. Dennoch müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt und gewisse soziale Verhältnisse nachgewiesen werden.

Dieser Weg zur Beantragung der niederländischen Staatsbürgerschaft ist wesentlich einfacher, da der Prozess statt einem Jahr in der Regel nur drei Monate dauert. Um einen Antrag im Optionsverfahren stellen zu können, müssen Zuwanderer einen gültigen Aufenthaltstitel besitzen und in eine der folgenden Kategorien fallen:

  • Du hast die meiste Zeit deines Lebens in den Niederlanden oder einem anderen niederländischen Gebiet gelebt?
  • Du bist verheiratet oder seit mindestens drei Jahren mit einem gebürtigen Niederländer zusammen und lebst zudem seit mindestens 15 Jahren ununterbrochen in den Niederlanden?
  • Du bist älter als 65 Jahre und hast deinen Wohnsitz seit mehr als 15 Jahren in den Niederlanden?
  • Ist einer deiner Elternteile Niederländer und hast du mindestens drei Jahre mit deiner Mutter oder deinem Vater auf niederländischem Gebiet gelebt, bevor du die Staatsbürgerschaft beantragst?

Einbürgerungsverfahren

Was kommt auf dich bei dem Antrag auf niederländische Einbürgerung zu?
Bei einem Antrag auf niederländische Staatbürgerschaft gilt es, die Anweisungen der Einwanderungsbehörden genau zu befolgen - sonst kann es passieren, dass ein wichtiges Dokument vergessen und der Antrag abgelehnt wird. | Quelle: pixabay

Dieses Verfahren kostet 840 € und erfordert mehr Arbeit und Zeit als der zuvor genannte Weg.

  • Bist du mindestens 18 Jahre alt?
  • Hast du fünf Jahre lang ununterbrochen in den Niederlanden gelebt und verfügst über eine gültige Aufenthaltserlaubnis? Oder bist du seit mindestens drei Jahren mit deinem Ehepartner verheiratet, der die niederländische Staatsbürgerschaft besitzt? Oder hast du dich zehn Jahre lang mit einer Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis in den Niederlanden aufgehalten?
  • Bist du bereit, deine bisherige Staatsangehörigkeit abzugeben?
  • Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Bewerber die niederländische Sprache lesen, schreiben, sprechen und verstehen kann. Außerdem muss ein Integrationstest zwecks Einbürgerung erfolgreich abgelegt werden.
  • Du darfst in den letzten vier Jahren deines Aufenthalts nicht zu einer gemeinnützigen Arbeit, einer anderen Form der Strafarbeit oder einer Geldstrafe von mehr als 840 € verurteilt worden sein.
  • Schließlich musst du über eine gültige Aufenthaltsgenehmigung oder ein Visum verfügen, mit dem du nachweisen kannst, dass du seit Jahren einen ständigen Wohnsitz in den Niederlanden hast.

Nachdem alle Dokumente eingereicht wurden und die Anforderungen erfüllt sind, kann das Einbürgerungsverfahren bis zu einem Jahr dauern. Einige Bürger anderer Länder, die die niederländische Staatsbürgerschaft beantragen, müssen ihre derzeitige Staatsangehörigkeit aufgeben, um die niederländische Staatsbürgerschaft zu erhalten.

Dies gilt jedoch nur für Angehörige bestimmter Staaten. Da es in einigen Ländern rechtlich unmöglich ist, die eigene Staatsangehörigkeit aufzugeben, ist die doppelte Staatsbürgerschaft die einzige Möglichkeit. Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, solltest du im Voraus gründlich zu diesem Thema recherchieren.

„Die wichtigsten Dokumente, die für die Beantragung der niederländischen Staatsbürgerschaft erforderlich sind: ein Reisepass, eine niederländische Aufenthaltsgenehmigung, eine Geburtsurkunde, ein erfolgreich absolvierter Integrationstest oder ein ähnliches Dokument, sowie eine Heiratsurkunde, solltest du verheiratet sein.“

Der etwas längere Weg zur niederländischen Staatsbürgerschaft lohnt sich für alle, die sich als Zuwanderer oder pensionierter Expat ein dauerhaftes Leben in dem kleinen Land aufbauen möchten. Ins Ausland zu ziehen und dort zu leben, ist eine bereichernde und einzigartige Erfahrung.

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