„Die Philosophie steht in diesem großen Buch geschrieben, dem Universum, das unserem Blick ständig offenliegt. Aber das Buch ist nicht zu verstehen, wenn man nicht zuvor die Sprache erlernt und sich mit den Buchstaben vertraut gemacht hat, in denen es geschrieben ist.“ – Galileo Galilei

Philosophie ist eine sehr beliebte akademische Disziplin, die sich mit der Natur des Wissens, der Realität und der Existenz beschäftigt. Philosophische Ideen sind üblicherweise sehr abstrakt und verlangen von Schülern, über scheinbar gegebene Tatsachen neu nachzudenken und daraus ihre eigenen Schlussfolgerungen zu formulieren.

Die berühmtesten Philosophen der Welt sind Platon, Aristoteles, Sokrates und Konfuzius.

Ihre Philosophien werden seit Jahrhunderten von Denkern untersucht. Philosophen hegen eine intensive Liebe zur Weisheit und möchten ihre Erkenntnisse mit der Welt teilen.

Philosophen vermitteln Wissensperlen zu einer Vielzahl von Themen, über die eigentlich jeder nachdenken kann. Zu den häufigsten Themen der Philosophie gehören Ethik, Logik, Existenzphilosophie und zeitgenössische politische Philosophie.

Europa war schon immer reich an Philosophen – und die Niederlande sind da keine Ausnahme. Superprof stellt für euch die Top 10 der berühmtesten niederländischen Philosophen und ihre Beiträge zu Wissenschaft und Gesellschaft vor. Manche von ihnen haben das Nachdenken über verschiedene Themen auf nationaler Ebene beeinflusst, und andere haben mit ihrer Philosophie sogar weltweit Debatten angestoßen.

Falls du dich auch für Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus den Niederlanden interessierst, haben wir auch dafür eine kleine Übersicht zusammengestellt.

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Baruch Spinoza

Baruch Spinoza ist ein bedeutender Philosoph aus den Niederlanden.
Baruch Spinoza schockierte viele Menschen mit seinen philosophischen Ideen, und seine Bücher waren über viele Jahre lang verboten. | Quelle: Visual Hunt

Spinoza war ein jüdisch-niederländischer Philosoph portugiesischer Abstammung und wurde 1632 in Amsterdam geboren. Zusammen mit René Descartes war er einer der führenden Philosophen im 17. Jahrhundert, dem so genannten Goldenen Zeitalter der Niederlande.

Aber Spinoza war nicht nur Philosoph, sondern auch Mathematiker und politischer Denker – und hat dazu noch optische Linsen hergestellt.

Spinozas fortschrittliches Denken und seine Philosophien wurden von vielen gemieden und waren in den meisten Teilen Europas sogar über 200 Jahre lang verboten. Zu seinen bemerkenswertesten Hinterbliebenschaften zählen seine Ideen zu intellektueller und religiöser Freiheit, zur Trennung von Kirche und Staat und zum Pantheismus (das ist der Glaube, dass allen Dingen ein allumfassender und allgegenwärtiger Gott innewohnt).

Sein Hauptwerk Die Ethik behandelte Themen von Moralphilosophie über die Struktur der Wirklichkeit bis hin zur Frage nach dem Verhältnis von Gott und Natur. Das Buch wurde heftig von Katholiken kritisiert, weil es den Glauben an Gott anders dachte. Nach der Veröffentlichung wurde es sogar in das Verzeichnis der verbotenen Bücher der katholischen Kirche (Index librorum prohibitorum) eingetragen.

Nichtsdestotrotz hat dieses Buch Spinoza als einen der bedeutendsten Denker der westlichen Philosophie etabliert. Ihm wurde zugeschrieben, das „letzte unanfechtbare lateinische Meisterwerk" verfasst zu haben. Für seinen Beitrag zur akademischen Disziplin der Philosophie wurde er von Gilles Deleuze als „Prinz der Philosophen" bezeichnet.

Desiderius Erasmus

Erasmus wurde 1466 entweder in Rotterdam oder in der Stadt Gouda geboren. Er wurde ein wichtiger Gelehrter, der in reinem Latein schrieb.

Seine bedeutenden Bibelübersetzungen der lateinischen und griechischen Ausgaben des Neuen Testaments spielten eine wichtige Rolle in der protestantischen Reformation und der katholischen Gegenreformation, die eine Menge wichtiger Fragen in den Raum stellten.

Sein Hauptziel bei der Übersetzung biblischer Texte war es, den ursprünglichen Manuskripten treu zu bleiben und gleichzeitig frischen Wind in den Schreibstil zu bringen, um die Texte für das Publikum zugänglicher zu machen.

Sein ganzes Leben lang half Erasmus Menschen in Not, weil er das als eine christliche Pflicht ansah. Er gilt als einer der ersten Humanisten.

Erasmus war aber nicht nur für seinen Beitrag zur Bibelübersetzung bekannt, sondern auch für seine anderen Werke wie Vom freien Willen, Handbuch des christlichen Streiters und Julius vor der verschlossenen Himmeltür. Sein Buch Das Lob der Torheit sollte sich als seine berühmteste literarische Leistung erweisen.

Das Lob der Torheit wird wegen seines Humors sehr geschätzt sowie dafür, dass es das erste Buch ist, das weniger ernsthaft geschrieben und nicht ganz so strukturiert aufgebaut ist. Dieses Buch wird immer noch erforscht und auch häufig in weiterführenden Schulen gelesen.

Hugo Grotius

Hugo Grotius ist ein wichtiger niederländischer Philosoph.
Grotius' Beitrag zur Weiterentwicklung von Naturgesetzen und seine Theorien zu diesem Thema werden noch heute von vielen Philosophiestudenten gelesen. | Quelle: Visual Hunt

Hugo Grotius ist auch als Huig de Groot oder Hugo de Groot bekannt und wurde 1583 in Delft geboren.

Zu seinen philosophischen Hauptinteressen gehörten die Kriegsphilosophie, das Völkerrecht und die politische Philosophie.

Er war als intellektuelles Wunderkind bekannt und wurde schon in jungen Jahren inhaftiert, weil er sich aktiv an den innercalvinistischen Auseinandersetzungen beteiligt hatte, die in seiner Jugend in der niederländischen Republik stattfanden. Die meisten seiner heute bekannten und bedeutenden Werke schrieb er im französischen Exil.

Grotius' Vorstellungen von einem Land, das durch Gesetze und gegenseitige Vereinbarungen mit anderen souveränen Staaten zur Durchsetzung dieser Gesetze regiert und geschützt wird, würden die bis dahin gängige Praxis ersetzen, geografische Gebiete mit Gewalt oder durch das Militär zu regieren.

Seine Vorstellungen von einer internationalen Gesellschaft trugen zum ersten allgemeinen Friedensschluss der Neuzeit bei, der als Westfälischer Friede bekannt wurde.

Grotius hat während seines Lebens viele Bücher verfasst, bei Philosophie-Studenten ist er heute insbesondere für seine Werke über die Naturrechtstheorie bekannt.

Cornelius de Pauw

Der 1739 in Amsterdam geborene de Pauw verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in der Stadt Kleve, die heute zu Deutschland gehört.

Zu seinen Lebzeiten galt er als einer der größten Experten für Nord- und Südamerika. Obwohl er diese Kontinente nie besucht hatte, stellte er dennoch viele Theorien über die Herkunft der Ureinwohner in diesen Teilen der Welt auf.

Oft lehnte er die Ideen und Theorien von erfahreneren Fachleuten ab, wenn sie nicht mit seinen eigenen vorgefassten Meinungen übereinstimmten. Seine Werke über die amerikanische Kultur wurden ins Englische übersetzt und fanden so einen breiteren Adressatenkreis.

Zu seinen Lebzeiten hatte Cornelius de Pauw den Ruf, Europas anerkanntester Experte in Sachen Amerika zu sein.

Zu seinen Ansichten gehörte die Ablehnung der Existenz des aztekischen Kalenders und die feste Überzeugung, dass China – entgegen anderer Annahmen – keine frühere Kolonie des alten Ägypten gewesen war.

Erfahre, welche Klischees über die Niederlande stimme und welche andere wissenswerten Fakten und Kuriositäten es über unsere Nachbarn zu lernen gibt.

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Geert Groote

Geert Grote wurde zwar in der niederländischen Stadt Deventer geboren, verbrachte jedoch einen Großteil seines jungen Lebens als Student in Paris und (der damals noch französischen Stadt) Aachen. Nach dem Abschluss seines Studiums ließ er sich in Köln nieder, um dort Philosophie und Theologie zu unterrichten.

Als junger Mann merkte Groote, dass er immer selbstsüchtiger wurde und ein sehr weltliches und luxuriöses Leben führte. Aus dem Wunsch heraus, ein besserer Mensch zu sein, widmete er sein Leben Gott und wurde Diakon, der als Missionar in vielen niederländischen Städten predigte.

Viele junge Männer strömten zu ihm, um geistliche Orientierung zu erhalten. Dies führte zu der Gründung einer Ordensgemeinschaft, die sich „Brüder vom gemeinsamen Leben“ nannte. Die Mitglieder dieser Gemeinschaft gaben ihren bisherigen säkularen Lebensstil auf, um ein keusches und strenges Leben in Wohngemeinschaften zu führen. Sie widmeten ihre gesamte Zeit dem Predigen, dem Lesen der Heiligen Schrift und dem Vollbringen guter Taten für andere Menschen.

Groote und sein Mitstreiter Floren Radewyns schufen eine religiöse Bewegung, die als Devotio Moderna bekannt wurde. Dabei geht es um die ständige Suche nach innerem Frieden durch das Verleugnen des eigenen Selbst und das Erlangen völliger Stille.

Christiaan Huygens

Christiaan Huygens ist einer der bedeutendsten niederländischen Philosophen.
Huygens wird von vielen als einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten angesehen. Sein bemerkenswertes naturphilosophisches Werk ist verdient noch heute Anerkennung. | Quelle: Visual Hunt

Der aus Den Haag stammende Huygens wird von vielen als einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten angesehen.

Er ist vor allem für seine revolutionären Beiträge zur Physik, Mathematik und Astronomie bekannt. Seine Erfindungen veränderten die Welt nachhaltig und wurden von der Allgemeinheit sehr begrüßt.

Huygens untersuchte die Ringe des Saturns und entdeckte dessen Mond, der Titan genannt wird. Seine Erfindung des Huygens-Okulars verbesserte die Bauweise des Fernrohrs und seine Konstruktion der Pendeluhr im Jahr 1656 war ein Durchbruch in der Zeitmessung. Diese Uhrenart blieb über 300 Jahre lang die genaueste Art der Zeitbestimmung.

Neben Descartes und Newton war er in Europa der führende Naturphilosoph seiner Zeit. Sein Leben lang beschäftigte er sich mit mechanischer Philosophie und suchte nach Erklärungen für die Schwerkraft.

Huygens war nie verheiratet, sondern widmete sein ganzes Leben der Erforschung verschiedener naturphilosophischer Themen, wie zum Beispiel den Gesetzen der Bewegung, des Stoßes und der Gravitation, sowie der Optik und der Uhrmacherei.

Dirck Coornhert

Der 1522 in Amsterdam geborene Coornhert ist als Schriftsteller, Philosoph, Theologe und Kupferstecher bekannt. Seine Beiträge zu diesen Fachgebieten haben ihn zum niederländischen Nationalheiligtum gemacht und viele bezeichnen ihn sogar als „Vater der niederländischen Literatur“ oder als Vater der niederländischen Renaissance-Wissenschaft.

Als Dichter und Dramaturg lernte er Latein, um bestimmte Werke aus dem Lateinischen in die niederländische Sprache zu übersetzen.

Anstatt seine literarischen Werke auf Latein zu verfassen, was damals sehr üblich war, schrieb Coornhert auf Niederländisch und zwar über Themen wie Theologie, Moral, Strafrecht und Verfassung. Mit diesem Kniff trug er zur Verbreitung und Bereicherung der niederländischen Sprache bei.

Im Jahre 1586 veröffentlichte er sein einzigartiges Meisterwerk Zedekunst (Kunst der Ethik), das noch heute gelesen werden kann. Coornhert war ein äußerst toleranter und mitfühlender Mensch, der für seine intensive Arbeitsmoral und als Humanist bekannt war.

Lies hier, was die niederländische Kultur durch ihre Geschichte hinweg geprägt hat.

Bernard Mandeville

Mandeville wurde in den Niederlanden geboren, verbrachte aber die meiste Zeit seines Berufslebens in England. Die große Mehrheit seiner Werke wurde in englischer Sprache veröffentlich. Er ist als Philosoph, politischer Ökonom und Satiriker bekannt.

Sein bekanntestes Buch trägt den Titel Die Bienenfabel. Dieses Werk wurde ursprünglich 1705 als Gedicht und 1714 als Prosakommentar mit einem Essay veröffentlicht. In einer späteren Ausgabe des Essays kritisierte Mandeville die Wohltätigkeitsschulen, die darauf ausgerichtet waren, Kinder aus ärmeren Gesellschaftsschichten zu unterrichten. Er war der Meinung, dass den Schülern hier Tugend (die er nicht positiv sah) und Habgier eingeimpft werde.

Tugend definierte Mandeville als „jede Leistung, durch die der Mensch entgegen dem Trieb der Natur und aus dem vernünftigen Bestreben, gut zu sein, den Nutzen anderer oder die Überwindung seiner eigenen Leidenschaften anstrebt“ und war eben der Meinung, dass Tugend für das geistige und wirtschaftliche Wachstum einer Gesellschaft äußerst schädlich sei.

Mandevilles Schriften wurden sowohl von Lesern als auch von anderen Schriftstellern heftig kritisiert, die behaupteten, seine Beobachtungen seien zynisch und entwürdigend für andere.

Gerardus Heymans

In den Niederlanden gibt es einige berühmte Philosophen.
Heymans Temperamentenlehre ist, obwohl sie als überholt gilt, auch heute noch so manchem bekannt. | Quelle: Unsplash

Heymans stammte aus dem niederländischen Ferwert und lehrte von 1890 bis 1927 als Professor an der Universität Groningen. Vor allem ist er als Philosoph und Psychologe bekannt.

Studiert hatte er politische Ökonomie und Ethik-Philosophie.

Seine psychologischen Theorien und früheren Studien halfen ihm später bei der Entwicklung des Heymans'schen Systems zur Persönlichkeitsklassifizierung. Heymans Würfel konzentriert sich auf die acht verschiedenen Temperamente: leidenschaftlich, sentimental, neurotisch, cholerisch, phlegmatisch, apathisch, sanguinisch und amorph, die wiederum auf drei Achsen aufgeteilt werden können.

Die drei verschiedenen Achsen sind Aktivität (Energie und Quantität von Handlung), Emotivität (Stärke und Häufigkeit emotionaler Reaktion) und Sekundarität (das Ausmaß, in dem Emotionen oder Ereignisse eine langfristige Wirkung auf jemanden haben).

Dieser Persönlichkeitsklassifizierungswürfel wurde von Jung und Kretschmer inspiriert und seinerzeit von Psychologie-Enthusiasten in den niederländischsprachigen Ländern häufig verwendet.

Jacob Moleschott

Moleschott wurde in den Niederlanden geboren, verbrachte aber so einige Zeit in Deutschland, wo er sich zum Arzt ausbilden ließ, und in Italien, wo er als Professor tätig war.

Moleschott hat mehrere bedeutende Bücher veröffentlicht, wie den Kreislauf des Lebens (1852) und seine von 1857 bis 1894 erschienenen Zeitschriftenbeiträge mit dem Titel Untersuchungen zur Naturlehre des Menschen und der Tiere.

Er ist bekannt für seinen Glauben an die materielle Grundlage von Gefühlen und Gedanken. In seinen Studien und Forschungen forderte er „wissenschaftliche Antworten auf wissenschaftliche Fragen“.

Seine Studien über Ernährung und Diätetik waren äußerst wichtig für die Entwicklung des Fachgebiets der physiologischen Chemie, insbesondere seine Erkenntnisse zu Blut und Stoffwechsel.

Moleschott, der viel über den Körper und seine Funktionen forschte, war außerdem Atheist. Von ihm stammt der berühmte Ausspruch: „Ohne Phosphor kein Denken“.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Niederlande in den vergangenen Jahrhunderten die Geburtsstätte vieler intelligenter Köpfe gewesen sind. Diese Menschen haben dazu beigetragen, neue Konzepte zu entwickeln und die Gedanken der Vordenker späterer Generationen zu beeinflussen.

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Bei solch tollen Vorbildern möchte man doch glatt Holländer werden - auch dazu haben wir Tipps! ;)

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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!