Im Laufe seiner Geschichte als Wissenschaft hat Ökologie viele verschiedene Namen angenommen – darunter Bioökologie, Bionomie und Umweltbiologie – und alle von diesen meinen dasselbe. Es kann manchmal recht verwirrend sein, bei den vielen Disziplinen, die sich mit der Untersuchung von lebenden Organismen beschäftigen, den Überblick zu behalten. Schließlich gibt es in der Biologie eine Vielzahl von Spezialisierungen und Studienfeldern. Die Definition der Ökologie zu verstehen ist hingegen recht simpel.

Ökologie beschäftigt sich nicht nur damit, die Struktur und Funktionen von allem, was lebt zu beschreiben, sondern auch von deren Umwelt. Ökologen findet man daher sowohl in nachhaltiger Landwirtschaft als auch in der Restoration von natürlichen Lebensräumen oder in mikrobiellen Untersuchungen – im Grunde überall, wo es um die natürliche Welt geht.

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Und los geht's

Was ist Ökologie?

Wenn du das Fach Ökologie studierst, sei es im Bachelor oder im Master, hast du dir möglicherweise bereits deine eigene Definition gebildet, was genau Ökologie ist und welche sozialen und politischen Implikationen damit einhergehen. Dennoch ist es auch wichtig, dich mit der Geschichte dieser Disziplin zu beschäftigen und damit, wie die Ökologie in der Vergangenheit mit anderen Bereichen der Biologie interagiert hat.

Die Evolution der Ökologie als wissenschaftliche Disziplin begann mit dem steigenden Interesse an sowohl der Biodiversität als auch dem Konzept vom Verständnis der Organismen innerhalb eines Lebensraums oder Ökosystems. Alles von terrestrischen und biotischen Organismen bis hin zur Nachhaltigkeit von natürlichen Ressourcen wurde zu den zentralen Themen innerhalb der Ökologie.

Der Ursprung der Ökologie an sich ist zwar bis auf das antike Zeitalter zurückzuführen, aber das Modellieren von ökologischen Systemen oder Umweltauswirkungen sind relativ neue Konzepte, die jedoch von extremer Bedeutung sind, um Umweltbedingungen zum einen verstehen und zum anderen verbessern zu können.

Was ist die Ökologie?
Der Begriff Ökologie stammt vom griechischen Wort "oikos", was in etwa Zuhause bedeutet | Bildquelle: Unsplash

Der Begriff Ökologie stammt vom griechischen Wort „oikos“, was übersetzt in etwa „Haus“ oder „Haushalt“ bedeutet. Das signifiziert einen bedeutsamen Wandel in Bezug auf die Implikationen der Ökologie. Historisch betrachtet waren Menschen abhängig von der Ökologie, um zu überleben. Die Beziehung zwischen Organismen und ihrer Umwelt – lebend und nicht-lebend – bildete die Basis für das Verständnis von Erntezeiten, saisonale Zyklen und grundlegende medizinische Praktiken.

Dass dieser Wissenschaft im 19. Jahrhundert, einige Jahrhunderte nach der Entstehung der ursprünglichen Praktiken, ein Name gegeben wurde, der in Zusammenhang mit „Zuhause“ steht, spricht für ein Erkennen der engen Verbindung zwischen menschlichem Verhalten und Leben.

Das heißt, dass Ökologie sowohl Wirtschaft durchdringen kann, bezogen auf Themen wie Energiebudgets und Arterhaltungsmaßnahmen für Wildtiere. Darin liegt auch der Grund, warum Ökologie als Disziplin in enger Verbindung mit Regierungsarbeit steht. Die Errichtung und Erhaltung von Parks, Seen und urbanen Gemeinschaften unterliegen schließlich zumeist der Verantwortung der Gemeinden und Staaten, in denen sie sich befinden. Wie wäre es mit ein wenig Bio Nachhilfe?

Die verschiedenen Felder der Umweltstudien

Wie zuvor bereits angesprochen, kann Ökologie – wie so viele Bereiche der Biologie – aufgrund seiner interdisziplinären Natur verschiedene Formen annehmen. Das bedeutet, dass es unterschiedliche Studienfelder gibt, auf die du dich zu einem bestimmten Moment fokussieren kannst. Da es unterschiedliche Ansätze gibt Ökologie zu studieren, kann es also sehr hilfreich sein, zunächst die verschiedenen Bereiche innerhalb der Ökologie zu definieren.

Ökologie durchdringt verschiedene Felder – von Genetik über Zellentwicklung bis hin zu Aspekten der Evolution. Im Folgenden geben wir dir einige Beispiele und Definitionen mit an die Hand.

Ökologie und Evolution

Einer der bedeutendsten Momente in der Geschichte der Ökologie war die Entstehung der Evolutionstheorie. Der Beginn dieser Theorie ist auf die Arbeit von Charles Darwin im 19. Jahrhundert zurückzuführen, die postuliert, dass Organismen im Zuge eines Prozesses namens Evolution entstehen. Diese Definition beinhaltet das Konzept der natürlichen Auslese, wobei es sich um einen Prozess handelt, innerhalb dessen Organismen mit vorteilhafteren Charakteristiken eine höhere Überlebenschance haben als solche mit weniger vorteilhaften. Deshalb geben die überlebenden Organismen stets ihre vorteilhaften Eigenschaften an ihre Nachfolger weiter.

Diese Theorie wurde natürlich ausführlich von vielen Wissenschaftlern im Bereich der Botanik erläutert und genutzt, die sich mit der Beziehung von Pflanzen und ihrer Umwelt beschäftigen, ebenso wie von Mikrobiologen. Dennoch war es die Ökologie, die durch die Evolutionstheorie den größten Fortschritt machte. Mittlerweile wurde die Forschung der Evolution von Spezies und der Umwelt weiter verbessert durch technologische Verbesserungen.

Populationsökologie

Dieses Studienfeld umschließt das Verständnis der Prozesse und Vorgänge, die sich auf den Bevölkerungsfluss von Tier- und Pflanzenpopulationen auswirken. Dies mag etwas abseits von alltäglichem Leben erscheinen, doch dabei ist das Gegenteil der Fall. Die Stadt in der du lebst hat beispielsweise viele Verbindungen zu den Populationen von Tieren, die aktuell dort leben oder früher einmal dort angesiedelt waren.

Dieser Bereich ist dabei nicht auf Tiere begrenzt, auch Pflanzen bilden einen wichtigen Teil der Populationsökologie. Geografen beziehen sich beispielsweise häufig auf Spezies der Flora, wenn sie spezifische Territorien identifizieren. Faktoren wie Verschmutzung, Stadtentwicklung, genetische Mutationen und andere mikroorganische Prozesse sowie menschliche Aktivität können dieses Studienfeld enorm beeinflussen.

Gemeinschaftsökologie

Dieser Zweig der Ökologie geht oft Hand in Hand mit der Populationsökologie. Das liegt schon allein an dem Fokus, welcher mit dem Studium der Funktion und Organisation von Spezies in bestimmten geografischen Arealen und Lebensräumen zu tun hat. Eine biologische Gemeinschaft entsteht durch die Interaktion einer Spezies mit einer anderen.

Innerhalb dieses Feldes wirst du regelmäßig auf Werkzeuge wie trophische Pyramiden und grafische Darstellung von Energieflüssen treffen. Einige verbreitete Beispiele, über die du im Ökologiestudium sicherlich stolpern wirst, umfassen Darstellungen von Fotosynthese und Nahrungsketten. Dieses Studienfeld spielt eine extrem wichtige Rolle für die Arbeit im Naturschutz.

Populationsdynamiken

Die Dynamiken von Populationen sind selbstverständlich an die Populationsökologie geknüpft. Diese spezielle Bezeichnung bezieht sich jedoch auf die tatsächliche Anzahl an Individuen innerhalb einer Population und wie sich diese Zahl über die Zeit verändert. Zwar wirst du mit diesem Fach sehr wahrscheinlich erst in höheren Stufen der Biologie und Ökologie in Berührung kommen, doch ist es ein sehr dynamisches Feld, das die Kraft der Biologie mit mathematischen Prinzipien kombiniert.

Die Populationsdynamik ist insbesondere von der grafischen Darstellung von Populationen abhängig. Beispielsweise bist du möglicherweise schon mit verschiedenen Theorien und Grafen über Bevölkerungszuwachs von menschlichen Populationen vertraut – das ist das offensichtlichste Beispiel von Zensusinformationen, die von nationalen und internationalen Behörden herausgegeben werden.

Worum geht es in der Ökologie?
Die Ökologie befasst sich mit unserer Umwelt, den Lebensräumen für Mensch, Tier und Natur sowie dem Naturschutz und dem Erhalt der Biodiversität | Bildquelle: Unsplash

Umweltwissenschaft

Obwohl es oft als akzeptabel betrachtet wird, Ökologie und Umweltwissenschaft als austauschbare Begriffe für ein Studienfeld zu verwenden, ist es auch wichtig anzumerken, dass Umweltwissenschaft auch als ein eigenständiges Feld gesehen werden kann und oft mit Bereichen zusammenarbeitet, die sich mit dem Studium von Tieren oder Pflanzen beschäftigen.

Dieser bestimmte Zweig der Ökologie bildet ein interdisziplinäres Studiennetzwerk, dass Ökologie, Chemie, Physik, Geologie und Maschinenbau umfasst. Er sollte allerdings nicht mit Umweltstudien verwechselt werden, die sich ausschließlich mit der Beziehung zwischen Menschen und ihrer Umwelt beschäftigen.

Umweltwissenschaft beinhaltet vielmehr die quantitativen Aspekte und ist interessant, wenn du das Studium der Biologie spannend findest, aber auch Interesse an Ökonomie und Mathematik hast.

Naturschutzbiologie

Dank vieler globalen Führungspersonen erlebte diese Disziplin in letzter Zeit einen großen Aufschwung in der medialen Aufmerksamkeit. Das Hauptziel der Naturschutzbiologie ist, einen multidisziplinären Ansatz zu verwenden, um die biologische Diversität zu erhalten und zu schützen.

Daher wird sie oft als „missionsorientierte Krisendisziplin“ betrachtet. Dahinter steckt, dass Wissenschaftler theoretische Ansätze nehmen und versuchen, sie auf Lösungsansätze zu übertragen, um zum Beispiel Probleme wie Übererntung, Lebensraumverlust und Fragmentierung anzugehen. Da diese Disziplin ein breites Verständnis von Ökosystemen und Lebensräumen voraussetzt, ebenso wie die benötigten Fähigkeiten, diese zu quantifizieren, ist es hier wichtig sowohl fit in Ökologie als auch in Mathe und Ökonomie zu sein.

Berufe im Feld der Ökologie

Glücklicherweise sind Jobs in der Ökologie sowohl divers als auch zahlreich vorhanden, vor allem dank der Interaktion mit vielen anderen Disziplinen. Wenn du ein Wissenschaftler in ökologischen Feldern werden möchtest und nach dynamischen wie integrativen Lösungen für die dringlichsten Probleme der heutigen Zeit suchen möchtest, ist die Ökologie vielleicht genau dein Bereich.

Während die Tätigkeit eines Biologen oftmals eng mit der Arbeit in Laboren verbunden ist, besteht die Arbeit eines Ökologen häufig auch aus Forschungsprojekten und Feldstudien, sowohl auf molekularer Ebene als auch auf höheren organismischen Skalen.

Welche Berufe gibt es als Ökologe?
Ökologen suchen innovative Lösungen für die Probleme unserer Zeit | Bildquelle: Unsplash

Solltest du Interesse an der Arbeit als Ökologe haben, wird sich dein durchschnittliches Einkommen sehr an deiner gewählten Spezialisierung orientieren. Umweltwissenschaftler verdienen beispielsweise um die 72.000 Euro jährlich, Hydrologen hingegen etwa 90.000 Euro im Jahr. Die folgenden Berufsfelder sind einige Optionen, die für dich in Frage kommen könnten:

  • Umweltingenieur
  • Naturschutz
  • Fischerei
  • Biogeografie
  • Ökosystemdienstleistungen
  • Forstwirtschaft

Hier kannst du Ökologie studieren

Die besten Unis und Hochschulen für dein Ökologiestudium hängen natürlich sehr davon ab, auf welchen Bereich du dich spezialisieren möchtest – entweder von der obigen Liste oder ein anderes Feld, dass dich interessiert oder indem du bereits Vorerfahrung hast.

Zu den international anerkanntesten Hochschulen für Ökologie und Umweltwissenschaften zählen die folgenden:

  • University of California Berkeley, USA
  • Wageningen University and Research Center, Niederlande
  • Stanford University, USA
  • Swiss Federal Institute of Technology Zurich, Schweiz
  • University of Oxford, Vereinigtes Königreich

Dort findet das Studium selbstverständlich auf Englisch statt. Wenn du für dein Studium in Deutschland bleiben bzw. auf Deutsch studieren möchtest, kommen die folgenden Universitäten und Fachhochschulen für dich in Frage:

  • Hochschule Zittau / Görlitz
  • Fachhochschule Erfurt
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Universität Koblenz-Landau
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Universität Kassel
  • Universität Trier
  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
  • Universität Bielefeld

Studienfächer im Bereich der Ökologie werden sowohl als Bachelor wie auch als Master Studiengänge angeboten. Ein Bachelorstudium umfasst in der Regel sechs bis acht Studiensemester, ein nachfolgender Master of Science weitere drei bis vier Semester.

Die meisten Universitäten und Hochschulen bieten allerdings kein reines Ökologiestudium an, sondern verbinden Ökologie studieren mit weiteren Feldern oder Spezialisierungen, wie zum Beispiel Energieökologie, Landschaftsökologie, Geoökologie oder Ingenieurökologie. Teilweise ist Ökologie auch einfach ein Teilbereich von Studienfächern wie Geowissenschaften, Biologie, Forstwissenschaften oder Agrarwissenschaften.

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Ein Studium der Ökologie ist vielversprechend und aussichtsreich | Bildquelle: Unsplash

Sei dir zudem darüber im Klaren, dass es beim Ökologie studieren nicht nur um Umweltschutz und Naturschutzthemen gehen wird. Vielmehr handelt es sich an den Unis um interdisziplinäre Studiengänge, bei denen es auch auf weiterführende naturwissenschaftliche, technische und betriebswirtschaftliche Fähigkeiten ankommt. So ist zum Beispiel auch molekulare Biologie nicht gänzlich irrelevant. Die Umwelt und Naturschutz sollten natürlich nichtsdestotrotz Herzensthemen für dich sein.

Eine analytische Denkweise werden dir an der Uni ebenso weiterhelfen, wie hohe Kommunikations- und Sozialfähigkeiten. All dies und mehr wirst du im Laufe deines Studiums auf- und ausbauen, so dass du im Anschluss deine Karriere als Ökologe starten kannst!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.