Je präsenter Schauspieler und Schauspielerinnen in ihrem Spiel sind, umso faszinierender ist es zum zuschauen. Viele dieser besonderen Momente wurden in der Filmgeschichte mit der Kamera eingefangen und haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt.

Ein Stück im Theater mitzuerleben, bei dem man lacht, sich ärgert, nachzudenken beginnt oder traurig wird, wird einem immer in Erinnerung bleiben. Man möchte auf irgend eine Art angeregt und berührt werden. Und das hat nicht ausschließlich, aber oft mit der Präsenz der Schauspieler und Schauspielerinnen zu tun. Im Moment zu sein, heißt also das Zauberwort.

Ganz gleich, um welche Schauspieltechnik es sich handelt, die Empfindung des Moments spielt bei jeder Methode eine Rolle. Sie wird nur unterschiedlich behandelt. 

Bei der Performance kommt neben dem Erleben des Moments ein weiterer Faktor hinzu: der Zufall. Während man sich ein gutes Theaterstück auch mehrmals anschauen kann ohne beachtliche Unterschiede festzustellen, wird eine Performance kaum zweimal gleich sein. Und dies fordert von den Performern eine vollkommen andere Herangehensweise als zum Beispiel im klassischen Schauspiel, in dem die Abläufe bis ins Detail festgelegt sind. 

In den vergangen Jahrzehnten haben sich im deutschsprachigen Raum die verschiedenen Schauspielrichtungen immer mehr vermischt, weshalb es für junge Schauspieler und Schauspielerinnen ausgesprochen wichtig ist, mit verschiedenen Techniken in Berührung zu kommen. Nicht nur, um selber heraus zu finden, welcher Stil einem am besten liegt, sondern auch, um in der Arbeit flexibel zu sein und zu verstehen, auf welche Referenz sich eine Regieperson bezieht.

Heutzutage kann es durchaus sein, dass man in einem Stück sehr äusserlich, möglicherweise mit Mitteln aus dem Brecht Theater arbeitet, im nächsten wiederum sehr naturalistisch in der Tradition von Stanislawskis System und am nächsten Tag wird man kontaktiert, um in einem Experimentalfilm mitzuspielen, in dem Improvisation gefragt ist. Wie kann man mit diesen Herausforderungen umgehen? Indem man die verschiedenen Formen kennt.

Aber was ist Performance im Theater genau und wie „spielt“ man in einer Performance? Damit möchte sich Superprof in der Folge beschäftigen.

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Eine Frau mit dunklem, offenem Haar macht eine ausdrucksstarke Bewegung vor einem Museumswand. Performancekunst ist ein weiter Begriff!
In der Performance vermischen sich die Kunstbereiche. Eine Show kann auch in einem Museum stattfinden. / Quelle: Andrea Puglisi_unsplash
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Und los geht's

Was ist Performance

Performance stammt aus der Sprachwissenschaft und bedeutet im Grunde „performative Sprechakte“. Indem man etwas ausspricht, findet automatisch eine Handlung statt und diese schafft wiederum eine Wirklichkeit. Ein einfaches Beispiel: auf dem Standesamt wird der Satz „somit erkläre ich Sie zu Mann und Frau“ gesprochen, womit eine neue Realität beginnt. In dem Zusammenhang ist wichtig zu erwähnen, dass die Sache, weil sie gerade stattfindet, selbsreferentiell ist und man sie deshalb nicht mit gut oder schlecht bewerten kann. Sie ist einfach.

Ein weiterer Aspekt von Performance ist, dass sie vor jemandem stattfinden sollte. Sich alleine im Künstleratelier mit Farbe anzumalen und dabei Gedichte zu rezitieren macht noch keine Performance. Findet die selbe Handlung in einem festgelegten Rahmen statt und zusehende Leute verhalten sich entsprechend, dann kann man von einer Performance reden. Marina Abramowic, eine der berühmtesten Performerinnen im Kunstbereich setzte sich bei ihrer berühmten Performance in New York an einen Tisch und man konnte sich ihr gegenübersetzen. That's art!

Performance entwickelte sich in den 60er Jahren aus der Aktionskunst, der beispielsweise Joseph Beuys oder Vali Export ihre Fühler angehörten. In Happenings sprengten Künstler den Rahmen des Kunstbegriffs. Daraus entstand in Folge die Performance Art, mit der man ebenfalls die heiligen Hallen der Museen verließ und Kunst im öffentlichen Raum, in Galerien und Privaträumen veranstaltete. Erst ab den 80er Jahren tauchte Performance vermehrt in Theaterräumen auf. Heute gehören einige Performance Gruppen zur etablierten Theaterlandschaft.

im Performance Theater werden viele Mittel und Stile vermischt. Egal ob es sich um Body Art, Tanz, den Einsatz von Multimedia oder einfach nur ein paar Körper im Raum handelt: die momentane Realität verschränkt sich mit dem Zufall und kreiert etwas, was eine künstlerische Ausstrahlung hat. Das Experiment steht dabei im Zentrum. Die Spannung kann durch widerspenstiges Material oder die Festlegung eines bestimmten Zeitrahmens verstärkt werden.

Im Gegensatz zum klassischen Theater geht es im Performance Theater also um diese reale, nicht ganz kontrollierbare Erfahrung. Den Zuschauenden kommt dabei eine wichtige Rolle zu, denn sie werden mit ihren Reaktionen, sei das emotional oder intellektuell, zum Teil der Performance. Verlassen sie zum Beispiel wütend oder schockiert den Raum, wird diese Aktion automatisch zu einem Teil der künstlerischen Auseinandersetzung.

In den 90ern begann ein Fokus auf antiillusionistischen Darstellungen und kollektiven Arbeitsweisen. Immer mehr werden auch Versatzstücke aus eigenen Biographien mit einbezogen. Dies verlangt von den Darstellenden eine große Offenheit. Es gibt keine Möglichkeit, sich hinter einer Rolle zu verstecken. 

Ein junge in rotem Pulli steht mit gesenktem Kopf vor einer sitzender Gruppe Zuhörender. Interessierst du dich für dokumentarische Arbeit auf der Bühne?
Von den Performern des dokumentarischen Theaters wird viel Offenheit und Ehrlichkeit verlangt. / Quelle: Mostafa Meraji_unsplash

Schauspielen im Performance Theater, wie geht das?

Von „spielen“ in einer Performance zu sprechen, ist nicht ganz korrekt. Folgende Punkte zeigen, welche Herangehensweisen zum Beispiel möglich sind: 

  • Die Performer stellen selten eine Figur da, wenn überhaupt, stellen sie sich für eine Rolle zur Verfügung. Dabei vertiefen sie sich nie vollständig in eine Figur, sondern bleiben als Persönlichkeit sichtbar. 
  • Von den Performern und Performerinnen wird eine weit größere Authentizität in der Darstellung verlangt. Die Frage nach Authentizität steht zumindest immer im Raum. 
  • In einer Performance auf der Bühne zu stehen benötigt eine besondere Bereitschaft, mit dem Unplanbaren umgehen zu können.
  • Der Prozess wird vor dem Endprodukt bevorzugt. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass ein Theaterstück über mehrere Abende entwickelt wird und dessen Ausgang nicht 100% klar ist.
  • Über die Lust am Nicht-Perfekten und am Experiment bieten sich für Theatermacher neue Darstellungsmöglichkeiten. Dadurch wird eine Selbstbestimmtheit der Künstler und Künstlerinnen auf der Bühne und der Zuschauer möglich.

Wenn dich eine traditionellere Theatertechnik wie klassisches Schauspiel oder psychologisches Schauspiel mehr interessiert, könnte Method Acting oder Meisner Technik etwas für dich sein.

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Ein paar Beispiele für Performance Theater

Performance-Kunst ist intermedial und bewegt sich elegant zwischen den verschiedenen Gattungen. Mal ist sie mehr Kunst, mal mehr Bewegung, mal mehr Dokumentation. Diese Durchlässigkeit der Stilrichtungen findet im Theater bis heute großen Anklang.

Auf zwei Beispiele soll hier etwas näher eingegangen werden:

Dokumentarisches Theater

Ab dem frühen 21. Jahrhundert etablierte sich der Begriff dokumentarisches Theater. Bekanntester Vertreter dieser Zeit ist das Kollektiv Rimini Protokoll, das "echte" Menschen, genannt Experten, auf die Bühne stellt, die aus ihrem eigenen Leben berichten. Sie spielen keine Rolle, sondern sich selbst. In ihrer Performance "Call Kutta" wurden Zuschauer über Handy mit englisch sprechenden Mitarbeitenden einer Telefon Hotline in Kalkutta verbunden. Während die Zuschauer durch Berlin Kreuzberg spazierten, wurden sie mit der Realität des internationalen "Hotline-Marktes" konfrontiert.

Im Performance Theater werden auch oft Versatzstücke aus eigenen Biographien mit einbezogen. Die Gruppe "She She Pop" machte zum Beispiel vor ein paar Jahren einen Abend über ihre Jugendjahre in Ost-, beziehungsweise Westdeutschland.

Tanztheater

Nicht nur nach dem Sprechtheater, auch nach dem Tanz hat die Performance in den letzten Jahrzehnten ihre Fühler ausgestreckt und für viele Mischformen gesorgt, in denen Sprache und Bewegung ineinander fließen. Dabei sind sehr interessante Experimente entstanden, wie zum Beispiel das Bühnenstück "Superman", in dem Bühnentechniker tanzten. Oder Gerôme Bel, der die Lebensgeschichte eines Tänzers inszenierte, indem er den Tänzer abwechselnd Tanz-Szenen vorführen ließ und gleichzeitig über dessen Leben sprach. Diese Mischform von „Sagen und Zeigen“ hat sich erfolgreich als Performance-Genre etabliert. Eine ebenfalls sehr bekannte Vertreterin des Tanztheaters ist Sasha Waltz, die immer wieder die Grenzen zwischen Theater und Tanz auslotet. Ihre „Allee der Kosmonauten“ sind getanzte Bilder zum Plattenbau-Lebensstil im 20. Jahrhundert, wobei sich nicht genau sagen lässt, ob die Performenden mehr Tänzer oder mehr Schauspieler sind. Es spielt keine Rolle.

Wo kann man Performance lernen?

Performance hat in den vergangen Jahren Einzug in die Ausbildungen der Darstellenden Künste genommen. An einigen Kunsthochschulen kann man Performance Theater lernen. Hier ein paar Tipps für Interessierte:

  •  Hochschule für Musik und Theater Bern: der Studiengang setzt sich mit einem erweiterten Verständnis von Theater auseinander. Der Studiengang richtet sich an Künstler und Künstlerinnen aus den Bereichen Theater, Tanz, Figurentheater, Performance, Musik und Bildende Kunst.
  • Hochschule für Musik und Theater Stuttgart: hier kann man neben darstellender Kunst, Tanz und Oper auch den Master für Theorie und Praxis in experimenteller Performance machen.
  • Angewandte Theaterwissenschaft der Uni Giessen: In einem praxisnahen Studium werden die Grenzen des Theaters erforscht, verwandet Kunstformen integriert und vor allem viel experimentiert. Dabei werden die Grenzen zwischen leitenden Künstlern und performenden Künstlern verwischt, jede Person findet, falls gewünscht, ihren Platz auf der Bühne.
  • Angewandte Theaterwissenschaft Uni Hildesheim: im Studiengang „Medien-Theater und Populäre Kultur“ gehen Theorie und Praxis Hand in Hand. In Projektarbeiten werden die Grenzen von Theater ausgelotet und nach einem erweiterten Theaterbegriff gesucht. Die Idee dabei ist, dass Theater nicht nur als Inszenierung auf der Bühne betrachtet werden kann, sondern auch als vielgestaltiger sozialer und ästhetischer Prozess aufgefasst werden muss.
Eine Gruppe von Menschen steht mit ausgebreiteten Armen in einer Strasse, im Vordergrund eine nach hinten gebeugte Frau in blauem Kleid. Was ist Performance?
Künstler und Künstlerinnen verlassen bei der Performance oft den sicheren Raum einer Bühne. / Quelle: Nadim Merrikh_unsplash

Vertreter von Performance im Theater

Viele Gruppen und Kollektive haben ab Anfang des 21. Jahrhunderts die Theaterlandschaft in Richtung Performance geprägt. Sind folgende Gruppen an einem Theater deiner Stadt zu Gast, solltest du dir die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Du wirst viel über Performance Theater erfahren und lernen: 

  • Forced Entertainment
  • Rimini Protokoll
  • She She Pop
  • Gob Squad
  • Signa
Ein Performer von hinten auf einer leeren Bühne, über ihm Nebelschwaden. Willst du mehr über Performance in Theater und Tanz erfahren?
Themen, Text, visuelle Experimente und Schauspieler werden in einer Performance gleichwertig behandelt! / Quelle: Jacob Mejicanos_unsplash

Performance ist selbstverständlich selten Mainstream und verlangt viel Freude am experimentieren. Einen Überblick über die verschiedenen Schauspieltechniken geben wir an anderer Stelle; wenn du dich eher für eine klassische Schauspieltechnik interessierst, ist das vollkommen in Ordnung. Trotzdem ist es hilfreich, eine Ahnung von Performance Theater zu haben, wenn du dich im deutschsprachigen Raum als Schauspieler oder Schauspielerin auf der Bühne etablieren möchtest.

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Vera

aus der Pädagogik komme ich, in Kunst und Kultur bin ich zu Hause, Europäerin bin ich, Sprache(n) liebe ich, Neugierde und Offenheit möchte ich immer behalten.