Ein Herbarium, oder eine Blättersammlung, gehört einfach zum Herbst. Welches Kind hat noch nicht davon geträumt, durch den Wald zu wandern und sich mit den Schätzen der Natur zu bereichern?

Herbarien basteln Kinder oft in Kitas und Schulen, um zu lernen, welche heimischen Pflanzen es gibt. Doch auch zu Hause kann man ein Herbarium anlegen. Herbarien lassen sich lange aufbewahren und sind noch Jahre später eine schöne Erinnerung. Außerdem bilden sie eine tolle Beschäftigung für den Herbst – und auch für den Sommer!

Ob Blätter, Blumen, Blüten oder Kräuter, in eine Blättersammlung kannst Du alles kleben, was Dir gefällt, und dabei auch noch etwas dazulernen! Denn unter die gesammelten Pflanzen Deiner Blättersammlung müssen natürlich ihre Namen geschrieben werden.

So wirst Du schnell zum Waldexperten!

Mit dem Sammeln getrockneter Pflanzen begann man übrigens vor rund 500 Jahren, und das älteste erhaltene Herbarium stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und wurde vom italienischen Priester und Botaniker Michele Merini angelegt!

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Und los geht's

Blätter sammeln und pressen

Überlege zunächst, wo Du die meisten Dinge findest. Gibt es bei Dir in der Nähe einen Park oder gar einen Wald? Oder gibt es irgendwo eine große Wiese mit Blumen? Dann nichts wie hin, und vergesse den Beutel nicht, um die Fundstücke nach Hause transportieren zu können.

Wie wäre es mit einem Spaziergang über die Blumenwiese?
Wer findet die meisten Blumen und Blätter? | Quelle: unsplash

Am besten pflückst Du von jedem Exemplar zwei oder drei und suchst Dir nach dem Pressen das gelungenste aus. Achte dabei darauf, dass Du aber nur Pflanzen pflückst, von denen es mehrere Exemplare an einem Standort gibt. Und natürlich keine Pflanzen aus Naturschutzgebieten.

Wenn ein Spaziergang nicht ausreicht, geht Ihr am besten noch ein zweites oder drittes Mal nach draußen - wenn es das Wetter erlaubt natürlich. Es geht doch nichts über einen Spaziergang durch den bunten Wald, wenn die Sonne zwischen die Blätter hindurch glitzert!

Wenn Du genügend Fundstücke zusammen hast, geht es ans Pressen. Dafür schlägst Du ein dickes Buch auf und legst ein Küchenpapier hinein, auf das Du ein paar Deiner Schätze legst (nebeneinander, nicht aufeinander). Diese bedeckst Du dann mit einem weiteren Papier und schlägst diese Seite dann zu. Diesen Vorgang wiederholst Du auf einer anderen Seite, um dort weitere Pflanzen zwischen zwei Küchenpapiere zu legen.

Statt Küchenpapier kannst Du auch Zeitungs- oder Löschpapier verwenden.

Wenn Du fertig bist, klappst Du das Buch zu und beschwerst es mit anderen dicken Büchern, damit alles schön platt gepresst wird! Nun heißt es Geduld. Die Blätter müssen mindestens eine bis zwei Wochen in dem Buch an einem warmen Ort liegen, um richtig zu trocknen.

Ein kleiner Tipp: Sammle keine zu dicken Pflanzen, da diese sonst nicht trocken werden.

Möchtest Du auch ein paar Blumen pressen?
So können Deine Schätze nach dem Trocknen aussehen! | Quelle: unsplash

Das Herbarium Deckblatt

In der Zeit, in der Deine Pflanzen gepresst werden, kannst Du die Seiten Deiner Blättersammlung vorbereiten. Du brauchst ein Herbarium Deckblatt sowie Bögen, auf denen die Pflanzen geklebt und beschriftet werden.

Hier findest Du ein Beispiel für ein Herbarium Deckblatt, und hier eine Seite einer Herbarium Vorlage.

Du kannst aber natürlich auch das Herbarium Deckblatt und die Bögen selbst basteln.

Beim Deckblatt kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen und auf das Papier Pflanzen, Blumen, Kräuter und andere Dinge malen, Sticker aufkleben oder selbst getrocknete Pflanzen aufkleben. Entscheidest Du Dich für die letzte Variante, solltest Du die Seite mit durchsichtiger Klebefolie oder einer Klarsichthülle bedecken, sonst gehen die Schätze womöglich ab. Und der Titel Deines Deckblatts lautet natürlich „Mein Herbarium“ oder „Meine Blättersammlung“.

Was die Bögen Deiner Blättersammlung angeht, so sollten folgende Punkte aufgeführt sein:

  • der deutsche Name der Pflanze
  • ihr lateinischer Name
  • die Familie der Pflanze
  • der Fundort sowie das Funddatum

Am besten erkennt man eine Pflanze anhand ihrer Blüte. Deswegen eignet sich vor allem der Frühsommer, um eine Blättersammlung anzulegen!

Erkennst Du Haselnussbäume?
Woran erkennt man einen Haselnussbaum? An den Kätzchen! | Quelle: unsplash

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Und los geht's

Ein Herbarium anlegen

Wenn Deine Pflanzen dann trocken sind, geht es ans Sortieren! Hier kann Dir das Internet hilfreiche Dienste erweisen, wenn Du eine bestimmte Pflanze und weder ihren deutschen noch ihren lateinischen Namen nicht kennst.

Auf jede Seite klebst Du also eine Pflanze, am besten mit einem Washi Tape Deiner Wahl, und notierst die entsprechenden Namen, die Familie und den Fundort und das Funddatum.

Für ein Eichenblatt steht dann zum Beispiel:

  • Name: Eiche
  • Lateinischer Name: Quercus
  • Familie: Buchengewächse
  • Fundort und -datum: Stadtpark, 12.10.2021

Am einfachsten ist es, ein Blankoheft in DIN A4-Format ohne Linien und Karos zu kaufen und Deine Pflanzen dort einzukleben. Ein eigenes Herbarium Deckblatt kannst Du dabei trotzdem basteln. Das klebst Du dann einfach vorne auf das Heft.

Wenn Du lieber einzelnes Papier bekleben und beschreiben möchtest, ob nun aus einer Herbarium Vorlage oder selbst entworfene, kannst Du mehrere Bögen nach und nach zusammenheften, entweder in einem Hefter oder einem Ordner, oder Du lochst die Seiten und bindest sie mit Wolle zusammen. Die Wahl liegt bei Dir!

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Was gibt es für Pflanzen?

An Blättern von Bäumen wirst Du vielleicht welche von Eichen, Birken, Ahornbäumen, Linden und Ulmen finden. Blätter von Sträuchern sind zum Beispiel Haselnuss, Stechpalme, Spindelstrauch, Himbeere und Holunder.

Interessierst Du Dich eher für Wiesenblumen, so kannst Du beispielsweise Löwenzahn, Gänseblümchen, Glockenblumen, Nelken und Margeriten in Deine Blättersammlung kleben.

An Küchen- bzw. Heilkräutern findest Du vielleicht Kamille, Salbei, Lavendel, Spitzwegerich, Pfefferminze, Petersilie und Schnittlauch.

Hast Du schon einmal Lavendel gefunden?
Lavendel hat nicht nur eine entspannende Wirkung sondern vertreibt auch Mücken! | Quelle: unsplash

Was muss man in der Schule in Biologie wissen?

Das Herbarium Impressum

Das Inhaltsverzeichnis, oder Impressum, wird natürlich erst zum Schluss erstellt, wenn Du alle Deine Fundstücke eingeklebt und ihre Informationen notiert hast. Du kannst das Inhaltsverzeichnis entweder nach Fundort oder Funddatum sortieren, oder nach anderen Kriterien wie nach Familie, oder in alphabetischer Reihenfolge.

Nummeriere nun die Seiten Deiner Blättersammlung durch und notiere in Deinem Inhaltsverzeichnis in der Ordnung Deiner Wahl, auf welcher Seite welche Pflanze klebt.

Nun ist Deine Blättersammlung fertig und Du kannst sie voller Stolz Deinen Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden zeigen!

Ein kleiner Tipp zum Abschluss: Restliche Fundstücke können auch laminiert werden und als Fensterbilder Dein Kinderzimmer dekorieren!

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Christiane

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