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Personal Training anbieten: Dein Traumberuf?

Superprof Blog DE > Sport > Personal Trainer > Als Personal Trainer arbeiten & seine Leidenschaft ausleben

„Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst keinen Tag Deines Lebens mehr zu arbeiten.“

Dieses Zitat des chinesischen Philosophen Konfuzius beschreibt den Luxus, seine Arbeit zu lieben.

Zu schön, um wahr zu sein?!

Nicht unbedingt: Wenn Ihr Euch schon immer für Sport begeistern konntet und zusätzlich noch eine gute Menschenkenntnis habt, wäre Personal Training genau das richtige Berufsfeld für Euch!

Sein Hobby mit dem Beruf verbinden, das klingt doch super! Was ist dabei zu beachten?

Mit dem Hobby Sport seinen Lebensunterhalt verdienen

In der Berufswelt des Personal Trainings findet man viele leidenschaftliche und sport-begeisterte Menschen.

Das ist vielleicht ein Grund, warum man hier weniger gestresste und unzufriedene Leute findet, als in anderen Berufsfeldern.

Wenn man zum Beispiel einen eintönigen Job hat mit dem man nicht zufrieden ist, sich von Tag zu Tag arbeitet und kaum auf das Wochenende abwarten kann, dann ist der Frust über die Arbeit verständlich.

Personal Training statt Büroarbeit? Keine Lust mehr auf das Büro? | Quelle: Unsplash, Credits: Alex Kotliarskyi

Als Fitnesstrainer hingegen hat man viel Abwechslung, immer mit unterschiedlichen Menschen zu tun und die verschiedensten Aufgaben zu erledigen.

So habt Ihr die Möglichkeit, draußen oder drinnen zu arbeiten, mit Euren Klienten zum Beispiel in Parks zu gehen und das zu tun, was Ihr liebt: Sport!

Denn eines ist sicher: Erfolgreiche Personal Trainer leben gesünder!

Was gibt es Besseres, als seine Leidenschaft an andere weiterzugeben?!

Natürlich bringt dieser Beruf auch seine Herausforderung mit sich.

In Eurem Enthusiasmus solltet Ihr natürlich trotzdem zunächst bestimmte Fragen klären, bevor Ihr Euch in die Arbeit stürzt:

  • Bin ich bereit, Geld in meine Ausbildung als „Personal Trainer“ zu investieren?
  • Kann ich gut mit Menschen umgehen?
  • Kann ich mich an flexible Arbeitszeiten gewöhnen oder brauche ich nicht doch eher einen geregelten Arbeitsrhythmus?
  • Möchte ich lieber in einem Fitnessstudio als Personal Trainer arbeiten oder mich selbstständig machen?

Diese Fragen und noch weitere solltet Ihr mit erfahrenen Personal Trainern besprechen, die schon eine Weile in diesem Beruf arbeiten.

Holt Euch Rat bei Ihnen und fragt sie nach Ihrer Meinung!

Überwinde Deine Blockaden!

Fitnesskurse geben, Zumba tanzen, Cardio trainieren, zum Stretching ermuntern, Gewichte stemmen oder Schwimmunterricht geben – das ist alles kein Problem für Dich!

Die Ängste eines Personal Trainers liegen woanders:

Kannst Du Dein eigener Boss sein?

Viele Personal Trainer sind selbstständig!

Was für den einen verlockend klingt, ist dem anderen eher unheimlich. Denn mit der Freiheit, die eine selbstständige Beschäftigung mit sich bringt, kommen auch Unsicherheiten:

Schaffe ich es, mich zu disziplinieren? Wer finanziert mich, wenn ich mal krank bin? Wie kann ich die ganzen Extra-Kosten tragen, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt? Wie komme ich an Klienten?

All diese Fragen (und noch weitere) sollen Euch natürlich nicht entmutigen, sondern auf das einstellen, was dann kommt. Alles ist möglich, wenn Ihr die ersten Schritte wagt und überlegt an die Aufgaben herangeht!

Wichtig für einen Personal Trainer sind gute Kontakte! Ein gutes Netzwerk ist Gold wert für einen Personal Trainer! | Quelle: Unsplash

Eine gute Vorbereitung und die richtigen Informationen sind die halbe Miete:

Informiert Euch zum Beispiel bei Eurem Finanzamt wie und in welcher Form Ihr Euch selbstständig melden solltet und fragt Marketing-erfahrene Freunde nach Ideen für Eure Werbung!

Außerdem ist der Berufsverband für Personal Trainer für alle da, die sich gerne in diesem Berufsfeld ausprobieren möchten!

Die Komfortzone verlassen

Viele Personal Trainer sind Quereinsteiger.

Die Routine oder Unzufriedenheit in ihrem ehemaligen Job bewegt viele, sich noch einmal neu zu orientieren und den Schritt in eine andere Richtung zu wagen: In die Branche, die sie leidenschaftlich begeistert!

Finanziell bedeutet dies allerdings oft eine Umstellung. Es gibt immer Zeiten, in denen sich der ein oder andere nach der Sicherheit des monatlichen Gehaltschecks zurücksehnt.

Doch hier gibt es immer Lösungen!

So könnt Ihr zum Beispiel mit einer guten Ausbildung zum Personal Trainer auch in Fitnessstudios arbeiten, um Euch nebenbei noch mehr dazu zu verdienen und Erfahrung zu sammeln!

Hier könnt Ihr außerdem super Kontakte knüpfen zu Mitgliedern und Kollegen! Ein gutes Netzwerk ist Gold wert für einen selbstständigen Personal Trainer!

Zögert auch nicht, Eure Programme und Übungen an Freunden und Familie zu testen. Das ist eine Win-Win-Situation: So könnt Ihr Euch ausprobieren und Eure Bekannten bekommen kostenlose Trainingseinheiten und Ernährungstipps!

Was macht Dich als Personal Trainer besonders?

Wenn Ihr Euch dazu entschieden habt, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen, solltet Ihr Euch über Euer Profil Gedanken machen:

Worauf fokussiere ich mich? Worin bin ich am besten?

Personal Training ist mehr als nur Sport&Fitness! Personal Trainer brauchen ein gutes Gefühl für andere Menschen! | Quelle: Unsplash

Dabei gibt es viele Möglichkeiten:

  • Möchtet Ihr am liebsten mit Athleten zusammen arbeiten, die schon auf einem hohen Niveau trainieren und sich zum Beispiel für Wettkämpfe vorbereiten?
  • Möchtet Ihr gerne mit Menschen arbeiten, die gar nicht gerne Sport treiben, aber gerne Gewicht abnehmen oder zunehmen wollen?
  • Bietet Ihr dann nur Einzelunterricht an oder auch Gruppentraining? Welche Disziplinen bietet Ihr an (Fitness, Kampfsport, Cardio, Tanz, Yoga, Pilatis,…)?
  • Mit welchen Einrichtungen arbeitet Ihr eventuell zusammen: Fitnessstudios, Ernährungsberater,…?

Ein gutes Profil ist sehr wichtig! Dadurch vermeidet Ihr, dass Euch die ganze Sache über den Kopf wächst und Ihr Experten werden könnt auf Euren Spezialgebieten!

Wie übertrage ich meine Begeisterung auf andere?

Nur gut in Sport zu sein, reicht lange nicht aus, um ein guter Personal Trainer zu werden. Denn als Trainer seid Ihr Lehrer und solltet Euer Wissen an andere weitergeben!

Viele unserer Blockaden spielen sich in unserem Kopf ab – wie die fehlende Motivation, Angst vor dem Versagen, schlechte Essengewohnheiten, das fehlende Selbstvertrauen,…

Es geht beim Personal Training also nicht nur darum, den Klienten gute Übungen zu zeigen, sondern sich richtig um sie zu kümmern und sie zu begleiten!

Ihr braucht also auch Feingefühl für andere, gute Menschenkenntnis und Geduld.

So könnt Ihr Menschen dabei helfen, sich selbstständig zu motivieren & zu disziplinieren, die Ernährung umzustellen und Sport als Bestandteil Ihres Alltags zu sehen!

Ihr könnt dazu beitragen, dass Menschen ihr Leben ändern und sich selbstbewusster fühlen – ist das nicht ein tolles Ziel?

Damit ist der Erfolg Eures Personal Trainings quasi vorprogrammiert.

Einige Erfahrungsberichte von Privaten Fitnesstrainern

Zum Abschluss möchten wir Personal Trainer zu Wort kommen lassen, die von Ihren Erfahrungen berichten:

Da gibt es zum Beispiel die französische Fitnesstrainerin Angela, die mit Anfang 30 einen Neuanfang gewagt hat und eine staatlich-anerkannte Ausbildung zum Personal Trainer gemacht hat!

Obwohl Personal Training in Deutschland kein geschützter Begriff ist, gibt es viele gute Zertifikate und Zusatz-Ausbildungen, die Deinen Klienten transparent Deine Qualitäten zeigen können!

Dabei ist es sehr ratsam, sich schon frühzeitig zu spezialisieren! Du bist zum Beispiel gelernter Physiotherapeut? Dann mache eine Weiterbildung in der Physiotherapie oder der Sporttherapie!

Zu allgemeine Ausbildungen und Fortbildungen verwirren nur Dich und Deine Klienten!

Hugo (37 Jahre) hat da noch einen anderen Ansatz: Bevor er Personal Trainer wurde, war er schon lange leidenschaftlicher Läufer in seiner Freizeit.

Der ehemalige Manager entschied sich dann schließlich dazu, sein Hobby zu seinem Beruf zu machen. Dabei findet er es nicht notwendig, noch extra eine Ausbildung zu machen, das sei etwasfür jemanden, der festangestellt in einem Fitnessstudio arbeiten möchte.“

Denn durch sein jahrelanges Laufen, hatte Hugo bereits ein gutes Netzwerk und viele potentielle Klienten.

Was vor allem wichtig sei, sei ein klares Profil und definierende Merkmale! Der Schlüssel sei, sein „Produkt“ kompetent und authentisch zu verkaufen.

Warum so viele Menschen zögern, Personal Trainer zu werden, läge vor allem an der „simplen Angst vor Veränderung und dem Verlassen seiner Komfortzone.

Ein Personal Trainer sollte sich spezialisieren! Finde Dein Profil: Was macht Dich aus? | Quelle: Visualhunt

Zusammenfassend kann man also festhalten:

  • Als Personal Trainer solltest Du mehr mitbringen, als eine sportliche Begabung: Menschenkenntnis, Geduld und Feingefühl!
  • Du solltest Dir bewusst sein, was es bedeutet, selbstständig tätig zu sein!
  • Feile an Deinem Profil und fokussiere Dich auf bestimmte Aspekte des Personal Trainings!
  • Sammle Erfahrungen und baue Dir ein Netzwerk an Kontakten auf – so findest Du am besten Klienten!

Wenn Ihr Euch nun sicher seid, dass Ihr gerne Eure Leidenschaft in Euren Beruf umwandeln möchtet, dann bleibt uns nichts weiter, als Euch ganz viel Glück & Erfolg zu wünschen!

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