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So werde ich als Personal Trainer erfolgreich

Von Hannah, veröffentlicht am 04/03/2018 Blog > Sport > Personal Trainer > Personal Training anbieten, um etwas zu bewegen

Ihr seid leidenschaftliche Sportler? Ihr könnt Menschen gut einschätzen und habt ein Händchen für Pädagogik? Ihr sucht nach beruflicher Veränderung?

Dann wäre Personal Trainer genau das Richtige für Euch!

Allerdings ist dieses Berufsfeld ganz schön umkämpft und kompetitiv! Es ist nicht einfach als Personal Trainer Berlin zu erobern oder der Nummer 1 Personal Trainer Düsseldorf zu werden.

Um also erfolgreich zu sein, müsst Ihr Eurem Profil als Privater Fitnesstrainer einen ganz eigenen und authentischen Stempel aufsetzen: Was ist Eure Zielgruppe? Welche Disziplinen bietet Ihr an?

Mehr dazu im Folgenden!

Personal Training ist nicht gleich Personal Training!

Bevor man Personal Trainer wird, sollte man sich selbst reflektieren und gut über sein eigenes Profil nachdenken:

  • Wie genau macht Ihr Sport?
  • Was sind Eure besonderen Stärken: Bereiche, Disziplinen, etc.?
  • Habt Ihr überhaupt die soziale Kompetenzen, Personal Training durchzuführen?

Erstellt Euer eigenes authentisches Profil als Personal  Trainer, das Ihr dann gut vermarkten könnt!

Personal Trainer sollten sich auf bestimmte Disziplinen spezialisieren! Was sind Deine Stärken? | Quelle: Unsplash, Credits: Scott Webb

Um Euch als Personal Trainer einen Namen zu verschaffen und Euch oder Eure Klienten nicht zu verwirren, ist ein klarer Fokus sehr wichtig.

Das hilft potentiellen Kunden, genau das zu finden, was sie suchen.

Und Euch hilft es, auf einem (oder mehreren Gebieten) ein richtiger Experte zu werden!

Dafür solltet Ihr Euch folgende Fragen stellen:

  • Was macht Euch mehr Spaß: Cardio, Training mit Gewichten, Tanzen, Kampfsport, Schwimmen,…?
  • Auf welchem Niveau möchtet Ihr Eure Klienten trainieren? Anfänger, die in Form kommen möchten oder Gewicht verlieren wollen? Oder mit Athleten, die sich auf den nächsten Wettkampf vorbereiten?
  • Trainiert Ihr lieber Gruppen oder eine einzelne Person?
  • Möchtet Ihr lieber in einem Fitnessstudio arbeiten oder unabhängig – was bedeutet, dass Ihr zu Euren Klienten nach Hause geht? Oder doch lieber Online Fitness Kurse geben?
  • Welche Altersklasse(n) möchtet Ihr trainieren?

Ihr seht schon: Personal Trainer ist nicht gleich Personal Trainer!

Da in Deutschland der Begriff auch nicht geschützt ist – was bedeutet, dass es keine staatlich anerkannte Ausbildung gibt – ist dieses Berufsfeld unglaublich vielfältig!

Umso wichtiger, sein eigenes Alleinstellungsmerkmal als Personal Trainer zu finden und sich gut zu spezialisieren.

Der Fokus: Das ist der Schlüssel!

Ein Fehler wäre es, jedes Projekt ungeachtet der Sportdisziplin oder des Ziels anzunehmen! Denn Ihr könnt einfach nicht in allen Bereichen ein Profi werden und kompetente Beratung bieten.

Das würde nur dazu führen, dass Ihr Klienten verliert und Eurem Ruf schadet.

Euer eigenes Fitnessprogramm erstellen

Sobald Ihr Euer Spezialgebiet gewählt habt, solltet Ihr Euch über Eure Angebote und Sportprogramme Gedanken machen.

Je nachdem, welchen Fokus Ihr setzt – Kurse im Fitnessstudio, Yoga, Gewichtsabnahme, Muskelaufbau – werden natürlich auch die Übungen variieren.

Natürlich hebt Ihr Euch am besten von der Masse ab, wenn Ihr besonders ausgefallene und neue Trainingsformen anbietet. Einige Klienten mögen es erfrischend finden, wenn Ihr Alternativen zu den herkömmlichen Übungen – wie Crunches, Planks oder Kniebeugen – anbietet!

Andere wiederum brauchen gar nichts Ausgefallenes und freuen sich über simple Übungen, die sie kennen und easy zu Hause nachmachen können.

Und damit kommen wir auch schon zum nächsten wichtigen Punkt:

Den finalen Trainingsplan könnt Ihr natürlich erst fertigstellen, wenn Ihr Euren Klienten kennen gelernt habt!

Von daher sollte Euer Programm flexibel sein. Nur so könnt Ihr den individuellen Bedürfnissen Eurer Kunden gerecht werden.

Haltet Euch als Fitnesstrainer auf dem Laufenden & bildet Euch weiter

Auch als Personal Trainer lernt man nie aus!

Die Sport- und Ernährungswissenschaften entwickeln sich schließlich auch weiter. Somit ist es sehr wichtig, dass Ihr Euch nicht nur körperlich, sondern auch fachlich fit haltet!

Geht also am besten regelmäßig auf Fortbildungen, lest Fachzeitschriften und beratet Euch mit Euren Kollegen.

Auch solltet Ihr Euch auf dem Laufenden halten und immer nach neuen Fitnesstrends, Übungen, Sportequipments und aktuellen Ernährungstipps Ausschau halten!

Das bedeutet natürlich nicht, dass Ihr immer mit jedem Trend gehen müsst und alle Neuigkeiten anbieten solltet. Entscheidet, was zu Eurem Profil passt und was Ihr authentisch vertreten könnt.

Aber nur wenn Ihr Euch informiert und um die neusten Entwicklungen wisst, seid Ihr in der Lage, diese bewussten Entscheidungen zu treffen.

Was sind die neusten Fitnesstrends? Haltet Euch als Personal Trainer auch fachlich fit! | Quelle: Unsplash

Mit den richtigen Methoden den Fortschritt Eurer Klienten analysieren

Beim Personal Training ist eine gute Auswertung und die Beobachtung des Fortschritts Eurer Klienten von enormer Wichtigkeit!

Der Erfolg – egal, welches Ziel gesetzt wurde – ist schließlich das Produkt, das Ihr verkauft! Nur wenn Ihr Euren Kunden glaubhafte und gute Ergebnisse vorzeigen könnt, werden diese zufrieden sein!

Es gilt also festzuhalten und zu überprüfen, wie sich Eure Schützlinge machen und wie sich entwickeln.

Selbst wenn diese nicht die gesetzten Zwischenziele erreichen und enttäuscht sind, könnt Ihr durch professionelle Feedbacks das Ruder rumreißen!

Wenn Ihr Euren Klienten dann nämlich zeigen könnt, woran die Rückschritte gelegen haben und ihnen alternative Trainingspläne anbietet, fühlen sie sich weiterhin gut und professionell betreut!

Außerdem kann es ja auch sein, dass Eure Kunden Ihre Fortschritte manchmal gar nicht erkennen. Wenn Ihr alles richtig dokumentiert, könnt Ihr Ihnen diese gut vor Augen führen!

Folgende Möglichkeiten gibt es, den Fortschritt Eurer Klienten zu analysieren:

  • Quantitativ: z.B. Gewichtsverlust, Gewichtzunahme Geschwindigkeit beim Laufen, Schwimmen oder Fahrradfahren, Gewichte, etc.
  • Qualitativ: z.B. Wie fühlt sich der Klient nach einer Fitnesseinheit? Verbessern sich körperliche Beschwerden?

Ihr werdet es erahnen: Die Kombination beider Methoden ist dann ideal, um den Fortschritt zu analysieren!

Gerade für die qualitative Methodik ist ein regelmäßiger Austausch und eine gute Kommunikation mit dem Klienten von großer Wichtigkeit!

Als Personal Trainer müsst Ihr den Fortschritt Eurer Klienten analysieren! Was ist das Ziel Eurer Klienten? | Quelle: Unsplash, Credits: Bruce Mars

Die individuellen Bedürfnisse beim Fitnesstraining berücksichtigen

Behaltet einen der wichtigsten Aspekte des Personal Trainings immer bei: Die persönliche Betreuung.

Und damit sind nicht nur die eins zu eins Trainingseinheiten gemeint, sondern vor allem die Erstellung von individuellen Programmen.

Erinnert Euch immer wieder daran, dass jeder Mensch einzigartig ist und unterschiedliche Eigenschaften hat.

Das ist der Kern des Personal Trainings: Die maßgeschneiderten Trainingspläne und Begleitung des Klienten.

Dabei müsst Ihr natürlich nicht immer wieder bei Null anfangen: Je nach Ziel des Kunden, gibt es selbstverständlich schon einheitliche Methoden und Regeln.

Mit der Zeit werdet Ihr sicherlich für jedes Profil und Ziel ein vorgefertigtes Programm in petto haben. Dieses gilt dann allerdings auf die Eigenschaften des Individuums anzupassen.

Wenn Ihr zum Beispiel bemerkt, dass einem Klienten bestimmte Übungen zu komplex sind oder er diese wegen körperlicher Einschränkungen nicht ausführen kann, solltet Ihr ihm Alternativen anbieten können.

Auch hier sind eine gute Kommunikation und ein funktionierendes Feedback-System Gold wert. Denn nur durch die Rückmeldung Eurer Schüler könnt Ihr herausfinden, wie es ihnen während des Trainings geht!

Verändert das Leben Eurer Kunden!

Ein gutes Personal Training bringt Eure Klienten an Ihr gesetztes Ziel und darüber hinaus! Doch nicht nur sportlich, sondern auch mental könnt Ihr Euren Schülern dabei helfen, sich zu verändern!

Personal Training bringt nämlich nicht nur körperliche Veränderung mit sich: Es wirkt sich auch positiv auf andere Aspekte aus!

Während des Trainings lernt ein Schüler sich selber besser kennen, schafft es seine eigenen Grenzen zu sprengen und über sich selbst hinaus zu wachsen.

Der berühmte Satz „Das schaffe ich niemals!“ wird in Vergessenheit geraten und dank Eurer professionellen Begleitung stattdessen ein gesundes Selbstbewusstsein entstehen!

Ihr verkauft nicht nur sportlichen Erfolg! Personal Training bringt Veränderung in viele weitere Lebensbereiche eines Menschen: Gesündere Ernährung, eine rundum bessere Gesundheit, ein stärkeres Selbstbewusstsein das zu beruflichen und privaten Erfolgen führen kann…

Wer auf seinen Körper achtet, tut auch gleichzeitig etwas für die Seele!

Und dabei gilt auch für Euch: Ein guter Fitnesstrainer lebt selbst gesünder!

Ihr könnt als Fitness Tainer Leben verändern! Ein stärkeres Selbstbewusstsein dank Personal Training! | Quelle: Unsplash, Credits: Matheus Ferrero

Zusammenfassend halten wir fest:

  • Sich seine eigene Nische & Profil im weiten Berufsfeld des Personal Trainings zu suchen, ist enorm wichtig um erfolgreich zu arbeiten!
  • Überlegt Euch dafür rechtzeitig, WAS ihr anbieten möchtet, für WEN und WO: Zumba, Gymnastik, Schwimmen, Kampfsport, Kraftsport,…? Anfänger, Senioren, Athleten, …? Im Fitnessstudio, Zuhause bei den Klienten oder vielleicht für Calisthenics Berlin mit seinen zahlreichen Parks nutzen? Die Zielrichtung ist entscheidend!
  • Niemand möchte mit einem Coach trainieren, der Trainingsmethoden von vor 15 Jahren anbietet! Haltet Euch immer Up-to-Date und macht regelmäßig Fortbildungen!
  • Wenn Ihr den Fortschritt Eurer Klienten professionell analysiert, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege! So könnt Ihr Euren Schülern dabei helfen, ihr Leben zu verändern und sich rundum besser zu fühlen!
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