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Wen und was unterrichtet ein Informatik-Nachhilfelehrer?

Von Christiane, veröffentlicht am 08/06/2017 Blog > Privatunterricht > Nachhilfe geben > Informatikkurse: Wie kann ich IT Unterricht geben?

Die Informatik ist Dein Spezialgebiet und Du möchtest mit Nachhilfeunterricht ein wenig Taschengeld verdienen?

Du suchst einen zeitlich flexiblen Studentenjob und gibst gern Deine Kenntnisse weiter?

Dann solltest du Informatik Nachhilfelehrer werden.

Doch wen interessieren Informatikkurse eigentlich? Und wie organisiert man sie?

Während einige Nutzer bereits Vorkenntnisse haben, haben andere das Gefühl, in eine ganz neue Welt einzutreten. Anpassung an Deinen Schüler und pädagogisches Geschick bilden also hier die Stichwörter.

Im Folgenden nennen wir Dir einige Unterrichtsbeispiele, die bei Informatik-Schülern im Allgemeinen beliebt sind.

Mit der Demokratisierung des Internets und den neuen Technologien kommt keiner mehr um die Informatik herum. Nachhilfe in Informatik steht also hoch im Kurs!

Und den Inhalt Deines Privatunterrichts kannst Du vielseitig gestalten.

Einführung in die Informatik für Senioren: Wie surft man im Internet?

Eine gewinnträchtige Marktlücke! Denn Senioren interessieren sich sehr für die neuen Technologien.

Nach der Studie Senioren in der digitalen Welt des BITKOM surften 2015 rund 38% der über 65-Jährigen regelmäßig im Internet, sei es, um sich über das Tagesgeschehen zu informieren, zum Thema Gesundheit zu forschen oder zu kommunizieren.

Auch bei älteren Menschen ist die Nachfrage für Informatikkurse hoch. Viele ältere Leute nutzen inzwischen die neuen Technologien, vor allem um mit ihrer Familie in Kontakt zu bleiben. | Quelle: Visualhunt

Unsere komplette Lebensweise entwickelt sich mit den neuen Technologien weiter.

Während die meisten Familien im letzten Jahrhundert in derselben geographischen Zone blieben, sind viele heute in der Welt verstreut, ob aus beruflichen oder privaten Gründen.

So haben auch Senioren ein größeres Interesse am Computer, um den Kontakt zu ihrer Familie aufrecht zu erhalten.

Die Nachfrage für Nachhilfe in Informatik ist also groß.

Wie führt man Senioren ins Internet ein?

Genau wie Lehrer, die Fächer wie zum Beispiel Mathematik oder Deutsch als Fremdsprache unterrichten, musst Du zuerst die Fähigkeiten und Ziele Deiner Schüler untersuchen.

Verschaffe Dir also zunächst einen Überblick über ihre informatischen Kenntnisse:

Benutzen sie das Internet regelmäßig? Wozu verwenden sie den Computer? Was möchten sie lernen?

Nur so kannst Du ihnen maßgeschneiderten Nachhilfeunterricht geben.

Zu den IT-Grundkenntnissen gehören:

  • Eine E-Mail-Adresse erstellen und eine E-Mail verschicken

  • Kommunikationsdienste wie Skype, Google Hangouts etc.

  • Verwendung sozialer Netzwerke

  • Suchen auf Google

  • Sicher online einkaufen

Richte Dich nach Deinem Schüler und überfordere ihn nicht. Behalte einen Rhythmus bei, der seinem Begriffsvermögen entspricht.

Um mit dem Computer sicher umgehen zu können, muss er üben.

Nur so behält er das Gelernte und kann Dir konkrete Gegenfragen stellen.

Ein Schüler möchte lernen, wie man eine Internetseite erstellt

Eine eigene Internetseite haben heutzutage viele Menschen. Sie erstellen Blogs, Portfolio-Webseiten oder Online-Shops…

Dafür verwenden sie ein CMS (Content-Management-System).

Zunächst einmal sollte man zwischen zwei CMS wählen:

  • Kommerzielle CMS: Online-Software gegen Entgelt, mit der Du in nur wenigen Klicks Deine eigene Internetseite erstellen kannst.

  • Open Source CMS: Kostenlose Online-Software, die Du herunterladen kannst und mit der Du Deine Webseite von A bis Z kreieren kannst.

Man muss kein Informatiker sein, um schnell eine Internetseite zu erstellen. Dabei helfen einem auch die unzähligen Online-Tutorials zuverlässig weiter.

Wenn man seine Website jedoch zu einem späteren Zeitpunkt weiterentwickeln möchte, kommt man oft nicht alleine weiter oder wünscht sich jemanden an seine Seite, der einem nützliche Ratschläge geben kann.

Mit CMS erstellt man seine eigene Internetseite ganz leicht. Mit Dir als Privatlehrer erfährt Dein Schüler mehr über Content-Management-Systems, Internet-Indexing und vieles mehr. | Quelle: Visualhunt

Als Nachhilfelehrer hilfst Deinem Schüler, das für seinen Gebrauch beste CMS auszuwählen, und bringst ihm bei, ein CMS von vorne bis hinten selbstständig zu beherrschen.

Der Ablauf der Nachhilfestunden richtet sich dann nach seinem ganz individuellen Projekt:

  • Definition seiner Bedürfnisse und Erstellung eines Baumdiagramms

  • Wahl und Kauf des Domain-Namens

  • Gebrauch des CMS

  • Internet-Indexing

  • Plug-ins

  • Sicherung der Daten

Im Rahmen nur weniger Informatik-Kurse lernt Dein Schüler die nötigen Tools kennen.

Danach kannst Du, je nach Fall, weitere „Nachhilfe“-Stunden anbieten, damit Dein Schüler das Gelernte verfestigt und Neues dazulernt.

Das unverzichtbare Programm: Adobe Photoshop

Photoshop kennt jeder. Das Bildbearbeitungsprogramm ist mittlerweile unverzichtbar.

Die meisten Privatpersonen, die das Programm verwenden, schöpfen jedoch nicht alle Funktionen aus.

Es ist zwar einfach, schnell die Qualität eines Fotos zu verbessern, doch andere Funktionen sind für einen Anfänger weniger zugänglich und können dennoch sehr nützlich sein.

Wir alle kennen Leute, die gern Fotos retuschieren oder beeindruckende Collagen erstellen.

Beim Anblick des Ergebnisses bekommen auch wir Lust, Photoshop besser zu beherrschen und realistischere Montagen anzufertigen!

Nachhilfe in Photoshop ist sehr beliebt. Einem gut retuschierten Foto erkennt man das „Retuschiertsein“ nicht an! | Quelle: Visualhunt

Photoshop ist eine Kunst für sich. Selbst Profis gehen manchmal zu weit und retuschieren die Gesichter von berühmten Menschen dermaßen, dass sie kaum mehr erkennbar sind…

Wie gut kennst Du das Programm? Du bist ein Profi?

Dann gib im Rahmen Deiner Nachhilfe Dein Wissen an Deine Schüler weiter und bringe ihnen bei,

  • … wie man die Qualität von Fotos erhöht (Kontrast, Helligkeit, Schärfe…),

  • … wie man Auswahlwerkzeuge verwendet,

  • … wie man Fehler kaschiert,

  • … wie man die richtigen Filter wählt,

  • … wie man Ebenen anlegt,

  • … wie man die Größe und die Auflösung eines Fotos verändert usw.

Nachhilfe geben bedeutet, durch das Weitergeben von Wissen Geld zu verdienen.

Die Anmeldung auf Superprof dauert nur einige Minuten und ist kostenlos, und Deine persönlichen Informationen sind natürlich gesichert.

Schüler, die einen Informatik-Privatlehrer in ihrer Nähe oder online suchen, werden Dich schnell finden.

Und falls Fotos retuschieren nicht Dein einziges herausragendes Talent ist: Weißt Du außerdem, wie privater Sportunterricht abläuft? Oder hast Du Dir schon einmal überlegt, privaten Musikunterricht zu geben?

Einführung in MS Word, Excel und PowerPoint (Office-Paket)

Mit diesen Programmen, die im Alltag inzwischen unverzichtbar sind, sollte sich jeder auskennen.

Ob als Angestellter, Selbständiger, Student oder wenn man sich für eine neue Stelle bewerben möchte: Man hat heutzutage keinen Vorteil mehr gegenüber anderen, wenn man MS Office beherrscht.

Es ist aber von großem Nachteil, das Office-Paket überhaupt nicht oder nur bruchstückhaft anwenden zu können.

Ein Auffrischungskurs ist also nie verkehrt!

Um auf der Arbeit leistungsstärker zu werden oder seine Chancen zu erhöhen, einen Job zu finden, kommt man um diese Kompetenzen nicht herum.

Nachhilfeunterricht bildet die ideale Möglichkeit, um Word, Excel und PowerPoint in seinem eigenen Tempo zu erlernen.

Wenn Du also als Privatlehrer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und die Erstellung von Präsentationen unterrichtest, sprichst Du damit viele potenzielle Schüler ganz unterschiedlicher Altersklassen an.

Je nach Schüler organisierst Du ein anderes Nachhilfeprogramm (Einführung, Fortbildung…).

Oder Du richtest Deine Nachhilfe nach der bestimmten Nachfrage eines Schülers.

Was Deine Schüler u.a. lernen können:

  • Eine PowerPoint-Präsentation erstellen

  • Einen Lebenslauf in Word verfassen

  • Eine Abschlussarbeit schreiben

  • Ein Mailing versenden

  • Excel-Formeln lernen

Wie läuft ein Programmierkurs ab?

Das Programmieren gleicht einer Fremdsprache.

Jemand, der noch nie programmiert hat, kommt sich dabei vor, als ob er eine komplett neue Sprache lernen würde.

(Natürlich haben wir auch für Sprachkurse so einige hilfreiche Tipps zusammengetragen…)

Nichts scheint komplexer als das Programmieren. Als Nachhilfelehrer machst Du es Deinen Schülern verständlich. Die Welt des Programmierens, unendliche Weiten… Wenn Du Dich hier auskennst, stehst Du in einer Goldgrube! | Quelle: Visualhunt

Wir alle stellen uns immer diese Nerds vor, die von morgens bis abends am Computer für uns unverständliche Codes tippen.

Doch zu wissen, wie man programmiert, ist eine Goldgrube, denn Nachhilfe im Programmieren steht hoch im Kurs!

Die Welt des Programmierens ist komplex und benötigt eine gute Methodik.

Viele Schritte sind erforderlich, um eine Software herzustellen: Man muss Algorithmen formulieren, lauffähige Dateien erstellen, den Quellcode von einem Compiler übersetzen lassen… Da verliert ein Anfänger schnell den Überblick.

Als Nachhilfelehrer kannst Du Studenten oder anderen Leuten, die das Programmieren lernen möchten, Einführungskurse geben oder ihnen neue Programmiersprachen beibringen.

Java, Pascal, Delphi, PHP, C, C+, C#… Je mehr Programmiersprachen Du beherrschst, desto mehr Schülern kannst Du Nachhilfeunterricht geben, so etwa auch Web-Entwicklern, die ihre beruflichen Möglichkeiten vergrößern möchten.

Als Nachhilfelehrer machst Du Deinen Schülern die Welt der Codes zugänglich und zeigst ihnen, dass es machbar ist, einfache Programme zu erstellen.

Die Initiative des Vereins Code.org bietet seit 2014 übrigens allen Neugierigen eine „Stunde des Codes“ an, ein einstündiges Tutorial in mehreren Sprachen und für alle Altersklassen, das in das Programmieren einführt.

Nun hast Du viel Inspiration für Deine Informatik-Nachhilfe bekommen!

Jetzt musst Du nur noch Deinen Tarif festlegen und eine Anzeige für Nachhilfeunterricht verfassen.

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