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Wie Yoga Schwangerschaft & Fruchtbarkeit beeinflussen kann

Von Bertine, veröffentlicht am 04/06/2018 Blog > Sport > Yoga > Was bringt Yoga für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch?

In einem Drittel der Fälle, in denen ein Paar Schwierigkeiten hat, ein Kind zu bekommen, ist die Frau „verantwortlich“.

Ovulationszeitraum, Temperaturkurve, Berechnung des Menstruationszyklus, Überwachung des Zervixschleims… All diese Methoden funktionieren nicht?

Paaren mit Kinderwunsch drängt sich schnell der Eindruck auf, dass es ein schwerwiegendes „Problem“ gibt, wenn es nicht sofort klappt.

Der Wunsch nach einem Baby überlagert manchmal alles andere und kann schnell zu einer ungesunden Besessenheit führen.

Um stressfrei schwanger zu werden, hat sich Yoga sehr bewährt!

Warum solltest Du Yoga machen, wenn Du schwanger werden willst?

Natürlich ist Yoga keine Wunderwaffe, aber es kann Frauen helfen, sich zu entspannen und sich weniger Sorgen zu machen, wenn eine Schwangerschaft nicht sofort eintritt, und dadurch helfen, schwanger zu werden.

Zahlen und Fakten zur Schwangerschaft

Hier sind erstmal ein paar Zahlen und Fakten, um Dich zu beruhigen: Es ist mitnichten so, dass man unfruchtbar ist, nur weil man nicht schwanger wird, sobald man aufhört zu verhüten oder selbst nach drei Monaten noch nicht schwanger ist!

Die mögliche Existenz von ernsten Fruchtbarkeitsproblemen wird in Betracht gezogen, wenn ein Paar zwei Jahre lang regelmäßigen Sex hat und keine Schwangerschaft eingetreten ist.

Bei 9 von 10 Paaren wird die Frau innerhalb eines Jahres nach dem Absetzen der Pille oder einer anderen Verhütungsmethode schwanger.

Für die Hälfte der übrigen Paare geschieht dies im zweiten Jahr.

Mit anderen Worten: Nur 5 von 100 Paaren sind zwei Jahre nach dem Absetzen der Verhütung immer noch nicht schwanger.

Also keinen Stress!

Warum klappt es nicht mit der Schwangerschaft? Es gibt viele Gründe, wenn eine Schwangerschaft auf sich warten lässt. | Quelle: Pexels

Fachleute haben jedoch den Eindruck, dass es trotz allem immer mehr Fälle von Unfruchtbarkeit gibt.

Aus welchen Gründen? Die sind ganz unterschiedlich:

Das Alter: Die Fruchtbarkeit einer Frau ist zwischen 20 und 25 Jahren am höchsten und nimmt ab 35 Jahren allmählich ab.

Das Gewicht: Wenn die Frau zu dünn oder übergewichtig ist, kann dies ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigen und ihren Eisprung aussetzen,

Der Lebensstil: Stress, Müdigkeit durch Schlafmangel… Das alles beeinflusst nicht nur die Stimmung, sondern auch die Fruchtbarkeit!

Weitere Gründe sind zu intensive körperliche Aktivitäten sowie Medikamente, einschließlich Antidepressiva und Anti-Migräne-Mittel.

Und natürlich darf man nicht nur auf Seite der Frauen nach einer sinkenden Fruchtbarkeit suchen: Auch und gerade bei Männern in Industrienationen ist seit einigen Jahrzehnten eine sinkende Spermienzahl zu verzeichnen, wie kürzlich wieder Studien belegten.

Darüber hinaus zeigte amerikanische Studie aus dem Jahr 2014 an 370 Frauen auf, dass es einen Zusammenhang zwischen Stress und Fruchtbarkeitsproblemen gibt.

Eine andere Studie, die von amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführt und auf der Konferenz der American Society for Reproductive Medicine vorgestellt wurde, ergab, dass 45 Minuten Yoga pro Woche den Stress einer Frau um 20% reduzieren und ihre Chancen auf Fortpflanzung erhöhen.

Geduld ist also das Zaubermittel für die Planung eines Kindes!

Es gibt viel mehr ungeduldige Paare als unfruchtbare Paare!

Yoga zur Steigerung der Fruchtbarkeit

Denkt vor allem daran, dass der Körper einer Frau körperlich und seelisch bereit sein muss, um ein Baby neun Monate lang zu beherbergen.

Wie beeinflusst Stress den Körper? Stress ist Gift – auch für eine Schwangerschaft. | Quelle: Pexels

Die Hauptursache für weibliche Unfruchtbarkeit liegt in der Ovulationsdysfunktion.

Stress kann ein erschwerender Faktor sein.

Wenn der Körper gestresst ist, bildet er das Stressprotein Alpha-Asylase sowie das Hormon Cortisol.

Frauen mit hoher Asylase-Konzentration haben laut einer Studie eine um 29 Prozent geringere Aussicht auf eine Schwangerschaft im jeweiligen Monat.

Außerdem sei bei ihnen die Wahrscheinlichkeit mehr als verdoppelt, dass sie auch nach einem Jahr Sex ohne Verhütung nicht schwanger werden.

Hormon Yoga: Entspannung, um das Schwanger Werden zu begünstigen

Wir kennen Schwangeren Yoga, um die Mutter auf die Geburt vorzubereiten.

Aber was bitte ist Hormon-Yoga?

Hormon-Yoga wurde 1991 von Dinah Rodrigues mit der Genehmigung und Hilfe ihres Gynäkologen ins Leben gerufen und richtet sich vor allem an Frauen mit hormonellen Problemen, die an prämenstruellen Spannungen, Endometriose oder Osteoporose leiden und/oder nicht schwanger werden.

Um effektiv zu sein, muss Hormon-Yoga drei bis vier Mal pro Woche für 4 Monate praktiziert werden.

Diese Angaben können sich aber je nach Person unterscheiden.

Ein auf Hormon-Yoga spezialisierter Lehrer legt das richtige Tempo fest.

Es geht im Wesentlichen darum, bestimmte Atemtechniken in Verbindung mit verschiedenen Übungen durchzuführen, die dafür sorgen, dass die Wirkung auf das Drüsensystem intensiviert wird.

Einige Yoga-Übungen können eine Schwangerschaft erleichtern.

Yoga macht den Körper gelenkig und sorgt dafür, dass Du Dich entspannst und loslassen kannst.

Einige Positionen und Atemübungen wirken auf den Darm und stimulieren die Durchblutung der Fortpflanzungsorgane.

Yogaübungen, die eine Schwangerschaft erleichtern können

Im Folgenden wollen wir Euch einige Yoga Übungen vorstellen, die den Körper der Frau auf dem Weg zu einer Schwangerschaft entspannen und vorbereiten können.

Yoga kann eine wertvolle Hilfe auf dem Weg zur Schwangerschaft sein! Entspannung ist das A & O, um dank Yoga Schwanger werden zu können. | Quelle: Pixabay

Die offene Winkelhaltung (Upavistha Konasana)

„Upavistha“ bedeutet auf Sanskrit „sitzen“ und „Kona“ bedeutet „Winkel“.

Upavistha Konasana ist ein weiter Spreiz im Sitzen, der sowohl aufrecht sitzend geübt werden kann als auch als Vorwärtsbeuge.

  • Setze Dich auf den Boden und spreize die Beine in einem Winkel von etwa 90°.
  • Richte die Zehen auf und lege Deine Hände zwischen die Beine, Beuge Deinen Oberkörper nach vorne, bis Du eine Dehnung in Rücken und Beinen fühlst,
  • Halte diese Position drei volle Atemzüge lang ohne Spannung und entspanne Dich dann.

Diese Haltung verbessert die Blutzirkulation im weiblichen Fortpflanzungstrakt und entspannt das Becken zu entspannen.

Der liegende Schmetterling (Supta Buddha Konasana)

Diese Übung öffnet die Brust, Bauch, Becken und Leiste.

Sie wird auch bei Menstruationsbeschwerden und Rückenschmerzen empfohlen.

  • Leg Dich mit einem Kissen unter dem Lendenwirbel auf den Boden,
  • Führe die Füße beim Ausatmen zusammen, indem Du die Knie auf jede Seite fallen lässt.
  • Bleibe 10 volle Atemzüge in dieser Position, dann entspanne Dich.

Die Brücke (Setu Panda Sarvangasana)

Diese Position stimuliert die Hormone und den Blutfluss in die Gebärmutter und Eierstöcke.

  • Lege Dich auf Deinen Rücken und beuge Deine Knie, um die Füße so nah wie möglich an den Po zu stellen,
  • Atme tief ein und hebe beim Ausatmen den Po,
  • Oberschenkel und Füße sollten ungefähr parallel sein,
  • Lege Deine Arme auf jede Seite, um das Gleichgewicht zu halten
  • Halte die Position 3 volle Atemzüge, bevor Du in die ursprüngliche Position zurückkehrst.

Beine an die Wand (Vicariat Karani)

Diese Übung tut gut nach einem langen Tag, an dem Du viel auf den Beinen warst.

Aber: Wenn Du diese Übung nach dem Sex ausführst, hilft die Schwerkraft den Spermien, das Ei zu erreichen und zu befruchten.

  • Leg Dich auf den Rücken und strecke die Beine gerade nach oben aus.
  • Lege Dir ein Kissen unter das Steissbein, so dass deine Hüfte ein bisschen höher als das Herz liegt.
  • Noch entspannender ist es, wenn Du die Beine an eine Wand anlehnst.
  • Und dann bleib einfach 10 Atemzüge lang so liegen, schließe die Augen, entspann die Arme, Schultern und den kompletten Brustkorb.

Die Totenstellung (Savasana)

Hinter dem zugegebenermaßen etwas barbarischen Namen verbirgt sich eine Yoga-Übung, mit der Yoga-Sitzungen beginnen oder enden.

Sie ermöglicht Dir, Dich zu entspannen und ein Klima der Ruhe für ein Baby zu schaffen.

  • Lege Dich auf Deinen Rücken, spreize die Beine in Breite des Beckens, lege die Hände auf jede Seite des Körpers, Handflächen in Richtung Decke,
  • Konzentriere Dich ausschliesslich auf das Atmen,
  • Versuche, an nichts anderes zu denken. Dabei hilft es, seine Atemzüge zu zählen. Zähle jedes Ausatmen und fange bei zehn wieder von vorne an.

Auf YouTube findest Du weitere Übungen, die die Fruchtbarkeit fördern von der Yoga-Lehrerin Angelika Hofmann.

Sei jedoch vorsichtig, bevor Du alleine mit Yoga beginnst!

Frage Deinen Arzt und nimm einige Stunden bei einem professionellen Yogalehrer, um die richtige Körperhaltung zu lernen und die Übungen korrekt auszuführen.

Stressfrei schwanger werden? Wenn Du zur Ruhe kommst, erhöhst Du Deine Chancen auf eine Schwangerschaft. | Quelle: Pexels

Fazit: So kann Yoga auf dem Weg zur Schwangerschaft helfen

Unfruchtbarkeit betrifft immer mehr Paare.

Grund dafür sind in erster Linie die Umwelt und das Alter, in dem Paare mit der Familiengründung beginnen.

Es gibt jedoch viel mehr ungeduldige als unfruchtbare Paare!

Der Alltagsstress hat negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit einer Frau und der Eisprung kann unregelmäßig werden.

Yoga ist bekannt für seine entspannende Wirkung – warum sollte es also nicht auch eine Schwangerschaft erleichtern?

Studien beweisen, dass Stress die Fruchtbarkeit einer Frau negativ beeinflusst.

Yoga reduziert Stress und erhöht die Chancen einer Schwangerschaft!

Wenn Du es versuchen möchtest, sind unsere Superprofs für Yoga überall in Deutschland für Dich da und freuen sich mit Euch, wenn Ihr Eltern werdet!

Die positiven Effekte von Yoga auf den Körper einer Frau

Yoga…

…reduziert Stress

Wie bereits erwähnt, spielt Stress eine wichtige Rolle bei Fruchtbarkeitsproblemen.

Yoga ist ein guter Weg, um Stress zu überwinden und innerlich zur Ruhe zu kommen.

Beim Yoga geht es nicht nur um die Körperhaltungen, sondern auch um die Atmung.

Die mit Yoga verbundenen Atemtechniken können helfen, das Stresshormon Cortisol im Körper zu reduzieren.

…entgiftet den Körper

Einige Yoga-Übungen können helfen, den Körper zu entgiften und die Fruchtbarkeit zu steigern.

Yoga entspannt außerdem Muskeln und Bindegewebe.

…erhöht die Durchblutung

Viele Fruchtbarkeitsprobleme entstehen aufgrund von Blockaden.

Yoga verbessert die Blutzirkulation und die Durchblutung der Fortpflanzungsorgane.

…hat positive Auswirkungen auf das Immunsystem

Yoga ist eine gute Möglichkeit, das Immunsystem zu stärken.

Das Praktizieren von Yoga hilft Dir, Deine innere Ruhe zu finden, was wiederum dazu beitragen kann, die Anzahl der weißen Blutkörperchen zu erhöhen.

…trägt zur Gesundheit der Eierstöcke bei

Einige Yoga-Stellungen können den Blutfluss umleiten, um die Eierstöcke zu erreichen.

Dies hilft, diese spezifischen Organe mit mehr Sauerstoff zu versorgen, was sie gesünder macht.

…hilft, Hormonbehandlungen besser zu verarbeiten

Hormonbehandlungen sind eine Herausforderung für Körper und Psyche.

Negative Energie im Körper kann Deine Chancen auf eine Schwangerschaft verringern.

Mit Yoga kannst Du die Nebenwirkungen minimieren und Deine Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen.

Welche Yoga Arten sind für eine Schwangerschaft am effektivsten?

Hatha-Yoga gilt als ideal für die Fruchtbarkeit, weil es auf langsameren und flüssigeren Bewegungen basiert.

Das tiefe und langsame Atmen dieser Yoga-Form beruhigt den Geist.

Die verschiedenen Haltungen, die Asanas genannt werden, verbessern die Durchblutung.

Wenn Du Lust bekommen hast, es mit Yoga zu versuchen, findest Du auf Superprof.de einen Yogalehrer, der Dir gerne hilft!

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