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Die vielen Vorteile von Yogakursen

Von Bertine, veröffentlicht am 08/06/2018 Blog > Sport > Yoga > Was bringt Yoga?

Sage und schreibe 3,4 Millionen Deutsche praktizieren regelmäßig Yoga.

Die Yoga-Praxis gliedert sich in mehr oder weniger dynamische Zweige: Hatha Yoga, Vinyasa Yoga, Ashtanga Yoga, Nidra Yoga, Sutra Yoga, Kundalini Yoga, Iyengar Yoga, Bikram Yoga etc.

„Ziel von Yoga ist es, Kraft, Bewusstsein und Harmonie von Körper und Geist zu schaffen“, sagt Natalie Nevins, zertifizierte Lehrerin bei Kundalini Yoga in Hollywood, Kalifornien.

Obwohl es mehr als 100 verschiedene Yoga Arten gibt, beinhalten die meisten Übungen Atemübungen, Meditation und Körperhaltungen (Asanas genannt), die verschiedene Muskelgruppen dehnen und entspannen.

Von einem Yoga Kurs profitierst Du sowohl körperlich als auch mental!

Das Praktizieren von Yoga kann körperliche Fitness, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen verbessern und steigert Gelassenheit und Vitalität:

  • Du willst lernen, besser mit Stress umzugehen? Yoga hilft Dir!
  • Du willst ein paar Pfunde verlieren? Yoga hilft Dir!
  • Du leidest unter Schlaflosigkeit? Yoga lässt Dich schneller einschlafen!
  • Du hast Schwierigkeiten, schwanger zu werden? Versuche es mit Hormon-Yoga!

Hier sind alle unsere Tipps und Yoga-Übungen, die Dir helfen sollen, verschiedene Probleme in den Griff zu bekommen!

Yoga zur Beruhigung und zum Stressabbau

Auch wenn es schwierig ist, Stress anhand einer Umfrage zu messen, steht es außer Frage, dass Stress in der Arbeit in Deutschland ein reales Problem ist.

Jeder Dritte klagt über Stress am Arbeitsplatz!

Stress macht Dich kurzfristig reizbar – die Auswirkungen sind aber auf lange Sicht sehr negativ für die Gesundheit.

Stress ist Auslöser für viele Pathologien, wie Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, erhöhte Herzfrequenz oder sogar Depressionen.

Was sind die negativen Auswirkungen von Stress? Vorsicht: Stress kann ernsthaft krank machen! | Quelle: Pexels

„Mein Körper ist mein Tempel und die Asanas sind mein Gebet.“ B. K. S. Iyengar

Wie kann Yoga zur Entspannung beitragen?

Während Yoga im Westen oft als Hobby gilt, ist es in Indien eine Lebenskunst, eine wahre Philosophie.

Die Grundlage von Yoga ist die Harmonie zwischen Körper und Geist.

Durch Yoga lernst Du, Dich nur auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, Dir Zeit für Dich zu nehmen und loszulassen in einer Welt, die sich oft zu schnell dreht.

Yoga ist ideal zum Entspannen!

Die Vorteile von Yoga spürst Du bereits, wenn Du eine Stunde wöchentlich übst, aber 10 Minuten pro Tag sind noch effektiver, um sein Stresslevel zu senken und sich zu entspannen.

Zwei effektive Übungen gegen Stress

Diese zwei Positionen helfen, nervöse Spannungen abzubauen und den Rücken zu lockern, von dem aus häufig Spannungen im gesamten Körper ausgehen.

„Stehende Vorwärtsbeuge“ (Padahastasana)

Welche Übungen helfen bei Stress? Yogaübungen gegen Stress: Die stehende Vorwärtsbeuge | Quelle: Pexels

Diese Übung kannst Du sogar im Büro machen!

  • Stelle Dich aufrecht hin, beide Füße zusammen,
  • Hebe die Arme zur Decke,
  • Atme tief ein und senke den Kopf und den Oberkörper, bis die Finger den Boden berühren (wenn nötig, beuge die Knie),
  • Komme langsam beim Einatmen wieder nach oben, indem Du Wirbel um Wirbel aufrollst
  • Um das Gefühl der Entspannung noch zu erhöhen, kannst Du Deinen Oberkörper von rechts nach links schwingen, um sanft alle Muskeln zu entspannen,
  • Wiederhole diese Übung 3 bis 6 mal. Halte den Bauch während der gesamten Übung angespannt.

„Die Katze“ (Marjariasana)

Welche Übungen sind gut für den Rücken? Yogaübungen gegen Stress: Die Katze | Quelle: Pexels

Eine wunderbare Übung für den Rücken:

  • Komm in den Vierfüßlerstand,
  • Halte den Kopf gerade in Verlängerung der Wirbelsäule,
  • Die Bauchmuskeln sind angespannt,
  • Beuge den Rücken beim Einatmen langsam, Wirbel für Wirbel und richte den Blick ich oben,
  • Beim Ausatmen machst Du Deinen Rücken langsam rund, Wirbel für Wirbel und schaust dabei auf den Boden,
  • Wiederhole diese Übung 5 bis 10 Atemzüge lang

Bonus: Progressive Muskelentspannung!

In der „Position der Leiche“ oder Savasana, spanne Deine Fußmuskulatur so fest wie möglich an und lasse dann langsam locker.

Mache das Gleich mit allen Muskeln: Waden, Oberschenkel, Po, Rücken, Bauch, Arme, Hände, Hals, Gesicht.

Die Muskeln anzuspannen, um sich zu entspannen, mag paradox erscheinen, aber es funktioniert! Probiere es aus!

So kannst Du dank Yoga Deine Nerven beruhigen.

Yoga zum Abnehmen

59% der Männer und 37% der Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich an der Spitze!

Was Über-, Normal- oder Untergewicht bestimmt, ist der BMI.

Bevor Du abnimmst, solltest Du Dir die Frage stellen, ob es aus gesundheitlichen Gründen notwendig ist, oder ob das Diktat der Mode Dich bei Deiner Entscheidung beeinflusst.

So berechnest Du Deinen BMI

Um herauszufinden, ob Du übergewichtig bist, berechnest Du einfach Deinen Body Mass Index.

Viele Internetportale rechnen das für Dich aus, indem Du einfach Deine Größe und Deine Gewicht angibst, aber Du kannst es auch selbst berechnen, indem Du Dein Gewicht durch Deine Grösse im Quadrat teilst.

Wenn eine Person 1,57 m groß ist und 61 kg wiegt, lautet die Berechnung wie folgt:

{\displaystyle {\frac {61\;\mathrm {kg} }{1{,}57\;\mathrm {m} \times 1{,}57\;\mathrm {m} }}\approx 24{,}7\;\mathrm {kg} \cdot \mathrm {m} ^{-2}}

Die betreffende Person hat demnach einen normalen BMI laut der offiziellen WHO-Klassifikation:

  • Weniger als 16: Magersucht oder Unterernährung,
  • Zwischen 16.5 und 18.5: Dünn,
  • Zwischen 18,5 und 25: normales Körpergewicht
  • Zwischen 25 und 30: Übergewicht
  • Zwischen 30 und 35: mäßige Fettleibigkeit (Klasse 1)
  • Zwischen 35 und 40: hohes Übergewicht (Klasse 2)
  • Über 40: krankhafte oder massive Fettleibigkeit

Wie können Yoga-Übungen helfen, Gewicht zu verlieren?

Yoga ist im wesentlichen eine Abfolge von mehr oder weniger anspruchsvollen Übungen, die „Asanas“ genannt werden.

Es geht also um körperliche Bewegung und wie jede körperliche Betätigung hilft es, die Linie zu halten oder wiederzugewinnen, die Muskeln zu straffen und zu stärken.

Wenn Du ein paar Pfunde zu viel hast, die es sich an Deinem Bauch oder Deinen Oberschenkeln bequem gemacht haben, ist Yoga ideal! Einige Übungen sind besonders effektiv für einen flachen Bauch.

Wenn Du stark übergewichtig bist, wird Yoga allein nicht ausreichen. Es sollte mit Ausdauertraining kombiniert werden, um den Fettverlust zu beschleunigen.

Aber Yoga nützt nicht nur dem Körper: Es kann Dir helfen, Dich und Deinen Körper besser zu akzeptieren und Deine überflüssigen Pfunde stressfreier loszuwerden.

Weg mit der Speckschicht auf dem Bauch!

Hier sind zwei besonders effektive Übungen, die Deine Bauchmuskeln stärken und den Bauch straffen:

„Das Boot“ (Naukasana)

Welche Übung stärkt die Bauchmuskeln? Yogaübungen zum Abnehmen: Das Boot | Quelle: Pexels

Diese Übung ist gut für den Magen und stärkt zusätzlich zu den Bauchmuskeln auch Rücken und Beine!

  • Lege Dich auf den Rücken
  • Hebe beim Einatmen die Beine,
  • Hebe den Oberkörper und fasse die Beine mit den Händen an den Waden oder Knien
  • Achte darauf, den Rücken gerade zu halten und die Bauchmuskeln anzuspannen.
  • Bleibe zwei Atemzüge in dieser Position.
  • Lege Dich beim Ausatmen wieder auf Deinen Rücken,
  • Wiederholen die Übung fünf mal mit einer Pause von 15 Sekunden zwischen jeder Wiederholung.

„Das Brett“ (Kumbhakasana)

Welche Übung stärkt den gesamten Körper? Yogaübungen zum Abnehmen: Die Brücke | Quelle: Pexels

Die beste Übung für einen flachen Bauch, aber nicht nur das! Sie stärkt den ganzen Körper, von den Schultern bis hin zu den Waden, den Po, die Arme und die Schenkel!

  • Lege Dich auf den Bauch
  • Drücke Dich mit den Händen auf Schulterhöhe vom Boden ab
  • Der Körper muss eine gerade Linie bilden.
  • Achte darauf, dass Du Deinen Rücken nicht wölbst.
  • Halte die Position so lange wie möglich, ohne die Atmung zu blockieren,
  • Kehre beim Ausatmen in die Ausgangsposition zurück.

Wie Yoga die Schlafqualität verbessert

Angeblich verbringen wir ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen.

Aber was, wenn nicht?

Die kurzfristigen Folgen sind Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Anspannung … Langfristig kann Schlaflosigkeit aber zu ernsthaften Problemen führen! Herzerkrankungen, Bluthochdruck …

Wenn Du mit Kamillentee, heisser Milch, eine Stunde vor dem Schlafengehen das Telefon ausschalten, ein langweiliges Buch lesen, Schafe zählen usw. erfolglos gegen Deine Schlaflosigkeit ankämpfst, dann versuche es mal mit Yoga!

Dynamisches Yoga und der Sonnengruß sorgen dafür, dass Du gut gelaunt und voller Energie in den Tag startest, aber es gibt auch Yoga-Übungen, die Dir beim Einschlafen helfen.

Yoga und Mediation sind Wunderwaffen gegen Schlaflosigkeit!

Der größte Vorteil von Yoga ist, dass es leicht ist, zu Hause zu praktizieren, selbst wenn Du Anfänger bist, vorausgesetzt natürlich, dass Du nicht zu komplizierte Übungen machst!

Die Yoga-Übungen für ruhigen Schlaf sind ziemlich einfach!

Warum können wir nicht schlafen?

Hauptsächlich weil wir zu viel denken! Yoga konzentriert sich auf die Wiederherstellung des inneren Friedens und lässt uns schnell einschlafen.

Fünf Minuten Meditation vor dem Schlafen verbessert unsere Fähigkeit, schnell einzuschlafen und die Qualität des Schlafes.

Wir leeren unseren Kopf in der „Leichenstellung“: Zugegebenermaßen ist der Name nicht sehr ansprechend, aber es bedeutet einfach, auf dem Rücken zu liegen, die Handflächen nach oben gerichtet, die Muskeln entspannt und an nichts zu denken.

Wenn es anfangs schwierig ist, an nichts zu denken, gib nicht auf!

Es ist wie mit allem anderen: Übung macht den Meister!

Konzentriere Dich auf das Gefühl und anstatt zu denken, achte auf Deine Atmung, wie der Bauch sich auf und absenkt, wie der Brustkorb sich hebt und senkt.

Yoga als Routine vor dem Schlafen

Gönne Dir etwas Zeit für Dich, bevor Du schlafen gehst und schaffe eine Routine, damit sich der Körper auf einen ruhigen Schlaf vorbereiten kann.

Indem wir allabendlich die gleichen Gesten wiederholen, senden wir das Signal an den Körper, dass es bald Zeit ist, zu schlafen und der Körper reagiert durch die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon.

„Herabschauender Hund“ (Adho Mukha Svanasana)

Welche Übungen entspannen? Yogaübungen für besseren Schlaf: Der herabschauende Hund | Quelle: Pexels

  • Gehe in den Vierfüßerstand,
  • Hebe das Becken nach oben, indem Du die Beine steckst und den Rücken dehnst.
  • Versuche sanft, die Fersen auf den Boden zu drücken,
    Du sollest eine leichte Dehnung an der Rückseite der Beine spüren,
  • Atme drei volle Atemzüge tief durch und entspann Dich.

„Position des Kindes“ (Balasana)

Yogaübungen für besseren Schlaf: Die Position des Kindes | Quelle: Pexels

  • Setz Dich auf Deine Fersen,
  • Beuge den Oberkörper nach vorne und lege die Stirn auf den Boden,
  • Lege Deine Arme auf jede Seite Deines Körpers,
  • Atme langsam und halte die Position 5 bis 10 Atemzüge lang.

Beende Deine Yoga-Sitzung mit der Leichenstellung, direkt in Deinem Bett unter der warmen Bettdecke!

Wie kann Yoga helfen, schwanger zu werden?

Schwanger zu werden ist nicht immer so einfach wie es scheint. Bei vielen Paaren klappt es nicht auf anhieb. Am Wichtigsten ist: Keine Panik!

Es gibt viel mehr ungeduldige Eltern als unfruchtbare Eltern!

Von 100 Paaren ist nur bei 5 Paaren zwei Jahre nach dem Absetzen der Empfängnisverhütung immer noch keine Schwangerschaft in Sicht. Also seid geduldig!

Bei der Schwangerschaft spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Alter, Gewicht, aber auch Lebensstil und Umwelt.

Stress spielt eine wichtige Rolle bei Fruchtbarkeits- und Ovulationsproblemen bei Frauen. Du kennst das sicher auch: Je mehr wir nach etwas suchen, desto weniger finden wir es!

Sorge dafür, Stress abzubauen und die Natur ihren Lauf nehmen zu lassen.

Yoga kann Dir sehr gut dabei helfen, Dich zu entspannen!

Yoga-Kurse zur Steigerung der Fruchtbarkeit

In einem Drittel der Fälle ist die Frau „Ursache“ des „Problems“. Und oft ist das Problem eine Dysfunktion des Eisprungs, oft durch Stress verstärkt.

Ebenso wie Schwangerschafts-Yoga einer Frau helfen kann, sich auf die Geburt vorzubereiten, kann Hormon-Yoga ihr helfen, schwanger zu werden!

Hormon-Yoga wurde 1991 von Dinah Rodrigues in Zusammenarbeit mit ihrem Frauenarzt entwickelt.

Es basiert auf Hatha-Yoga-Techniken, das Atem-Techniken und dynamische Yoga-Übungen mit tibetischen Techniken verknüpft, mit dem Ziel, auf die Hirnanhangsdrüse, die Schilddrüse und die Eierstöcke einzuwirken.

Yogaübungen für jeden Tag

Yoga ermöglicht Dir, zu lernen, bewusst zu atmen, um Dein Stresslevel zu senken, Deine Muskeln zu dehnen, Rückenschmerzen zu lindern oder Dich zu entspannen.

Die zwei folgenden Übungen lockern das Becken und verbessern die Blutzirkulation in der Gebärmutter und in den Eierstöcken, um eine Befruchtung zu fördern:

„Die offene Winkelhaltung“ (Upavistha Konasana)

  • Setze Dich auf eine Yogamatte,
  • Spreize die Beine bis sie einen rechten Winkel bilden,
  • Leg Deine Hände zwischen Deine Beine
  • Bewege Deine Hände vorwärts, bis Du eine Dehnung in Rücken und Beinen fühlst,
  • Halte diese Position und entspanne die Hüft- und Beckenmuskulatur drei Atemzüge lang.

„Die Brücke“ (Setu Panda Sarvangasana)

  • Lege Dich auf den Rücken,
  • Beuge die Knie und bringe die Füße näher zum Po
  • Atme tief ein und hebe den Po, während du ausatmest,
  • Die Arme legst Du auf jede Seite des Körpers, um Dich zu stützen,
  • Halte die Position drei volle Atemzüge und entspanne dann beim Ausatmen.

Auch diese Yoga-Sitzung kannst Du mit der Leichenstellung (Savasana) für eine vollständige Entspannung aller Muskeln des Körpers beenden.

*

Zusammenfassung

Du musst nicht alle Yoga-Techniken perfekt beherrschen, um Dich zu entspannen und schneller einschlafen zu können, Deine Fruchtbarkeit zu erhöhen oder Gewicht zu verlieren!

Zunächst sind einige Grund-Übungen völlig ausreichend!

Ein zertifizierter und erfahrener Yogalehrer ist natürlich sehr nützlich, um die richtige Körperhaltung bei schwierigeren Übungen zu lernen und weiterzukommen.

Die Yogalehrer von Superprof helfen Dir gerne, in Berlin oder jeder anderen Stadt in Deutschland!

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