Sage und schreibe 3,4 Millionen Deutsche praktizieren regelmäßig Yoga.

Die Yoga-Praxis gliedert sich in mehr oder weniger dynamische Zweige: Hatha Yoga, Vinyasa Yoga, Ashtanga Yoga, Nidra Yoga, Sutra Yoga, Kundalini Yoga, Iyengar Yoga, Bikram Yoga etc.

"Ziel von Yoga ist es, Kraft, Bewusstsein und Harmonie von Körper und Geist zu schaffen", sagt Natalie Nevins, zertifizierte Lehrerin bei Kundalini Yoga in Hollywood, Kalifornien.

Obwohl es mehr als 100 verschiedene Yoga Arten gibt, beinhalten die meisten Übungen Atemübungen, Meditation und Körperhaltungen (Asanas genannt), die verschiedene Muskelgruppen dehnen und entspannen. Vielleicht fragst Du Dich allerdings noch: Für was ist Yoga gut? Diese Frage möchten wir Dir heute beantworten.

Kurz gesagt: Von einem Yoga Kurs (z.B. Yoga Köln) profitierst Du sowohl körperlich als auch mental!

Das Praktizieren von Yoga kann körperliche Fitness, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen verbessern und steigert Gelassenheit und Vitalität:

  • Du willst lernen, besser mit Stress umzugehen? Yoga hilft Dir!
  • Du willst ein paar Pfunde verlieren? Yoga hilft Dir!
  • Du leidest unter Schlaflosigkeit? Yoga lässt Dich schneller einschlafen!
  • Du hast Schwierigkeiten, schwanger zu werden? Versuche es mit Hormon-Yoga!

In diesem Artikel findest Du alle unsere Informationen, Tipps und Yoga-Übungen, die Dir helfen sollen, verschiedene Probleme in den Griff zu bekommen!

Das traditionelle Ziel im Yoga: Selbsterkenntnis & Erlösung

Die Yoga Philosophie stammt aus Indien ist mehrere Jahrtausende alt. Erst in den letzten 60 Jahren fand Yoga zunehmend Anklang im globalen Westen, da es sich immer mehr herumgesprochen hat, dass Yoga hilft, gesund zu werden oder zu bleiben.

Jeder, der regelmäßig Yoga übt, wird über vielfältige positive Wirkungen von Yoga auf sein Leben berichten können. Doch was gilt im ursprünglichen Sinne als das Ziel und die Wirkung von Yoga?

Darüber hat Patanjali vor über 2000 Jahren 195 Sutras verfasst. In diesen beschäftigt er sich eingehend damit, wie Yoga auf den Übenden wirkt. Patanjali gilt als einer der ersten Psychologen, da er sich in seinen Ausführungen überwiegend auf den menschlichen Geist konzentriert.

Wie wirkt Yoga traditionell?
Die ursprünglichen Yogis beschreiben Selbsterkenntnis & Erlösung als die Wirkung und die Ziele im Yoga | Quelle: Unsplash

Denn genau dort liegt der Yoga Philosophie zufolge die größte Wirkung der Yoga Praxis. Der Yogi lernt mithilfe seiner Praxis, den eigenen Geist zu kontrollieren und störende Blockaden nach und nach zu eliminieren.

Mithilfe von Yoga soll er es schaffen, sich selbst und seine eigene Seele zu erkennen und sich von seinem Ego loszulösen. Das endet schlussendlich in der Erlösung, der großen, endgültigen Befreiung von allem Leid.

Bis es zu dieser Erlösung kommt, dauert es natürlich viele Jahre an hingebungsvoller Yogapraxis. Die meisten von uns werden dieses Ziel vielleicht niemals erreichen - oder zumindest nicht in diesem Leben, falls du an die Wiedergeburt glaubst. Denn natürlich ist unsere Welt heute nicht zu vergleichen mit dem Leben in Indien vor 2000 Jahren.

Stress, Hektik und Digitalisierung bestimmen unser Leben und machen es schwieriger, im Einklang mit uns selbst zu bleiben. Dennoch ist es ein guter Wegweiser, das ursprüngliche Ziel des Yoga im Kopf zu behalten und sich daran zu erinnern, dass es im Großen und Ganzen um innere Selbsterkenntnis geht.

Im Laufe Deiner Praxis wirst Du spüren, dass Du stets feinfühliger und reflektierter mit Dir selbst und Deinen Gedanken werden wirst. Yoga verhilft Dir zu einem neuen, tiefgehenden Körpergefühl und unterstützt Dich darin, Deinen Geist zu verstehen und die vielen Tricks, die uns unser Geist gerne spielt, zu erkennen.

Mit Yoga Gesundheit erlangen

Viele, die mit Yoga beginnen, erhoffen sich, durch Yoga gesund zu werden oder gesund zu bleiben. Damit liegen sie auch gar nicht mal so falsch, denn durchaus hat Yoga eine große Wirkung auf die mentale und körperliche Gesundheit.

Auf mentaler Ebene hat Patanjali wie bereits erwähnt schon lange vor unserer Zeit erkannt, wie Yoga uns hilft, unseren Geist zu beruhigen, Balance zu finden und mentale Blockaden aufzulösen.

Die körperliche Asana Praxis trägt ebenso auf körperlicher Ebene zur Gesundheit bei. Zum einen kräftigst und dehnst Du Deinen Körper ausgiebig. Indem Du die Übungen im Einklang mit deinem Atem ausführst, stärkst Du auch Dein Herz-Kreislaufsystem und trägst zu einem ausgeglichenen Blutdruck bei.

Einigen Positionen werden zudem reinigende Effekte zugesprochen. So sollen beispielsweise vor allem Drehhaltungen dazu beitragen, die Organe von Schadstoffen zu befreien. Durch den Druck, der in einzelnen Positionen auf Deine Organe ausgeübt wird, werden diese quasi wie eine Zitrone "ausgepresst" und wertvolle Prozesse zur Entgiftung angeregt.

Auf energetischer Ebene öffnest Du durch eine Yoga Haltung Deine Energiekanäle, wirst verbrauchte Energie los und bringst frische Energie in Dein System hinein. Diese kann sich in Deinem gesamten Körper verteilen, Dich mit Lebenskraft füllen und Selbstheilungskräfte anregen.

Zudem berichten viele Menschen, dass die Yogapraxis ihnen dabei geholfen hat, chronische Schmerzen zu reduzieren. Insbesondere Rückenschmerzen verbessern sich mithilfe von Yoga oft deutlich.

Glücklich leben mit Yoga

Yoga hat die Kraft, Dir zu einem glücklicheren Leben zu verhelfen. Wie? Zum einen, weil Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind. Stärkst Du Deinen Körper und heilst ihn, fühlt sich auch Dein Geist wohler und zufriedener.

Gleichzeitig holt Dich Yoga in das Hier & Jetzt, in den gegenwärtigen Moment. Die meisten unserer Probleme liegen in der Vergangenheit oder der Zukunft. Wir können Altes nicht gehen lassen oder sorgen uns bereits um Dinge, die noch gar nicht passiert sind.

Da Yoga Deine Achtsamkeit schult, bleibst Du zunehmend mit Deiner Aufmerksamkeit in der Gegenwart. Du nimmst diese bewusster wahr und verlierst Dich nicht mehr so schnell in Deinen Gedanken, Sorgen, Ängsten und Zweifel.

Stattdessen genießt Du mehr und mehr, da zu sein, wo Du gerade bist. Du findest zu mehr Leichtigkeit und Freude und beginnst, ein glücklicheres, bewussteres Leben zu führen. Denn Yoga passiert keineswegs nur auf der Yogamatte. Die größte Wirkung von Yoga passiert im echten Leben jenseits der Matte.

Yoga zur Beruhigung und zum Stressabbau

Auch wenn es schwierig ist, Stress anhand einer Umfrage zu messen, steht es außer Frage, dass Stress in der Arbeit in Deutschland ein reales Problem ist.

Jeder Dritte klagt über Stress am Arbeitsplatz!

Stress macht Dich kurzfristig reizbar - die Auswirkungen sind aber auf lange Sicht sehr negativ für die Gesundheit.

Stress ist Auslöser für viele Pathologien, wie Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, erhöhte Herzfrequenz oder sogar Depressionen.

Was sind die negativen Auswirkungen von Stress?
Vorsicht: Stress kann ernsthaft krank machen! | Quelle: Pexels

„Mein Körper ist mein Tempel und die Asanas sind mein Gebet.“ B. K. S. Iyengar

Wie kann Yoga zur Entspannung beitragen?

Während Yoga im Westen oft als Hobby gilt, ist es in Indien eine Lebenskunst, eine wahre Philosophie.

Die Grundlage von Yoga ist die Harmonie zwischen Körper und Geist.

Durch Yoga lernst Du, Dich nur auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, Dir Zeit für Dich zu nehmen und loszulassen in einer Welt, die sich oft zu schnell dreht.

Yoga ist ideal zum Entspannen!

Die Vorteile von Yoga spürst Du bereits, wenn Du eine Stunde wöchentlich übst, aber 10 Minuten pro Tag sind noch effektiver, um sein Stresslevel zu senken und sich zu entspannen.

Zwei effektive Übungen gegen Stress

Diese zwei Positionen helfen, nervöse Spannungen abzubauen und den Rücken zu lockern, von dem aus häufig Spannungen im gesamten Körper ausgehen.

"Stehende Vorwärtsbeuge" (Padahastasana)

Welche Übungen helfen bei Stress?
Yogaübungen gegen Stress: Die stehende Vorwärtsbeuge | Quelle: Pexels

Diese Haltung kannst Du sogar im Büro üben!

  • Stelle Dich aufrecht hin, beide Füße zusammen,
  • Hebe die Arme zur Decke,
  • Atme tief ein und senke den Kopf und den Oberkörper, bis die Finger den Boden berühren (wenn nötig, beuge die Knie),
  • Komme langsam beim Einatmen wieder nach oben, indem Du Wirbel um Wirbel aufrollst
  • Um das Gefühl der Entspannung noch zu erhöhen, kannst Du Deinen Oberkörper von rechts nach links schwingen, um sanft alle Muskeln zu entspannen,
  • Wiederhole diese Übung 3 bis 6 mal. Halte den Bauch während der gesamten Übung angespannt.

"Die Katze" (Marjariasana)

Welche Übungen sind gut für den Rücken?
Yogaübungen gegen Stress: Die Katze | Quelle: Pexels

Eine wunderbare Übung für den Rücken:

  • Komm in den Vierfüßlerstand,
  • Halte den Kopf gerade in Verlängerung der Wirbelsäule,
  • Die Bauchmuskeln sind angespannt,
  • Beuge den Rücken beim Einatmen langsam, Wirbel für Wirbel und richte den Blick ich oben,
  • Beim Ausatmen machst Du Deinen Rücken langsam rund, Wirbel für Wirbel und schaust dabei auf den Boden,
  • Wiederhole diese Übung 5 bis 10 Atemzüge lang

Bonus: Progressive Muskelentspannung!

In der "Position der Leiche" oder Savasana, spanne Deine Fußmuskulatur so fest wie möglich an und lasse dann langsam locker.

Mache das Gleich mit allen Muskeln: Waden, Oberschenkel, Po, Rücken, Bauch, Arme, Hände, Hals, Gesicht.

Die Muskeln anzuspannen, um sich zu entspannen, mag paradox erscheinen, aber es funktioniert! Probiere es aus!

So kannst Du dank Yoga Deine Nerven beruhigen.

Yoga zum Abnehmen

59% der Männer und 37% der Frauen in Deutschland sind übergewichtig. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich an der Spitze!

Was Über-, Normal- oder Untergewicht bestimmt, ist der BMI.

Bevor Du abnimmst, solltest Du Dir die Frage stellen, ob es aus gesundheitlichen Gründen notwendig ist, oder ob das Diktat der Mode Dich bei Deiner Entscheidung beeinflusst.

So berechnest Du Deinen BMI

Um herauszufinden, ob Du übergewichtig bist, berechnest Du einfach Deinen Body Mass Index.

Viele Internetportale rechnen das für Dich aus, indem Du einfach Deine Größe und Deine Gewicht angibst, aber Du kannst es auch selbst berechnen, indem Du Dein Gewicht durch Deine Grösse im Quadrat teilst.

Wenn eine Person 1,57 m groß ist und 61 kg wiegt, lautet die Berechnung wie folgt:

{\displaystyle {\frac {61\;\mathrm {kg} }{1{,}57\;\mathrm {m} \times 1{,}57\;\mathrm {m} }}\approx 24{,}7\;\mathrm {kg} \cdot \mathrm {m} ^{-2}}

Die betreffende Person hat demnach einen normalen BMI laut der offiziellen WHO-Klassifikation:

  • Weniger als 16: Magersucht oder Unterernährung,
  • Zwischen 16.5 und 18.5: Dünn,
  • Zwischen 18,5 und 25: normales Körpergewicht
  • Zwischen 25 und 30: Übergewicht
  • Zwischen 30 und 35: mäßige Fettleibigkeit (Klasse 1)
  • Zwischen 35 und 40: hohes Übergewicht (Klasse 2)
  • Über 40: krankhafte oder massive Fettleibigkeit

Wie können Yoga-Übungen helfen, Gewicht zu verlieren?

Yoga ist im wesentlichen eine Abfolge von mehr oder weniger anspruchsvollen Übungen, die "Asanas" genannt werden.

Es geht also um körperliche Bewegung und wie jede körperliche Betätigung hilft es, die Linie zu halten oder wiederzugewinnen, die Muskeln zu straffen und zu stärken.

Wenn Du ein paar Pfunde zu viel hast, die es sich an Deinem Bauch oder Deinen Oberschenkeln bequem gemacht haben, ist Yoga eine ideale Unterstützung! Einige Übungen sind besonders effektiv für einen flachen Bauch.

Mach Dir aber bereits zu Beginn bewusst, dass Du nur mit Yoga allein nicht abnehmen kannst. Zum Abnehmen musst Du zahlreiche Sonnengrüße und dynamische Sequenzen üben, um Deinen Stoffwechsel anzuregen. Eine Yogapraxis besteht aber noch aus viel mehr.

Vor allem, wenn Du stark übergewichtig bist, wird Yoga allein also nicht ausreichen. Es sollte mit zusätzlichem Ausdauertraining kombiniert werden, um den Fettverlust zu beschleunigen.

Aber Yoga nützt nicht nur dem Körper: Es kann Dir helfen, Dich und Deinen Körper besser zu akzeptieren und Deine überflüssigen Pfunde stressfreier loszuwerden.

Weg mit der Speckschicht auf dem Bauch!

Hier sind zwei besonders effektive Übungen, die Deine Bauchmuskeln stärken und den Bauch straffen:

"Das Boot" (Naukasana)

Welche Übung stärkt die Bauchmuskeln?
Yogaübungen zum Abnehmen: Das Boot | Quelle: Pexels

Diese Übung ist gut für den Magen und stärkt zusätzlich zu den Bauchmuskeln auch Rücken und Beine!

  • Lege Dich auf den Rücken
  • Hebe beim Einatmen die Beine,
  • Hebe den Oberkörper und fasse die Beine mit den Händen an den Waden oder Knien
  • Achte darauf, den Rücken gerade zu halten und die Bauchmuskeln anzuspannen.
  • Bleibe zwei Atemzüge in dieser Position.
  • Lege Dich beim Ausatmen wieder auf Deinen Rücken,
  • Wiederholen die Übung fünf mal mit einer Pause von 15 Sekunden zwischen jeder Wiederholung.

"Das Brett" (Kumbhakasana)

Welche Übung stärkt den gesamten Körper?
Yogaübungen zum Abnehmen: Die Brücke | Quelle: Pexels

Die beste Übung für einen flachen Bauch, aber nicht nur das! Sie stärkt den ganzen Körper, von den Schultern bis hin zu den Waden, den Po, die Arme und die Schenkel!

  • Lege Dich auf den Bauch
  • Drücke Dich mit den Händen auf Schulterhöhe vom Boden ab
  • Der Körper muss eine gerade Linie bilden.
  • Achte darauf, dass Du Deinen Rücken nicht wölbst.
  • Halte die Position so lange wie möglich, ohne die Atmung zu blockieren,
  • Kehre beim Ausatmen in die Ausgangsposition zurück.

Vielleicht hilft Dir Yoga aber auch dabei, zu akzeptieren, dass Deine "überschüssigen" Pfunde eben zu Dir gehören und sein dürfen. Yoga kann helfen, Dich so anzunehmen, wie Du bist und eine liebevolle Beziehung zu Dir selbst aufzubauen. Um Selbstliebe zu etablieren, brauchst Du keinen Modelkörper!

Wie Yoga die Schlafqualität verbessert

Angeblich verbringen wir ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen.

Aber was, wenn nicht?

Die kurzfristigen Folgen sind Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Anspannung ... Langfristig kann Schlaflosigkeit aber zu ernsthaften Problemen führen! Herzerkrankungen, Bluthochdruck ...

Wenn Du mit Kamillentee, heisser Milch, eine Stunde vor dem Schlafengehen das Telefon ausschalten, ein langweiliges Buch lesen, Schafe zählen usw. bislang erfolglos gegen Deine Schlaflosigkeit ankämpfst, dann versuche es mal mit Yoga!

Dynamisches Yoga und der Sonnengruß sorgen dafür, dass Du gut gelaunt und voller Energie in den Tag startest, aber es gibt auch Yoga-Übungen, die Dir beim Einschlafen helfen.

Meditation und Yoga sind Wunderwaffen gegen Schlaflosigkeit!

Der größte Vorteil von Yoga ist, dass es leicht ist, zu Hause zu praktizieren, selbst wenn Du Yoga für Anfänger betreibst, vorausgesetzt natürlich, dass Du nicht zu komplizierte Übungen machst!

Die Yoga-Übungen für ruhigen Schlaf sind ziemlich einfach!

Warum können wir nicht schlafen?

Hauptsächlich weil wir zu viel denken! Yoga konzentriert sich auf die Wiederherstellung des inneren Friedens und lässt uns schnell einschlafen.

Fünf Minuten Meditation vor dem Schlafen verbessert unsere Fähigkeit, schnell einzuschlafen und die Qualität des Schlafes.

Wir leeren unseren Kopf in der "Leichenstellung": Zugegebenermaßen ist der Name nicht sehr ansprechend, aber es bedeutet einfach, auf dem Rücken zu liegen, die Handflächen nach oben gerichtet, die Muskeln entspannt und an nichts zu denken.

Wenn es anfangs schwierig ist, an nichts zu denken, gib nicht auf!

Es ist wie mit allem anderen: Übung macht den Meister!

Konzentriere Dich auf das Gefühl und anstatt zu denken, achte auf Deine Atmung, wie der Bauch sich auf und absenkt, wie der Brustkorb sich hebt und senkt.

Yoga als Routine vor dem Schlafen

Gönne Dir etwas Zeit für Dich, bevor Du schlafen gehst und schaffe eine Routine, damit sich der Körper auf einen ruhigen Schlaf vorbereiten kann.

Indem wir allabendlich die gleichen Gesten wiederholen, senden wir das Signal an den Körper, dass es bald Zeit ist, zu schlafen und der Körper reagiert durch die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon.

"Herabschauender Hund" (Adho Mukha Svanasana)

Welche Übungen entspannen?
Yogaübungen für besseren Schlaf: Der herabschauende Hund | Quelle: Pexels
  • Gehe in den Vierfüßerstand,
  • Hebe das Becken nach oben, indem Du die Beine steckst und den Rücken dehnst.
  • Versuche sanft, die Fersen auf den Boden zu drücken,
    Du sollest eine leichte Dehnung an der Rückseite der Beine spüren,
  • Atme drei volle Atemzüge tief durch und entspann Dich.

"Position des Kindes" (Balasana)

Yogaübungen für besseren Schlaf: Die Position des Kindes | Quelle: Pexels
  • Setz Dich auf Deine Fersen,
  • Beuge den Oberkörper nach vorne und lege die Stirn auf den Boden,
  • Lege Deine Arme auf jede Seite Deines Körpers,
  • Atme langsam und halte die Position 5 bis 10 Atemzüge lang.

Beende Deine Yoga-Sitzung mit der Leichenstellung, direkt in Deinem Bett unter der warmen Bettdecke!

Wie kann Yoga helfen, schwanger zu werden?

Schwanger zu werden ist nicht immer so einfach wie es scheint. Bei vielen Paaren klappt es nicht auf anhieb. Am Wichtigsten ist: Keine Panik!

Es gibt viel mehr ungeduldige Eltern als unfruchtbare Eltern!

Von 100 Paaren ist nur bei 5 Paaren zwei Jahre nach dem Absetzen der Empfängnisverhütung immer noch keine Schwangerschaft in Sicht. Also seid geduldig!

Bei der Schwangerschaft spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Alter, Gewicht, aber auch Lebensstil und Umwelt.

Stress spielt eine wichtige Rolle bei Fruchtbarkeits- und Ovulationsproblemen bei Frauen. Du kennst das sicher auch: Je mehr wir nach etwas suchen, desto weniger finden wir es!

Sorge dafür, Stress abzubauen und die Natur ihren Lauf nehmen zu lassen.

Yoga kann Dir sehr gut dabei helfen, Dich zu entspannen!

Yoga-Kurse zur Steigerung der Fruchtbarkeit

In einem Drittel der Fälle ist die Frau "Ursache" des "Problems". Und oft ist das Problem eine Dysfunktion des Eisprungs, oft durch Stress verstärkt.

Ebenso wie Schwangerschafts-Yoga einer Frau helfen kann, sich auf die Geburt vorzubereiten, kann Hormon-Yoga ihr helfen, schwanger zu werden!

Hormon-Yoga wurde 1991 von Dinah Rodrigues in Zusammenarbeit mit ihrem Frauenarzt entwickelt.

Es basiert auf Hatha-Yoga-Techniken, das Atem-Techniken und dynamische Yoga-Übungen mit tibetischen Techniken verknüpft, mit dem Ziel, auf die Hirnanhangsdrüse, die Schilddrüse und die Eierstöcke einzuwirken.

Yogaübungen für jeden Tag

Yoga ermöglicht Dir, zu lernen, bewusst zu atmen, um Dein Stresslevel zu senken, Deine Muskeln zu dehnen, Rückenschmerzen zu lindern oder Dich zu entspannen.

Die zwei folgenden Übungen lockern das Becken und verbessern die Blutzirkulation in der Gebärmutter und in den Eierstöcken, um eine Befruchtung zu fördern:

"Die offene Winkelhaltung" (Upavistha Konasana)

  • Setze Dich auf eine Yogamatte,
  • Spreize die Beine bis sie einen rechten Winkel bilden,
  • Leg Deine Hände zwischen Deine Beine
  • Bewege Deine Hände vorwärts, bis Du eine Dehnung in Rücken und Beinen fühlst,
  • Halte diese Position und entspanne die Hüft- und Beckenmuskulatur drei Atemzüge lang.

"Die Brücke" (Setu Panda Sarvangasana)

  • Lege Dich auf den Rücken,
  • Beuge die Knie und bringe die Füße näher zum Po
  • Atme tief ein und hebe den Po, während du ausatmest,
  • Die Arme legst Du auf jede Seite des Körpers, um Dich zu stützen,
  • Halte die Position drei volle Atemzüge und entspanne dann beim Ausatmen.

Auch diese Yoga-Sitzung kannst Du mit der Leichenstellung (Savasana) für eine vollständige Entspannung aller Muskeln des Körpers beenden.

Yoga wirkt in allen Bereichen

Du musst nicht alle Yoga-Techniken perfekt beherrschen, um Deinen Körper zu stärken, Schmerzen zu verringern, Dich zu entspannen und schneller einschlafen zu können, Deine Fruchtbarkeit zu erhöhen oder Gewicht zu verlieren. Zunächst sind einige Grund-Übungen völlig ausreichend!

Gepaart mit gesunder, ausgewogener Ernährung kann Yoga Dir in sämtlichen Lebenslagen helfen.

Dabei ist ein zertifizierter und erfahrener Yogalehrer natürlich sehr nützlich, um die richtige Körperhaltung bei schwierigeren Übungen zu lernen und weiterzukommen.

Die Yogalehrer von Superprof helfen Dir gerne, mit Yoga Berlin, Yoga München oder in jeder anderen Stadt in Deutschland!

Wichtig ist aber auch eine regelmäßige Praxis. Nur, wenn Du Yoga zum festen Bestandteil Deiner Woche machst und es in Deinen Alltag integrierst, wirst Du mit Yoga Gesundheit finden - mental und körperlich. Wenn Du täglich Yoga übst, sei es mit Asanas oder Meditation, baust Du eine ganz neue Beziehung zu Dir selbst auf und lernst Dich selbst neu kennen.

Es ist nicht zu viel versprochen, zu sagen, dass Yoga Dein bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellen kann. Lass Dich auf die spannende innere Reise ein und erfahre, wie Du mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Freiheit in Dein Leben holen wirst!

Du musst die vielfältigen Wirkungen von Yoga dazu auch gar nicht im Detail kennen und verstehen. Steig auf Deine Matte und beginn mit der Praxis - Yoga wirkt von ganz alleine!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.