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Wie bereite ich am besten eine Yogastunde vor?

Superprof Blog DE > Sport > Yoga > Wie stelle ich Yoga Übungen für meine Kursteilnehmer zusammen?

Du hast es geschafft, Du bist endlich zertifizierte(r) Yogalehrer(in).

Du hast Deine Ausbildung abgeschlossen und es ist an der Zeit, ins kalte Wasser zu springen und mit dem Unterrichten zu beginnen.

Allerdings bist Du Dir noch unsicher, wie Du Deine Yogakurse gestalten sollst.

Keine Sorge, das ist normal. Vor allem, wenn es das erste Mal ist.

Weil es beim Yoga um Ausgeglichenheit geht, möchten wir Dir ein Maximum an Ratschlägen mit auf dem Weg geben, damit Du unter besten Voraussetzungen mit dem Yogaunterricht beginnen kannst.

Du musst bestens gerüstet sein, um Deinen Schülern beibringen zu können, wie sie sich am besten entspannen und ihren Stress bewältigen.

Wie Du bei der Planung Deiner Yogakurse idealerweise vorgehen kannst, zeigen wir Dir im Folgenden detailliert auf.

Aufbau einer Yogastunde: Grundlagen guter Planung

Beginne bei der Vorbereitung Deiner Yogastunde mit den wesentlichen Punkten.

Möglicherweise gehört die Vorbereitung der Stunde nicht zu Deinen Lieblingsbeschäftigungen – diese Etappe ist jedoch entscheidend für den guten Ablauf der Stunde.

Du kannst Deine Yogastunde zum Beispiel folgendermaßen aufbauen:

Nach Thema: es gibt einen roten Faden, der sich durch die ganze Stunde zieht

Jede Yogastunde hat eine Art Motto. Dieses kann entweder sehr speziell oder aber auch ganz simpel sein, wie „die Auswärtsstellung der Hüfte“.

Eine Yogastunde, die um eine zentrale Idee herum aufgebaut ist, findet mit Sicherheit Anklang.

Zu Beginn der Stunde stellst Du das jeweilige Thema vor und im Laufe der Stunde kommst Du immer wieder darauf zurück, so dass die Übungen stets mit dem jeweiligen Motto in Verbindung gebracht werden.

Du kannst sogar ein Zitat vorlesen oder einige Minuten mit den Schülern meditieren.

Die Yogastellungen: Wie erstelle ich ein strukturiertes und abwechslungsreiches Programm?

Unabhängig vom Thema, solltest Du mit Deinen Schülern in der Stunde verschiedene Yogastellungen (sog. Asanas) üben.

In jeder Stunde müssen bestimmte Yogastellungen geübt werden. [ Quelle: Pixabay

Zum Beispiel:

  • Die Vorbeuge => zur Stärkung der Bauchmuskeln,
  • das Dreieck => für eine schmale Taille,
  • den Fisch => zur Verbesserung der Atmung,
  • oder aber den Bogen => zur Anregung der Nervenfunktionen im Gehirn

Einige dieser Stellungen sind nicht für alle Personen geeignet, Du musst sie entsprechend dem Profil Deiner Schüler auswählen.

Timing: Die Zeit im Auge behalten

Die meisten in Yogastudios angeboten Stunden dauern eine Stunde.

Während der ersten 10 Minuten werden in der Regel einige Atem- und einfache Dehnübungen durchgeführt.

Die folgenden 20 Minuten werden beim Vinyasa Yoga von fließenden dynamischen Sequenzen, auch Flow genannt, oder beim Hatha Yoga von Stellungen, die 3 bis 6 Atmungen gehalten werden (Hatha), bestimmt.

Die nächsten 5 Minuten arbeitest Du mit Deinen Schülern an einer Standhaltung, am besten diejenige, die Ihr bereits im Laufe der Stunde geübt habt.

Danach kannst Du 5 Minuten lang mit Gleichgewichtshaltungen weitermachen.

Die folgenden 10 Minuten sollten für Sitzhaltungen und Beugen genutzt werden.

Während der letzten 10 Minuten werden Entspannungsübungen (zum Beispiel im Sitzen) durchgeführt.

Die verschiedenen Sequenzen sollten durch sanfte Übergänge miteinander verbunden werden.

Sicherheit: Hier hast Du eine wichtige Rolle

Neben einem gut strukturiertem Flow musst Du natürlich auch darauf achten, dass Deine Schüler ausreichend für die einzelnen Stellungen aufgewärmt und vorbereitet sind.

Du darfst Deine Stunde auf keinen Fall mit dem Rad beginnen, ohne dass die Wirbelsäule aufgewärmt wurde.

Yogalehrer müssen die Anatomie und den menschlichen Körper perfekt beherrschen, um Verletzungen während der Yogastunde vorzubeugen.

Wenn Du zu Hause Yoga praktizierst, solltest Du genau auf Deinen Körper hören und beobachten, wie Dein Körper auf die einzelnen Stellungen reagiert.

Welches Material benötige ich, um Yoga sicher praktizieren zu können?

  • Eine Yogamatte: wird in der Regel in den Gruppenkursen zur Verfügung gestellt
  • Ein Handtuch: wird auf die Matte gelegt
  • Eine kleine Decke: wichtig für die Entspannungsphase am Ende der Stunde

Du musst das Niveau Deiner Yoga Schüler berücksichtigen

Es ist extrem wichtig, dass sich der Yogalehrer an das Niveau seiner Schüler anpasst.

Im Einzelunterricht ist das einfach: Du fragst die Person nach ihrem Niveau und siehst direkt, wie leicht bzw. schwer ihr die verschiedenen Übungen fallen.

In einer Gruppe gibt es allerdings unterschiedliche Niveaus: Du hast Schüler, die schon lange Yoga praktizieren, und andere, die noch Anfänger sind.

Dein Ziel ist es, sie auf dem Weg des geistigen wie körperlichen Wohlbefindens zu begleiten.

Du musst dafür sorgen, dass die Fortgeschrittenen Lust haben, weiter zu machen, und die Anfänger motiviert sind, am Ball zu bleiben und sich zu verbessern.

Ein guter Yogalehrer baut seine Yogastunden so auf, dass die Schüler sich ständig verbessern können. | Quelle: Pixabay

Achtung: manche Anfänger haben Yoga gegenüber einige Vorbehalte.

Sie haben vor allem Angst, dass sie nicht beweglich genug sind.

Du musst, dafür sorgen, dass sie sich wohlfühlen.

Es ist offensichtlich, dass ein Yogalehrer auch die Rolle eines Coachs übernehmen muss.

Er muss seine Schüler auf dem Weg begleiten, den er selbst zurückgelegt hat.

Damit Dir dies leichter fällt, solltest Du an die Jahre zurückdenken, als Du selbst noch Schüler warst.

Was hat Dir bei Deinem Lehrer gefallen? Was hat Dir gefehlt?

Jeder macht Fehler. Das ist normal.

Daran solltest Du denken, um Deinen eigenen Schülern helfen zu können.

Du musst lernen, die Energie der Gruppe im Yogakurs zu spüren

Fanny, eine der SuperProf Yogalehrerinnen, erklärt uns, dass sie ihren Schülern entsprechend Niveau verschiedene Alternativen anbietet.

Sie passt sich an die Energie der Gruppe an, damit wirklich niemand zu kurz kommt.

Yoga ist eine Disziplin, die jeder praktizieren kann (unabhängig von Alter, Geschlecht und persönlicher Fitness).

Daher gibt es auch so viele verschiedene Schüler.

Manche haben den Wunsch, sich einfach nur zu entspannen.

Andere möchten ihren Stress bewältigen und lernen, mit ihren Emotionen umzugehen.

Wieder andere sind regelrecht von Yoga besessen und möchten über sich hinauswachsen.

Du musst das Niveau jedes Schülers berücksichtigen, damit Du eine Gruppendynamik kreieren kannst, in der sich jeder aus der Gruppe wohl fühlt.

Nicht alle Stellungen sind für Anfänger geeignet, Du musst Dich an das Niveau Deiner Schüler anpassen! | Quelle: Unsplash

Es kann vorkommen, dass Deine Schüler in der einen Stunde die Yogastellungen nicht ganz so schnell beherrschen, wie Du es geplant hast.

In der anschließenden Yogastunde wiederum gibt es sehr viele Fortgeschrittene Yogis – in dieser Stunde kannst Du Dich „austoben“ und schwierige Yogastellungen trainieren.

Egal, ob Du Vinyasa, Ashtanga, Kundalini oder Hatha Yoga unterrichtest, das macht keinen Unterschied.

Das gilt natürlich auch (und vor allem) bei Yogakursen für Schwangere, an denen Frauen teilnehmen, deren Körper sich gerade extrem verändert.

Diese Transformation hat einen großen Einfluss auf deren geistige und körperliche Verfassung, die Du während der Stunde erfassen musst, damit Du ihnen den ersehnten inneren Frieden verschaffen kannst.

Du wirst schnell begreifen, dass die Gruppenstimmung von folgenden Faktoren abhängig ist:

  • von Deinen Schülern und deren Sichtweise, Yoga zu praktizieren,
  • von der Jahreszeit,
  • von der Tageszeit, an der die Stunde stattfindet,
  • aber auch von Deiner eigenen Stimmung und Dynamik.

So kannst Du die Yogastunde gut strukturieren: Atemübungen – Aufwärmphase – Yogastellungen — Entspannung

Der Aufbau einer Stunde hängt mehr oder weniger von dem Yoga-Stil ab, den Du unterrichtest.

Im Allgemeinen sind die Stunden jedoch alle in mehrere verschiedene Abschnitte unterteilt, die Du beachten solltest.

Die Schüler sollten die Stunde damit beginnen, alles, was sie im Laufe des Tages erlebt haben oder zumindest die Erlebnisse, die sie belastet haben, hinter sich zu lassen (wenn die Stunde abends stattfindet).

Daher sind Entspannungsübungen ein guter Einstieg in die Yogastunde.

Lass Deinen Schülern genügend Zeit, damit wirklich jeder die Gelegenheit hat, seine Sorgen zu vergessen.

Du solltest die Entspannungsübungen mit Atemübungen (auch Pranayama genannt) verbinden.

Sie ermöglichen den Schülern, Zugang zu ihren Emotionen zu finden.

Durch die Kontrolle Deiner Atmung kannst Du lernen, welche Atmung Dir beim Entspannen hilft und welche Dich bei Stress, Wut oder Angst begleitet.

Sobald Deine Schüler vollständig auf ihr Inneres konzentriert sind, kannst Du mit der Aufwärmphase beginnen.

Danach folgen die Yogastellungen (Asanas), entsprechend des Yogastils, den Du unterrichtest.

Du musst die Reihenfolge der Stellungen und die Zeit, in der die Schüler in der Haltung verweilen sollen (in der Regel ungefähr 3 Minuten), bestimmen.

Zwischen den einzelnen Stellungen solltest Du den Kursteilnehmern jeweils eine kurze Erholungsphase „gönnen“ (außer es handelt sich um einen sehr dynamischen Yogastil, bei dem die verschiedenen Stellungen in einem flüssigen und intensiven „Flow“ ineinander übergehen).

Du musst Deinen Schülern auch zu jeder Bewegung die passende Atmung (Ein- und Ausatmen) beibringen.

Zeige Deinen Schülern, wie sie ihre Beweglichkeit verbessern können, ohne Gefahr zu laufen, sich zu verletzen.

Auch wenn die Meditation während jeder Etappe der Stunde präsent sein sollte, muss die Stunde auf jeden Fall mit Entspannungsübungen/Meditation abgeschlossen werden.

Dies stellt sicher, dass jeder, bevor er wieder mit dem Alltag konfrontiert wird, noch einen letzten Moment zum Relaxen hat.

Alle Muskeln des Körpers sollten entspannt und locker sein und die bereits erfahrenen Yogis können in diesem Moment die Wohltaten des Yoga voll auskosten.

Bravo, Du hast soeben Deine erste Yogastunde beendet!

Ein Programm für Deine persönliche Yogastunde zusammenstellen

Alle Yogalehrer werden Dir bestätigen, dass Yoga regelmäßig praktiziert werden muss.

Zwischen den Kursen im Yogastudio hättest Du gerne eine eigene Yoga-Routine, die Du alleine zu Hause jeden Tag absolvieren kannst.

Wie erstelle ich mein eigenes Yogaprogramm zusammen, das ich jeden Tag zu Hause absolvieren kann? | Quelle: Unsplash

Die erste Frage, die Du Dir hierzu stellen musst, lautet: Wie viel Zeit habe ich hierzu? Nur 15 Minuten oder 1 Stunde?

Du musst die Zeit, die Du am Tag für einen Moment der Entspannung zur Verfügung hast, genau einschätzen.

Wenn Du keine ganze Stunde zur Verfügung hast, ist das auch nicht weiter schlimm.

Du kannst die Anzahl der Yogastellungen entsprechend anpassen (achte dabei darauf, dass Du auch Zeit für die Meditations- und Entspannungsphase am Anfang und Ende der Stunde einrechnen musst).

Danach solltest Du Dich fragen, warum Du heute Yoga machen möchtest.

Willst Du besser schlafen können? Besser mit Stress umgehen können? Beweglicher werden?

Wir sind im Internet auf den Bericht einer Sophrologin und Spezialistin für Perinatalyoga gestoßen.

Sie baut ihre persönliche Yogastunde folgendermaßen auf:

  • Sie beginnt mit einer Aufwärm- und Entspannungsphase (mit Atemübungen) sowie mit Dehnübungen.
  • Anschließend folgen je nach Lust und Laune einige Yogastellungen (solche, die sie bereits beherrscht);
  • Danach konzentriert sie sich auf eine Stellung, die sie noch nicht beherrscht (dabei hört sie auch ihren Körper und geht nicht zu weit);
  • Es folgt wieder eine ruhigere Etappe;
  • Sie beendet die Sitzung wird mit einer Meditationsphase, die sie nach und nach wieder in die Realität zurückbringt. Die Meditation kann entweder von Musik begleitet werden oder aber auch in absoluter Stille erfolgen.

Die Stellungen solltest Du entsprechend Deiner Vorlieben auswählen.

Wichtig ist, dass Du Spaß beim Yoga hast und dass Du es regelmäßig praktizierst.

Deine neuen Schülern solltest Du darauf hinweisen, dass Sie es bei den Yogastellungen langsam angehen sollten.

Sie müssen lernen, dass ihr Körper erst mit der Zeit beweglicher wird.

Geduld ist eine wichtige Voraussetzung beim Yoga.

Jetzt weißt Du, was für eine erfolgreiche Yogastunde wichtig ist.

Du kannst also loslegen und Deinen Schülern beibringen, gelassen und ausgeglichen zu werden, damit sie ihren Alltag besser bewältigen können.

Entscheidend ist, dass Du den Kontakt zu Deiner Gruppe nicht verlierst und dass Du jeden Schüler der Gruppe gut kennst.

Wenn Du all dies berücksichtigst, hast Du das notwendige Handwerkszeug, das Du für einen erfolgreichen Start benötigst.

Wie kann ich als Yogalehrer arbeiten?

Ein ausgebildeter Yogalehrer hat verschiedene Möglichkeiten, diesen Beruf auszuüben.

Er kann an den unterschiedlichsten Stätten Yogakurse anbieten: Fitnessstudios, Yogastudios, Wellnesseinrichtungen, Sportvereine, Volkshochschulen usw.

Wo und wie kann ich als ausgebildete(r) Yogalehrer(in) arbeiten? | Quelle: Pixabay

In den seltensten Fällen sind die Yogalehrer in diesen Einrichtungen fest angestellt, sondern arbeiten vielmehr auf selbstständiger Basis.

Eine Festanstellung ist mit gewissen Vorteilen verbunden (festes Gehalt, Renten- und Sozialversicherung übernimmt der Arbeitgeber, feste Arbeitszeiten usw.), allerdings übersteigen die Gehälter nur selten 2000 €/Monat.

Wie gesagt, die meisten Yogalehrer(innen) arbeiten als Freiberufler.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten.

Entweder Du arbeitest als selbstständige(r) Yogalehrer(in) ohne eigenes Studio (als Honorarkraft) oder als selbstständige(r) Yogalehrer(in) mit eigenem Studio, was bedeutet, dass eine Gewerbeanmeldung erforderlich ist.

Du möchtest gerne als Freiberufler Yoga für „fremde“ Studios bzw. Einrichtungen anbieten?

Dies ist auf jeden Fall die einfachere Alternative.

  • Du musst keine Teilnehmer suchen, dafür ist das Studio bzw. die Einrichtung zuständig.
  • Du hast keine Fixkosten! Du muss lediglich Deine Stunden halten, aber keine Miete, Versicherungen, die Ausstattung usw. bezahlen.
  • Du kannst als Honorarkraft in mehreren Einrichtungen arbeiten. Allerdings bist Du möglicherweise nicht von Beginn aus voll ausgelastet.
  • Das bedeutet, dass sich die Verdienstmöglichkeiten zunächst in Grenzen halten. In der Regel gibt es einen festen Stundensatz, über den Du eine ordentliche Rechnung stellst. Da Du Dein Einkommen in der Einkommenssteuererklärung angeben musst, führst Du also eine Tabelle über Deine Einnahmen (und Deine Ausgaben, die im Rahmen der Lehrtätigkeit anfallen).
  • Du musst Deine freiberufliche Tätigkeit bei dem zuständigen Finanzamt anmelden. Du bist renten- und sozialversichungspflichtig.
  • Bei Gewinn < 2.100 € pro Jahr können die Einnahmen unter Umständen als Übungsleiterpauschale abzugsfrei einbehalten werden.
  • Gewinn > 5.400 € pro Jahr / 450 € / Monat: Es besteht Rentenversicherungspflicht! Nach § 190 a SGB VI sind „selbstständig tätige (Yoga-)Lehrer“ grundsätzlich verpflichtet, sich innerhalb von drei Monaten nach Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit bei der Deutschen Rentenversicherung zu melden. Ab einem Umsatz > 17.500 € pro Jahr entsteht Umsatzsteuerpflicht.

Willst Du selbstständige(r) Yogalehrer(in) mit eigenem Studio werden, ist laut Gewerbeordnung (GewO) eine Gewerbeanmeldung erforderlich, wenn man einer selbständigen Tätigkeit nachgehen und Rechnungen ausstellen möchte und auf Dauer Gewinnerzielungsabsicht hat.

Du musst allerdings nur ein Gewerbe anmelden, wenn Du neben dem Yogaunterricht auch Yogakleidung, Massagen oder andere Leistungen anbieten möchtest.

Wenn Du ein eigenes Studio eröffnen möchtest, musst Du ein Gewerbe anmelden. | Quelle: Pixabay

Du möchtest das Studio nicht alleine betreiben, sondern mit Deiner besten Yogafreundin oder mehreren Partnern?

Bei Gründung einer Gesellschaft, besteht auf jeden Fall Gewerbeanmeldepflicht (und weitere Pflichten in Bezug auf Steuern, Haftung, Versicherungen).

Die Vorteile eines eigenen Studios sind natürlich, dass Du das Studio frei gestalten, ein eigenes Unternehmen aufbauen kannst und somit die Verdienstaussichten besser sind.

Allerdings musst Du auch die volle Verantwortung dafür übernehmen.

Neben Einkommenssteuer fällt auch die Gewerbesteuer an.

Der Freibetrag liegt zurzeit bei 24.500 € für Einzelunternehmen und Personengesellschaften.

Freiberufler haben den Vorteil, dass sie keine Bilanz erstellen müssen, auch nicht, wenn das Einkommen höher wird.

Sie können immer auf die vereinfachte Form der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) zurückgreifen.

Es ist in jedem Fall wichtig, sich gut zu informieren oder kompetente Berater an Deiner Seite zu haben.

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