In unserem Leben dreht sich heutzutage vieles um Geld. Egal, in welchem Land wir leben oder welche Sprache wir sprechen, haben die meisten Menschen den Wunsch, so viel Geld wie möglich zu verdienen.

Wer haupt- oder nebenberuflich Yogalehrerin oder Yogalehrer werden möchte, befindet sich dabei oft in einem inneren Konflikt: Schließlich geht es im Yoga doch um die Erhebung des Geistes und allerhand nicht-monetäre, überirdische Ziele.

Doch wer Zeit und Mühe investiert, um die Yogalehre an seine Mitmenschen weiterzugeben, sollte dafür auch angemessen entlohnt werden. Bei aller Leidenschaft ist die Arbeit als Yogalehrer weit mehr als Hobby und Zeitvertreib.

Und von Almosen wird in modernen, industrialisierten Gesellschaften leider niemand mehr leben können. Deshalb sollten wir uns für einen Moment auf den Boden der Tatsachen begeben, um über pragmatische Themen zu sprechen: Wie viel verdient man als Yogalehrer und wie kannst Du den Tarif Deiner Yogastunden festlegen?

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Als Yogalehrer arbeiten: Festanstellung oder Selbständigkeit?

Du hast drei Möglichkeiten, um Deiner Leidenschaft als Yoga Lehrer nachzugehen und Deine positive Einstellung an Deine Schüler zu übertragen:

  1. Entweder suchst Du Dir eine Festanstellung,
  2. oder Du arbeitest auf selbstständiger Basis,
  3. oder Du eröffnest Dein eigenes Yogastudio.

Je nachdem für welche Alternative Du Dich entscheidest, sehen natürlich auch die Jobangebote und Gehaltsaussichten unterschiedlich aus.

Wie viel verdient man als festangestellter Yogalehrer?
Als festangestellter Yogalehrer musst Du keine Schüler anwerben! | Quelle: Unsplash

In den folgenden Abschnitten gehen wir auch alle drei Möglichkeiten näher ein und stellen Dir die jeweiligen Vor- und Nachteile bzw. Gehaltsaussichten vor.

Vorab solltest Du Dir aber bereits einige Grundgedanken machen, die Auswirkungen auf Deine Karriere als Yogalehrer haben werden.

Dazu zählt, ob Du Yoga haupt- oder nebenberuflich unterrichten möchtest. Beide Varianten sind weit verbreitet, wobei die meisten frisch gebackenen Yogalehrenden zumindest zu Beginn noch weiterhin ihrem ursprünglichen Beruf nachgehen und nebenbei erste Yogastunden unterrichten. Dies ist in der Regel auch der empfohlene Einstieg als Yogalehrer.

So kannst Du herausfinden, wie viel Spaß Dir das Unterrichten macht und ob Du nach und nach Deine Stunden aufstocken möchtest oder ob Du glücklich damit bist, mit dem Yoga eine abwechslungsreiche Nebenbeschäftigung zu Deinem Hauptjob gefunden zu haben.

Als nebenberuflicher Yogalehrer hast Du natürlich weniger Druck, von diesem Einkommen Deinen Lebensunterhalt bestreiten zu müssen. Dadurch kannst Du hierbei eher auch minderbezahlte Lehrstellen annehmen - anders, als wenn das Geld für Deine Miete, Krankenversicherung etc. ausreichen muss.

Ein zweiter beachtenswerter Faktor ist Dein Wohnort. Wohnst Du in der Großstadt, wo es Yogastudios und -lehrer wie Sand am Meer gibt? Oder auf dem Land, wo beides eher rar gestreut ist? Du suchst Yoga Regensburg?

Mach Dir Angebot und Nachfrage in Deinem Umkreis bewusst. An sich hat alles Vor- wie Nachteile: Viele Yogastudios bedeutet viel Nachfrage aber auch viele Yogalehrer und damit viel Konkurrenz. Wenig Yogastudios hingegen bedeutet möglicherweise geringere Nachfrage, dafür aber auch weniger Konkurrenz durch andere Yogalehrende.

Du wirst aber durchaus ein paar Einsichten bekommen, was für Jobchancen Du bei Dir im Ort hast und kannst dahingehend entscheiden, auf welche Weise und in welchem Umfang Du Yoga unterrichten möchtest. Hier findest Du Yoga München.

Wie viel verdient ein festangestellter Yogalehrer?

Du hast keine unternehmerische Ader und alles, was mit Finanzen und Buchhaltung zu tun hat, löst bei Dir allergische Reaktionen aus? Und vor allem hat das alles gar nichts mit der Vorstellung zu tun, die Du mit Yoga in Verbindung bringst? Tagsüber über Spiritualität reden und am Ende des Tages über Finanzen: Das bist nicht Du?

Dann solltest Du Dir eine Festanstellung in einem Yogastudio suchen.

Als fest angestellter Mitarbeiter kannst Du von den damit zusammenhängenden Vorteilen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung profitieren, wie:

  • Rentenversicherung,
  • Sozial- und Krankenversicherung,
  • bezahlter Urlaub,
  • festes Gehalt,
  • usw.

Du entscheidest Dich für Sicherheit. Aber nicht unbedingt fürs Geld.

Denn als fest angestellter Yogalehrer sind Deine Gehaltsaussichten eher bescheiden.

Beim Durchsuchen der Stellenanzeigen wirst Du feststellen, dass das Gehalt in den meisten Fällen nicht angegeben ist. Es wird schließlich direkt mit dem Studio verhandelt. Bei einer Festanstellung liegt das Gehalt durchschnittlich bei 2.000 Euro brutto pro Monat.

Außerdem solltest Du wissen, dass es nur sehr wenige Festanstellungen in diesem Bereich gibt. Es gehört schon Glück dazu, eine Stelle als fester Yogalehrer zu ergattern. Denn in der Regel beschäftigen Yogastudios Honorarkräfte, die sie flexibel in ihrem Stundenplan einsetzen. Superprof bietet Dir Yoga Hamburg Unterricht.

Was verdient ein angestellter Yogalehrer?
Es gibt nicht viele Jobangebote für festangestellte Yogalehrer, auch wenn es sich um beliebte Stellen handelt | Quelle: Unsplash

Falls Du jedoch zu den Glücklichen gehörst, die eine feste Stelle ergattern können, dann sei Dir vorab bewusst, dass dies immer auch mit einer gewissen Einschränkung einhergeht. Es gibt viele verschiedene Yogaschulen und Yogastile und die meisten Yogastudios in Deutschland sind auf ein oder zwei dieser Richtungen spezialisiert.

Wenn Du selbst zu 100 % hinter der verfolgten Richtung Deines Arbeitgebers stehst, stellt dies kein weiteres Problem dar. Solltest Du aber an unterschiedlichen Yogastilen interessiert sein oder Dich im Laufe Deines Yogaweges weiterentwickeln und umorientieren, kann es sein, dass Du nach einiger Zeit unzufrieden wirst.

Aber dann steht Dir ja immer noch die Option offen, in die Selbständigkeit zu gehen und als freier Yogalehrer für verschiedene Einrichtungen zu arbeiten.

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Freiberuflicher Yogalehrer: Was Du wissen solltest

Als freiberuflicher Yogalehrer tätig sein ist für Menschen ideal, die ihre Leidenschaft zum Beruf machen möchten.

Um Deine Tätigkeit als Freiberufler zu starten, musst Du Dich lediglich bei Deinem zuständigen Finanzamt anmelden. Dies ist gebührenfrei und recht unkompliziert möglich. Du füllst ein Formular aus, in welches Du Deine Berufsbezeichnung sowie einige weitere Daten einträgst und bekommst nach wenigen Wochen Deine Steueridentifikationsnummer per Post zugeschickt.

Nun musst Du Dich allerdings von der finanziellen Sicherheit und konstanten Kursteilnehmerzahlen verabschieden!

Jetzt musst Du selbst Yogaschüler bzw. Jobangebote und Arbeitgeber in Form von Yogastudios, Fitnessstudios oder Ähnliches anwerben.

Du verlierst zudem den Anspruch auf bezahlten Urlaub und Arbeitslosengeld und musst selbst vorsorgen. Außerdem musst Du Dich selbst um Deine Sozial- und Krankenversicherung kümmern.

Laut Aussagen von selbstständig tätigen Yogalehrern ist der Start nicht immer einfach. Denn es braucht Zeit, Ausdauer und Geduld, bis man sich einen Ruf gemacht hat.

Außerdem wird Dein Stundenplan zu Beginn viele Lücken aufweisen - was aber auch als Vorteil gewertet werden kann, denn so Du hast die Gelegenheit, tagsüber andere Sachen zu erledigen.

Etwas sorgefreier kannst Du die Selbständigkeit angehen, wenn Du sie (zumindest zunächst) nur nebenberuflich ausführst. Dann bist Du aller Wahrscheinlichkeit erstmal noch nicht sozialversicherungspflichtig, sondern kannst Dein Einkommen als Yogalehrer als Zusatzeinkommen betrachten.

Versteuern musst Du es am Ende des Jahres aber trotzdem - also aufgepasst! Leg am besten jeden Monat einen Teil, abhängig von Deinem Steuersatz, zur Seite. Wie viel Du an das Finanzamt abgeben musst, erfährst Du erst bei Deiner Steuererklärung im folgenden Jahr.

Es ist immer ratsam, Dich vor Aufnahme Deiner Freiberuflichkeit von einem Steuerberater oder Rechtsanwalt beraten zu lassen. Dieser kann Dich darüber aufklären, was in Deiner individuellen (finanziellen) Situation am ratsamsten erscheint. Außerdem informiert er Dich über all die Rechte und Pflichten, die mit der Selbständigkeit einhergehen.

Wie viel verdient man als selbständiger Yogalehrer?
Als festangestellter Yogalehrer musst Du keine Schüler anwerben! | Quelle: Unsplash

Kann ein selbständiger Yogalehrer davon wirklich leben?

Yogalehrer(in) ist kein geschützter Beruf ist, daher gibt es keine Bezahlung nach festem Tarif.

Am Anfang wirst Du sehr wahrscheinlich viel weniger verdienen als in Deinem alten Beruf, außer Du gehörst zu den wenigen "Star-Lehrern".

Die meisten Yogastudios oder Fitness-Center zahlen durchschnittlich 25 bis 30 Euro pro Einheit. Das mag für einige nach gar nicht so wenig klingen - doch wenn man sich die Kosten der Selbständigkeit vor Augen hält, stellt man sich schnell die Frage, wie und ob man davon leben kann.

Schließlich ist der Job eines Yogalehrers nicht mit einem typischen Acht-Stunden-Arbeitstag zu vergleichen. Du wirst nicht von morgens bis abends Yoga unterrichten und dementsprechend nicht jede Stunde Deines Arbeitstags direkt abrechnen können!

Was verdient ein Yogalehrer?
Um ausschließlich vom Yogaunterricht leben zu können, musst du enorm viel und gerne unterrichten | Quelle: Unsplash

Wenn du an sechs Tagen in der Woche jeweils drei Yogaeinheiten á 60 oder 90 Minuten unterrichtest, kommst Du bei einem Lohn von 30 € / Einheit im Monat auf 2.160 Euro brutto. Diese musst Du, sobald Du nicht mehr unter die Kleingewerbsregel fällst, mit 19 % Mehrwertsteuer versteuern.

Was in diesem Stundenlohn noch nicht beachtet wurde, ist Deine eigene Yogapraxis, die das Fundament Deines Unterrichts bildet, die Vorbereitung Deiner Yoga Kurse sowie Deine Fahrtwege.

Drei Stunden am Tag zu unterrichten ist also schon ziemlich viel - für viel mehr bleibt häufig gar keine Zeit. Außerdem wird in dieser Rechnung davon ausgegangen, dass Du an sechs Tagen die Woche drei Yogakurse gibst - das sind 18 Kurse in der Woche. Klingt viel und ist viel! 

Denn Yoga unterrichten bedeutet, viel von Deiner persönlichen Energie an Deine Yogaschüler abzugeben. Du musst also dafür sorgen, dass Du Deine eigenen Energiespeicher auch immer wieder auffüllst, um alle Kurse mit vollem Elan und Inspiration unterrichten zu können.

Bei 18 Kursen in der Woche ist das nicht unbedingt einfach. Werde Dir darüber bewusst, ob Du wirklich so viele Yogakurse pro Woche geben kannst und möchtest.

Von Deinem Bruttoverdienst werden dann noch Versicherungskosten abgezogen (Du bist in der Regel sozialversicherungspflichtig, sobald du über 450 Euro im Monat verdienst) und Steuern zahlen musst Du auch (Einkommenssteuer und gegebenenfalls Umsatzsteuer).

Von dem, was dann übrig bleibst, zahlst Du Deine Miete, Lebensmittel, Arzneimittel, Freizeitausgaben etc. Und nicht vergessen: Auch Yogalehrer fallen mal krankheitsbedingt aus, fahren in den Urlaub oder möchten sich an Feiertagen frei nehmen.

Kurz gesagt: Es ist nicht unmöglich, vom Gehalt als freiberuflicher Yogalehrer zu leben. Aber es ist nicht unbedingt einfach und hat seinen Preis. Du musst unheimlich viele Jobangebote annehmen und davon ausgehen, dass vor allem am Anfang am Ende des Monats nicht viel übrig bleiben wird. Rücklagen wirst Du in der Anfangszeit nur schwer bilden können.

Anders sieht das natürlich aus, wenn Du schon eine gewisse Erfahrung hast und zum einen einen höheren Stundenlohn verlangen kannst und zum anderen neben regulären Yogakursen auch Workshops und in Ausbildungen unterrichtest. Damit steigt Dein Verdienst als Yogalehrer enorm und es wird einfacher, hauptberuflich mit dem Einkommen über die Runden zu kommen.

Also los: Yoga Köln wartet auf dich!

Lerne, Deine Kosten als Yogalehrer zu berechnen

Damit Du Deinen Tarif festlegen kannst, ohne am Monatsende eine böse Überraschung zu erleben, ist es von Anfang an notwendig, Deine Kosten zu kalkulieren.

Vor allem, wenn Du viele Fahrtkosten hast, um zu den unterschiedlichen Kursen zu gelangen. Kurz zu den Anfahrtskosten: Nimmst Du das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel? Es handelt sich auf jeden Fall um einen wichtigen Posten in Deinem Budget, den Du jeden Monat von Deinem Umsatz abziehen musst.

Tipp: Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, Yogakurse Online per Webcam anzubieten.

Auf diese Weise kannst Du Deine monatlichen Ausgaben reduzieren und auch Schüler annehmen, die sich nicht in der Nähe Deines Wohnortes befinden.

Auf dieses Angebot solltest Du nicht verzichten!

Als Yogalehrer online sparst du Anfahrtskosten und Zeit.
Bei Online-Yogakursen per Webcam, spart man Fahrtwege und Anfahrtskosten.| Quelle: Unsplash

Weiterhin musst Du Dir die notwendige Ausrüstung zulegen:

  • Eine Yogamatte für die Yogapositionen,
  • ein Sitzkissen (Zafu) für die Meditation,
  • mehrere bequeme Yogaoutfits, die Dich bei den Übungen und beim Atmen nicht einengen (Du solltest Dir wirklich mehrere anschaffen, damit Du nicht ständig waschen musst),
  • eine Tasche, um Dein Material transportieren zu können,
  • und wenn Du Schüler bei Dir zu Hause empfängst, solltest Du einen Raum in Deiner Wohnung für die Yogastunden zur Verfügung haben.
  • und warum keine Visitenkarten drucken und eine Internetseite erstellen bzw. sonstige Kommunikationswege- und mittel nutzen?

Die Liste mit den Dingen, die Du anschaffen musst, ist natürlich längst nicht vollständig und hängt immer auch davon ab, wie Du Deine Yogastunden planen und aufbauen kannst. Du muss wie bereits erwähnt natürlich auch Steuern und Versicherungen zahlen.

In der Freiberuflichkeit fällt erst einmal nur die Einkommenssteuer an. Sobald Du mehr als 17.500 Euro Umsatz im Jahr machst, kommt die Umsatzsteuer hinzu.

Darüber hinaus ist eine Berufs-Haftpflichtversicherung für Yogalehrer mehr als empfehlenswert. Es ist zwar selten, dass sich ein Yogaschüler im Unterricht verletzt, aber nicht ausgeschlossen. Für solche Fälle möchtest Du abgesichert sein. Und ohnehin verlangen die meisten Yoga- und Fitnessstudios von ihren Honorarkräften einen Nachweis über eine Berufs-Haftpflicht. Diese kostet je nach Versicherer etwa 10 Euro im Monat und umfasst auch eine private Haftpflichtversicherung.

Ein weiterer Kostenpunkt ist das Thema Ausbildung und Fortbildung. Wenn Du zum Beispiel Yogalehrer für Hatha Yoga bist und den Wunsch verspürst, Bikram Yoga, Yoga Nidra oder Pränatal-Yoga kennenzulernen, dann sind spezielle Weiterbildungen in einer angesehenen Yogaschule (manche fliegen hierzu sogar nach Indien!) notwendig.

Und das kostet natürlich Geld, welches Du bei Deiner Kalkulation ebenfalls berücksichtigen. Nicht zu vergessen bist Du ja auch schon mit Deiner ersten Ausbildung in Vorleistung getreten und möchtest dieses Geld natürlich auch wieder einnehmen.

Last but not least - verschaff Dir einen Überblick über Deine privaten Kosten: Krankenversicherung, Rentenversicherung, möglicherweise eine private Altersvorsorge, Miete, Lebensmittel, Handy, Internet und und und.

Am Ende des Monats müssen alle Kosten gedeckt sein. Dementsprechend musst Du Deinen Stundenlohn entsprechend festlegen oder mehr Yogakurse in der Woche, Workshops oder Ausbildungen unterrichten.

Anfänger versus erfahrener Yoga Trainer: Wie sieht es mit dem Einkommen aus?

Es versteht sich von selbst, dass ein Yogalehrer am Anfang seiner Karriere nicht das Gleiche verdient wie ein Yogalehrer mit langer Berufserfahrung.

Wie bereits erwähnt, liegt der Tarif anfänglich bei ca. 30 € pro Stunde und kann dann allmählich auf 60 € ansteigen.

Der BDY (Berufsverband für Yogalehrende in Deutschland) hält gut zwei Jahre Erfahrung und 500 Stunden Unterricht für erforderlich, um als Lehrer wirklich Fuß fassen zu können.

Wie sieht das Yogalehrer Gehalt für Einsteiger aus?
Der Karrierestart als Yogalehrer(in) ist nicht immer einfach! | Quelle: Unsplash

Das Einkommen variiert also und hängt mit Deiner Erfahrung zusammen.

„Der Beruf hat nichts mit Auswendiglernen zu tun. Was zählt, ist die Erfahrung, die man über Jahre hinweg sammelt und in der Ausbildung vertieft und mit der Theorie verbindet", sagt der Vorstand des BDY in einem Artikel der ZEIT Online.

Ebenso variieren die Preise je nach Niveau der Yogakurse: Anfängerkurse sollten tendenziell günstiger sein als die Profi Yoga Kurse für Fortgeschrittene.

Der Traum vom eigenen Yogastudio

Die dritte eingangs angesprochene Möglichkeit, als Yogalehrer Geld zu verdienen, ist mit einem eigenen Yogastudio.

Diese Option bietet die höchsten Verdienstchancen, geht aber auch mit den höchsten Investitionskosten und dem größten Risiko einher.

Zunächst einmal reicht hier keine Freiberuflichkeit, sondern Du musst ein Gewerbe anmelden. Das bedeutet erhöhte bürokratische Pflichten bezüglich Jahresabschluss und Steuern.

Dann steht und fällt dieser Traum natürlich mit der passenden Immobilie, die es zu finden gilt. Im Grunde braucht es zum Yoga unterrichten natürlich nicht mehr als einen einzigen Raum. Hier kommt es wiederum auf Deinen Wohnort und den jeweiligen Immobilienmarkt an, wie einfach und zu welchem Preis ein solcher Raum zu finden ist.

Wie viel verdiene ich mit einem eigenen Yogastudio?
Wenn Dein eigenes Yogastudio sich einen guten Ruf erarbeitet hast, kannst Du davon recht gut leben. Aber: Die Konkurrenz ist hoch! | Quelle: Unsplash

Anschließend musst Du Dich auf alle Fälle professionell beraten lassen, welche Versicherungen Du abschließen solltest. Als Yogastudio-Besitzer hast Du in aller Regel mehr Pflichten und Risiken als als freiberuflicher oder angestellter Yogalehrer.

Weitere Kosten entstehen fürs Marketing, an welchem Du nicht sparen solltest, um möglichst viele potentielle Yogaschüler anzulocken. Um diesen ein möglichst umfassendes Programm anbieten zu können, kannst Du externe Yogalehrer beschäftigen oder sogar anstellen. Du musst dann nicht alle Kurse selbst unterrichten, sondern nur noch so viel, wie Du möchtest.

Das Schöne am eigenen Yogastudio: Du bist nun gänzlich frei und kannst Dich voll und ganz austoben, Deine persönliche Yogaphilosophie weitergeben und Deinen Kunden genau das anbieten, was Du Dir vorstellst.

Wenn sich Dein Yogastudio erst einmal einen Namen gemacht hat, steigt der Umsatz und damit auch Dein Verdienst. Dahinter steht zwar eine Menge Arbeit und ein nicht zu ignorierendes unternehmerisches Risiko - aber falls sich ein kleiner Lebenstraum erfüllt, ist es das sicherlich wert.

Tarifbeispiele von Yogakursen

Wir können uns zum Abschluss ja mal schauen, wie die Tarifgestaltung der Yogalehrer auf Superprof.de aussieht ...

Hier bieten Yogalehrer aus ganz Deutschland Unterricht an (z.B. Yoga Berlin, Yoga Bochum, Yoga Ulm ...), als Einzelunterricht oder in der Gruppe.

Die Preisspanne liegt zwischen 11 und 75 € pro Unterrichtsstunde.

Naiade aus Kamp-Lintfort bietet Privatunterricht und Unterricht für kleine Gruppen in Hatha Yoga an.

Die aus Brasilien stammende Yogalehrerin kann in drei Sprachen unterrichten: Deutsch, Englisch und Portugiesisch.

Die erste Stunde ist gratis, jede weitere Stunde kostet 11 €.

Pietro aus Denzlingen hat 2013 seine Yoga-Ausbildung im THE INTERNATIONAL SIVANANDA YOGA VEDANTA CENTRE in Rudrapayag (Indien) abgeschlossen und dann Weiterbildungen für Yoga für Kinder und Yoga für Schwangere im Ashram SIVANANDA in Neuville aux bois (Frankreich) gemacht.

Für eine Stunde Hatha Yoga muss man bei ihm 35 € bezahlen.

Die mehrfach zertifizierte Yogalehrerin Kim aus Hamburg unterrichtet seit 2013 Vinyasa-Yoga, Flow Yoga, Ashtanga-Yoga.

Sie unterrichtet auch online per Webcam.

Die in Spanien aufgewachsene Kim spricht fließend Spanisch und Englisch, eine Yogastunde bei ihr kosten 45 €.

Loredana aus Berlin bietet dynamisches und meditatives Yoga im Vinyasa Stil, in verschiedenem Studios in Berlin, bei dir zu Hause, im Büro und sie organisiert auch Pop up Events.

Für eine Unterrichtsstunde bei Loredana musst Du 50 € veranschlagen.

Wusstest Du, dass Superprof eine ideale Option ist, um Schüler für Deine Yogakurse zu finden?

Als Yogalehrer bei Superprof dazu verdienen
Bei Superprof kannst Du als private(r) Yogalehrer(in) arbeiten und Geld dazuverdienen, indem Du Deine Leidenschaft & Dein Können teilst. |

Die Privatstunden oder der Unterricht in kleinen Gruppen bei Selene aus Garching in der Nähe von München kosten 60 €.

Die ausgebildete Musicaldarstellerin praktiziert Yoga seit 10 Jahren.

Weiterhin kann sie eine Ausbildung in Hatha und Vinyasa mit Einflüssen von Embodied Flow vorweisen. Ihr Motto lautet „Deepen your praxis“!

Für Rieke aus Guderhandviertel in Niedersachen ist Yoga ein kleines Wunder.

In ihrem Profil auf Superprof sagt sie: „Was immer du gerade brauchst oder suchst, du findest es hier! Entspannung oder Auspowern, Fokus oder Ablenkung, Frieden, Achtsamkeit, Dehnung, Erdung, ... ich könnte stundenlang aufzählen. Mit anderen Worten: Yoga ist der perfekte Ausgleich.“

Eine Yogastunde bei Rieke kostet 60 €.

Anne, Ärztin und Yogalehrerin aus Marburg, bietet Yoga Einzelstunden für Menschen mit gesundheitlichen Problemen oder Menschen, die viel Stress ausgesetzt sind.

Anne unterrichtet Hatha Yoga (500 Stunden Ausbildung) und ist von der Zentralen Prüfstelle der Krankenkassen zertifiziert.

Eine Yogastunde umfasst 60 Minuten und beinhaltet Mobilisation, Hauptteil, Ausklang, Schlussentspannung und wird dem Niveau des Teilnehmers individuell angepasst.

Die Stunde kostet 70 €.

Die meisten der auf Superprof registrierten Yogalehrer(innen) bieten eine kostenlose Probestunde an!

Viele bieten auch Yoga Online Kurse per Webcam an.

Die Tarife sind sehr unterschiedlich. Sie hängen mit Wohnort, Ausbildung, Erfahrung etc. zusammen.

Auf jeden Fall solltest Du angeben, welchen Yogastil du unterrichtest (Ashtanga, Raja, Kundalini, Hatha, Yoga für Kinder etc.

Weiterhin solltest Du Deinen therapeutischen Ansatz verdeutlichen. Wie hilfst Du Deinen Schülern, ihr inneres Gleichgewicht, ihre Mitte zu finden? Wie können sie lernen, besser mit Stress umzugehen usw?

Du musst lernen, Dich selbst zu vermarkten, um Deine Leidenschaft zum Beruf machen zu können.

Und gehe immer auf die Bedürfnisse Deiner Schüler ein! Das ist extrem wichtig, besonders beim Aufbau und Inhalt Deiner Yogakurse!

Zum Abschluss aber sei Dir gesagt: Von heute auf morgen wird niemand vom Gehalt als Yogalehrer leben können. Auch die bekanntesten Yogalehrer haben einmal klein angefangen und wahrscheinlich für wenig Geld im Fitnessstudio um die Ecke unterrichtet.

Setz Dich also nicht unter Druck sondern sieh gerade Deine ersten Jobs als Yogalehrer vor allem als eins: wertvolle Erfahrung. Immerhin machst Du Dein Hobby zum Beruf, und solange Du Deinen eigentlichen Job nicht gleich an den Nagel hängst, hast Du zu Beginn kein großes Risiko.

Das Wichtigste ist, dass du anfängst, egal wie und wo. Mit der Zeit, wachsendem Selbstbewusstsein und Erfahrung wirst Du dann auch mehr und mehr besserbezahlte Jobangebote an Land ziehen können.

Und wer weiß - vielleicht bestreitest Du Dein Leben eines Tages wirklich als hauptberuflicher Yogalehrer. Auf welche Weise auch immer.

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.