"Mens Sano in Corpora Sano", mit anderen Worten: "Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper" gilt besonders für die Praxis des Yoga.

Yoga konzentriert sich auf die Harmonisierung von Körper und Geist. Wenn man schlecht schläft, ist diese Harmonie auf den Kopf gestellt.

Warum aber Yoga?

Weil es besser wirkt als heiße Milch mit Honig, Kamillentee, Schafe zählen und Schlaftabletten zusammen!

Yoga ist ein wahres Wundermittel für Menschen mit Schlafstörungen.

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Schlafstörungen: Verbreitung, Ursachen und Auswirkungen

Schlafen ist das Natürlichste der Welt, aber viele Menschen haben ganz erhebliche Probleme damit. Obwohl wir ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen verbringen, schlafen wir leider nicht immer gut.

Ein Report der Krankenkasse DAK berichtete, dass 35 Prozent der Erwerbstätigen über 18 Jahren angeben, dass sie in den vergangenen vier Wochen mindestens dreimal pro Woche Ein- oder Durchschlafstörungen hatten.

Jeder Vierte klagt über eine schlechte Schlafqualität. Fügt man beides zusammen, so leidet fast jeder Zehnte unter Schlafstörungen, anderen Berichten zufolge sogar jeder Dritte!

Wie kann mir Yoga beim Schlafen helfen?
Bald wirst Du Dich nicht mehr schlaflos im Bett wälzen. | Quelle: Pexels

Die Folge: 43 Prozent der Arbeitnehmer sind am Arbeitsplatz müde, 31 Prozent geben an, regelmäßig erschöpft zu sein.

Jeder Zweite, der mit Schlafproblemen zum Arzt geht, bekommt Schlafmittel oder Medikamente verschrieben. Dabei ist es oftmals der Stress im Alltag, der einen auch nachts nicht in Ruhe lässt. Stress, Sorgen, Anspannung und Angststörungen sind in der Tat die häufigsten Ursachen für Schlafprobleme.

Wenn Du über lange Zeit schlecht schläfst, solltest Du jedoch vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen. Dieser kann ausschließen, dass keine körperlichen Beschwerden oder Krankheiten hinter Deinen Schlafstörungen stecken.

Schlafmangel kann Deine Lebensqualität nicht nur enorm beeinträchtigen, sondern auch zu ernstzunehmenden gesundheitlichen Problemen führen. Dein Körper erhält nicht die Regeneration, die er benötigt, wodurch er anfälliger für Krankheiten und Infekte wird.

Ein privater Kurs für Yoga München kann da Wunder wirken ...

6 Tipps für einen besseren Schlaf

Bevor wir auf die Wirkung von Yoga auf Stress eingehen, eines vorab: Es sind in der Tat einige gute Gewohnheiten nötig, um erholsamen Schlaf zu finden.

Hier sind ein paar einfache Tipps, damit Du problemloser ein- und durchschlafen kannst:

Abends nur eine leichte Mahlzeit

Um das Einschlafen zu erleichtern, empfehlen maoistische und indische Ärzte, mindestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen nur eine leichte Mahlzeit zu essen.

Laut Ayurveda folgen unsere Verdauungsfähigkeiten der Kurve der Sonne. Je höher die Sonne am Himmel ist, desto aktiver arbeitet auch unsere Verdauung.

Deswegen sollten wir morgens und abends eher kleine und leichte Speisen einnehmen und die Hauptmahlzeit des Tages auf den Mittag legen, wenn die Verdauungskraft am stärksten ist. Nach Sonnenuntergang sollten wir nichts mehr zu uns nehmen.

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Wasche Deine Füße

Im Ernst? Ja! Ein chinesisches Sprichwort sagt:

"Wenn wir einen Baum schützen wollen, müssen wir seine Wurzeln behandeln. Wenn wir einen Menschen schützen wollen, müssen wir seine Füße behandeln."

Die Füße vor dem Schlafengehen in einer Wanne mit heißem Wasser (30 bis 40 Grad) zu baden, fördere den Schlaf effektiver als jede Schlaftablette!

Überprüfe die Temperatur Deines Schlafzimmers

Die Körpertemperatur variiert mit der biologischen Uhr.

Sie nimmt signifikant während des Schlafes ab, um mit dem Sonnenaufgang wieder zu steigen.

In einem überheizten Raum zu schlafen, kann die natürliche Regulation des Körpers stören und den Schlaf negativ beeinflussen.

Laut der National Sleep Foundation beträgt die ideale Temperatur zum Schlafen 18,3 Grad. Hier gelangst Du zu Yoga Leipzig.

Lege Dein Smartphone aus der Hand und greife zu einem Buch!

Gut 95 Prozent der Menschen nutzen ein elektronisches Gerät in der Stunde vor dem Schlafengehen.

Das blaue Licht von einem Fernseher, Smartphone oder Computer verzögert jedoch das Müdigkeitsgefühl, indem es die Melatoninproduktion beeinflusst und das sympathische Nervensystem aktiviert.

Verringere zumindest die Helligkeit Deines Bildschirms entsprechend der Zeit, wenn Du spät abends nicht auf einen Bildschirm verzichten kannst! Viele Handys besitzen auch bereits einen Nachtmodus mit Blaulichtfilter, den du am Abend einschalten kannst. Der Bildschirm erscheint dann in wärmeren Licht und die wachmachenden blauen Strahlen werden gefiltert.

Schon gewusst? Bei Superprof gibt es viele Möglichkeiten für Yoga Hamburg!

Aber viel besser wäre es natürlich, statt Instagram ein gutes Buch zu lesen - warum nicht sogar Yogi-Literatur?

Yoga vor dem Schlafengehen

Morgens kann Yoga Dir helfen, genügend Energie für den Tag zu tanken. Für abends gibt es einige sehr entspannende Übungen, die Dir helfen, in einen tiefen, erholsamen Schlaf zu finden.

Yoga ist eine sehr effektive Möglichkeit, nach einem aktiven Tag den Übergang zur Nachtruhe zu schaffen. Schon einige Minuten reichen, um Spannungen abzubauen.

Dein Kopf wird sich schnell an dieses Ritual vor dem Schlafen gewöhnen und dem Körper das Signal senden, dass es Zeit ist, zu schlafen.

So kann Yoga den Stress des Tages vergessen lassen und Dir die notwendige Ruhe für gesunden Schlaf schaffen.

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Warum sich Yoga für besseren Schlaf anbietet

In unserer Gesellschaft wird ein Yoga-Kurs oft als entspannender Sportkurs oder als orientalische Version von Stretching angesehen. Dabei Yoga ist eine extrem umfassende indische Philosophie. Es bringt viele Vorteile mit sich, einschließlich dem, ausgezeichneten, erholsamen Schlaf zu bekommen.

Das Yoga, das bei uns am häufigsten praktiziert wird, ist Hatha Yoga, einer der vielen Zweige des Yoga. "Ha" bedeutet "Sonne" und "tha" bedeutet "Mond". "Yoga" ist die Vereinigung dieser gegensätzlichen Energien. Unser Leben ist ein schwieriges Gleichgewicht zwischen positiven und negativen Kräften. Diese Gegensätze in Einklang zu bringen, ist eines der Ziele von Yoga-Übungen.

Im Yoga ist die Lebensenergie (Prana genannt) in unserem Körper das, was uns am Leben hält. Das Atmen speist diese Lebenskraft in uns, die durch die 7 Chakren entlang unserer Wirbelsäule fließt.

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Welche Vorteile bringt Yoga?
Yoga entspannt Körper und Geist. | Quelle: Pexels

Die durch den Atem erzeugte Energie wird von den Chakren im ganzen Körper verteilt. Im Yoga werden Atem und Bewegung bewusst miteinander synchronisiert, um Blockaden zu lösen und einen ausgeglichenen Energiefluss herzustellen. Indem wir die negativen Auswirkungen einer schlechten Körperhaltung durch Yoga-Übungen behandeln, kann die Energie wieder richtig zirkulieren.

Natürlich ist diese Erklärung sehr vereinfacht und das Studium des Yoga verdient besondere Aufmerksamkeit, da es spannend ist.

Jedenfalls kann Yoga dazu beitragen, Deinen Geist von negativen Gedanken wie Ärger am Arbeitsplatz, Liebeskummer oder Berechnungen des Familienbudgets abzulenken. Es stellt die Gelenkigkeit des Körpers und den Frieden des Geistes wieder her, damit Du Ruhe finden und einschlafen kannst.

Yoga ist eine perfekte Lösung, um einen gesunden Schlaf zu finden - ohne Schlaftabletten oder andere Medikamente, die schlecht für den Körper sind und an die wir uns schnell gewöhnen.

Am größten ist der Effekt, wenn du regelmäßig Yoga praktizierst. Langfristig hilft dir diese Praxis dabei, eine neue Sicht auf dein Leben zu erhalten, blockierende Glaubenssätze zu erkennen und loszulassen und eine tiefe innere Ruhe zu finden.

Der Yoga-Weg ist ein Pfad zu höherem Bewusstsein. Umso weiter du auf ihm voranschreitest, umso weniger können dir die fiesen Schlafkiller wie Stress, Sorgen und Angst etwas anhaben. Meditative Zustände zeigen dir, was es bedeutet, inneren Frieden zu erlangen und den Geist zu beruhigen.

Ein ruhiger Geist wird dir abends weniger Gedanken um die Ohren schmeißen und dir somit weniger Schlaf rauben. Die bewusste Atmung im Yoga aktiviert zudem dein parasympathisches Nervensystem, welches dir beim Entspannen hilft.

Indische Gelehrte berichten, dass einige Yogis mit dem Voranschreiten und dem Vertiefen ihrer Praxis einen Zustand erlangen, indem sie kaum noch Schlaf benötigen. Körper und Geist wurden in der Meditation so weit zur Ruhe gebracht, dass sie nicht mehr lange zum Regenerieren brauchen.

Auch wenn du solch einen Zustand vielleicht nicht allzu bald erreichen kannst oder willst (immerhin ist Schlaf ja auch etwas Schönes), verdeutlicht dieses Beispiel den positiven Effekt von Yoga auf Schlaf und Erholung.

Erfahre außerdem mehr zum Thema Yoga und gesunde Ernährung!

Yoga-Übungen zum Einschlafen

Um sich zu entspannen und ein Gefühl des Wohlbefindens zu finden, gibt es im Yoga verschiedene Übungen. Für oben genannte Vorteile der Praxis ist es im Grunde egal, zu welcher Tageszeit du Yoga übst - die Langzeit-Effekte stellen sich so oder so ein.

Dennoch kannst du die vielfältigen Werkzeuge der Yoga-Praxis auch nutzen, um akut bzw. kurzfristig Hilfe beim Einschlafen zu erhalten. Gezielt ausgewählte Yoga-Übungen fördern die Produktion von Schlafhormonen und können viel effektiver als Kamillentee sein!

Denk dabei daran: Es geht nicht darum, so gelenkig wie möglich zu sein - sondern nur darum, Dich zu entspannen! Niemand sieht Dir zu und beurteilt Dich. Pass beim Yoga für Anfänger auf, dass Du nicht über Deine Grenzen hinausgehst.

Yoga Regensburg kann dich unterstützen!

Asanas für besseren Schlaf

Eine kraftvolle und aktive Yoga-Sequenz am Abend kann Dir dabei helfen, über den Tag angesammelten Stress abzubauen, Gedanken zu beruhigen und Dich auf die Entspannung vorzubereiten. Damit Deine Praxis aber wirklich einem besseren Schlaf dient, solltest Du sie gezielt planen und anpassen.

Jeder einzelnen Asana werden im Yoga nicht nur physische Effekte, sondern auch energetische Wirkungen zugesprochen. Da Vorbeugen sowie Drehungen der Wirbelsäule entspannend und beruhigend wirken, eignen sich insbesondere diese Asana-Kategorien für deine abendliche Yoga-Praxis.

Absehen solltest Du am Abend hingegen von Rückbeugen und Seitbeugen, da diese Asanas energetisierend und belebend wirken - also das Gegenteil von dem, was Du direkt vor dem Schlafengehen bezwecken möchtest.

Im traditionellen Hatha Yoga nennt sich eine Praxis, die eine Beruhigung des Geistes erzielen möchte, Moon Hatha. Der Fokus liegt in diesen Stunden auf Vorbeugen und Drehungen. Außerdem wird mit einer verlängerten Ausatmung gearbeitet, da diese beruhigend auf Dein Nervensystem wirkt.

Im folgenden stellen wir Dir einige Asanas vor, die Du abends vor dem Schlafengehen praktizieren kannst.

Sitzende Vorbeuge (Paschimottanasana)

Wie hilft Yoga vor dem Schlafen?
Immer eine gute Wahl: Die sitzende Vorbeuge | Bildquelle: Unsplash

Die sitzende Vorbeuge ist eine klassische und beliebte Yoga-Übung. Sie hilft Dir, in Verbindung mit Dir selbst zu treten und wirkt äußerst beruhigend und entspannend.

Komm dazu ins Sitzen auf Deiner Matte. Beide Beine sind aktiv nach vorne gestreckt. Die Füße ziehen zu Dir heran, die Knie können gerne leicht gebeugt sein.

Bring einatmend beide Arme über Deinen Kopf. Mit der Ausatmung beugst Du Dich mit langem Rücken über Deine Beine. Senk die Arme ab und bring Deine Hände entweder an Deine Schienbeine oder Füße.

Mit der nächsten Einatmung ziehst Du nochmal Dein Brustbein ganz bewusst nach vorne. So generierst Du Länge im unteren Rücken. Ausatmend gibst Du Dich dann mit dieser Länge Deiner Vorbeuge hin.

Verweile hier mindestens 5 Atemzüge oder länger. Wenn Deine Knie gebeugt sind, kannst Du daran arbeiten, sie nach und nach in die Streckung zu bringen.

Denk dran: Jeder Körper ist unterschiedlich. Wenn Du mit Deinen Händen nicht Deine Füße berühren kannst, schränkt das in keiner Weise die Wirkung der Asana ein.

Der Drehsitz (Ardha Matsyendrasana)

Welche Yoga-Übung hilft beim Einschlafen?
Der Drehsitz wirkt ausgleichend und balancierend auf Körper und Geist | Bildquelle: Unsplash

Drehungen wirken ausgleichend und balancieren die Energien aus, die in Deinem Körper vorhanden sind. Du fühlst Dich nach ihnen wunderbar klar und im Einklang mit Dir und Deiner Umgebung.

Für den Drehsitz starte im Sitzen auf Deiner Matte, die Beine nach vorne gestreckt. Stelle zunächst Deinen rechten Fuß auf und bringe ihn auf die Außenseite Deines linken Knies. Wenn Du kannst, beuge nun Dein linkes Bein und platziere den linken Fuß außen neben Deiner rechten Gesäßhälfte.

Anschließend umarme mit Deinem linken Arm das rechte Knie. Bring einatmend den rechten Arm nach oben über Deinen Kopf. Ausatmend drehst Du Dich zur rechten Seite und bringst die rechte Hand hinter Deinen unteren Rücken an die Matte.

Im Drehsitz angekommen, versuche, mit jeder Einatmung mehr Länge in der Wirbelsäule zu finden. In jeder Ausatmung stell Dir vor, wie Du Dich immer weiter nach rechts hinten aufdrehst.

Bleibe mindestens fünf Atemzüge in der Drehung. Löse dann auf und wechsle die Seite.

Das gedrehte Dreieck (Parivrtta Trikonasana)

Welche Asana hilft beim Einschlafen?
Das gedrehte Dreieck ist eine Kombination aus Vorbeuge und Drehung | Bildquelle: Unsplash

Das gedrehte Dreieck kombiniert die positiven Effekte von Vorbeugen und Drehungen. Dadurch ist sie eine sehr empfehlenswerte Yoga-Haltung vor dem Einschlafen!

Komm ins Stehen an den Mattenanfang. Mach mit dem rechten Bein einen großen Schritt (etwa einen Meter) nach hinten und dreh den rechten Fuß diagonal auf. Die linken Zehenspitzen zeigen nach vorne.

Bring mit der Einatmung Deine Arme nach oben über Deinen Kopf. Ausatmend beugst Du Dich nach vorne über Dein linkes Bein und senkst die Arme in Richtung Matte. Mit der nächsten Einatmung öffnest Du den linken Arm über die linke Seite nach oben und drehst den Oberkörper dabei zur linken Seite auf.

Die rechte Hand verweilt am linken Schienbein, Fußgelenk oder auf der Matte. Wenn Dein Nacken frei ist, kann der Blick dem linken Arm nach oben folgen. Finde auch hier in jeder Einatmung mehr Länge und in jeder Ausatmung öffnest Du Dich etwas weiter. Du kannst Dir vorstellen, wie hinter Dir eine imaginäre Wand ist, an die Du Dich mit jeder Ausatmung anlehnen möchtest.

Das vordere Knie kann gerne minimal gebeugt (mikro-gebeugt) bleiben, um das Kniegelenk zu schützen. Bleibe etwa fünf Atemzüge oder länger und löse anschließend kontrolliert auf. Wechsle dann die Seite und führe die Übung erneut aus, indem Du mit dem linken Bein nach hinten trittst und Dich zur anderen Seite öffnest.

Die Position des Kindes (Balasana)

Wie geht die Position des Kindes?
Balasana ist kinderleicht! | Quelle: Pexels

Diese Übung ist besonders beruhigend und entspannend, da Du Dich ganz auf Dich selbst konzentrieren und alle Muskeln des Körpers entspannen kannst.

Auf dem Boden kniend, auf den Fersen sitzend und dann den Oberkörper nach vorne beugen und die Stirn auf den Boden legen.

Strecke Deine Arme vor Dir aus oder lege sie auf jede Seite Deines Körpers. Atme langsam und halte die Position 5 bis 10 volle Atemzüge lang.

À propos "Kind": Wusstest Du, dass Yoga auch bei Fruchtbarkeitsproblemen helfen kann?

Die Totenstellung (Savasana)

Trotz ihres wenig glamourösen Namens ist diese Position die ideale letzte Übung, um sich auf den Schlaf vorzubereiten.

Man kann sie direkt unter der Bettdecke machen und sich dann gleich anschließend in die Arme von Morpheus begeben.

Lege Dich auf den Rücken, die Arme liegen neben Deinem Körper. Atme tief durch die Nase ein und fühle, wie Dein Bauch und Deine Brust sich heben (Bauchatmung), atme langsam durch den Mund aus, bis der Bauch wieder seine natürliche Position einnimmt.

Entspanne Deine Füße, Deine Waden, Deine Oberschenkel, Dein Becken, Deinen gesamten Körper Schritt für Schritt bis zur Schädeldecke.

Wenn Du einen besonders stressigen Tag hattest oder vor einer Prüfung zur Ruhe kommen willst, ist diese Übung als Abschluss Deiner Asana-Praxis ideal!

Pranayama: Mit dem Atem in den Schlaf gleiten

Pranayama ist eines der wichtigsten Werkzeuge im Yoga. Prana bedeutet Lebensenergie oder Atem und Yama Kontrolle. Mit Pranayama kontrollierst Du also über Deinen Atem Deine Lebensenergie.

Der Atem hat enorme Auswirkungen auf Dein Befinden und ist die Schnittstelle zum vegetativen Nervensystem. Du kannst Pranayama einsetzen, um Dich entweder mit Energie anzureichern oder um Entspannung zu finden.

Am Abend empfiehlt es sich, die Ausatmung in den Fokus zu rücken, da diese den Parasympathikus aktiviert. Das ist der Teil des Nervensystems, der für Entspannung und Ruhe zuständig ist.

Wenn Du magst, probiere es heute Abend mal mit folgender Atemübung:

Finde einen bequemen Sitz, zum Beispiel den Schneidersitz. Die Wirbelsäule ist aufrecht, die Schlüsselbeine weit und die Schultern weg von den Ohren. Lass die Gesichtszüge weich werden und schließe Deine Augen.

Beginn dann, bis in den Bauch einzuatmen. Spüre, wie sich dazu der Bauch wölbt, die Rippen sich weiten und das Brustbein in Richtung Kinn zieht. Anschließend atmest Du bewusst und langsam aus: Der Bauchnabel zieht zurück in Richtung Wirbelsäule, die Rippenbögen schließen sich und das Brustbein sinkt nach unten.

Im Yoga ist diese Atmung als yogische Atmung oder Zwerchfellatmung bekannt. Du atmest durch die Nase ein und aus. Der Atem sollte unangestrengt und dennoch tief und bewusst sein.

Nun nimm einen Zählrhythmus hinzu: Atme zunächst für vier Zählzeiten ein und für vier Zählzeiten aus (4:4). Nach einigen Atemzügen vertiefst Du die Ausatmung schrittweise auf fünf und dann sechs Zählzeiten - wenn Du magst (und kannst) auch gerne noch weiter bis hin zu acht Zählzeiten (4:5 / 4:6 / 4:8).

Eine weitere Möglichkeit ist es, nach der Ausatmung eine Atempause - Kumbhaka - einzubauen. Verweile einen Moment oder bis zu vier Zählzeiten in der Atemleere. Hier kommt Dein Geist, Dein Bewusstsein und Dein Nervensystem richtig gut zur Entspannung.

Fahre so lange mit dieser Atemtechnik fort, wie Du möchtest. Das können 3 Minuten, 10 Minuten oder 20 Minuten sein - je nachdem, wonach Dir der Sinn steht. Wichtig ist allein, dass Du konzentriert übst und aufkommende Gedanken immer wieder zur Seite schiebst.

Mit Meditation den Geist beruhigen

Meditation ist die krönende Technik im Yoga. Es heißt, dass die Asanas in erster Linie der Vorbereitung auf die Meditation dienen. In der Meditation kann der Geist zur Ruhe kommen und Du findest nachhaltige Erholung und Regeneration.

In den letzten Jahren hat die westliche Wissenschaft viele positive Effekte von Meditation auf Körper und Geist nachweisen können - darunter auch, dass Meditation am Abend beim Einschlafen und Durchschlafen helfen kann.

Lass Dir dazu gesagt sein, dass Meditation überhaupt nicht so schwer ist, wie Du befürchten könntest. Es geht in erster Linie darum, mit dem Bewusstsein im Hier und Jetzt anzukommen und den Gedankenkreisel zu unterbrechen.

Hilft Meditation beim Einschlafen?
Schon wenige Minuten der Meditation am Abend können beim Schlafen helfen | Bildquelle: Unsplash

Finde dazu einen Meditationssitz Deiner Wahl - ob auf dem Boden, einem Kissen, dem Stuhl oder im Bett. Der Rücken ist lang und die Schultern entspannt. Schließe dann Deine Augen.

Die einfachste Meditationsübung ist es, den Fokus auf der Atmung zu behalten. Anders als im Pranayama möchtest Du den Atem nun aber nicht beeinflussen, sondern einfach nur wahrnehmen. Halte die Aufmerksamkeit dort, wo Du den Atem am besten spüren kannst: Das können die Bewegungen im Oberkörper oder der Luftstrom in der Nase sein.

Du kannst den Atem auch zählen oder im Kopf "ein - aus" vor dich her sagen. Das kann dem Geist helfen, ruhig zu werden. Immer wenn Gedanken aufkommen, nimmst Du diese wahr und lässt sie dann weiterziehen. Stell Dir Deine Gedanken wie Wolken am Himmel vor: Sie kommen und gehen.

Mit der Zeit kannst Du wahrnehmen, wie Du immer mehr zum Beobachter Deiner selbst wirst. Du hörst auf, Dich mit Deinem Gedankenstrudel zu identifizieren und findest Abstand zu diesem.

Mit einer kleinen Meditation vor dem Schlafengehen reinigst Du Deinen Geist und kannst schlafraubende Gedanken loswerden. Anschließend findest Du nicht nur schneller in den Schlaf, sondern schläfst im besten Fall auch tiefer und erholsamer.

Yin Yoga vor dem Einschlafen

Bei Yin Yoga handelt es sich um eine sehr ruhige und passive Yoga-Art. Einzelne Positionen werden über mehrere Minuten gehalten, wodurch dieser Yogastil eine sehr meditative Wirkung hat und Körper, Geist und Nervensystem entspannt.

Die Muskeln sollen im Yin Yoga passiv bleiben und nichts halten müssen. Die meisten Übungen finden daher im Sitzen oder Liegen statt. Der Fokus liegt insbesondere auf dem Bindegewebe, welches gedehnt werden soll. Verklebte Faszien werden gelöst und die Energie kann wieder freier fließen.

Der Ursprung vom Yin Yoga liegt im chinesischen Taoismus - der Lehre von Yin und Yang. Yin ist die passive Energie, die wir zum Beispiel benötigen, um zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Dadurch hilft uns Yin auch beim Schlafen.

Yin Yoga ist also eine optimale Möglichkeit, Dich auf die Nacht vorzubereiten. Zieh Dir bequeme Kleidung an und roll am Ende der Praxis von der Matte gleich ins Bett!

Yoga Nidra: Der yogische Schlaf

Yoga Nidra ist eine Yogapraxis, die als yogischer Schlaf bezeichnet wird. Es handelt sich um eine Erfahrung der Tiefenentspannung. Du liegst auf Deinem Rücken und lässt nach und nach in jedem Körperteil bewusst sämtliche Anspannung los.

So gelangst Du in einen Zustand, in dem der Körper schläft und regeneriert, während der Geist weiter wach ist. Es ist eine sehr meditative Bewusstseinsebene, die im Yoga Nidra angestrebt wird.

Achtung: Es ist nicht das Ziel, in dieser Yogapraxis einzuschlafen! Zwar passiert dies gerade bei den ersten Yoga Nidra Versuchen regelmäßig. Dein Ziel sollte aber sein, den Geist wach zu halten und nur den Körper zu entspannen.

Im Anschluss an die Praxis fällst Du dann umso tiefer und entspannter in einen wolkenweichen Schlaf!

Zusammenfassung

Viele von uns leiden unter Schlafstörungen. Kurzfristig wirkt sich Schlafmangel negativ auf unsere Gemütslage und unsere körperlichen und intellektuellen Fähigkeiten aus.

Auf lange Sicht kann er aber sogar richtig gefährlich werden: Herz-Kreislauf-Probleme, Bluthochdruck, Diabetes, Schlaganfall, Depressionen, abgeschwächtes Urteilsvermögen, schlechtes Gedächtnis und andere kognitive Beeinträchtigungen.

Nimm Deine schlechte Schlafqualität also nicht auf die leichte Schulter!

Wenn Schafe zählen nicht funktioniert, ist Yoga vor dem Schlafengehen eine gute Möglichkeit, schnell einzuschlafen und durchzuschlafen.

Achte darauf, dass du Dich bei schwierigen Yoga-Übungen nicht verletzt. Profis werden Dich beraten können. Über Superprof findest Du in allen deutschen Städten qualifizierte Yoga-Lehrer!

Was auch immer der Grund für Deinen Schlafmangel ist, es gibt Lösungen. Einige einfache Yoga-Techniken können Dir dabei helfen, einzuschlafen und durchzuschlafen.

Es dauert nur wenige Minuten, die natürlichen Prozesse zu fördern, die Deinem Körper helfen, in den Schlaf zu finden.

Übrigens kann Yoga auch beim Abnehmen helfen!

Gute Nacht!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.