„Nur im Tanze weiß ich der höchsten Dinge Gleichnis zu reden.“

- Friedrich Nietzsche

Ihr seid Choreograf oder ehemaliger professioneller Tänzer und möchtet eure Leidenschaft fürs Tanzen an andere weitergeben und euch helfen, den Tanz ihrer Wahl zu lernen? Dann ist der Beruf des Tanzlehrers genau das Richtige für euch! Aber um es zu eurem Beruf zu machen, müsst ihr erst einmal wissen, wie man Tanzlehrer wird.

Der Weg ist nicht einfach: Leidenschaft wird für euren Erfolg nicht ausreichen, aber sie ist ein zusätzlicher Pluspunkt, um euch bei der Bewerben von euren Konkurrenten zu unterscheiden.

Bei Superprof sind alle unsere Lehrer mit Leidenschaft bei der Arbeit: Schaut euch nur die Begeisterung an, mit der sie unterrichten!

Tanz, eine einzigartige sportliche Aktivität

Sportlich: Dies ist die Definition des Tanzes, eine Aktivität, die in Deutschland immer beliebter wird. Tatsächlich ist Tanzen hier sehr beliebt, ob es sich nun um Tanzunterricht in der Schule oder um privaten Tanzunterricht handelt, Erwachsene, Kinder und Jugendliche haben dieselbe Leidenschaft für diese Bewegungskunst.

Im Endeffekt genauso wie ihr! Ihr, die es liebt zu tanzen, könnt es wirklich genießen, es zu unterrichten. Stellt euch nur mal vor, ihr würdet den Tag mit etwas verbringen, was ihr liebt, das klingt doch wie ein Traum, oder?

Leidenschaftliche Tänzer tanzen selten allein.
Tanzen ist eine Leidenschaft, die man teilen kann. |Quelle: Unsplash

Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Tanzunterricht zu geben:

  • Gesellschaftstänze
  • Zeitgenössischer Tanz
  • Standardtanz
  • Salsa
  • Jazztanz
  • Tango
  • Orientalischer Tanz
  • Moderner Tanz…

Und das ist noch nicht alles. Als leidenschaftlicher Tanzlehrer kann es schnell vorkommen, dass ihr andere Arten von Unterricht geben möchtet, wie z.B. einen Zumba- oder Pilates-Kurs, der Selbstkontrolle lehrt, Energie gibt und euch ein gutes Gefühl gibt! Vergesst nicht, dass ein guter Tanzlehrer auch ein Lehrer ist, der sich auf sein Publikum und seine Wünsche einstellt.

Zum Beispiel wird euer Tanzunterricht mit Kindern und Jugendlichen nicht derselbe sein wie der mit Erwachsenen. Während Erwachsene lieber zu zweit oder einzeln tanzen, bevorzugen Kinder Gruppentänze. Berücksichtigt das, wenn ihr eure Klassen unterrichtet und den Unterricht plant. Besser noch, fragt eure Schüler, was sie bevorzugen!

Neben der Verbesserung der Tanzfähigkeiten, gibt es einige weitere Tipps für Tanzlehrer:

  • Stepptanz üben
  • Denkt an die tägliche Dehnung
  • Improvisieren können
  • Eine Choreographie entwickeln und einüben

Was ihr euren Schülern beibringen müsst, ist, kreativ zu sein, ausdauernd, aber vor allem... leidenschaftlich! Egal, ob während eines sommerlichen Tanzworkshops oder während der wöchentlichen Privatstunden: Das ist die Hauptbotschaft, die ihr als Lehrer vermitteln solltet.

Möglichkeiten, Tanzlehrer zu werden

Das Unterrichten von Tanz erfordert Wissen, Erfahrung und vorzugsweise sogar einen Abschluss. Das erfolgt daher in mehreren Stufen. Aber zunächst einmal gibt es zwei Dinge, die ihr können und berücksichtigen müsst, um als Tanzlehrer zu arbeiten:

  • Pädagogik ist wichtig und wird oft von Leidenschaft angetrieben
  • Technik, die ständig erlernt wird

Man kann zum Beispiel ein ausgezeichneter professioneller Tänzer sein, mit einer tadellosen Technik, aber ein schlechter Pädagoge, wenn man nicht weiß, wie man dieses Wissen weitergeben kann. Aber umgekehrt reicht es nicht aus, leidenschaftlich zu sein, um in diesem Milieu der Tanzpädagogik, das immer noch von einem starken Wettbewerb geprägt ist, den Durchbruch zu schaffen. Keine Sorge: Es gibt immer eine Lösung!

Ganz gleich, wo, man kann überall tanzen.
Ob auf der Straße oder im Studio, man kann überall tanzen. |Quelle: Unsplash

Um Tanzlehrer zu werden, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Ihr könnt eine Ausbildung zum geprüften Tanzpädagogen machen
  • Ihr könnt eine Ausbildung Tanzlehrer des Berufsverbands Deutscher Tanzlehrer machen
  • Ihr könnt im Bachelor oder Master Tanz, Schauspiel & Tanz, Choreographie studieren

In Deutschland ist der Beruf des Tanzlehrers nicht geschützt, deshalb könnt ihr selber entscheiden, welchen Weg ihr wählt. Wenn man klassische Tänze wie Ballett unterrichten möchte, muss man in den meisten Fällen eine professionelle Ausbildung vorweisen.

Ihr solltet auch wissen, dass ihr die Vorteile einer kontinuierlichen beruflichen Weiterbildung nutzen könnt, um ein besserer Lehrer zu werden, euch pädagogisch weiterzubilden und besser über Praktiken und Trends in eurem Bereich informiert zu sein. Dafür könnt ihr aus verschiedenen Lehrmodulen wählen, um eure Lücken zu füllen:

  • Geschichte des Tanzes
  • Funktionelle Analyse
  • Anatomie und Physiologie
  • Choreographie
  • Bühnenbild
  • Musikalische Ausbildung

Eure berufliche Qualifikation spiegelt eure Fähigkeit wider, daher ist es sinnvoll, langfristig zu investieren, da euch so das Vertrauen eurer zukünftigen Schüler garantiert ist.

Die Themen, die ihr in euren verschiedenen Ausbildungskursen gelernt habt, werden eure Leidenschaft für diese einzigartige Kunst nur noch verstärken!

Wo könnt ihr eure Leidenschaft lehren?

Ihr habt bestimmt schonmal davon geträumt, an einer renommierten Oper oder im Theater Tanzen zu unterrichten. Da können wir euch sagen, dass die Konkurrenz groß ist und ihr viel Erfahrungen sammeln, sowie eine ausgezeichnete Ausbildung vorweisen solltet, wenn ihr euch auf eine solche Stelle bewerben möchtet. Je nach Erfahrung könnt ihr an verschiedenen Orten Tanzunterricht erteilen.

Man kann als Tanzlehrer angestellt, ehrenamtlich oder selbstständig arbeiten. In allen drei Fällen können ihr an den folgenden Orten Tanzunterricht geben:

  • Eine Tanzschule
  • Ein Tanzstudio
  • Eine private oder öffentliche Schule (eine Hochschuleinrichtung, wie z.B. eine Uni oder ein Gymnasium)
  • Ein Tanzverein (der Kurse für alle Niveaus anbietet)

Man kann Tanzunterricht in einer spezialisierten Bildungseinrichtung oder als Freiberufler geben. Im ersten Fall werden euch eure Schüler vorgesetzt, ihr seid dann festeingestellter Tanzlehrer. Dann kann es auch vorkommen, dass ihr tanzbezogenen Unterricht geben müsst, wie beispielsweise als Musiklehrer.

Sowohl Kinder als auch Erwachsene können leidenschaftlich tanzen.
Die Leidenschaft zum Tanzen packt Groß und Klein! |Quelle: Unsplash

Im zweiten Fall liegt es an euch, auf eure Schülerinnen und Schüler zuzugehen: Als Privatlehrer seid ihr ein Multitasking-Tänzer und könnt alle Tänze unterrichten. Ihr könnt an einem Tag Salsa-Lehrer sein und an einem anderen Tag Kizomba-Lehrer.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Aber die Qualitäten, die man als Tanzlehrer benötigt, sind in allen Fällen gleich:

  • Ihr benötigt ein tadelloses technisches Niveau
  • Ihr solltet eine bestätigte Erfahrung in der Tanzwelt haben
  • Ihr musst Pädagoge sein und gleichzeitig wissen, wie man sich an sein Publikum anpasst,
  • Zeigt Entschlossenheit und Disziplin, um Fortschritte zu ermöglichen

Aber die wichtigste Eigenschaft ist die eurer Selbstaufopferung, am besten solltet ihr euch jeden Tag diesen Satz ins Gedächtnis rufen: „Ich unterrichte meine Leidenschaft, den Tanz, und ich bin glücklich darüber"! Diese Art von Haltung ist besonders kommunikativ.

Welche Tanzkurse könnt ihr geben?

Der Hauptvorteil des Berufs des Tanzlehrers besteht darin, dass man sich nicht langweilen wird: zwischen der Vielfalt des privaten Tanzunterrichts, der Anzahl der möglichen Nebenaktivitäten oder der Art des angebotenen Unterrichts.

Daher ist das Angebot an privaten Tanzstunden sehr breit gefächert:

  • Es gibt Klassen nach Niveau: Anfänger, Mittelstufe, gutes Niveau
  • Aber auch nach Dauer: wöchentliche Gruppenstunden, Intensivkurse, Privatstunden, Line Dance Stunden, Sommerkurs

Außerdem, was gibt es täglich Schöneres, als seine Lieblingstänze zu unterrichten? Ihr könnt eure Schülerinnen und Schüler in denselben Kursen und Workshops in mehrere Tänze einführen:

  • Sportlicher oder anspruchsvoller Tanz: Ballett, moderner Jazz
  • Exotischer, sinnlicher Tanz: Bachata, kubanische Salsa, Kizomba, Rumba
  • Traditioneller Tanz: Standardtanz, Ballett, argentinischer Tango
Man kann seine Leidenschaft zum Tanzen gut weitergeben.
Die eigene Leidenschaft zum Tanzen kann man immer weitergeben. |Quelle: Unsplash

Ihr sollten auch wissen, dass die Schülerinnen und Schüler neben ihrem Niveau oder der Häufigkeit, in der sie Tanzen lernen wollen, auch in einem breiteren Lernprozess begleitet werden möchten. Dazu könnt ihr Kurse in verschiedenen Formaten anbieten:

  • Einführungskurse im Tanzen für diejenigen, die es nicht gewohnt sind
  • Tanzkurs im Freien, um die Routine zu durchbrechen
  • Einführung in den Tanz für die Jüngsten
  • Kurse zur Verbesserung, für diejenigen, die die Tanzform bereits kennen
  • Intensivkurse, für große Tänzer im Herzen

Um sich von anderen Tanzlehrern zu unterscheiden, könnt ihr an eurer Originalität arbeiten und eure Leidenschaft für den Tanz zeigen, indem ihr mal etwas Neues ausprobiert: organisiert gemeinsam eine echte Live-Show, ein Tanzfestival für alle Schüler oder einen Tanzwettbewerb, der allen leidenschaftlichen Menschen offen steht.

Ändert die Reihenfolge des Aufwärmens oder den Ort, bittet eure Schülerinnen und Schüler, die Bodenstangenübungen zu verschiedenen Zeiten während des Unterrichts zu machen. Kurz gesagt, seid anders!

Bei Superprof fragen wir unsere Lehrer nicht nach ihren Diplomen, sondern wir schauen vor allem auf ihre Leidenschaft für ihren Beruf: ihr habt vielleicht einen Platz bei uns!

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Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.