Man muss das Leben tanzen! (Friedrich Nietzsche)

Man sagt, dass Tanzen die Kunst ist, um mit Bewegungen alles zu sagen - und das ist wahr. Tanzen ist nichts anderes als eine Abfolge an fließenden Bewegungen, mit denen man versucht, etwas auszudrücken.

Tanzen lernen erfordert Training, auch, wenn vielen Menschen ein gewisses Talent dafür in die Wiege gelegt worden ist.

Wer von Euch hatte noch nie den Wunsch, Teil einer professionellen Tanzgruppe in der Oper oder ein erfolgreicher Choreograph zu sein?

Dies ist ein Traum, der von vielen Tanzliebhabern und Neuanfängern geträumt wird. Aber keine Sorge - es gibt auf jeden Fall viele Möglichkeiten, Eure Leidenschaft auszudrücken, z.B. indem Ihr Tanzlehrer werdet!

Egal ob ein Kurs im eigenen Zuhause, Privat-, Gruppen- oder Einzelunterricht - es gibt eine große Auswahl an Optionen für Euch!

Aber bevor Ihr damit beginnt, müsst Ihr Euch als staatlich anerkannte Tanzlehrer beweisen können. Eine Grundausbildung sowie Lizenzen, Ausbildungsberechtigungen und Weiterbildungen könnt Ihr zum Beispiel bei der Tanzlehrerakademie (TLA) oder beim Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband erhalten.

Superprof ist eine Plattform, auf der Ihr Eure Fähigkeiten und Eure Leidenschaft unter Beweis stellen könnt: Ihr werdet schnell Schüler finden, die bereit sind, Tanzen zu lernen!

In diesem Artikel erfahrt Ihr all unsere Tipps, damit Ihr schon bald professionelle Tanzlehrer werden könnt!

Katinka
Katinka
Lehrer für Französisch - Leseverständnis
5.00 5.00 (17) 29€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Stergios
Stergios
Lehrer für Klavier
50€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Irina
Irina
Lehrer für Personal Trainer
5.00 5.00 (2) 35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Matthias
Matthias
Lehrer für Programmierung
5.00 5.00 (24) 90€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Bami
Bami
Lehrer für DaF Deutsch als Fremdsprache
4.83 4.83 (4) 20€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Lucas
Lucas
Lehrer für Schwimmen
5.00 5.00 (23) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Caro
Caro
Lehrer für Spanisch
4.92 4.92 (38) 25€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Peter
Peter
Lehrer für DaF Deutsch als Fremdsprache
4.88 4.88 (8) 34€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Julia
Julia
Lehrer für Professionelles Coaching
5.00 5.00 (16) 45€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Raphaël
Raphaël
Lehrer für Gitarre
5.00 5.00 (16) 40€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Olga
Olga
Lehrer für Gesang
5.00 5.00 (3) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Moritz
Moritz
Lehrer für Fitness
60€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Eleonora
Eleonora
Lehrer für Solfeggio
5.00 5.00 (3) 30€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Viktor
Viktor
Lehrer für Mathematik
4.91 4.91 (56) 50€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Alexandra
Alexandra
Lehrer für Spanisch - Hörverständnis
5.00 5.00 (41) 35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Fernando
Fernando
Lehrer für Mathematik
4.97 4.97 (32) 17€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!

Wie wird man Tanzlehrer?

Es gibt keinen Tanzlehrer oder keinen professionellen Tänzer, der nicht eine Ausbildung in der Tasche hat. Es gibt drei Möglichkeiten, sich zum Tanzlehrer ausbilden zu lassen:

  • In diesem Bereich studieren
  • eine berufliche Umschulung absolvieren nach einer Karriere als professionelle/r TänzerIn
  • von kontinuierlicher Fortbildung profitieren
Ihr könnt Tanz oder Tanzpädagogik studieren, um Tanzlehrer zu werden.
Ihr könnt Tanz oder Tanzpädagogik studieren, um Tanz zu unterrichten. Quelle: Unsplash

Ihr könnt auch Tanzlehrer werden, wenn Ihr in diesem Bereich studiert habt. In Deutschland gibt es mittlerweile 9 Hochschulen, an denen Ihr Tanz studieren könnt! Ein Bachelorstudium dauert in der Regel 6 bis 8 Semester. Im Rahmen der angebotenen Studiengänge könnt Ihr Euch theoretisches und praktisches Wissen zu verschiedenen Tanzstilen aneignen. Zu diesen Tanzstilen gehören unter anderem:

  • Ballett
  • Klassischer Tanz
  • Standard und Lateinamerikanische Tänze

Wenn Euer Wunsch, Tanzlehrer zu werden, schon konkret ist, könnt Ihr auch ganz einfach Tanzpädagogik studieren. Dieser Studiengang ist sehr praktisch ausgerichtet und mit Eurem Abschluss könnt Ihr Menschen aller Altersklassen unterrichten - sei es in Tanzschulen, am Theater oder an Volkshochschulen! Im Gegensatz zu vielen anderen Studiengängen legst Du am Ende des Tanzpädagogikstudiums auch eine praktische Prüfung ab. Bei erfolgreichem Abschluss erhältst Du die Bezeichnung Bachelor bzw. Master of Arts.

Im Allgemeinen beginnen Tanzbegeisterte schon in sehr jungen Jahren damit, ihren Lieblingstanz zu üben - meist bereits mit 5 oder 6 Jahren! Deshalb verfügen sie im Bachelor- oder Masterstudium über einige Jahre Tanzerfahrung und können bereits ihre Kenntnisse im Rahmen privater Tanzstunden weitergeben.

Es ist auch möglich, nach einem beruflichen Wechsel Tanzlehrer zu werden: Das könnte dann für Euch geeignet sein, wenn Ihr endgültig die Bühne verlassen und Eure Karriere als professionelle Tänzer beenden möchtet. Wenn Ihr in Eurer Karriere als Tänzer bereits ein gutes Körpergefühl sowie ein Gespür für Rhythmus und Musik entwickelt habt, werdet Ihr Eure Kenntnisse in der Umschulung zum Tanzlehrer vor allem mit Themen wie Umgangsformen, Motivation Animation und Kommunikation erweitern!

Auch, wenn Eure persönlichen Erfahrungen und Qualitäten während eines Vorstellungsgesprächs sehr wertvoll sein können, ist es trotzdem notwendig, eine Ausbildung abzuschließen. Die Ausbildung zum Tanzlehrer an einer Tanzakademie oder speziellen Berufsfachschule dauert 3 Jahre. Genauere Informationen erhältst Du bei Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband (ADTV) als auch beim Berufsverband Deutscher Tanzlehrer (BDT). Folgende Vorraussetzungen solltest Du für die Ausbildung mitbringen:

  • körperliche und mentale Fitness
  • Organisationsfähigkeit
  • Belastungsfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kreativität
  • und natürlich Freude am Tanzen und an der Musik!

Zulassungsvoraussetzungen für die Ausbildung zum Tanzlehrer sind neben der Volljährigkeit auch das Zeugnis eines allgemeinbildenden Schulabschlusses und Kenntnisse im Welttanzprogramm. Ihr solltet Euch darüber im Klaren sein, dass die meisten Ausbildungsinstitute kein Ausbildungsgehalt auszahlen!

Tanzlehrer müssen körperlich fit sein.
Als Tanzlehrer solltet Ihr körperlich und mental fit sein! Quelle: Meghan Holmes on Unsplash

Als Tanzlehrer könnt Ihr nie genug lernen! Eine kontinuierliche Fortbildung ist notwendig, um Eure Leistungen auf höchstem Niveau zu halten. Nach dem Erlernen der Grundlagen der Choreographie oder des Unterrichtens im Rahmen einer Ausbildung könnt Ihr jederzeit noch mehr über die historische Entwicklung des Tanzsports oder über spezielle Techniken der Choreographie erfahren.

Übertrefft Euch und Eure Leistungen selbst und werdet zu hervorragenden Tanzlehrern!

In welchem Beschäftigungsverhältnis befindet man sich als Tanzlehrer?

Als Tanzlehrer ist man einerseits natürlich Künstler. Andererseits steht man aber auch in irgendeiner Form von professionellem und vor allem offiziellen Beschäftigungsverhältnis.

Als Tanzlehrer bieten sich dabei für Euch mehrere Alternativen:

  • Man kann als Angestellter arbeiten,
  • Sich selbstständig machen,
  • In Gruppen und Vereinen tanzen

Als Angestellter hat man den Vorteil, dass man in einem relativ sicheren und geregeltem Arbeitsumfeld ist. Allerdings bieten nur wenige Etablissements Vollzeitstellen für Tanzlehrer an. Daher müsst Ihr entweder Eure Kenntnisse auf andere Felder wie Musikunterricht erweitern, oder für mehrere Tanzschulen gleichzeitig arbeiten, um am Ende über die Runden zu kommen.

Als selbstständiger Tanzlehrer seid Ihr viel flexibler und könnt so viel arbeiten, wie Ihr möchtet, sowohl an Schulen als auch in Form von privatem Tanzunterricht.

Ihr habt damit keinerlei Verpflichtungen, außer, wenn Ihr Euch für ein Langzeitprojekt wie die Vorbereitung einer Aufführung engagiert habt. Ihr könnt Euren Zeitplan und Eure Kunden ganz alleine aussuchen.

Generell hat aber jede Art von Beschäftigungsverhältnis seine Vor- und Nachteile. Als Selbstständiger habt Ihr weniger Sicherheit als als Angestellter und müsst Euch selbst um Eure Kundenakquise kümmern. Deshalb solltet Ihr in diesem Fall darauf achten, dass Eure Bewerbungsunterlagen makellos sind, sodass Ihr Euch als wirklich professioneller Tanzlehrer positionieren könnt.

Die verschiedenen Tanzstile, die Ihr unterrichten könnt

Tanzen ist eine sehr vielfältige Disziplin, die unterschiedlichste Bewegungen und Emotionen erfordert. Der Deutsche Tanzsportverband (DTV) organisiert regelmäßig professionelle Tanzturniere und andere Events.

Ihr könnt Euch auf einen Tanzstil spezialisieren.
Werdet Tanzlehrer und spezialisiert Euch auf ein paar Eurer liebsten Tanzstile. Quelle: Ardian Lumi on Unsplash

Als Tanzlehrer habt Ihr natürlich bestimmte Stile, die Ihr anderen vorzieht, egal, ob das nun Salsa oder Walzer ist. Eure Schüler werden sich auch und vor allem aufgrund der Spezialisierungen, die Ihr angebt, an Euch wenden. Schüler entscheiden sich in der Regel für einen bestimmten Tanzstil, weil er ihnen einfach gefällt, er als besonders leicht zu erlernen gilt oder weil er gerade angesagt ist.

Hier eine kleine Liste, die Euch die verschiedenen Tanzrichtungen aufzeigt:

  • Die am häufigsten unterrichteten: Klassische Tänze wie Walzer, Jazz oder Foxtrott
  • Die komplexesten: Ballet, orientalischer Tanz, argentinischer Tango
  • Die exotischen: Salsa, lateinische Tänze, afrikanische Tänze, Kizomba, Hip Hop
  • Die angesagten: Zumba, moderner Jazz

Manchmal gehen diese Stile auch über den reinen Tanz hinaus: Beim Zumba handelt es sich eigentlich mehr um Sport als um einen Tanz. Außerdem bedarf jede Tanzvorführung auch adäquater choreographischer und stilistischer Vorbereitung. Auch hier könnt Ihr mit Euren Fähigkeiten gutes Geld verdienen.

Ihr könnt als Tanzlehrer leicht auch Yogalehrer werden oder Euch in eine andere sportliche Richtung wie Boxen oder Fitness orientieren. So könnt Ihr Euer Leistungsspektrum immer mehr erweitern, was Euch dann auch Zugang zu mehr Kundschaft verschafft.

Tanzunterricht geben: wo und wie?

Als Tanzlehrer könnt Ihr Unterricht an verschiedenen Orten und Institutionen geben, je nach Art des unterrichteten Tanzes:

  • In Sporttanzvereinen
  • An Schulen und Universitäten
  • am Theater
  • in zertifizierten Tanzzentren
  • im Fitnessstudio
  • in privaten Räumlichkeiten

Ihr werdet je nach Eurem technischen Niveau, Eurer Erfahrung (insbesondere im Unterrichten) aber auch nach Euren bevorzugten Tanzstilen rekrutiert.

Erst tanzen, dann denken.

Die Lehrmöglichkeiten, die sich dann ergeben, sind sehr facettenreich:

  • Gruppenunterricht in einem Tanzstudio,
  • Einzelunterricht am Abend,
  • Privatunterricht tagsüber,
  • Korrespondenz- oder Skype-Kurse (eine Art des Unterrichts, die sich immer mehr durchsetzt),
  • Privattraining, z.B. für Paartänze (sehr beliebt zur Vorbereitung von Hochzeiten!)
  • Tanzpraktika,
  • Intensive Tanzworkshops.

Bei Superprof könnt Ihr all diese Arten von Kursen ganz nach Euren persönlichen Vorlieben durchführen. Wir empfehlen Euch jedoch, mehrere Aktivitäten oder Tanzstile anzubieten, um so viele Schüler wie möglich für Euren Unterricht zu gewinnen.

Tanzen ist eine Leidenschaft!
Gebt Eure Leidenschaft fürs Tanzen an Eure Tanzschüler weiter. Quelle: Ahmad Odeh on Unsplash

Abhängig von Eurer beruflichen Orientierung könnt Ihr Euren Stundenplan mit Stepptanz, Musikwissenschaft oder sogar Einführungskurse in den Tanzsport für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ergänzen.

Tanzen und gleichzeitig diese Leidenschaft zu unterrichten kann als Lebensprojekt betrachtet werden, das Ihr auf Eure ganz persönliche Art und Weise auf die Beine stellen könnt. Ihr werdet von vielen Organisationen Unterstützung erhalten, wie z.B. vom Berufsverband deutscher Tanzlehrer (BDT). Die Zusammenarbeit mit Tanzverbänden macht sich auch in Eurem Lebenslauf gut!

So bereitet Ihr Euch auf Eure erste Tanzunterrichtsstunde vor!

Wenn Ihr dank Eures einwandfreien technischen Niveaus Tanzlehrer werden könnt, sind bestimmte Qualitäten unerlässlich, um diesen anspruchsvollen und schwierigen Beruf über Jahre hinweg auszuüben. Ihr benötigt eine Menge Ausdauer und Disziplin, aber Ihr solltet auch pädagogische Kenntnisse mitbringen.

Um Tanzlehrer zu werden, müsst Ihr einerseits gute Zuhörer sein und gleichzeitig wissen, wie Ihr Eure Schüler in die richtige Richtung lenken könnt. Gebt ihnen die Schlüssel zum Erfolg und verleiht Ihnen die nötige Motivation, damit sie sich zu erfolgreichen Tänzern entwickeln können!

Tanz ist die verborgene Sprache der Seele. (Martha Graham)

"Übermittle meine Leidenschaft", "lebe für den Tanz": das sind Aussagen, die Euch bestenfalls beim Unterrichten im Kopf herumschwirren! Eure angehenden Tanztalente müssen diesen Wunsch und Eure Leidenschaft spüren können! Nur dann können sie wirklich motiviert beim Tanzen sein.

Ideal wäre es daher, wenn Ihr Euch für die erste Unterrichtseinheit etwas ganz Besonderes einfallen lasst, damit Ihr die Nachwuchstänzer in Euren Bann zieht! Außerdem solltet Ihr bereits zu Beginn gemeinsam mit Euren Schülern die Ziele definieren, die sie im Rahmen des Tanzkurses erreichen möchten. Klare Ziele spielen eine wichtige Rolle bei der Motivation Eurer Schüler!

Ihr könnt Eure eigenen Fähigkeiten unter Beweis stellen, ihnen von Eurem Hintergrund als professionelle Tänzer erzählen oder erklären, was Euch am Tanzen so gut gefällt. Benutzt so viele verschiedene Lehrmittel und Ressourcen wie möglich und versucht diese während des gesamten Kurses immer wieder anzuwenden. Abwechslungsreicher und unterhaltsamer Unterricht wird Eure Schüler dazu bringen, am Ball zu bleiben!

 

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Julia

lebt in Hamburg, hat eine Leidenschaft für Reisen in nahe und ferne Länder und liebt gutes Essen mit guten Freunden!