In Deutschland ist Singen sehr beliebt und ein weit verbreitetes Hobby. Es eignet sich nicht nur zum persönlichen Ausdruck sondern hilft auch bei der Entwicklung der geistigen Fähigkeiten und macht obendrein großen Spaß!

Ob Instrumente oder eigener Gesang, Musik gehört für die meisten Menschen zum Leben dazu!

Singen stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl sondern macht auch noch bessere Laune. Kein Wunder also, dass die Musikschulen und Gesangslehrer im Land einen großen Zulauf erleben. Kurz gesagt, jeder singt, auch wenn sich nicht alle Gedanken über die eigene Tonlage oder die verschiedenen Stimmen machen.

Aber was sind die verschiedenen Arten von Stimmlagen? Hier ein kurzer Überblick, wozu unser Kehlkopf fähig ist!

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Was sind die typischen Frauenstimmen im Gesang?

Das weibliche Stimmorgan unterscheidet sich im Aufbau vom männlichen Part. Nicht umsonst existieren verschiedene Stimmlagen für Männer und Frauen, die von unterschiedlichen Tessituren abgedeckt werden. Die Unterschiede machen einem bewusst, dass zwischen einer Falsettstimme und einem sehr tiefen Stimmorgan eine Kluft liegt.

Dabei bestimmt die Tessitur den Umfang an Tönten, die eine Stimme singen kann. Also alle Töne, vom tiefsten zum höchsten die eine Stimme perfekt trifft, ohne sich zu verstellen. 

Die weiblichen Stimmen lassen sich in vier Kategorien einteilen.
Weibliche Stimmen erreichen höhere Töne als die männlichen. |Quelle: Unsplash

Und bei den Frauen gibt es vier Hauptkategorien der Stimmlagen, die alle sehr ausgeprägt sind.

Unter den tieferen Stimmen finden wir die recht seltenen Kontra-Altstimmen, die ein sehr einhüllendes Timbre entwickeln. Zu den bekanntesten gehören Jocelyne Taillon und Nathalie Stutzmann. Mit diesem Stimmtyp könnt ihr lernen, in langsameren, schmachtenden Registern zu singen.

Noch in den tiefen Stimmen ist die Altstimme als Kategorie knapp darunter. Der Alt ist das weibliche Äquivalent zum Counter-Tenor bei den Männern. Oft mit der „natürlichen“ Stimme gleichgesetzt, ist diese Tonlage sehr melodisch.

Gehen wir nun zu den hohen Stimmlagen, so findet man den Mezzosopran, der unter den weiblichen Stimmtypen im Gesang recht verbreitet ist. Diese Stimmlage hat den Vorteil, dass sie an viele Lieder angepasst werden kann, und werden von Stimmen wie Cecilia Bartoli, Marilyn Horne oder Brigitte Fassbaender verkörpert.

Schließlich ist die Sopranstimme der häufigste Stimmtyp bei Frauen und Kindern. Hier befindet man sich im höchsten Bereich der Töne, der das Singen vieler musikalischer Lieder und Stücke, ob aktuell oder nicht, ermöglicht. Das beste Beispiel dafür ist Maria Callas, deren Stimme leicht zu erkennen ist.

Bei den weiblichen Stimmlagen wird die Tessitur noch einmal in drei Unterkategorien eingeteilt:

  • Die hellen Stimmendie sich in den hohen Tönen wohler fühlen
  • Die lyrischen Stimmen
  • Die dramatischen Stimmen, eher für die tiefen Töne geeignet

Wenn man den eigenen Stimmtyp kennt, dann kann man auch die richtigen Lieder wählen. Die verschiedenen Frauenstimmen geben darüber Auskunft, welche Lieder sich eignen.

Was sind die typischen Männerstimmen im Gesang?

Genau wie bei den Frauen lassen sich die Typen der männlichen Stimmlagen in vier Hauptfamilien einteilen:

  • Bassstimmen, die tiefsten Stimmen
  • Baritonstimmen, die der natürlichen Sprechstimme entsprechen, mitteltief,
  • Tenorstimmen, die höchsten Stimmen, die Luciano Pavarotti perfekt verkörpert
  • Countertenor-Stimmen, nahe dem weiblichen Alt

Wie auch bei den Frauen, kann man verschiedene Unterkategorien der Tessitur ausmachen, die es den Männern leichter machen, die passenden Lieder zu wählen.

Es kann sehr hilfreich sein, die eigene Stimmlage zu kennen.
Wenn man seine Stimmlage kennt, wird man schnell Fortschritte erzielen. |Quelle: Unsplash

Es gibt zum Beispiel zwei Arten von Bassstimmen: den tiefen, einhüllenden Bass und den weicheren, singenden Bass.

Das Gleiche gilt für den Bariton, da gibt es den Bassbariton, der etwas mehr Kraft hat als ein Basisbariton. Der kommt besonders oft in Filmen und in Serien für die Rolle der Bösewichte vor, weil es mehr Aufmerksamkeit erregt!

Nach dem gleichen Prinzip wie bei den Bässen gibt es lyrische Tenöre und leichte Tenöre. Kurz gesagt, die männliche Tessitur ist reich gefüllt und es lohnt sich, die eigene Stimmlage besser kennenzulernen, besonders für die Gesundheit der eigenen Stimmbänder!

Wer sich mit der eigenen Stimme auskennt, der schont nicht nur seine Stimmorgane, sondern wird euch schneller Erfolge erzielen. Wenn man sich nicht auskennt, riskiert man eine Reizung der Stimmbänder, weil man immer falsche Töne singt.

Lernt also die verschiedenen Männerstimmen kennen, es lohnt sich.

Wie kann man die eigene Stimmlage erkennen?

Nachdem wir gesehen haben, wie sich die einzelnen Stimmlagen von Männern und Frauen unterscheiden, ist es wichtig, den eigenen Stimmtyp zu kennen. Wenn man die passenden Lieder singen und sich dabei wohlfühlen möchte, sollte man zunächst die eigene Stimmlage bestimmen.

Man kann sich seine Stimme nicht aussuchen, sie wird bestimmt durch Stimmbänder, Kehlkopf und das Zwerchfell. All diese Elemente können wir nicht kontrollieren. Um einer Stimmermüdung entgegenzuwirken, ist es wichtig, sich mit der eignen Stimme vertraut zu machen. 

Singen belebt Geist und Körper.
Ob in der Oper oder unter der Dusche, Singen macht Spaß! |Quelle: Unsplash

Nehmt also eine aufrechte Haltung ein, atmet durch das Zwerchfell und füllt eure Lungen, um passende Laute zu produzieren.

Um die eigene Stimmlage zu erkennen und Fortschritte zu machen, gibt es drei grundlegende Techniken, die man beachten kann:

  • Übt mit Liedern von Künstlern, deren Tonumfang dem euren entspricht und bei deren Lieder ihr keine Schwierigkeiten habt.
  • Testet eure Stimme, in dem ihr den tiefsten und den höchsten Ton singt, den ihr ohne Probleme erzeugen könnt. Mithilfe eines Vocalizers könnt ihr den Bereich in wenigen Minuten definieren und so eure Tessitur bestimmen
  • Probiert eine Stunde Gesangsunterricht bei einem Gesangslehrer aus, beispielsweise bei Superprof!

Die eigene Stimmlage zu kennen, ermöglicht viele neue Techniken und schnelle Fortschritte. So kann man trainieren, um gut singen zu können.

Welche Lieder passen zur eigenen Stimmlage?

Wenn man die eigene Stimmlage bestimmt hat und erkannt hat, welche Tessitur man am besten singen kann, ist es sinnvoll, die eigene Stimme auszuprobieren und sich an einige neue Lieder heranzuwagen.

Während Atmung, Körperhaltung oder Bühnenperspektive Kriterien für den Erfolg sind, empfehlen sich bestimmte Musikgenres eher für bestimmte Stimmtypen. Je nachdem, ob ihr ein Alt, Tenor oder Sopran seid, gibt es einige Lieder, die sich besser für euch eignen als andere, ganz gleich, ob ihr nur zum Vergnügen singt oder an der Oper Klassik singt.

Man kann seine Stimme trainieren und formen.
Die Stimme ist das wichtigste Werkzeug im Leben eines Sängers. |Quelle: Unsplash

Um zu erkennen, welches die höchsten und die tiefsten Töne sind, die man ohne Probleme singen kann, gibt es nur einen Weg: regelmäßiges Üben und Zuhören! Man muss das Ohr an an bestimmte Klänge gewöhnen, damit man mit der Zeit die passenden Lieder für die eigene Stimme finden kann, die ihr am meisten entsprechen.

Ihr könnt auch mit einem Lehrer über die Tessitur eurer Stimme reden und mit ihm nach Künstlern suchen, die den gleichen Tonumfang haben, wie ihr. Wenn ihr einmal ein passenden Lied gefunden habt, werdet ihr feststellen, dass es sehr viel angenehmer zu singen ist!

Tessituren in einem mittleren Bereich, beispielsweise Tenöre oder Baritone in Männerstimmen sind oft besser in der Lage, eine größere Anzahl von Liedern zu singen, während die höchsten oder tiefsten Stimmtypen es schwerer haben werden, sich anzupassen.

So oder so ist es wichtig, daran zu denken, dass niemand schief singt, sondern nur in der falschen Stimmlage. Die passenden Lieder für die eigene Stimmlage zu entdecken, ist also ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erfolg. Wenn man dann noch die Haltung und die Atmung anpasst, steht einer Karriere als Sänger nichts mehr im Wege.

Sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu machen, eröffnet die Tür in die Welt der  der Harmonik!

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Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.