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Die Must-Sees in Tokio für Euch zusammengefasst!

Von Melanie, veröffentlicht am 15/03/2019 Blog > Sprachen > Japanisch > Welche sind die sehenswertesten Ecken von Tokio?

Ich weiß, dass ich erst unterworfen werden musste, um meinen Glauben zu finden. Japan ist das einzige Land, dass das in mir verursacht. – Amélie Nothomb.

Tokio ist eine Stadt, die man einmal im Leben besuchen sollte. Die Hauptstadt Japans ist in jeder Hinsicht ein kompletter Tapetenwechsel und lädt zwischen Kirschblüten, dem Berg Fuji, kleinen Gassen und Kaiserpalästen zum Reisen ein. Sie ist, mit 37 Millionen Einwohnern, die bevölkerungsreichste Metropole der Welt und, mit 36.889km2, die flächenmäßig zweitgrößte Stadt der Welt.

28% der japanischen Bevölkerung leben im Großraum Tokio und nicht nur aus diesem Grund, ist Tokio ein Muss, wenn man nach Japan reist. Die Hauptstadt Japans bietet eine unermessliche Vielfalt an interessanten Orten und Sehenswürdigkeiten.

Welche sind die schönsten Viertel Tokios?Ab ins Getummel in Shibuya? | Quelle: Pixabay

Und mit genau diesen werden wir uns heute beschäftigen und einen kleinen Tokioführer erstellen! Aber welches sind die symbolträchtigsten Orte in Tokio? Das werden wir gleich sehen!

Vorbereitung Deiner Reise nach Tokio

Welche sind die interessantesten Museen in Tokio? Wenn Du Dich auf Deine Reise nach Japan vorbereitest, solltest Du auf einige Orte ein besonderes Augenmerk legen.

Japan ist reich an Kultur, was Deinen Besuch in Tokio zu einem echten Erlebnis werden lässt. Du wirst in den Bann dieser Stadt gezogen mit ihrer japanischen Kultur, dem Tokio Tower, der Metrolinie und vor allem einer sehr futuristischen Atmosphäre. Um alle Deiner Erlebnisse zu dokumentieren, solltest Du darüber nachdenken ein Reisetagebuch zu führen.

Inmitten von Zen-Gärten, Heiligtümern und Manga ist es ein echtes Vergnügen, die Seele Japans durch Tokio zu entdecken. Damit bei Deinem Abenteuer auch nichts schiefgeht, gibt es verschiedene Dinge, die absolut hilfreich sein können, wenn man nach Japan bzw. nach Tokio reist. Dazu gehören:

  •      Ein klassischer Reiseführer z.B. von Lonely Planet,
  •      Blog-Artikel,
  •      Internetforen,
  •      Reiseführer im Internet,
  •      Zeitungsartikel,
  •      Mundpropaganda und Empfehlungen von Bekannten.

Wenn Du nach Tokio reist, ist es natürlich auch wichtig zu wissen, wie Du Dir selbst helfen kannst oder gegebenenfalls Hilfe bekommst, wenn Du sie benötigst. Manchmal kann ein bisschen Unterstützung nämlich nicht schaden, wenn man sich in dieser gigantischen Metropole zurechtfinden, die besten Sehenswürdigkeiten und die größten Denkmäler entdecken möchte. Los geht’s, entdecke das Land der aufgehenden Sonne und seine Hauptstadt! Worauf wartest Du noch?

Shibuya, ein Tokioer Stadtteil, den man nicht verpassen sollte.

In diesem Stadtviertel ist es möglich innerhalb weniger Augenblicke völlig die Orientierung zu verlieren, besonders durch die große Menge an Menschen, die sich rund um die Uhr hier aufhält.

Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Du in Deinem Leben bereits ein Bild Tokios gesehen hast, auf dem sich eine riesige Menschenmenge beim Überqueren einer Straße befand. Solche Bilder werden oft als typisch für die Stadt Tokio angesehen, zeigen aber eigentlich lediglich den Stadtteil Shibuya, der sich durch die Mengen an Menschen auszeichnet, die die Straßen von allen Seiten überqueren. Shibuya steht damit absolut symbolisch für den Großstadtdschungel Tokios und das Getümmel der Metropole.

Wenn Du aus der Station Shibuya kommst und Dich inmitten des Großstadtwahnsinns befindest, wirst Du vermutlich zunächst leicht überfordert sein. Vielleicht dreht sich Dein Kopf auch so sehr, dass es eine gute Idee sein kann, Dir erstmal einen Ort zu suchen, von dem aus Du das Getümmel von oben betrachten kannst. In der Regel hast Du von den Wolkenkratzern, die sich auf beiden Seiten der Kreuzung befinden, einen sehr guten Blick auf all die Menschen, die sich durch die Straßen Shibuyas drängen. Aus sicherer Entfernung, lässt sich dieses Phänomen deutlich entspannter betrachten.

In Gärten des Kaiserpalastes von Tokio, lässt sich die Natur bewundern.

Inmitten des Tokioer Trubels liegen die Gärten des Ostens. Die Kaiserresidenz, ein Ort, an dem Ruhe und Entspannung garantiert sind, sind voll und ganz im typischen Stil japanischer Gärten gehalten. Die Palastgebäude und Gärten sind außer am 2. Januar (Neujahr) und am  23. Dezember (Kaisergeburtstag) leider nicht öffentlich zugänglich, ermöglichen es uns aber, zumindest zu diesen besonderen Gelegenheiten, Tokio von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.

Wo kann man in Tokio auch mal durchatmen? Als Gegenmittel zum unglaublichen Getummel in Shibuya gibt es unzählige Gärten zum Entspannen. | Quelle: Pixabay

Ein Ort, der zwar oft vergessen wird, der aber unbedingt auf Deine Liste gehört! Zwischen moderner Architektur und heiligen Tempeln, findest Du dort einen großen Teil der japanischen Kultur. Du wirst erstaunt sein, was für einen bleibenden Eindruck diese besonderen Gärten bei Dir hinterlassen werden und wieviel Ehrfurcht vor der japanischen Kultur Du an diesem Ort empfinden wirst.

Der Tokyo Tower, ein wahres Symbol der Stadt.

Egal, ob bei Tag oder Nacht: Der Tokyo Tower ist ein unübersehbares Denkmal, das die ganze Stadt überblickt und den Geist Japans auf bestmögliche Weise repräsentiert.

Wahrscheinlich ist Dir der Tokio Tower nicht ganz unbekannt. Die japanische Version des berühmten Eiffelturms wurde 1961 gebaut und ist der größte Stahlturm der Welt! Der Tokio Tower ist ganze 13 Metern höher als die französische Version und misst damit insgesamt 333 Meter. Er bietet einen Panoramablick über die gesamte Metropole und ist daher ideal geeignet um in Ruhe Fotos mit einem spektakulären Ausblick zu machen.

Was ist der Tokyo Tower? Der Tokyo Tower erinnert ein wenig an den Eifelturm in Paris und bietet einen eben so schönen Ausblick. | Quelle: Pixabay

Der Tokyo Tower ist allerdings vor allem ein Radio- und Fernsehturm, der es uns ermöglicht, den Fuji zu sehen, sofern das Wetter es zulässt. Nach Japan zu reisen bedeutet besondere Orte wie diesen zu besuchen, an denen Tourismus und Kulturerbe aufeinandertreffen!

Sehenswürdigkeiten in Tokio: Asakusa und sein buddhistischer Tempel

Wo kann man in Tokio einen buddhistischen Tempel besuchen? Zu den symbolträchtigsten Orten der Stadt gehört natürlich der Stadtteil Asakusa, dessen Tempel für einen ganzen Abschnitt der japanischen Kultur steht.

Zu den wichtigsten Orten, die man bei einem Besuch Tokios anschauen sollte, gehört der Stadtteil Asakusa. Dieser bietet neben einer modernen, futuristischen Atmosphäre auch eine sehr traditionelle Seite. In Asakusa befindet sich nämlich auch ein buddhistischer Tempel namens Sensō-ji.

Dieser Tempel verkörpert die Quintessenz der japanischen Tradition und Kultur. Er ist der Bodhisattva-Göttin Kannon gewidmet. Von Geschäften umgeben und für gewöhnlich eine große Menschenmenge anziehend, erinnert er uns daran, dass wir hier vor einem Touristendenkmal stehen. Dennoch ist Ruhe und Entspannung hier sehr präsent und es wird das Bild eines sehr friedlichen Tokios gezeichnet. Denn auch Meditation, Pagode und Ruhe gehören zu dieser Weltmetropole!

Der Meiji Shinto-Schrein oder „die Seele Tokios“

Alle größeren Städte haben mehr oder weniger wichtige Sehenswürdigkeiten und Tokio ist da keine Ausnahme, Bevor Du die Hauptstadt Japans also verlässt, solltest Du den Meiji Shinto-Schrein besichtigen. Dieser buddhistische Tempel ist dem Kaiser des späten 19. Jahrhunderts gewidmet, welcher Japan nach Westen öffnete. Er ist einer der berühmtesten buddhistischen Tempel in Tokio und sogar ganz Japan.

Schon der Ort dieses Tempels ist besonders. Man erreicht ihn, wenn man den Wald inmitten des Stadtzentrums betritt. Eine erstaunliche Umgebung, die der Reise zum Tempel einen Hauch von Abenteuer verleiht.

Nach dem Besuch des Tempels gelangt man ohne Probleme in das Harajuku-Viertel, welches ganz in der Nähe ist und wo man die exzentrischste Mode Tokios bewundern kann.

Zwei Erlebnisse, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch beide repräsentativ für Japan und Tokio stehen!

Der Tsukiji-Fischmarkt, ein Treffpunkt der Einheimischen

Wenn Du zu den Personen gehörst, die auf ihren Reisen gerne tief in das Leben der Einheimischen eintauchen, dann wird Dir dieser Ort besonders gut gefallen! Tsukiji ist der weltweit größte Großmarkt für Meeresfrüchte. Er wurde 1935 eröffnet und eingeweiht, ist weltweit bekannt und trägt mit Sicherheit dazu bei unsere (kulinarischen) Erlebnisse in Japan enorm zu bereichern!

Wo kann man den frischesten Fisch in Tokio kaufen? Auf dem Tsukiji-Fischmarkt könnt Ihr den frischesten Fisch für Euer Sushi kaufen! | Quelle: Pixabay

Ob es nun um 5:30 Uhr zur Auktion geht oder erst etwas später auf den Markt, um besonders gutes Sushi zu essen – hier ist für jeden Feinschmecker etwas dabei! Es gibt nichts, was Du auf diesem Markt im Bereich der Meeresfrüchte nicht findest. Und zwischen Thunfischauktionen, überdachten Ständen und Imbissbuden, wirst Du verstehen, dass Japan nicht nur reich an Kultur, sondern auch an Gastronomie ist! Eine kleine Flucht aus dem Alltag, an diesem Ort, der erst kürzlich nach Toyosu gezogen ist!

Odaiba – oder Tokios Moderne

Odaiba ist ein Stadtteil im typischen Stil Tokios. Hier befinden sich zum einen Orte, die komplett dem Manga Genre gewidmet sind, aber auch moderne und futuristische Gebäude wie das Fuji TV-Gebäude und das Tokyo Big Sight. Ein Ort, an dem Du einen Blick auf die gesamte Bucht von Tokio genießen kannst, aber auch die gesamte Skyline bewundern kannst. Besonders schön ist es, abends zu kommen, um die beleuchtete Regenbogenbrücke zu sehen!

In Tokio geht es also nicht nur um große Gebäude und ein paar buddhistische Tempel. Ganz im Gegenteil: In dieser Stadt ist es möglich, in nur wenigen Minuten von einem Stadtteil zum anderen zu gelangen und dabei sowohl touristische als auch lokale Sehenswürdigkeiten zu entdecken! In einer Stadt zwischen Tradition und Moderne, warten auf Dich Erfahrungen, die Du niemals vergessen wirst. Und? Bist Du bereit für das Abenteuer Tokio?

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