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Wie Ihr Tokyo unsicher macht? Erfahrt Ihr hier!

Von Melanie, veröffentlicht am 15/03/2019 Blog > Sprachen > Japanisch > Tokyo: Unser Guide für die Hauptstadt Japans

Die Vorbereitung einer Reise in das Land der aufgehenden Sonne ist keine leichte Aufgabe, besonders dann, wenn man mit der japanischen Kultur nicht vertraut ist und die Geografie des Landes nicht kennt. Nichtsdestotrotz, ist Japans Hauptstadt Tokio einer der touristischsten Orte der Welt und verspricht einen unvergesslichen Aufenthalt.

Um Japan und insbesondere die japanische Hauptstadt ohne allzu viele Probleme entdecken zu können, haben wir alle wichtigen Informationen für Dich zusammengefasst, sodass Du Dich besser auf deine Reise vorbereiten kannst und weißt, worauf Du Dich einlässt.

Ob Du nun Shinto und buddhistische Tempel besuchst, Dich quer durch die japanische Küche probierst oder durch faszinierende Nachbarschaften wie Shibuya und Akihabara schlenderst – Dein Urlaub in Japan wird mit Sicherheit ein Erfolg, wenn Du unseren kurzen Reiseleiter nutzt.

Nihon He Yokoso!

Tourismus in Tokyo: Die schönsten Viertel der japanischen Hauptstadt

Welche Stadtteile gibt es in Tokyo? Shibuya ist sicherlich die berühmteste Nachbarschaft Japans!

Wenn Du nach Tokyo reist, ist es unerlässlich, Dich im Vorfeld ein wenig auf Deinen Aufenthalt vorzubereiten. Entdecke mit uns die verschiedenen Stadtteile der japanischen Hauptstadt und mache auf Deiner Tour durch Tokyo wunderbare Erfahrungen in einer völlig anderen Welt!

Akihabara

Dieser Bezirk namens Electric City, verdankt seinen Namen einer riesigen Menge an Leuchtreklame. In den von Menschen wimmelnden Gassen befinden sich kleine Elektrogeschäfte, japanische Restaurants und Pachinko-Räume!

Akihabara ist auch als Mekka des Manga bekannt! Manga ist das größte Vergnügen des Otaku! Du wirst die Möglichkeit haben, ganze Regale mit Comics zu betrachten, die von kleinen Kawaii-Geschichten bis hin zu großen futuristischen Gundams reichen.

Asakusa

Am Ufer des Sumida-Flusses befindet sich im Stadtteil Asakusa ein riesiges Heiligtum, das der buddhistischen Göttin Kannon gewidmet ist: Der Senjo-ji-Tempel. Es gibt nichts Schöneres, als kurz vor einem Einkaufsbummel in der angrenzenden Einkaufsstraße, noch einmal voll und ganz in die japanische Kultur einzutauchen.

Wo befindet sich Der Senjo-ji-Tempel? Der Senjo-ji-Tempel befindet sich im Viertel Asakusa. | Quelle: Pixabay

Asakusa verfügt auch über ein Asahi-Biermuseum, die Skulptur der goldenen Flamme und den Sumida-Park. Dieser Park ist der ideale Ort um im Frühjahr einen Spaziergang zwischen den Sakura zu machen.

Shinjuku

In Shinjuku findest Du den verkehrsreichsten Bahnhof der Welt, doch das ist bei Weitem nicht alles! Dieser Stadtteil hat seinen Bewohnern noch sehr viel mehr zu bieten:

  •      Eine beeindruckende Business Skyline,
  •      Bummeln in den vielen, schönen Einkaufsstraßen,
  •      Ein aktives Nachtleben dank vieler kleiner Bars,
  •      Erholung m Shinjuku-gyoen-Garten

Ein sehr vielseitiges Stadtviertel, das Du unbedingt besuchen musst, wenn Du planst eine Reise nach Japan zu unternehmen.

Yanaka

Yanaka ist ein Bezirk im Nordosten Tokios, der oft als „Alt-Tokio“ bezeichnet wird, weil er noch den nostalgischen Charme des einstigen Japans besitzt. Zwischen vielen Tempeln und Heiligtümern versetzen authentische, alteingesessene Geschäfte und Gebäude die Touristen in ein anderes Jahrhundert zurück.

Yanaka ermöglicht es Dir, für ein paar Stunden der Realität zu entkommen und in die Vergangenheit zurückzukehren!

Als Tourist in Japan: Tipps zum Finden einer Unterkunft in Tokio

Wie stellt man es am besten an, in der japanischen Hauptstadt eine bezahlbare und schöne Unterkunft zu finden? Sich in der dicht bevölkerten Metropole zurechtzufinden, kann sich nämlich manchmal als gar nicht so einfach erweisen.

Tokio besuchen zu wollen ist gut und schön, aber Du musst trotzdem eine geeignete Unterkunft für die Zeit deines Aufenthaltes finden!

Dieser kleine Reisebegleiter gibt Dir wertvolle Tipps, wo du schlafen kannst, sodass deiner Reise nichts mehr im Wege steht.

Wähle zwischen Einheimischen und Touristen

Zuerst musst Du die Art der Unterkunft wählen, die Du Dir wünscht: Hotel, Airbnb, Jugendherberge – in Tokio gibt es unzählige Möglichkeiten der Unterbringung für jeden Geschmack und Geldbeutel! Es ist sogar möglich, in Kapselhotels zu schlafen. Dies sind sehr, sehr kleine Zimmern, die nur mit dem absoluten Minimum ausgestattet sind, aber dafür den typischen Tokio-Stil verkörpern.

Optimalerweise sollte sich deine Unterkunft als Tourist im Nordosten der Stadt befinden, sodass Du die beste Anbindung hast und nah bei den meisten Sehenswürdigkeiten bist. Außerdem ist auch das historische Flair in Asakusa, Ueno oder Yanaka am leichtesten zu finden. Du schlägst also mehrere Fliegen mit einer Klappe: Alles befindet sich in deiner Nähe und die Atmosphäre in diesem Teil der Stadt ist malerisch.

Wieso sollte man Tokio auf eigene Faust erkunden? Tokio auf eigene Faust zu erkunden, kann sehr aufregend sein. | Quelle: Pixabay

Wenn Du Dich eher nach einem typischen Aufenthalt inmitten der Einheimischen sehnst, dann solltest du besser westlich der Hauptstadt nach einer Unterkunft suchen. Die Bezirke Shibuya und Shinjuku sind bei Touristen am beliebtesten, vielleicht weil dieser Teil Tokios über eine direkte Zuganbindung zum Berg Fuji verfügt.

Etwas weniger von Touristen besucht, aber dafür stark von Einheimischen bevölkert, sind die Bezirke Ebisu, Daikanyama und Meguro. Gerade durch den Mangel an anderen Touristen, ist ein Besuch dieser Stadtteile ein sehr angenehmes Erlebnis. Außerdem ist alles vorhanden, was Du brauchst um eine gute Zeit zu haben: Cafés, Parks und Restaurants!

In einem ähnlichen Stil, aber einer moderneren Umgebung, kannst Du das Stadtzentrum in Sidaiba und Roppongi besuchen und in das Nachtleben Tokios eintauchen. Außerdem bist Du hier nicht weit von Disneyland entfernt!

Und guter letzt: Ikebukuro. Ikebukuro ist eher eine Wohngegend, die den Vorzug hat, sowohl authentisch als auch praktisch zu sein. Hier ist es gleichzeitig lebendig und ruhig. Außerdem ist dieses Stadtviertel gut für den etwas schmaleren Geldbeutel geeignet, da Du hier auch Unterkünfte für ein niedrigeres Budget finden kannst.

Tipps und Fehler, die es zu vermeiden gilt

Der erste Ratschlag, scheint zwar offensichtlich, ist aber trotzdem sehr wichtig. Erledige nicht alles auf den letzten Drücker! Gerade bei Reservierungen, Flügen und Unterkünften gilt es in der Regel, so früh wie möglich zu buchen. Je länger Du wartest, desto teurer wird der Spaß für Dich.

Es ist auch nützlich, eine Karte von Tokio oder sogar eine Karte von ganz Japan für Ausflüge außerhalb der Hauptstadt bereitzuhalten. Obwohl Du das Telefon als Navigationssystem nutzen kannst, kann Dir ein schlechtes Netz oder ein leerer Akku schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Und wenn Du nicht gerade fließend Japanisch sprichst, ist es aufgrund der Sprachbarriere auch nicht ganz einfach, Einheimische nach dem Weg zu fragen. Es ist also besser auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein und eine althergebrachte Karte mit in den Urlaub zu nehmen.

Der japanische Archipel ist das viertgrößte Land der Welt: Es gibt dementsprechend auch eine Vielzahl an Touristen, die das ganze Jahr über in Japan landen und die Straßen der Hauptstadt füllen. Wenn Du also eher einen ruhigen Aufenthalt ohne allzu viel Trubel bevorzugst, solltest Du Dich nach einer Unterkunft in einem weniger touristischen Stadtteil umschauen.

Was gibt es in Japan zu entdecken? Japan bietet nicht nur atemberaubende Großstadtatmosphäre, sondern auch eine einzigartige Natur – wie der Fuji-Berg! | Quelle: Pixabay

Mit all diesen Tipps sollte die Deutschland-Japan-Reise kein Problem darstellen! Alles, was Du tun musst, ist es eine Unterkunft in einer sicheren Gegend zu finden, von der aus Du schnell zu allen Sehenswürdigkeiten der Stadt kommst.

Die berühmtesten Orte Tokyos

Was sollte man sich in Tokyo auf jeden Fall anschauen? Der Tokyo Tower ist auf jeden Fall einen Besuch wert und er ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten, die man in der Hauptstadt besuchen kann!

Eine Reise in die japanische Hauptstadt ist eine wunderbare Idee, wenn man weiß, wie man eine Reise so richtig genießt:

     „Bleiben heißt existieren: aber reisen heißt leben.” – Gustave Nadaud

Bevor Du jedoch Deinen Fuß in die Hauptstadt Japans setzt, solltest Du Dir überlegen, welche Denkmäler, Orte und Bezirke Du auf jeden Fall besuchen möchtest!

Traditionelle Orte, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest

Japan ist ein ehemaliges Kaiserreich und daher ist es normal, einen kaiserlichen Palast in der Hauptstadt vorzufinden! Dieser mythische Ort liegt östlich von Tokio und beherbergt die Residenz von Kaiser Akihito. Diese ist umgeben von einem riesigen Garten, welcher im Gegensatz zum eigentlichen Palastgebäude auch für Besucher zugänglich ist.

Der Stadtteil Asakusa eignet sich ebenfalls um in die japanisch-buddhistischen Traditionen einzutauchen. Zum Beispiel kannst Du hier den großen Tempel der Göttin Kannon besuchen. Ebenso wird Dir der Meiji Shinto-Schrein einen tieferen Einblick in die japanische Spiritualität geben können.

Und zu guter Letzt, ist auch der weltweit größte Großhandelsmarkt für Meeresfrüchte ein Ort, den man nicht verpassen sollte. Er wird Tsukiji genannt und existiert seit 1935! Ein Hauch von Modernität inmitten einer ansonsten historisch und kulturell sehr reichen Umgebung.

Pure Modernität in der Hauptstadt der Technik

Eine moderne und futuristische Umgebung in Tokio zu finden, ist nicht schwer!

Der berühmteste Stadtteil der Hauptstadt, Shibuya, ist das Epizentrum dieser Moderne und das Symbol Tokios. Mit seinen großen belebten Straßen und hunderten von Geschäften, Restaurants und Wolkenkratzern ist es ein Muss für jeden Touristen, diesen für Japan besonderen Ort zu besuchen.

Auch diese Stadtteile könnten Dich interessieren, wenn Du gerne Städtereisen unternimmst:

  1.      Akihabara,
  2.     Roppongi,
  3.      Shinjuku,
  4.      Ikebukuro,
  5.      Odaiba

Eine spektakuläre Attraktion mitten im Stadtzentrum ist auch der Tokyo Tower. Diese Nachbildung des Eiffelturms stammt aus dem Jahr 1961. Sie ist sogar größer als das Original und zieht mit ihrem Panoramablick noch immer viele Touristen an. Ein idealer Ort, um ein paar schöne Urlaubsfotos zu machen, denn man kann vom Tower aus sogar den Fuji sehen!

Japanische Sprachkenntnisse, die vor der Abreise nach Japan erworben werden müssen.

Warum muss ich die japanische Sprache lernen, bevor ich nach Japan reise?

Japanisch zu sprechen ist natürlich ein großer Vorteil, wenn Du eine Reise nach Tokio unternimmst. Beherrscht Du diese Sprache, dann ermöglichst Du es Dir dadurch, Japan auf eigene Faust zu erkunden, und Du kannst sogar darüber nachdenken langfristig in Japan zu leben!

Wenn Du die Sprache der Samurai allerdings nicht sprichst, keine Sorge: Du kannst auch ohne Sprachkenntnisse ohne Probleme eine Reise nach Japan planen!

Dennoch: Zumindest ein paar grundlegende Begriffe der japanischen Sprache zu beherrschen, ist in jedem Fall eine gute Idee.

Die japanische Kultur und Sprache sind so reich, dass es schade wäre, sich selbst die Möglichkeit zu nehmen, sie kennenzulernen. Außerdem gibt es viele Situationen, in denen es hilfreich ist, zumindest einige japanische Wörter zu kennen. Egal, ob Du Dich in der Stadt zurechtfinden, den öffentlichen Nahverkehr nutzen, Dich im Notfall verständlich machen oder Essen bestellen möchtest. Natürlich hilft Dir Englisch in jedem Land der Welt weiter, aber es ist durchaus möglich, dass einige Einheimische kein Englisch sprechen können.

Um in diesem Fall nicht völlig aufgeschmissen zu sein, ist es notwendig, einige nützliche Begriffe und Ausdrücke zu lernen. Zum Beispiel Fragen wie: Wie spät ist es, wo ist das, wo sind die Toiletten oder wie viel kostet das?

Hier sind einige weitere Beispiele für Dich:

  •  Konnichiwa oder ohayou gozaimasu: hallo
  •  Onegaishimasu: Bitte
  •  Gomen oder sumimasen: Es tut mir leid, entschuldige mich
  •  Arigato: Danke
  •  Sayonara: auf Wiedersehen

Schon allein diese wenigen Ausdrücke werden Dir helfen, Dich auf einem Mindestmaß mit den Japanern verständigen zu können.

Soll ich Japanisch lernen? Ein Aufenthalt in Japanisch ist zwar auch ohne Japanisch Kenntnisse möglich, aber für Gespräche mit Einheimischen sind Japanischkenntnisse unverzichtbar. | Quelle: Pixabay

Ist eine Reise nach Tokio auch ohne Japanischkenntnisse möglich?

Shimatta! Du sprichst kein Wort Japanisch? Mach dir nicht zu viele Sorgen.

Die Einwohner Tokyos sind äußerst freundlich, auch wenn die Sprache eine Barriere darstellt. Es ist nicht zwingend notwendig, die japanische Sprache zu sprechen, obwohl es natürlich manche Dinge erleichtert.

Kurz gesagt: Es ist möglich völlig ohne Japanischkenntnisse nach Tokyo zu reisen und kann sogar großen Spaß machen. Trotzdem ist es besser, mindestens sehr gut Englisch zu sprechen und ein hier und da auch ein paar Worte Japanisch zu kennen.

So ist es Dir möglich, im Notfall zum Beispiel die deutsche Botschaft in Japan zu finden, Dich verständlich zu machen, Wörter wie Kyushu, Yokohama, Hokkaido oder Fukuoka zu sagen und Dich beispielsweise bei einem Erdbeben sicherer zu fühlen!

Na, komm! Worauf wartest Du noch? Plane doch gleich Deine erste oder nächste Reise nach Japan!

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