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Wie finde ich den passenden Informatikkurs?

Von Florence, veröffentlicht am 24/04/2019 Blog > Nachhilfe > Informatik > Wie finde ich den passenden Informatikkurs?

„Grausaum – heute ist mein Computer abgestürzt, ich musste selber denken!“ – Kalenderspruch.

Die ICLS (International Computer and Information Literacy Study) Studie beschreibt Computer- und informationsbezogene Kompetenzen folgender Weise: Fähigkeiten, die es erlauben, „Computer und neue Technologien zum Recherchieren, Gestalten und Kommunizieren von Informationen zu nutzen und diese zu bewerten, um am Leben im häuslichen Umfeld, in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft erfolgreich teilzuhaben“.

Diese Kompetenzen sind also ein Schlüssel für die erfolgreiche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Der Studie zufolge sind in Deutschland bei 30 Prozent der Heranwachsenden diese Kompetenzen nicht vorhanden. Wie sieht es bei Dir aus?

Wenn Du Deine Informatik Kompetenzen entwickeln willst, kannst Du einen Informatikkurs belegen. Aber wie findest Du den passenden Kurs und den/die passende/n Lehrer/in?

Was möchtest Du in Informatik lernen?

Für manche Personen ist Privatunterricht in Informatik gerade das Richtige.

Der Privatunterricht bringt viele Vorteil mit sich: Der/die Lehrer/in passt sich an Deine Bedürfnisse an und die Unterrichtszeiten sind flexibel und können an Deinen Stundenplan angeglichen werden.

Bevor Du auf die Suche nach dem/r idealen Informatik Lehrer/in gehst, solltest Du jedoch Deine Erwartungen an den Unterricht abklären.

Was genau möchtest Du lernen? Die Antwort auf diese Frage wird von Person zu Person variieren.

Welche Programmiersprache kennst Du? Möchtest Du Programmieren lernen? | Quelle: Pixabay

Manche wünschen sich nur eine Einführung in die Funktionsweise des Computers (wie man den Computer anmacht, im Internet surft, mit Office Programmen umgeht, usw.) während andere wiederum ihre schon bestehenden Kenntnisse vertiefen möchten (Computernetzwerke, Programmieren, Algorithmen, HTML, usw.).

Fange vielleicht mit folgender Frage an: Warum willst Du Dich im Bereich Informatik weiterbilden? Welche Themen interessieren Dich besonders?

Wenn Du schon einmal über diese Fragen nachgedacht hast, wirst Du Deinem/r Lehrer/in Deine Erwartungen an den Unterricht auch besser mitteilen können. Ein/e kompetente/r Informatik Lehrer/in wird Dir ein individualisiertes Programm zusammenstellen.

So wirst Du höchstwahrscheinlich auch schneller den/die richtige/n Lehrer/in finden. Wenn Du lernen willst, wie man mit Textverarbeitungsprogrammen umgeht, brauchst Du nicht gleich einen IT-Spezialisten zu engagieren.

Dein Niveau und Deine Lernziele sollten die Auswahl Deines/r Lehrers/in beeinflussen.

Um auf der sicheren Seite zu sein, kannst Du Dir folgende Fragen stellen:

  • Was will ich lernen?
  • In wie viel Zeit?

Wie wäre es mit einem Informatikkurs an einer Volkshochschule?

Wähle ein Lernformat aus

Wie auch der Mathe-, Französisch oder im Allgemeinen der Nachhilfeunterricht: Informatikunterricht kann in unterschiedlichen Settings und Formaten stattfinden. Welche Art des Unterrichts passt am besten zu Dir?

Unterricht zu Hause

Privatunterricht findet of zu Hause statt. Der/die Lehrer/in kommt zu Dir und gibt Dir dort den Informatik Unterricht. Diese Form des Unterrichts ist etwas teurer, da Du meist die Anfahrt des Tutors zusätzlich zahlen musst.

Der Vorteil ist natürlich, dass Du selbst die Fahrt nicht mit all Deinen Geräten auf Dich zu nehmen brauchst. Außerdem sparst Du viel Zeit, Du wirst weder in einem Stau stecken bleiben, noch auf einen verspäteten Bus warten müssen.

Du kannst natürlich auch Informatik Unterricht zu Hause via Webcam erhalten!

Unterricht bei dem/r Lehrer/in

Du kannst natürlich auch zu Deinem/r Informatik Lehrer/in nach Hause gehen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Dein/e Lehrer/in nicht sehr weit weg wohnt. Dann kannst Du nämlich auch von dem Arbeitsmaterial Deines/r Lehrer/in profitieren.

Der Vorteil dieses Formats ist: Du sparst Geld, da Du die Anfahrt Deines/r Lehrer/in nicht zu zahlen brauchst.

Hast Du schon einmal daran gedacht, einen Kurs in Internetsicherheit zu machen?

Intensivkurs

Manche Privatlehrer/innen bieten Intensivkurse an. Das bietet Dir die Möglichkeit, mehr in die Tiefe zu gehen, da Du wirklich jedes Thema zeitintensiv bearbeiten kannst.

Allerdings kann so ein Intensivkurs auch überfordernd sein. Achte darauf, Dich nicht zu überlasten und zu viel auf einmal aufnehmen zu wollen. 

Wöchentlicher Kurs

Die Option, die die meisten Leute wählen ist der regelmäßige wöchentliche Informatikunterricht.

So hast Du von Woche zu Woche Zeit, um Deine neuen Kenntnisse zu verfestigen und kannst mit zusätzlichen Übungen Deine Kompetenzen vertiefen.

Hast Du schon einmal daran gedacht Informatik via Webcam zu lernen? Informatik gibt es auch im Fernunterricht. | Quelle: Pixabay

Was ist Dein Budget?

Das Budget ist bei der Auswahl des/r richtigen Informatik Lehrers/in natürlich ein wichtiges Kriterium. Du solltest genau festlegen, wieviel Geld Du in den Informatikkurs investieren willst, damit von Anfang an klar ist, was möglich ist und was nicht.

In den Preis des Unterrichts fließen unterschiedliche Aspekte mit ein.

Der Stundenpreis wird etwas angezogen, wenn der/die Lehrer/in z.B. zu Dir nach Hause kommt. Denn die Anfahrt kostet Zeit und Geld. Wenn der/die Lehrer/in diplomiert oder ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann, wird er/sie auch etwas mehr verlangen.

Wenn der/die Lehrer/in sehr viel Erfahrung hat, werden die Preise ebenfalls höher sein.

Kurse, die fortgeschrittene Kenntnisse zum Thema haben (Cybersecurity, Computertechnik, Softwareentwicklung, Programmiersprachen (Java, Python, C++..), 3D Animation usw.), sind automatisch auch teurer als einfache Einführungskurse.

Es kostet natürlich mehr Aufwand und Zeit, Dich in ein Informatikgenie zu verwandeln, als Dir die ersten Schritte mit Deinem Computer beizubringen.

Damit Du eine Ahnung des Preises hast: Auf Superprof kostet eine Stunde Informatikunterricht im Schnitt um die 23€.

Programmierer/in, IT-Spezialist/in, Computertechniker/in, Spieleentwickler/in, Informatik Student/in, Webdesigner/in… jedem Profil entspricht ein gewisser Tarif. Gute Pädagogen/innen sollten sie jedoch alle sein.

Wie findest Du eine/n Informatik Privatlehrer/in?

So. Du weißt nun, was Du willst: Was und wann Du lernen willst.

Du kannst natürlich immer einen Informatik Kurs an privaten Instituten oder bei der Volkshochschule finden. Wenn Du eine Suche im Internet startest, wirst Du schnell Treffer landen.

Aber nicht alle Lehrer/innen arbeiten für Nachhilfeinstitute oder private Schulen. Viele sind selbstständig und organisieren ihren Unterricht auf eigene Faust.

Wenn Du eine/n selbstständige/n Lehrer/in suchst, kannst Du Dich in Kleinanzeigen im Internet, der Zeitung oder im Laden bei Dir um die Ecke umschauen.

Plattformen wie Superprof setzen Lehrer/innen und Schüler/innen miteinander in Kontakt und erleichtern somit um Einiges die Kurssuche. Auf Superprof kannst Du die Lehrer/innen nach ihren Kompetenzen und Bewertungen aussuchen. Und vielleicht findest Du ja auch eine/n Informatik Lehrer/in, der/die gleich bei Dir in der Nähe wohnt?

Gibt es eine/n Informatik Lehrer/in unter Deinen Bekannten? Manchmal findet sich der/die beste Lehrer/in unter Deinen Freunden. | Quelle: Pixabay

Und vielleicht gibt es ja auch unter Deinen Bekannten eine/n Lehrer/in oder jemand der eine/n Informatiker/in kennt? Sprich mit Deinen Freunden und Deiner Familie, vielleicht wird Dir ja jemand empfohlen.

Finde den/die Lehrer/in mit dem richtigen Profil

Einfach eine/n Informatik Lehrer/in zu finden reicht aber noch nicht. Es muss auch der/die richtige sein! Es kann vorkommen, dass Du eine/n Lehrer/in findest, ihn/sie anschließend triffst, und das Gefühl einfach nicht stimmt.

Aber keine Panik, Du kannst Dich immer umentscheiden und zu einem/r anderen Informatik Lehrer/in gehen. Es gibt so viele unterschiedliche Lehrer Profile. Du musst nur auf die richtigen Details achten!

Die Erfahrung des/der Lehrers/in

Viele Menschen versuchen sich als privaten Nachhilfelehrer. Aber nicht alle haben das gleiche Niveau und das gleiche Level an Erfahrung.

Manche Lehrer/innen arbeiten selbst schon seit Jahren im Informatik Bereich. Sie sind IT-Experten oder Informatik-Techniker.

Andere sind junge Nerds, die mit Leidenschaft bei der Sache sind, aber noch keine professionelle Erfahrung gesammelt haben. Die Kompetenzen sind aber letztendlich was zählt.

Auch wenn Erfahrung als Lehrer/in natürlich immer ein Pluspunkt ist. Manche Lehrer/innen können den Stoff sehr verständlich und klar herüberbringen. Das ist jedoch nicht jedem gegeben!

Du solltest Deinem Bauchgefühl folgen. Wenn Du nicht verstehst, was Dein/e Informatik Lehrer/in Dir vermitteln möchte, passt ihr wahrscheinlich nicht gut zueinander.

Das Alter des/der Lehrers/in

Mit einem gewissen Alter geht meist auch eine gewisse Erfahrung einher. Im Informatik Milieu sind die Älteren aber nicht immer unbedingt die mit der meisten Erfahrung.

Die neuen Generationen sind mit Computern aufgewachsen und wissen intuitiv, wie man mit ihnen umgeht. Schrecke also nicht davor zurück, eine/n Lehrer/in zu engagieren, der/die jünger als Du ist. Du wirst sicherlich viel von ihm/ihr lernen!

Diese Fragen sollest Du Dir zu Beginn stellen

Hast Du genug Zeit für einen Informatikkurs? Du solltest regelmäßig Zeit für den Informatikkurs haben. | Quelle: Visualhunt

Bist Du motiviert genug?

Informatikunterricht, ob zu Hause oder auf Distanz, hilft Dir dabei schnelle Fortschritte zu machen. Du hast ein spezifisches Informatikprojekt? Du willst die Grundlagen der Informatik lernen? Das Wichtigste dabei: die richtige Dosis an Motivation!

Die Motivation spielt eine sehr große Rolle, da Du ohne sie sehr schnell aufgeben wirst. Das gilt für alle anderen Fächer auch: Im Matheunterricht, Geschichtsunterricht, Sportunterricht, usw.)

Hast Du genug Zeit?

Wenn Du Privatunterricht nehmen willst, brauchst Du ein Minimum an Zeit. Wähle ein Zeitfenster in der Woche, in dem Du frei hast, keinen anderen Verpflichtungen nachgehen musst und in dem Du Dich ganz auf den Informatikunterricht konzentrieren kannst.

Warum wählst Du eine/n Privatlehrer/in?

Du hast gute Gründe Privatunterricht Gruppenunterricht vorzuziehen. Du kannst Dein Lernprogramm ganz an Deine Bedürfnisse und an das was Du lernen willst anpassen (Einführung in die Grundlagen der Informatik, Programmiersprachen, Photoshop, Cybersecurity, Computertechnik, usw.).

Du solltest Dir sicher sein, dass das, was Du lernen willst (Internetrecherche, E-Mail Fach Nutzung, Tippen lernen, Webdesign, Webseitenerstellung, PowerPoint, Tabellen, Open Office, Indesign, Lightroom, Illustrator, usw.), nicht in einem anderen, besseren Kurs angeboten wird, und Du auch wirklich die richtige Wahl triffst.

Wie wäre es mit einem Informatikkurs Online?

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