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So hängen Meditation und Yoga zusammen

Von Hannah, veröffentlicht am 17/07/2018 Blog > Sport > Yoga > Yoga & Meditation: Die besten Filme & Dokumentationen

Im Schneidersitz ausharren und an nichts denken – OOHHMMM.

So ungefähr stellen wir uns Meditation vor…

Doch dieses Bild gilt es schnell zu korrigieren!

Denn Meditation hat viele Facetten und Varianten – und ist zum Beispiel auch ein wichtiger Bestandteil von Yoga!

Mehr zu Yoga und Meditation und wie uns diese Lehren zu einem friedlicheren Leben verhelfen können erfahrt Ihr im Folgenden.

Was ist Yoga eigentlich?

„Yoga“ kommt von dem sanskritischen Wort „Yug“, was so viel bedeutet wie  „Einheit“ – in diesem Kontext bezogen auf die Einheit von Körper und Geist.

Diese alt-indische Philosophie umfasst geistige und körperliche Übungen, in der besondere Atemtechniken sowie fließende und kraftvolle Bewegungen eine zentrale Rolle spielen.

Meditative Elemente gehören zum Yoga dazu! Dank Yoga achtsamer werden! | Quelle: Unsplash

Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind die meditativen Elemente!

Die bewussten Bewegungen und Atmemübungen, sowie die Kontrolle über den eigenen Körper stehen dabei im Zentrum dieses Prozesses.

Das Ergebnis: Der Yogi fühlt sich rundum wohl und entspannt – geistig, wie auch körperlich!

Die gute Nachricht bei Yoga ist: JEDER kann es lernen!

Es gibt nämlich viele leichte Einsteiger-Übungen, mit denen man sich langsam an das Yoga-Konzept herantasten kann und sich nach und nach den akrobatischen Übungen nähert.

Yoga kann uns nicht nur körperlich verändern und fitter machen, sondern auch unser mentales Wohlbefinden verbessern und unseren Lebensstil umkrempeln: Wir werden harmonischer!

Regelmäßige Yoga Sessions verhelfen Euch zu mehr Flexibilität und einer stärkeren Tiefenmuskulatur.

Sie sind aber auch vor allem hilfreich für Stressabbau, Emotionsbewältigung und ein rundum gutes Gefühl!

Welche unterschiedlichen Yoga Arten gibt es?

Wie bereits erwähnt, gibt es ganz unterschiedliche Yoga-Lehren und Praktiken.

Zudem hat sich Yoga im Laufe der Zeit und mit wachsender Bekanntschaft auch noch einmal stark verändert.

Du hast die Qual der Wahl, denn es gibt inzwischen unzählige Yoga Varianten:

Von Power-Yoga – einer sehr körperlich betonten Form – über Anti-Gravity Yoga – hier macht man die Übungen in Tüchern, über dem Boden schwebend – bis hin zu Bikram Yoga, wo Yogis bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen bis zu 40 Grad schwitzend ihre Übungen machen.

Die populärsten Formen sind vermutlich Hatha Yoga, Vinyasa Yoga und Ashtanga Yoga:

Hatha Yoga

Hatha Yoga eignet sich gut für Einsteiger, denn im Grunde kann Hatha Yoga als Fundament aller moderner Yoga Arten gesehen werden.

Durch körperliche Anstrengung und bestimmte Haltungen (Asanas) auf der einen Seite und Atemübungen (Pranayama) auf der anderen Seite, sollen Körper und Geist in Einklang gebracht werden.

In einem Hatha Yoga Kurs stehen die Konzentration auf die richtige Ausführung, langes Ausharren in den Asanas und die richtige Atmung an erster Stelle.

Vinyasa Yoga

Im Gegensatz zu Hatha Yoga baut diese Form von Yoga auf viel fließendere Bewegungen und Übergänge – natürlich nach wie vor im Zusammenspiel mit den richtigen Atemübungen.

So ist Vinyasa Yoga dynamischer als andere Arten, man muss sich allerdings auch seiner Asanas sicher sein! Wer die Übergänge noch nicht so fließend hinbekommt, hat dann eher Stress als Entspannung.

Ashtanga Yoga

Diese Yoga Form ist eine Abwandlung von Vinyasa Yoga und setzt auch auf dynamische und fließende Bewegungen – hier kommt man gut ins Schwitzen und trainiert seine Kondition.

Ashtanga Yoga ist dabei allerdings sehr viel strukturierter aufgebaut als Vinyasa Yoga. Man folgt immer sechs festen Asana-Serien, die sich Stufe für Stufe vom Schwierigkeitslevel her steigern.

Wenn Ihr Yoga-Einsteiger seid, solltet Ihr hier auf jeden Fall in einen Anfänger-Kurs gehen, um die Bewegungen und Abläufe richtig zu lernen!

Welche Yoga Form passt zu mir? Bei Acro Yoga turnst Du Übungen mit einem Partner! | Quelle: Unsplash

Weitere Yoga Arten sind zum Beispiel:

  • Kundalini Yoga
  • Acro Yoga
  • Hormon Yoga
  • Yin Yoga
  • Forest Yoga
  • Yoga für Schwangere

Welche Vorteile hat die Meditation?

Die Meditation ist ein weit gefasster Begriff, der viele Praktiken und Lehren in sich vereint.

Im Allgemeinen versteht man unter „meditieren“ bestimmte Übungen – die ganz unterschiedlich sein können -, durch die sich unser Geist sammeln und beruhigen soll.

Beweggründe von Meditation können zum Beispiel sein: Stressabbau, Erleuchtungen, Emotionsbewältigung, spirituelle Erlebnisse, Gebet, Bewältigung von körperlichen Schmerzen, etc.

In seinem Buch Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren, zeigt der Wissenschaftsjournalist James Kingsland den Einfluss von Meditation auf unser Gehirn.

In seinem Buch berichtet Kingsland unter anderem über medizinische Untersuchungen von Buddhistischen Mönchen und anderen neurologischen Studien, die belegen, dass wir durch Meditation bessere Selbstkontrolle erlernen, unsere Konzentration verbessern und stressfreier leben.

Denn wer es schafft, seine Gedanken bewusst wahrzunehmen und in den „Achtsamkeitsmodus“ zu wechseln, kann sie auch viel besser kontrollieren und lenken. Stressbilder können so einfach „weggedacht“ und umgelenkt werden.

Meditation kann also zu einer Umstrukturierung unseres Gehirns betragen!

„Wenn wir wirklich lebendig sind, ist alles, was wir tun oder spüren, ein Wunder. Achtsamkeit zu üben bedeutet, zum Leben im gegenwärtigen Augenblick zurückzukehren.“ – Thich Nhat Hanh (buddhistischer Mönch & Schriftsteller)

Dabei reichen schon einige Minuten pro Tag – vor allem für Einsteiger, die sich erstmal an die ungewohnten Übungen gewöhnen müssen!

Wichtig ist nur ein ruhiger Ort, an dem man dann sprichwörtlich „in sich gehen kann“.

Wie bereits erwähnt, gibt es dafür unzählige Übungen und Methoden. Und Yoga ist eine davon!

Dank des bewussten Atmens, des Ausharrens in bestimmten Asanas und des Einklangs von Körper und Geist könnt Ihr auch lernen, Eure Gedanken bewusster wahrzunehmen und zu beeinflussen.

Meditation und Achtsamkeit können unser Wohlbefinden verbessern! Meditation kann ganz unterschiedlich aussehen! | Quelle: Unsplash

Dokumentationen auf YouTube über Yoga & Meditation

Jetzt haben wir das komplexe Thema von Yoga und Meditation hier natürlich nur oberflächlich behandelt.

Wer gerne mehr dazu wissen möchte – zu der Geschichte, zu den Vorteilen und Praktiken von Yoga und Mediation -, kann einmal in eine der von uns ausgewählten YouTube Dokus reinschauen:

Planet Yoga – Arte

Der Fernsehsender Arte hat sich in einer Themenreihe mit dem Thema Yoga befasst.

In dieser Dokumentation geht es um die Grundlagen des Yogas. Sie spielt auf drei Kontinenten und erzählt die Geschichte dieser indischen Philosophie und wie sie die ganze Welt erobern konnte – und warum wir Yoga heutzutage so dringend brauchen.

Yoga, die Kunst des Lebens– Arte

Diese Dokumentation thematisiert die Werte des traditionellen Yogas und begibt sich dafür auf eine Reise fernab der kommerziellen Praktiken und modernen Varianten wie wir sie kennen.

Dafür reist die Filmemacherin Solveigh Klaßen nach Indien in die Himalaya Region und begleitet eine Pilgergruppe, die sich dort auf die Spuren ihres Yoga Meisters Swami Sivananda begibt.

Anschaulich und lustig gibt die Dokumentation uns Einblicke in die Welt der Einheimischen und der Pilger und erzählt von den spirituellen Werten, die Yoga vermitteln kann.

Die Heilsame Kraft der Meditation – Arte

Diese Dokumentation begleitet medizinische Studien rund um die Fragestellung, wie Meditation unser Gehirn beeinflussen kann. Sie erläutert die biochemischen Prozesse, die in unserem Gehirn ablaufen und wie wir sie mit unseren Gedanken beeinflussen können.

Dabei dreht es sich in dem heutigen medizinischen Diskurs viel um die Selbstheilungskräfte unseres Körpers – und hier nimmt die Meditation eine zentrale Rolle ein!

So wird Meditation zur Bekämpfung von Stress, Depressionen und Angstzuständen eingesetzt aber auch zur Beeinflussung unseres Alterungsprozess und der Regenerierung.

Mensch entspann Dich – Wie Meditation unser Gehirn umbaut! – Planet Wissen

Auch in dieser Dokumentation geht es um den Einfluss von Meditation auf unser Gehirn, unseren Körper und damit auch unser Wohlbefinden.

Dabei stehen die Erkenntnisse der Psychologin und Hirnforscherin Dr. Britta Hölzel im Mittelpunkt, die selber Yoga Lehrerin ist!

Top DVDs über Yoga & Meditation

Wer jetzt gerne direkt loslegen möchte mit Yoga und/oder der Meditation, kann sich folgende DVDs bestellen und von erfahrenen Yoga Lehrern unterrichtet werden – ganz bequem für Euch zu Hause!

YOGABASICS Grundkurs: 10 Stunden Yoga für Anfänger, Silvio Fritzsche

Dieser Kurs nimmt alle Einsteiger gut an die Hand und stellt ausreichend Material (10 Stunden Laufzeit!) für eine solide Grundlage zur Verfügung.

Dabei ist der Kurs in zehn Kapitel eingeteilt und konzentriert sich vor allem auf die korrekten Körperausrichtungen, wie „Standhaltung“ oder „Hüftöffnung“, und weitere Basics!

Viele machen Yoga um Stress abzubauen! Im Alltag ganz entspannt – das wär doch mal was! | Quelle: Unsplash

Pur Rücken Yoga, Aloka Wunderwald

Rückenschmerzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben, aber haben immer eins gemeinsam: Sie schränken uns im Alltag enorm ein!

Ob nun wegen psychischer Belastungen, Fehlhaltungen, Knochenkrankheiten, Verletzungen oder oder – Yoga kann in vielen Fällen Schmerzen lindern und vorbeugen!

In diesem Kurs lernst Du tolle Yoga Übungen kennen für die Stärkung Deiner Rückenmuskulatur, für Deine Durchblutung, Faszien und die Straffung Deines Bindegewebes!

Die große Achtsamkeits-Box, Dr. Britta Hölzel

Wen die oben beschriebene Dokumentation über Dr. Britta Hölzels Forschungen und Lehren überzeugt haben, der kann Ihr Programm gleich ausprobieren!

Neben zwei CDs mit verschiedenen Achtsamkeitsmeditationen und Bodyscans, kommt die Box auch mit einer DVD die verschiedene Yoga Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene enthält.

Ein Rundum-Achtsamkeits-Wohlfühlprogramm!

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