In Zeiten des Internets scheint alles möglich zu sein. Für fast alles findet man eine Anleitung oder ein Video-Tutorial. So auch zum Erlernen von Musikinstrumenten. Besonders viel Material gibt es für Gitarre und Klavier, die zu den beliebtesten Instrumenten gehören.

Mittlerweile findet man aber auch immer mehr online Unterrichtsangebote für Streichinstrumente wie das Cello oder die Geige. Du findest Videos, in denen die Haltung und Bogenführung genau gezeigt werden und Beiträge, die die Fingersätze erklären.

Kann man sich tatsächlich mit dem Angebot aus dem Internet selbst einen Kurs zusammenstellen oder nur mit Hilfe eines Lehrbuches ohne Lehrer Cello lernen? In diesem Artikel erklären wir Dir, welche Schwierigkeiten Dir dabei begegnen können und worauf Du achten solltest, wenn Du das Abenteuer wagen möchtest.

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Und los geht's

Wie lernt man Cello spielen?

Vom Cello sagt man, dass es, wie alle Streichinstrumente, Cello schwer zu lernen sei. Das ist nicht ganz falsch. Insbesondere das bundlose Griffbrett und die Bogenführung, für die einiges an Feingefühl nötig ist, bereitet vielen Anfänger*innen Schwierigkeiten.

Daneben gilt es, sich an die korrekte Haltung zu gewöhnen, die Koordination beider Hände zu verbessern, Noten lesen zu lernen und das Gehör zu schulen. Das ist ziemlich viel auf einmal und braucht viel Ausdauer und Geduld. Der Schlüssel zum Erfolg ist regelmäßiges und richtiges Üben, bei dem man auch lernt, sich selbst zu beobachten und selbst zu korrigieren.

Vor dieser Aufgabe stehen alle, die mit dem Cello Spielen anfangen möchten. Denn auch wenn man einmal wöchentlich Unterricht besucht, muss man an den anderen Tagen zu Hause selbstständig üben. Also auch für diejenigen, die Cellounterricht besuchen, kann es von Vorteil sein, sich mit dem autodidaktischen Lernen auseinanderzusetzen.

Wer ganz ohne Lehrer Cello lernen möchte, steht vor einigen zusätzlichen Herausforderungen. Dadurch ist es tatsächlich sehr schwierig, vollkommen allein Cello spielen zu lernen und es wird generell davon abgeraten. Wenn Du es trotzdem probieren möchtest, solltest Du Dir der Schwierigkeiten bewusst sein und Strategien finden, mit ihnen umzugehen. Wer sich ganz unüberlegt hineinstürzt, hat sein Scheitern schon selbst vorprogrammiert.

Wenn Du alleine lernst, bist Du Dein eigener Cellolehrer.
Beim selbstständigen Üben geht es darum, sich selbst genau zu beobachten. | Quelle: Fares Hamouche via Unsplash

Cello lernen ohne Lehrer – die Herausforderungen und Schwierigkeiten

Die Aufgabe von Cellolehrer*innen ist es, den Unterricht zusammenzustellen, den Schüler*innen alles genau zu erklären und sie anschließend beim Spielen zu beobachten und wenn nötig zu korrigieren. Darüber hinaus stehen sie bei jeglichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Wer selbstständig Cello spielen lernen will, muss zu seinem*seiner eigenen Lehrer*in werden. Damit das gelingt, muss man wissen, worauf es beim Violoncello lernen ankommt. Einerseits muss man dafür die Eigenheiten des Instruments genau kennen, um zu wissen, was man überhaupt üben soll. Andererseits muss man in der Lage sein, sich selbst kritisch zu beobachten; sich selbst zu kritisieren, aber auch mal zu loben.

Die richtige Technik

Die korrekte Haltung und Bogenführung ist die Basis, um Cello spielen zu können. Beim autodidaktischen Lernen wirst Du Dir beides von Bildern und Videos abschauen. Diese werden aber unter Umständen aus einer anderen Perspektive aufgenommen sein, als Du selbst beim Spielen hast. Es kann daher recht schwierig sein, ohne Hilfe von außen die Arme und Hände in der richtigen Position und im richtigen Winkel zu halten.

Gerade als Anfänger*in muss man sich beim Spielen auf sehr vieles gleichzeitig konzentrieren. Das erste, was dabei meist vernachlässigt wird, ist die Körperhaltung. Wenn Du ohne Lehrer lernst, ist niemand da, der Dich darauf hinweist. So besteht die Gefahr, dass Du Dir von Anfang an Fehler angewöhnst, die Du Dir später nur schwer abtrainieren kannst.

Zu Beginn mögen sie vielleicht noch keine großen negativen Konsequenzen haben, mit der Zeit werden sie sich aber bemerkbar machen. Mit der falschen Haltung und Technik können schnellere und kompliziertere Passagen unter Umständen gar nicht mehr gespielt werden.

Haltung, Bogenführung, Intonation - Cellolehrer helfen Dir, die Schwierigkeiten zu überwinden.
DIe Cello Bogenführung ist nicht ganz einfach. Ein Lehrer kann Dir dabei helfen. | Quelle: Dalton Touchberry via Unsplash

Strukturiert lernen

Als Einsteiger*in ist man schnell überwältig davon, was es alles zu lernen gibt. Es ist nicht immer leicht zu erkennen, womit man am besten anfängt und wie man seinen Cello Kurs am besten aufbauen könnte. Wenn Du Cellounterricht besuchst, wird Dir diese Sorge abgenommen. Dein*e Lehrer*in weiß sehr genau, welche Lernschritte aufeinanderfolgen müssen.

Beim Cello lernen ohne Lehrer brauchst Du eine große Selbstdisziplin und musst in der Lage sein, Dir ein sinnvolles Programm zusammenzustellen. Dazu wirst Du ziemlich viel Zeit in die Recherche investieren müssen.

Etwas einfacher wird es, wenn Du Dir eine Celloschule kaufst; also ein Lehrheft, das normalerweise im Unterricht benutzt wird. Hier kannst Du Dir sicher sein, dass die einzelnen Etappen sinnvoll gestaltet sind.

Viele dieser Lehrmethoden sind aber nicht auf autodidaktisches Lernen ausgerichtet. Sie gehen davon aus, dass Du eine*n Cellolehrer*in an Deiner Seite hast, der*die Dir alles nochmal genau erklärt und zeigt. In dem Fall wirst Du Dir wieder die fehlenden Informationen aus dem Internet zusammensuchen müssen. Suche also besser gezielt nach einer Celloschule für das Selbststudium, die zudem auf Deine Altersgruppe - suchst Du Cellounterricht für Kinder oder willst als Erwachsener Cello lernen? - ausgerichtet sein sollte.

Gehörbildung und Theorie nicht vernachlässigen

Cello lernen findet nicht nur direkt am Instrument statt. Als Anfänger*in wirst Du Noten lesen lernen, später wird das theoretische Wissen schrittweise vertieft. Für Streichinstrumente braucht man außerdem ein gutes Gehör, das man sich im Laufe der Zeit erarbeitet.

Einerseits wird das Gehör natürlich schon beim Cellospielen an sich geschult. Zusätzlich ist es aber sinnvoll, gezielte Gehörbildungsübungen zu machen.

Beim Cello lernen ohne Lehrer liegt es in Deiner Verantwortung zu wissen, zu welchem Zeitpunkt Du Dir welche Kompetenzen aneignen solltest und wo Du die passenden Materialien und Übungen heraussuchen kannst.

Bei autodidaktischen Cello Lernen muss man sich den Kurs selbst zusammenstellen
Es ist nicht immer einfach, sich aus dem breiten Angebot das passende Material zusammenzusuchen. | Quelle: Dmitry Ratushny via Unsplash

Autodidaktisch Cello lernen - Tipps

Nachdem wir uns einige der Hürden, die beim Cello lernen ohne Lehrer auftauchen können, angeschaut haben, wollen wir darüber nachdenken, wie man sie überwinden kann.

Elementar wichtig ist das Überprüfen der Haltung und der Bogenführung. Es gilt also, einen Weg zu finden, sich selbst von außen kontrollieren zu können.

Gerade zu Beginn kann es hilfreich sein, vor dem Spiegel zu üben, bis man ein Gefühl für die korrekte Haltung entwickelt hat. Sobald Du aber anfängst, etwas längere und schwierigere Melodien und Übungen zu spielen, funktioniert das nicht mehr so gut. Deine Augen werden dann wohl eher abwechselnd auf die Noten und die Greifhand gerichtet sein.

Da kann es helfen, sich beim Spielen zu filmen und das Video direkt danach sehr genau anzuschauen. Vergleiche es auch mit Videos und Fotos, die Du im Internet oder Deinem Lehrbuch gefunden hast. Versuche Deine Fehler zu finden und bei dem nächsten Durchgang zu korrigieren. Filme Dich auch dabei.

In vielen kleinen Schritten wirst Du Dich so an die korrekte Haltung heranarbeiten. Das braucht ziemlich viel Geduld und Disziplin. Einfacher ist es natürlich, wenn Dich jemand von außen kontrolliert und Dir sofort eine Rückmeldung gibt.

Um zwar ohne Lehrer aber doch nicht ganz alleine zu lernen, kannst Du probieren Leute zu finden, die auch autodidaktisch Cello spielen lernen wollen. Ihr könnt euch regemäßig treffen, gegenseitig beim Spielen beobachten und korrigieren.

Bei dieser Variante bist Du darauf angewiesen, dass auch die Anderen sehr akribisch arbeiten, Dich genau beobachten und sich nicht scheuen, Dich zu korrigieren. Bei dieser Art der Zusammenarbeit ist ein tiefes Vertrauen sowie eine große Kritikfähigkeit gefragt.

Wenn Du Menschen findest, mit denen Du Dich wohlfühlst und von denen Du gut Kritik annehmen kannst, bist Du mit dieser Alternative schon etwas besser abgesichert, als wenn Du ganz alleine lernst.

In einer Gruppe kann man sich auch darüber unterhalten, in welchen Schritten man beim Lernen am besten vorgeht sowie Tipps und Übungen miteinander teilen. Diese Art von Austausch kann auch über das Internet in Foren stattfinden.

Tausche Dich mit anderen Cello Lernenden aus.
Ohne Lehrer heißt nicht unbedingt alleine. Suche andere Cello-Interessierte mit denen Du Dich austauschen kannst. | Quelle: Dylan Gillis via Unsplash

Wenn Du doch einmal einen professionellen Rat brauchst, kannst Du Dich an erfahrene Cellist*innen wenden, die in Blogs und YouTube Kanälen ihre Erfahrungen teilen. Sie erklären verschiedene Techniken, geben Tipps zum Kauf eines Cellos und zeigen Dir, wie man beliebte Stücke spielen kann.

Solltest Du Fragen zu einem Video haben oder auf der Suche nach allgemeinen Tipps sein, wie Du Deinen Cellokurs am besten aufbaust, kannst Du probieren mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Stelle Dich kurz vor, beschreibe Dein Problem und mit etwas Glück wirst Du schon nach kurzer Zeit eine ausführliche Antwort erhalten.

Wer sich vornimmt ohne Lehrer Cello zu lernen, wird nicht darum herumkommen, viel Recherche zu betreiben. Suche Dir so viele Informationen wie möglich raus. Schaue Dir auch Tipps zum autodidaktischen Lernen von Instrumenten im Allgemeinen an. Es geht dabei darum, genau zu verstehen, wie das Erlernen eines Instruments funktioniert und diese Erkenntnisse danach in die Praxis umzusetzen.

Es ist also nicht vollkommen unmöglich, ohne Lehrer Cello spielen zu lernen. Wenn Du die Möglichkeit dazu hast, möchte ich Dir aber ans Herz legen, zumindest gelegentlich eine Cellostunde bei einem*einer professionellen Lehrer*in zu besuchen.

Wenn Dein Budget keinen langfristigen Unterricht zulässt, besuchst Du idealerweise ganz zu Beginn regelmäßig einige Stunden. Mit der Zeit können sie immer seltener werden, bis Du nur noch gelegentlich in den Cellounterricht gehst, um Dich überprüfen zu lassen. Das ist nerven- und kostensparender als andersherum. Auch der*die beste Cellolehrer*in kann Dir eingeschlichene Fehler nicht von einer Stunde auf die nächste wieder abgewöhnen.

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.