Das Cello gehört zur Familie der Streichinstrumente. Es wird aus Holz gebaut und sieht aus wie eine riesige Geige. Neben der Größe liegt der Unterschied zur Geige in der Spielhaltung. Das Violoncello wird auf einen Stachel gestellt und steht auf dem Boden.

Streichinstrumente haben vier Saiten, die mit einem Bogen gestrichen werden, damit ein Klang entsteht. Mit der Greifhand werden die Saiten auf dem Griffbrett heruntergedrückt, um die Tonhöhe zu verändern.

Das Cello ist bekannt für seinen wunderschönen, vollen Klang. Vielleicht bist Du genau deswegen hier gelandet: Du hast Dich in den Celloklang verliebt und hast jetzt Lust selbst spielen zu lernen?

Dann wirst Du Dir wahrscheinlich einige Fragen stellen: Wie schwer ist es Cello spielen zu lernen? Kann man auch als Erwachsener noch damit anfangen? Ist es möglich, ohne Lehrer zu lernen? Und wie hält man ein Cello überhaupt? Wir werden Dir hier diese Fragen beantworten.

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Warum Cello lernen?

Viele Menschen sind von dem warmen, vollen Klang des Cellos verzaubert. Wie kaum ein anderes Instrument kann es uns im Innersten berühren, ohne dass wir genau verstehen warum. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass es vom Tonumfang und der Klangfarbe her der menschlichen Stimme am nächsten liegt.

Der Tonumfang des Cellos umfasst mehr als vier Oktaven. In jeder Lage hat es einen anderen Klangcharakter. Es ist damit ein sehr vielseitiges Instrument, dass seit dem 18. Jahrhundert ein fester Bestandteil eines jeden klassischen Orchesters ist. Es spielt nicht nur eine wichtige harmonische Rolle im Gesamtklangbild, sondern wurde und wird auch immer wieder als Soloinstrument eingesetzt.

Das Cello ist aber nicht nur in der Klassik zu Hause. Im Laufe des letzten Jahrhunderts wurde es auch in Musikstilen wie Pop, Rock und Jazz immer beliebter.

Zum Cello spielen lernen gehören verschiedene Fähigkeiten, die man sich Schritt für Schritt aneignet. In einem ersten Schritt geht es um die korrekte Haltung und Bogenführung. Man lernt, wie man die Saiten zum Klingen bringt und die Tonhöhe verändert. Dazu gehört auch Noten lesen zu lernen und sie auf dem Cello zu finden. Mit der rechten Hand wendet man unterschiedliche Streichtechniken an, mit der rechten übt man Fingersätze ein.

Ein wichtiger Bestandteil des Cellounterrichts ist die Gehörbildung. Ein gut ausgebildetes Gehör erlaubt es Dir, die Töne auf dem bundlosen Griffbrett genau zu treffen. Ein musikalisches Gehör erarbeitet man sich in kleinen Schritten beim Spielen selbst und durch gezielte Übungen.

Der Tonumfang des Cellos umfasst mehr als vier Oktaven.
Das Cello hat einen wunderschönen, warmen Klang. | Quelle: Emir Egricesu via Unsplash

Wie schwer ist es, Cello zu lernen?

Von Streichinstrumenten wird oft gesagt, dass sie besonders schwierig zu erlernen seien. Das hat verschiedene Gründe:

  • Auf dem bundlosen Griffbrett hat man keine Orientierungshilfe, wo welcher Ton liegt. Zu Beginn können Dir selbst angebrachte Griffbrettmarkierungen helfen.
  • Wenn man den Finger nicht genau auf die richtige Stelle legt, klingt der Ton schief. Für die richtige Intonation braucht man ein gutes Gehör. Dieses erarbeitet man sich im Laufe des Cellounterrichts.
  • Die beiden Hände befinden sich in ungewohnten Positionen und führen sehr unterschiedliche Aufgaben aus. Das braucht eine gute Koordination.
  • Damit Streichinstrumente schön klingen, muss der Bogen im richtigen Winkel auf die Saiten auftreffen. Der Druck muss stark genug sein, um die Saiten zum Schwingen zu bringen, darf aber nicht zu kraftvoll sein. Die Bogenführung kann man ein Leben lang weiter perfektionieren.

Wer Cello spielen lernen will, steht also zu Beginn vor einigen Herausforderungen. Lass Dich davon aber nicht entmutigen. Lernen ist immer ein Prozess, bei dem nicht alles von Anfang an klappt.

Mit einem Cello kannst Du in einem Streichorchester spielen.
Das Cello gehört zu den klassischen Orchesterinstrumenten. | Quelle: Guy Basabose via Unsplash

Wie lange es dauert, bis man Cello spielen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wenn Du bereits musikalische Vorbildung hast, wird es wahrscheinlich etwas schneller gehen. Du kannst dann wahrscheinlich bereits Noten lesen und Dein Gehör wird auch schon recht gut ausgebildet sein.

Der Schlüssel zum Erfolg ist regelmäßiges und richtiges Üben. Es ist besser täglich eine halbe Stunde lang zu üben, als nur zweimal die Woche während einer Stunde. Die Einheiten sollten klar strukturiert sein und ein vorbestimmtes Ziel verfolgen. Um gut Cello spielen zu lernen, muss man in der Lage sein, sich selbst beim Spielen zu beobachten und Fehler zu korrigieren.

Die wichtigste Voraussetzung ist die Motivation. Wer wirklich Cello spielen lernen will, wird die Ausdauer und Leidenschaft mitbringen, die dafür nötig ist.

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Kann man auch als Erwachsener Cello lernen?

Ein gängiges Klischee besagt, dass man Streichinstrumente nur dann richtig spielen lernen kann, wenn man bereits als kleines Kind damit anfängt. Das kommt wahrscheinlich daher, dass die größten Virtuosen bereits im Vorschulalter eine Geige oder ein Cello in den Händen hielten.

Aber Musizieren ist kein Wettbewerb. Es geht nicht darum, der*die Beste zu sein, sondern Spaß zu haben und zu lernen, sich durch die Musik auszudrücken. Wenn wir uns also von dem Virtuosen-Gedanken lösen, können wir die Frage, ob auch Erwachsene Cello spielen lernen können, ganz anders betrachten und sie ganz klar mit JA beantworten.

Beim Cello lernen für Erwachsene geht es darum, dass die Lernmethode auf sie zugeschnitten ist. Erwachsene lernen nun mal anders als Kinder. Sie brauchen oft etwas mehr Erklärungen, bis sie sich trauen, etwas auszuprobieren. Während sich Kindern sehr neugierig, praktisch und ohne große Hemmungen an ein Instrument herantasten, sind Erwachsene oft von Selbstzweifeln geplagt.

Diese kommen auch daher, dass man sich selbst beim Spielen besser zuhört. Es soll sofort gut klingen und kleinste Fehler und Unreinheiten werden als Scheitern interpretiert. Im Cellounterricht für Erwachsene geht es darum, dieses vermeintliche Hindernis in einen Vorteil zu verwandeln.

Lege Deine Hemmungen ab und probiere Dich frei aus. Beobachte Dich beim Spielen selbst und versuche die Fehler zu korrigieren. Sie sind dazu da, dass Du es beim nächsten Mal besser machen kannst. Niemand lernt ein Instrument spielen, ohne auch mal etwas falsch zu machen.

Man ist nie zu alt, um mit dem Cello lernen anzufangen.
Auch Erwachsene können noch Cello spielen lernen. | Quelle: Anthony Metcalfe via Unsplash

Ohne Lehrer Cello lernen – geht das?

Im Internet findet man ein breites Angebot zum autodidaktischen Erlernen von Musikinstrumenten. Die Spitzenreiter sind dabei die Gitarre und das Klavier. Für Streichinstrumente, insbesondere das Cello, findet man deutlich weniger Material.

Nichtsdestotrotz gibt es Video-Tutorials, Blogeinträge und einige Lehrbücher, die auf das selbstständige Cello lernen ausgerichtet sind. Wenn Du Dich dazu entschließt, ohne Lehrer Cello zu lernen, wirst Du erstmal vor der Herausforderung stehen, Dir einen sinnvoll aufgebauten Kurs zusammenzustellen.

Generell wird jedoch davon abgeraten, von Anfang an ganz alleine Cello zu lernen. Diese hat verschiedene gute Gründe:

  • Haltung: Als Anfänger*in muss man sich auf so viel gleichzeitig konzentrieren, dass die korrekte Haltung schnell vernachlässigt wird. Wenn Dich niemand von außen beobachtet und Dich korrigiert, können sich Fehler einschleichen, die Du später nur schwer korrigieren kannst.
  • Intonation: Bevor Dein Gehör richtig gut ausgebildet ist, wird es Dir schwerfallen, die Töne immer genau zu treffen und zu wissen, in welche Richtung Du sie korrigieren musst. Auch dabei wird Dir ein*e Cellolehrer*in helfen.
  • auf einander aufbauende Lernschritte: Besonders, wenn man noch nie ein Instrument spielen gelernt hat, ist es schwierig einzuschätzen, womit man am besten anfängt. Ein gut strukturierter Kurs ist aber wichtig, damit man alles von Grund auf fundiert erlernt.
  • welche Kompetenzen braucht man: Zum Cello spielen lernen gehört unter anderem auch etwas Musiktheorie, angefangen beim Noten lesen lernen, und Gehörbildung. Wenn Du alleine lernst, läufst Du in Gefahr eine wichtige Lerneinheit zu übersehen und auszulassen.

Für alle, die sich längerfristig keinen Cellounterricht leisten können, wird deshalb empfohlen, zu Beginn einige Stunden zu nehmen, danach selbstständig weiter zu arbeiten und sich dabei alle paar Monate von einem*einer Lehrer*in überprüfen zu lassen.

Solltest Du es trotzdem alleine probieren wollen, solltest Du Dich sehr genau über alles informieren. Hast Du Dir einmal etwas Falsches angewöhnt, wird Dich das irgendwann blockieren und schlechte Angewohnheiten beim Cello spielen können nur schwer wieder abtrainiert werden.

Die korrekte Haltung beim Cello spielen

Das A und O beim Cello spielen ist eine korrekte Haltung. Dabei geht es einerseits darum, das Instrument an sich so zu halten, dass es stabil steht und man sich trotzdem seine Bewegungsfreiheit erhält. Andererseits wollen auch eine korrekte Bogenhaltung und Bogenführung gelernt sein. Auch hier ist es wichtig, nicht zu verkrampfen und ein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Lockerheit zu finden.

Zur korrekten Cello Haltung gehört auch die Bogenhaltung.
Um einen Cellobogen korrekt zu führen, muss man wissen, wie man ihn richtig hält. | Quelle: Gene Gallin via Unsplash

Um das Cello im Sitzen zu spielen, brauchst Du einen stabilen Stuhl oder Hocker, auf dem Du gut aufrecht sitzen kannst. Die Höhe sollte so eingestellt sein, dass Deine Oberschenkel waagerecht oder leicht abfallend von Dir weggehen. Die Beine werden gespreizt, die Füße nach außen geöffnet und fest auf den Boden gestellt.

  • aufrecht auf der vorderen Stuhlkante sitzen
  • den Cellostachel auf eine rutschfeste Unterlage stellen
  • das Cello gegen das Brustbein legen; der Hals führt über die linke Schulter
  • der untere Wirbel (C-Saite) liegt auf Höhe des rechten Ohrs
  • die Einbuchtung unter der unteren Spitze des C-Bügels am Korpus, wird hinter das linke Kniegelenk gelegt
  • am rechten Bein liegt die Zarge auf ganzer Breite am Unterschenkel an
  • das Cello ist leicht nach rechts gedreht; die Saiten der bogenführenden Hand zugewandt

Achte immer darauf, aufrecht und dennoch entspannt zu sitzen. Die Schultern sind gerade und werden nicht angehoben.

Der Cellobogen wird im Obergriff gehalten. Die Bogenstange liegt zwischen Frosch und Stangenleder auf der Daumenspitze. Der Daumen sollte dabei immer leicht gekrümmt sein. Mittel- und Ringfinger liegen mit dem vordersten Fingergelenk an der Stange an. Der Zeigefinger wird mit dem mittleren Gelenk auf die Stange gelegt, der kleine Finger mit der Spitze aufgestützt.

Beim Halten des Bogens wird keine Kraft angewandt. Die Hand muss locker sein, damit Du darin die Schwingung der Saiten spüren kannst. Es braucht etwas Zeit und Übung, die perfekte Balance zu finden.

Viel Spaß beim Entdecken und lernen!

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.