Viele Erwachsene haben Lust ein Instrument spielen zu lernen. Nur wenige trauen sich aber, es auch wirklich in Angriff zu nehmen. Viele gehen davon aus, dass Musik nicht erlernbar ist, wenn man nicht bereits als Kind einen Zugang dazu gefunden hat.

Insbesondere in Bezug auf Streichinstrumente wie der Geige oder dem Cello hört man dieses Klischee sehr oft. Streichinstrumente gelten gemeinhin, und so auch das Cello als schwierig zu erlernen, weshalb viele Menschen davon ausgehen, dass es für Erwachsene nicht mehr möglich sei.

Diese Schlussfolgerung greift aber zu kurz. Es ist durchaus möglich als Erwachsener Cello spielen zu lernen. Wenn Du als Kind kein Interesse daran hattest oder es Dir von Deinen Eltern nicht ermöglicht wurde, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um es nachzuholen. Es bringt nichts, den verpassten Chancen nachzutrauern. Heute kannst Du es selbst in die Hand nehmen und Dir Deinen Traum erfüllen.

Viele Lehrmethoden sind auf Kinder ausgelegt. Damit wirst Du wahrscheinlich tatsächlich nicht besonders viel Spaß haben. Da aber immer mehr Erwachsene sich dazu entscheiden, noch ein Instrument zu lernen, steigt auch das Angebot an Cellounterricht für Erwachsene.

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Kinder und Erwachsene lernen unterschiedlich

Egal in welchem Alter man ein Instrument spielen lernt, am wichtigsten ist die Motivation. Damit diese auch langfristig erhalten bleibt, sollte der Unterricht so gestaltet sein, dass man sich wohlfühlt. Dafür braucht man natürlich erstmal eine*n Cellolehrer*in, mit dem*der man sich gut versteht. Genauso wichtig ist aber auch eine Lehrmethode, die auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Kinder lernen vor allem durch beobachten und nachahmen. Ab dem Schulalter können sie einfachen Erklärungen bereits gut folgen und Zusammenhänge verstehen. Aber immer noch steht das Ausprobieren und Entdecken im Vordergrund.

Viele Erwachsene haben diese kindliche Neugierde verloren. Bevor sie etwas ausprobieren, möchten sie genau verstehen, warum sie was tun sollen. Diesem Aspekt muss beim Cellounterricht für Erwachsene Rechnung getragen werden.

An einer bunten Kindercelloschule ohne viele Erklärungen werden sie nicht viel Freude haben. Erwachsene brauchen eine auf ihre Art des Lernens abgestimmte Lehrmethode, in der ihnen die Informationen vermittelt werden, die sie brauchen. Auch die Auswahl der Stücke, sollte natürlich auf das Alter und den Musikgeschmack der Celloschüler*innen ausgerichtet sein.

Die meisten Kinder probieren gerne aus und denken gar nicht darüber nach, dass etwas nicht funktionieren könnte. Sie haben die Gabe, sich über Kleinigkeiten zu freuen. Das hilft ihnen dabei, die Motivation aufrecht zu erhalten.

Je älter sie werden, umso größer wird die Angst vor dem Scheitern. Erwachsene haben häufig die Tendenz dazu, sich mit dem zufriedenzugeben, was sie bereits gut können und lieber nichts Neues mehr auszuprobieren, denn es könnte ja sein, dass es nicht auf Anhieb klappt.

Cellounterricht für Erwachene läuft anders ab als für Kinder.
Kinder und Erwachsene sehen die Welt mit anderen Augen. Deshalb lernen sie auch unterschiedlich. | Quelle: Steven van Loy via Unsplash

Diese Hemmungen stehen ihnen auch beim Erlernen von Musikinstrumenten im Wege. Sie hören eher, dass es noch nicht genauso klingt, wie gewünscht und lassen sich davon schnell verunsichern.

Genau diese vermeintlichen Nachteile können sich aber tatsächlich zu Vorteilen wandeln. Wenn Du Dir Deiner persönlichen Art des Lernens bewusst bist, kannst Du dieses Wissen nutzen und es gezielt einsetzen.

Welche Vorteile haben Erwachsene beim Cello lernen?

Kinder lernen zwar in der Regel etwas schneller, sie können sich neue Stücke leichter einprägen und ihre Feinmotorik lässt sich besser trainieren. Sie sind sich dieser Fähigkeiten aber nicht bewusst.

In der Praxis zeigt sich schnell, dass nur die wenigsten Kinder diese Vorteile voll ausnutzen. Sie sind vor allem Kinder und sollen das auch sein dürfen. Das Cello spielen ist meist eine von mehreren beliebten Freizeitbeschäftigungen und die Motivation zum Üben ist nicht immer da. Man sollte Kinder auch nicht zum Üben zwingen, da sie sonst schnell die Freude am Musizieren verlieren können.

Als Erwachsener brauchst Du vielleicht etwas länger, um Dir gewisse Abläufe einzuprägen und tust Dich schwerer mit der korrekten Haltung beim Cello spielen. Du hast dafür bereits gelernt, längerfristig ein Ziel zu verfolgen, auch wenn mal etwas Ausdauer und Selbstdisziplin nötig ist.

Das Schwierigste ist für Erwachsene oft, ihre Zweifel abzulegen und sich nicht immer selbst einzureden, dass sie ja wohl doch zu wenig begabt seien, um wirklich Cello spielen zu lernen. Diese Hürde überwindet man natürlich nicht von einem Tag auf den anderen.

Erwachsene lernen weniger intuitiv als Kinder, auch beim Cello spielen.
Erwachsene können ihre Fähigkeit zur Selbstreflexion beim Cello lernen ausnutzen. | Quelle: Jake Young via Unsplash

Mache Dir aber bewusst, dass genau diese Fähigkeit zur Selbstreflexion ein großer Vorteil beim Cello lernen sein kann. Beim selbstständigen Üben geht es darum, sich selbst genau zu beobachten, Fehler zu erkennen und sich zu korrigieren.

Sehe es also als großes Glück an, wenn Du hörst, dass einige Töne schief klingen oder Du den Rhythmus nicht exakt spielst. Genau das wird Dir nämlich erlauben, Dich stetig zu verbessern und wirklich gut Cello spielen zu lernen.

Die korrekte Haltung beim Cello spielen, ist zugegebenermaßen erstmal etwas ungewohnt. Auch die Bogenführung braucht einiges an Feingefühl und will fleißig trainiert werden. Erwachsene sind in der Lage auch ihre Köperwahrnehmung zu reflektieren. So können sie sehr gezielt selbst an ihren Schwachpunkten arbeiten, ohne dass sie eine ständige Rückmeldung von Lehrer*innen brauchen.

Die meisten Erwachsenen sind im Laufe ihres Lebens schon mal in näheren Kontakt mit Musik gekommen. Manche haben sogar schon als Kind ein anderes Instrument spielen gelernt. Das Wissen und die Erfahrung daraus werden ihnen beim Cello lernen auf jeden Fall weiterhelfen.

Aber auch alle, die sich zum ersten Mal ins Abenteuer Instrumentalunterricht stürzen, haben den meisten Kindern etwas voraus. Schon nur Dein Wunsch Cello zu lernen, kommt nicht aus dem Nichts. Wahrscheinlich hörst Du gerne Musik und hast Dich in den Klang des Violoncellos verliebt. Du wirst dann ganz genau hingehört haben, wie es klingt und wie es in der Musik eingesetzt wird. Dabei hast Du, ohne es zu merken, schon einiges gelernt, das Dir im Cellounterricht von Nutzen sein wird.

Cello spielen zu können, beduetet nicht, ein Virtuose sein zu müssen.
Wenn Du selbst Spaß am Cello spielen hat, werden sich auch Deine Zuhörer*innen freuen. | Quelle: Jacek Dylag via Unsplash

Worauf sollte man achten, wenn man als Erwachsener Cello lernen will?

Wie bereits erwähnt, sollte der Musikunterricht immer auf die Bedürfnisse und damit auch auf das Alter der Schüler*innen ausgerichtet sein. Suche eine*n Cellolehrer*in, der*die Unterricht für Erwachsene anbietet. Er*sie wird dann die passende Celloschule auswählen, die Dich auf Deinem Weg begleiten wird.

Der Cellounterricht sollte gut strukturiert sein und in kleinen aufeinander aufbauenden Schritten erfolgen. Das gilt es ganz besonders zu beachten, wenn Du eigenständig und ohne Lehrer*in Cello lernen möchtest. Ansonsten wird sich die Lehrkraft darum kümmern und Dich anleiten.

Um erfolgreich ein Instrument spielen zu lernen, muss man sich von dem „Virtuosen-Gedanken“ lösen, der besonders bei Streichinstrumenten wie der Geige oder dem Cello sehr präsent ist. Niemand erwartet von Dir, dass Du innerhalb von wenigen Jahren zum Profi wirst und die schwierigsten Soli spielst.

Beim Musizieren geht es vor allem um Freude und Leidenschaft. Auch Amateurmusik hat ihre Berechtigung und kann den Zuhörer*innen viel Freude bereiten. Musik machen ist kein Wettbewerb, bei dem es darum geht, der*die beste zu sein. Wenn Du erst als Erwachsener Cello spielen lernst, wirst Du wahrscheinlich kein*e Weltspitzecellist*in mehr werden. Das werden aber auch nur die wenigsten Kinder, die schon früh angefangen haben.

Schnelle Fortschritte macht man durch regelmäßiges Üben. Für Erwachsene ist es häufig schwierig, die Zeit dafür zu finden. Neben der Arbeit und anderen Pflichten des Alltags bleibt oft nicht mehr viel Freizeit übrig.

Beim Cello lernen ist die Motivation entscheidend.
Die Freude am Cello spielen wird Dir beim Lernen helfen. | Quelle: Nikolay Liubenko via Unsplash

Deine Aufgabe wird sein, das Cello spielen so gut wie möglich in Deinen Alltag zu integrieren, damit es nicht zu einer zusätzlichen Last wird. Überlege Dir ganz genau, wann Du die Möglichkeit hast, Dich eine halbe Stunde lang der Musik zu widmen. Im besten Falle findest Du jeden Tag einen kleinen Slot, in dem Du das Üben unterbringen kannst.

Wenn Du jeden Tag ungefähr zur selben Zeit übst oder Dir für jeden Wochentag, an dem es möglich ist, einen Übungszeitraum festlegst, wird das Cello spielen schnell zu einer Selbstverständlichkeit. Es geht viel leichter, wenn Du nicht jeden Tag denkst: „Ach, ich sollte noch üben. Wann mach‘ ich das bloß?“

Sollte doch einmal etwas dazwischenkommen, ist das auch nicht schlimm. Gönn Dir einen Tag Pause und nimm Dein Programm am nächsten Tag, wie gewohnt wieder auf. Ein schlechtes Gewissen kann genauso hinderlich sein wie Selbstzweifel.

Für die langfristige Spielfreude, ist es wichtig schon früh damit anzufangen, wirklich Musik zu machen und nicht einfach nur Übungen hoch und runter zu spielen.

Wie bereits erwähnt, wollen viele Erwachsene gerne alles genau verstehen und denken beim Spielen sehr viel nach. Das kann erstmal ein großer Vorteil sein. Wird aber zu viel nachgedacht, rückt das Gefühl in den Hintergrund. Und das ist beim Cello spielen genauso wichtig. Gönne Dir immer wieder einen Moment, indem Du einfach loslässt und spielst, was Du bereits kannst. Lass Dich von dem Klang Deines Cellos tragen und verzaubern.

Du bist nicht zu alt, um Cello spielen zu lernen. Trau Dich, Deinen Traum zu verwirklichen. Du kannst davon nur profitieren und wertvolle Erfahrungen sammeln.

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.