Privatunterricht Sprachen Nachhilfe Musik Sport Kunst & Freizeit
Teilen

Deswegen solltet Ihr nur noch mit dem Wok kochen …

Von Lea, veröffentlicht am 10/11/2018 Blog > Kunst & Freizeit > Kochen > Asiatische Küche: Die besten Wok-Rezepte

Egal ob Ihr japanisch, thailändisch, vietnamesisch oder chinesisch kochen wollt, einen Wok braucht Ihr für unglaublich viele asiatische Gerichte!

Ihr wollt Eure Freunde mit gebratenen Nudeln, Kokosmilch, Zitronengras und Tofu beeindrucken? Dann solltet Ihr den Wok benutzen, um alle Nährstoffe der Zutaten für asiatische Gerichte zu bewahren!

Wenn Ihr diesen Artikel lest, werdet Ihr sofort Lust bekommen, jeden Tag Euren Wok für alle möglichen asiatischen Rezepte zu benutzen – ebenso wie für westliche Gerichte!

Bereitet Euch mit dem Wok auf Euren Asia Kochkurs vor …

Die Vorteile eines Wok

Ein Wok ist ein asiatisches Küchenutensil, das aus China stammt und heute überall in der Welt zum Kochen verwendet wird.

Das Wort „Wok“ bedeutet ganz einfach „Instrument zum Kochen“. In China wird der Wok seit mehr als 2.000 Jahren benutzt.

Mit dem Wok zu kochen bietet Euch drei Hauptvorteile, denn ein Wok ist:

  • Schnell: Die Zutaten werden durch die gebogene Form des Wok gleichmäßig schnell erhitzt.
  • Ökonomisch: Wenn die Zutaten schneller heiß werden, spart Ihr Energie!
  • Gesund: Für einen Wok braucht Ihr nur wenig zusätzliche Fette, die Gerichte aus einem Wok enthalten also meist weniger Kalorien. Zutaten, die schnell erhitzt werden, behalten außerdem ihre wertvollen Nährstoffe, ihre Farbe und ihren Geschmack besser bei.

Ein Wok ist außerdem sehr leicht zu benutzen und zu reinigen, denn Ihr müsst ihn einfach nur unter warmem Wasser abspülen. Das liegt daran, dass man nur sehr wenig Öl und Fett benutzt.

Ihr wollt Euch gesund ernähren? Ihr braucht gar nicht so viel Öl, um mit Eurem Wok Fleisch zu braten. | Quelle: Pixabay

Tatsächlich ist ein Wok eine absolute Notwendigkeit für jeden, der authentisch asiatisch kochen lernen möchte.

Natürlich könnt Ihr auch westliche Rezepte im Wok mit weniger Fett kochen. Die Investition lohnt sich auf jeden Fall!

Schaut Euch nach einem Asia Kochkurs in Berlin um, bei dem Ihr lernt, mit dem Wok umzugehen …

5 Arten, mit dem Wok zu kochen

Das Tolle am Wok ist, dass es gleich mehrere Möglichkeiten gibt, ihn zu benutzen:

  • Braten: Ihr könnt klein geschnittenes Gemüse und Fleisch in nur ein bis 2 Minuten anbraten, während Ihr mit einem Kochlöffel ständig umrührt. Achtet darauf, dass Euer Wok heiß ist, bevor Ihr die Zutaten hineingebt, damit sie schnell heiß werden. So könnt Ihr ganz einfach Gemüsepfannen, Rindfleisch mit Zwiebeln und Sojasauce und andere Rezepte kochen.
  • Frittieren: Nun gut, hierfür müsst Ihr offensichtlich das Prinzip „kein Fett im Wok“ vergessen. Ihr könnt aber tatsächlich mit Eurem Wok Zutaten frittieren. Dazu müsst Ihr den Wok bis zur Hälfte mit Öl füllen und dieses aufkochen. Gebt die Zutaten nacheinander hinein, z.B. Garnelen oder Frühlingsrollen, sodass die einzelnen Zutaten nicht verkleben. Achtet darauf, dass die Zutaten trocken sind, bevor Ihr sie ins Öl gebt!
  • Köcheln: Ihr könnt natürlich auch Gerichte mit Saucen im Wok zubereiten, zum Beispiel Pekingente, die länger gekocht werden muss. Lasst Eure Zutaten bei kleiner Flamme mit Deckel köcheln und rührt ab und zu um, damit sich nichts am Boden absetzt.
  • Marinieren: Im Wok kann man außerdem rohes Fleisch für mehrere Stunden ablegen und im Kühlschrank lagern, bevor man es kocht. Hinzu gibt man eine Marinade, z.B. aus Sojasauce, Reisessig, Sesamöl oder Honig.
  • Dampfgaren: Um mit Dampf zu garen braucht Ihr noch zwei weitere Utensilien: einen Bambuskorb und ein Gitter. Um Dumplings, Meeresfrüchte, Fleisch oder Gemüse zu garen, legt Ihr sie in den Bambuskorb. Diesen stellt Ihr auf das Gitter und alles zusammen in den Wok, der mit warmem Wasser gefüllt ist. Achtet darauf, dass der Bambuskorb das Wasser nicht berührt.

Mögt Ihr frittierte Bananen? Mit dem Wok könnt Ihr sogar Zutaten frittieren! | Quelle: Pixabay

Egal ob Ihr ein leichtes Gericht für den Sommer oder frittiertes Hühnchen servieren wollt, mit dem Wok könnt Ihr so gut wie alles zubereiten!

Ihr findet viele Wok-Rezepte in den besten Blogs der asiatischen Küche…

Euren Wok aufheizen

Wenn Ihr in einem Wok Restaurant essen geht, dann werden die Speisen unglaublich schnell serviert. Der Grund dafür ist, dass der Wok die ganze Zeit sehr heiß bleibt.

Aber wie lange braucht ein leerer Wok, um heiß zu werden?

Bis dass er den Wassertest von Young besteht! Ihr kennt diesen Test nicht?

Ihr müsst ganze einfach nur ein bisschen Wasser ins Wok schütten. Wenn das Wasser in einer Sekunde verdampft, ist Euer Wok funktionsbereit!

In einem Asia Kochkurs in Köln lernt Ihr noch viele weitere Tricks fürs Kochen mit dem Wok…

Heißer Wok, kaltes Öl

Sobald Euer Wok schön heiß ist, könnt Ihr kaltes Öl hinzufügen.

Welche Art von Öl eignet sich für den Wok am besten? Gute Frage!

Ihr braucht Öl mit einem sehr hohen Rauchpunkt. So hoch, dass Ihr keinen Rauch seht, wenn Ihr das Öl in den heißen Wok gebt.

Erdnussöl beispielsweise raucht erst bei 210°C und ist eine exzellente Wahl.

Olivenöl (160°C) und Butter (180°C) können die starke Hitze im Wok nicht ausreichend verkraften und sollten eher vermieden werden.

3 Rezepte für Euren Wok

Um Euch dazu zu motivieren, mit dem Wok zu kochen, eignen sich chinesische Gerichte wunderbar!

Lasst Euch allerdings gesagt sein, dass die nun folgenden drei Gerichte nur einen winzigen Bruchteil aller Möglichkeiten darstellen, die Ihr mit dem Wok habt.

Entdeckt die Vielseitigkeit eines Wok! Chinesische gebratene Nudeln sind nur eines von tausenden Gerichten, das Ihr mit dem Wok kochen könnt. | Quelle: Pixabay

Natürlich könnt Ihr auch ein Chicken Curry, kantonesischen Reis oder eine Nudelsuppe kochen. Bei uns könnt Ihr einige einfache asiatische Rezepte nachlesen.

Sautierte Garnelen an Cashew Nüssen.

Für 2 Personen benötigt Ihr folgende Zutaten:

  • 200g rohe, geschälte Garnelen
  • 40g Cashew Nüsse
  • 1 Scheibe Ingwer
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 Karotte
  • Für die Marinade:
    • 1 TL Reiswein (Shaoxing Wein)
    • 1 Eiweiß
    • 2 TL Kartoffelstärke
  • Für die Sauce:
    • 1 TL Sojasauce
    • 1 TL Reiswein
    • ½ TL Kartoffelstärke
    • 1 Prise Salz
    • Etwas Wasser

Zubereitung: 

  • Für die Marinade: Das Eiweiß schlagen, ohne dass es zu Eischnee wird. Kartoffelstärke mit Wasser vermischen und Eiweiß hinzugeben. Reiswein und Salz hinzufügen und erneut schlagen. Die Garnelen in die Mischung geben.
  • Für die Sauce: Alle Zutaten mit Wasser vermischen und umrühren.
  • Zubereitung:
    • Karotte und Lauchzwiebel in Scheiben schneiden und Ingwer würfeln. Öl in den Wok geben und Cashew-Nüsse hinzufügen. Sanft köcheln lassen und herausnehmen, sobald sie eine goldene Farbe angenommen haben.
    • Die Garnelen in Öl 1-2 Minuten anbraten. Dabei nicht wenden, sondern den Wok schwenken. Herausnehmen, sobald sie Farbe angenommen haben.
    • Ingwer, Karotte und Lauchzwiebel 2 Minuten im Wok braten. Garnelen hinzufügen und weitere 2 Minuten braten. Jetzt die Sauce und kurz danach die Cashewnüsse hinzufügen.

Chinakohl mit Tofu

Zutatenliste für 2 Personen:

  • 1 halber Chinakohl
  • 250g Tofu
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Sojasauce
  • 3-4 Scheiben gehackter Ingwer
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung: 

  • Den Kohl in große Stücke schneiden und dabei grüne von weißen Blättern trennen, da der weiße Teil länger gekocht werden muss.
  • Den Tofu in große Würfel schneiden.
  • Zwiebel und Ingwer in ein wenig Öl eine Minute lang anbraten. Den weißen Teil des Kohls hinzufügen und 3-4 Minuten braten. Dann die Sojasauce hinzufügen.
  • Die grünen Kohlblätter hinzufügen und vermischen. Sobald die Blätter weich werden, ein Glas Wasser hinzufügen und alles vermischen.
  • Den Tofu auf dem Kohl verteilen, ohne zu mischen. Nach 10 Minuten sanft umrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und 10 weitere Minuten köcheln lassen.

Gedünstete Schweinerippchen mit Reispaste

Diese Zutaten braucht Ihr für 2-3 Personen:

  • 300g Schweinerippchen
  • 1 Paket Reispapier für Sommerrollen
  • Für die Marinade:
    • 3-4 Scheiben Ingwer
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 EL fermentierte Sojabohnen
    • 1 EL Reiswein (Shaoxing Wein)
    • 2 TL Sojasauce
    • 1 Prise Zucker
  • Für die Sauce:
    • 1 EL Sojasauce
    • 1 TL Zucker
    • 1 TL Sesamöl

Zubereitung: 

  • Die Schweinerippchen zwischen den Knochen in Scheiben schneiden.
  • Ingwer in feine Stücke hacken und Knoblauch mit einer Knoblauchpresse pressen.
  • Alle Zutaten für die Marinade mit dem Fleisch vermischen und mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Die Fleischstücke auf das Reispapier legen und alles in einen Bambuskorb geben. Diesen verschlossen in den mit Wasser gefüllten Wok stellen und eine Stunde bei mittlerer Hitze kochen.
  • Die Sauce aufwärmen und auf den gegarten Schweinerippchen verteilen.

Diese und viele weitere einfache asiatische Rezepte zum Nachkochen findet Ihr natürlich auf den besten Asia Food Blogs.

Fassen wir zusammen:

  • Mit der asiatischen Küche aus dem Wok könnt Ihr Euch ausgeglichen, fettarm und gesund ernähren.
  • Alle Zutaten behalten ihren Geschmack und ihre natürlichen Nährstoffe bei: Paprika, Bambussprossen, Koriander, Chili, Basilikum, Sojasprossen und alle Gewürze…
  • Mit dem Wok könnt Ihr auf ganz verschiedene Arten kochen: Braten, Köcheln, Frittieren, Marinieren und sogar Dampfgaren! So könnt Ihr alle Rezepte zubereiten, auf die Ihr Lust habt, vom sautierten Rindfleisch bis hin zur gebackenen Banane.

Ein guter Wok kostet übrigens zwischen 25 und 50 Euro – eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt!

Lernt am besten in einem Asia Kochkurs, was Ihr alles mit Eurem Wok anstellen könnt…

Wie suche ich den richtigen Wok aus?

Ein guter Wok ist eines der vielseitigsten Küchengeräte, die Ihr jemals besitzen werdet.

Der Wok ist die am häufigsten gebrauchte Pfanne in der asiatischen Küche. Aber natürlich gibt es auch hier Unterschiede je nach Größe, Form, Material und Handhabung.

Wenn Ihr Euch einen Wok anschaffen wollt, solltet Ihr also einige Aspekte beachten.

Wollt Ihr von nun an immer mit Wok kochen? Achtet auf die Form und das Material beim Kauf eines neuen Wok. | Quelle: Pixabay

Die Materialen eines Wok

Sucht Euch unter den folgenden Materialien Euren Wok aus:

  • Stahl-Wok
  • gusseiserner Wok
  • Wok aus Edelstahl
  • und Antihaft-Wok

Wok Herstellung

  • Gestanzte Woks werden hergestellt, indem ein kreisförmiges Stück aus dünnem Kohlenstoffstahl geschnitten und durch eine Maschine in eine Form gedrückt wird. Sie sind extrem preiswert, allerdings etwas zu glatt und zerbrechlich.
  • Gesponnene Woks werden auf einer Drehmaschine hergestellt und erhalten ein ausgeprägtes Muster.

Letzte nützliche Informationen

Traditionelle Woks haben eine tiefe Schalenform, die direkt über das Feuer passt und sich so überall aufheizt. Am vielseitigsten ist ein Wok mit einem etwas flacheren Grund und gebogenen Seiten.

So habt Ihr viel Raum nach oben für die Hitze, könnt aber viele verschiedene Gerichte kochen und habt auch in der Wok-Pfanne selbst viel Platz für Euer Fleisch oder Euer Gemüse.

Schaut Euch am besten gleich nach einem guten Wok Kochkurs bei Euch in der Nähe um!

Teilen

Wir freuen uns über Feedback von unseren Lesern
Enthält dieser Artikel die Informationen, nach denen Du gesucht hast?

Dieser Artikel war totaler Käse? Wirklich?Okay, beim nächsten Mal wird's besserNur Durchschnitt? Was fehlte Dir konkret?Danke Dir! Stelle verbliebene Fragen gerne untenWir freuen uns, dass wir Dir helfen konnten :) (Aktuell gibt es hierzu noch keine Bewertung)
Loading...

Einen Kommentar posten

avatar