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Alles, was Ihr über asiatisches Essen wissen müsst

Von Lea, veröffentlicht am 13/11/2018 Blog > Kunst & Freizeit > Kochen > Asiatisch Kochen: Die Vielfalt der Küche Asiens

Wie wäre es, wenn Ihr für Euren nächsten Kochabend mit Freunden oder Familie etwas ganz Besonderes auf den Tisch zaubert: ein exotisches, köstliches Gericht aus Asien!?

In diesem Artikel werdet Ihr die verschiedenen asiatischen Küchen entdecken und kennenlernen, um Euch anschließend für den richtigen Asia Kochkurs entscheiden zu können.

Von der chinesischen Nudelsuppe bis zur Kokosmilch, über Dumplings, Kimchi und Thai Curry bis hin zu Sushi – Ihr könnt bald schon ganz schön viele Zutaten nutzen, um asiatisches Essen selbst zu kochen.

Lest hier, welche verschiedenen Gerichte es in ganz Asien überhaupt gibt und welche Rezepte Ihr ganz einfach zuhause nachkochen könnt.

Wir geben Euch außerdem Tipps für die perfekte asiatische Zubereitung mit dem Wok und machen Euch Lust auf die asiatische Küche!

Ein Überblick über die asiatische Küche

Wenn Ihr „asiatische Küche“ hört, an welches Gericht denkt Ihr da zuerst?

Wahrscheinlich schießen Euch Bilder von Sushi, Pekingente, Sommerrollen oder Thai Curry in den Kopf. Aber wisst Ihr, aus welchen Ländern diese Gerichte alle tatsächlich kommen und was die Asiaten selbst am liebsten essen?

Jedes asiatische Land hat seine eigenen Spezialitäten:

Die chinesische Küche

Wusstet Ihr, dass es auch eine vietnamesische Form der Frühlingsrolle gibt? Das Original stammt allerdings tatsächlich aus China. Der Name kommt daher, dass dieser Snack meistens zubereitet wird, um den Frühling zu feiern.

Die Grundlebensmittel in China sind Reis, Nudeln, Gemüse, Sojasauce und Reisessig. Am schärfsten ist das Essen aus den Regionen Sichuan und Yunnan – passt bloß auf Eure Zunge auf!

Es gibt viele kleine Gerichte. Die chinesische Küche ist sehr vielseitig. | Quelle: Pixabay

Die thailändische Küche

Hier wird Wert auf Gleichgewicht, Präzision und Vielfalt der Zutaten gelegt. Die thailändische Küche ist die beliebteste Gastronomie der Welt!

Reis und Chili sind die wichtigsten Zutaten. Für eine Tom Yam Goong Suppe braucht Ihr allerdings z.B. Garnelen, Pilze und ganz schön viele Gewürze…

Die indische Küche

Traditionen und Religion bestimmen in Indien nicht nur das Leben, sondern auch die Ernährung. Viele Inder sind Vegetarier, daher gibt es sehr viele Gerichte mit Linsen und Hülsenfrüchten.

Ein sehr bekanntes indisches Gericht ist zum Beispiel Dal, ein vegetarischer, nahrhafter Eintopf aus gelben Linsen.

Die burmesische Küche

In Myanmar (früher Burma oder Birma) isst man ohne Scham mit den Händen! Zu den wichtigsten Lebensmitteln gehören Gemüsearten, besonders Erbsen, und viel Obst.

Die laotische Küche

Klebriger Reis ist die Grundlage für viele Gerichte in Laos. Fleisch, Fisch und Gewürze werden mit dem klebrigsten Reis der Welt zusammen gegessen.

Wenn Ihr Euch auf Eurer Reise durch Laos mal etwas westliches wünscht, könnt Ihr allerdings auch den Einfluss der französischen Kolonialzeit in der Hauptstadt Vientiane spüren und schmecken.

Die kambodschanische Küche

Die Grundnahrungsmittel sind tropische Früchte, Reis, Nudeln und Suppe. In Kambodscha gibt es sehr viele verschiedene Arten von Reis, daher findet sich diese Zutat in so gut wie jedem Gericht!

Die vietnamesische Küche

Hier werden die 5 Geschmackssinne bedient: salzig, süß, bitter, sauer und scharf. Vietnamesische Rezepte beinhalten häufig Fischsauce, Krabbenpaste, Sojasauce, Reis, Zitronengras, Obst und Gemüse.

Die vietnamesische Küche gilt als eine der gesündesten Küchen der Welt!

Die japanische Küche

Die Saison der Zutaten spielt in Japan eine große Rolle. Öl und Fette gibt es kaum in japanischen Rezepten, da sonst die Natur eines Produktes verändert wird.

Da Japan eine Insel ist, wird sehr viel mit Fisch gekocht – oder natürlich auch roh gegessen!

Die koreanische Küche

Kimchi gibt es zu so gut wie jeder Mahlzeit. Diese Beilage aus fermentiertem Gemüse (meist Chinakohl) ist ziemlich scharf. Anders als ihre japanischen Nachbarn essen die Koreaner außerdem sehr gerne Fleisch, z.B. beim koreanischen Barbecue.

Jetzt habt Ihr keine Ausrede mehr, die chinesische Küche mit der vietnamesischen Küche zu verwechseln.

Wenn Ihr schon nach dieser kleinen Übersicht über die asiatische Küche Appetit bekommen habt, dann wartet nur ab, wie es weitergeht …

Die besten Asia Food Blogs in Deutschland

Inzwischen könnt Ihr die verschiedenen asiatischen Gerichte und Geschmäcker auseinanderhalten. Jetzt kann es mit der Praxis losgehen!

Dafür haben wir Euch die besten Food Blogs für asiatisches Essen rausgesucht.

Mit einem Asia Food Blog könnt Ihr einfach zuhause asiatisch kochen. Entdeckt die Vielfalt der asiatischen Küche mit Blogs bei Euch zuhause. | Quelle: Pixabay

Ryukoch

Ryukoch ist ein Blog von Ryusui aus Japan und Matthias Koch aus Deutschland. Die beiden widmen sich auf ihrem Blog vollkommen ihrer Leidenschaft für die japanische und koreanische Küche.

Auf dem Blog gibt es nicht nur einfache japanische und koreanische Rezepte zum Nachkochen, darunter Kimchi, Sushi etc., sondern auch wichtige Grundlagen und Tipps fürs asiatisch Kochen.

Lest hier nach, wie man Gerichte aus Japan und Korea richtig zubereitet.

Die Rezepte sind in verschiedene Rubriken eingeteilt, darunter Desserts, japanische und koreanische Rezepte, Rezepte für Beilagen & Suppen und schnelle Rezepte.

Kennt Ihr außerdem Onigiri? Bei Ryukoch lernt Ihr, wie Ihr den japanischen Reissnack selber zubereiten könnt!

Asia Street Food

Asia Street Food ist ein Blog von Heike und Stefan, die seit mehr als 10 Jahren immer wieder in verschiedene Länder in Asien reisen und sich dort von den erfahrensten Köchen die lokalen Rezepte beibringen lassen.

Besonderen Fokus legen sie dabei darauf, dass die Rezepte für Euch in Deutschland mit Zutaten aus dem Supermarkt leicht nachzukochen sind, aber dennoch unverfälscht und authentisch schmecken.

Auf dem Blog könnt Ihr in Rezepten aus China, Indonesien, Kambodscha, Vietnam, Korea, Taiwan, Myanmar, Laos und Thailand stöbern und Euch das leckerste Street Food Rezept aussuchen.

Erfahrt außerdem einiges über die wichtigsten Zutaten für asiatische Gerichte, die eigentlich immer in Eurer Vorratskammer sein sollten.

Eine perfekte Vorbereitung auf Euren Asia Kochkurs!

Ting Tings Nest

Ting Ting ist als Kind der Besitzer eines China Restaurants in Deutschland geboren und mit der chinesischen Küche aufgewachsen. 2012 zog sie für 5 Jahre in die Nähe von Shanghai.

Auf ihrem Blog Ting Tings Nest teilt sie ihre Erfahrungen aus China und möchte Euch so das Leben in China authentisch nahebringen. Dazu gehört natürlich auch die chinesische Küche, die sich in China sehr stark von dem chinesischen Essen unterscheidet, das wir hier in Deutschland kennen.

Lest in unserem oben verlinkten Artikel, welche anderen guten Blogs es noch zum Thema “Asiatisch Kochen” gibt!

Einfache asiatische Rezepte zum Nachkochen

Wir haben einige asiatische Gerichte für Euch rausgesucht, die Ihr ganz einfach selbst kochen könnt. Diese beliebten Asia Rezepte könnt Ihr hier nachlesen.

Ein weiteres Beispiel findet Ihr jetzt hier: Gebratene chinesische Nudeln mit Gemüse.

Entdeckt die Vielseitigkeit eines Wok! Chinesische gebratene Nudeln sind nur eines von tausenden Gerichten, das Ihr mit dem Wok kochen könnt. | Quelle: Pixabay

Zutaten für 4 Personen:

  • 200g chinesische Nudeln
  • 40g Sojasprossen
  • 80g chinesische Pilze
  • 2 Lauchstangen
  • 2 EL Austernsauce
  • 2 EL Sojasauce
  • Pflanzenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Pilze und Lauch putzen und schneiden. Sojasprossen waschen.
  • China Nudeln in einem Topf mit kochendem Wasser nach Packanleitung kochen. Mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.
  • Pilze, Lauch und Sojasprossen in Pflanzenöl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und vom Feuer nehmen.
  • Nudeln mit Austernsauce und Sojasauce aufwärmen und das Gemüse nach 2-3 Minuten hinzufügen.
  • Gut vermischen und weitere 2-3 Minuten unter Wenden braten.

Ihr werdet sehen, dass asiatisch Kochen gar nicht so schwierig ist, wie man vielleicht denkt…

Kochen mit dem Wok: Mehr als nur eine Pfanne

Welches Küchenutensil eignet sich besser für Eure asiatischen Gerichte, als ein Wok?

Ihr werdet schnell merken, dass Ihr nie wieder ohne Wok kochen wollt, wenn Ihr der Wunder-Pfanne einmal verfallen seid – selbst für europäische Rezepte!

Aber welche Vorteile bietet denn ein Wok genau?

Ein Wok ist:

  • Schnell: habt Ihr jemals in einem asiatischen Wok-Restaurant lange warten müssen? Nein, denn mit einem Wok ist das Essen in null Komma nichts heiß!
  • Ökonomisch: Wenn es schnell geht, braucht Ihr auch weniger Energie, als wenn Ihr Euer Essen stundenlang aufheizen müsst.
  • Gesund: In einem Wok braucht Ihr kein oder nur wenig Fett. Weniger Fett bedeutet automatisch weniger Kalorien! Außerdem werden die Nährstoffe der Zutaten besser bewahrt.

Die asiatische Küche steht Euch offen... Mit dem Wok könnt Ihr viele verschiedene leckere Gerichte kochen! | Quelle: Pixabay

Mit einem Wok habt Ihr 5 Möglichkeiten, Eure Lebensmittel zuzubereiten:

  • Braten: Macht Euch selbst gebratene Nudeln, sautiertes Rind oder kantonesischen Reis!
  • Frittieren: Vergesst den gesunden Aspekt und frittiert alles, was Ihr wollt, im Wok in Öl.
  • Köcheln: Ihr könnt Euren Wok auch nutzen, wie einen Kochtopf.
  • Marinieren: Ihr wollt Euer Fleisch fürs Korean BBQ marinieren? Benutzt einfach Euren Wok!
  • Dampfgaren: Hierzu braucht Ihr noch einen Bambuskorb und ein Gitter. Füllt den Wok bis zur Hälfte mit Wasser und gebt die Zutaten in den Bambuskorb, den Ihr auf das Gitter in den Wok stellt. Jetzt heißt es nur noch warten…

Achtet darauf, dass Euer Wok heiß ist, bevor Ihr Eure Zutaten hineingebt. Ihr könnt mit einem Schuss Wasser testen, ob Euer Wok heiß genug ist: Wenn es sofort verdampft, könnt Ihr loslegen!

Für Euren Wok solltet Ihr außerdem Öl benutzen, das erst bei über 200°C raucht, z.B. Erdnussöl.

Wenn Ihr in einen guten Wok investieren wollt, könnt Ihr zwischen verschiedenen Materialien auswählen: Stahl, Guss, Edelstahl oder mit Antihaftbeschichtung. Am besten eignen sich die Woks mit Antihaftbeschichtung, da sie länger halten.

Lest in unserem oben verlinkten Artikel, welche asiatischen Rezepte Ihr in Eurem Kochkurs besonders gut mit dem Wok zubereiten könnt …

Wieso unterschiedet sich die asiatische Küche so sehr von der westlichen Küche?

Mögt Ihr asiatisches Essen? Es scheint so zu sein, wenn Ihr diesen Artikel lest …

Aber wisst Ihr, wieso genau sich asiatisches Essen so sehr von europäischen Gerichten unterschiedet?

Zum einen liegt das daran, dass sich beide Kulturen einfach grundlegend unterscheiden. Die Gastronomie eines Landes oder Kontinents hängt stark von der Geschichte, dem Klima und der Kultur der Region ab.

Während man in China überall Bambussprossen findet, ist das in Spanien überhaupt nicht der Fall. Ebenso verhält es sich mit Weizen in Europa und Reis in Asien.

Tatsächlich macht schon diese Grundlage vieler Gerichte einen großen Unterschied: In Europa nutzen wir Weizen und Mehl, in Asien wird vieles aus Reis hergestellt.

Asiaten kaufen außerdem häufig ihre Zutaten auf Märkten ein, besonders Gewürze. Anders als in Europa, wo wir eher im Supermarkt einkaufen, gibt es in Asien zu fast jeder Zeit einen Markt.

Hier finden sich außergewöhnliche Gemüsesorten und Gewürze, z.B. in Indien …

Nicht nur zum Sushi braucht man Soja Sauce. Sojasauce ist eine wichtige Grundlage für viele asiatische Gerichte. | Quelle: Pixabay

Daher ist auch das Würzen in den beiden Küchen sehr verschieden. Wo man in Asien Sojasauce nutzt, verwenden wir Olivenöl.

Diese Tatsache ist historisch begründet, da schon im alten China Sojasauce hergestellt wurde, während die alten Ägypter das Olivenöl entdeckten.

Auch bei der Zubereitung und Vorbereitung von Fleisch und anderen Lebensmitteln gibt es große Unterschiede:

  • In Asien: Das Fleisch wird in feine Scheiben geschnitten und häufig gekocht. Der Wok ist das Hauptutensil zum Braten, Kochen, Frittieren und Dampfgaren.
  • In Europa: Fleisch wird häufig ganz als Steak oder Filet in einer Pfanne blutig gebraten. Wir benutzen gerne den Ofen oder grillen unsere Zutaten.

Doch auch die Geschmäcker sind unterschiedlich! Es gibt 5 verschiedene Geschmäcker: süß, salzig, sauer, bitter und scharf. In Asien werden so viele Geschmackssinne wie möglich bedient, häufig ausgewogen. In Europa benutzen wir meistens nur zwei Geschmäcker, und diese einzeln: salzig und süß.

Aus diesem Grund reagieren auch viele von uns so empfindlich auf scharfes Essen – wir sind es schlicht und einfach nicht gewöhnt!

Fassen wir zusammen:

  • Man kann nicht einfach “asiatisches Essen” sagen, genauso wie man auch nicht einfach „europäisches Essen“ sagt. Die chinesische Küche hat zum Beispiel so gut wie gar nichts mit Essen aus Indien zu tun!
  • Wenn Ihr asiatisch Kochen lernen wollt, könnt Ihr Euch auf den besten Blogs der asiatischen Küche nach Tipps und Rezepten umschauen.
  • Auch auf unserer Seite findet Ihr einige einfache asiatische Rezepte zum selber Kochen.
  • Ihr solltet Euch unbedingt einen Wok anschaffen, wenn Ihr ein asiatisches Gericht kochen wollt. Dieses Küchenutensil wird Euch beim asiatisch Kochen unglaublich nützlich sein, und auch westliche Gerichte lassen sich einfach und schnell im Wok zuzubereiten.

Mit diesem Wissen seid Ihr jetzt perfekt auf Euren Asia Kochkurs vorbereitet! 🙂

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