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Wann lohnt sich ein Business Englisch Kurs?

Von Stephanie, veröffentlicht am 15/12/2017 Blog > Sprachen > Englisch > Business Englisch Lernen: Welches Niveau & welche Kompetenzen sind erforderlich?

Jean-René Fourtou, ein französischer Geschäftsmann sagte einst: « Das Wort ‚nie’ existiert nicht im Geschäftsleben ».

Das Beherrschen des gesprochenen Business English ist heute wichtiger für den Erfolg eines Lebenslaufes als das Niveau der Abschlüsse.

Und bei der Einstellung in einem transnationalen Großunternehmen mit anglofoner Arbeitskultur sollte das Wort „nie“ gleich ganz aus dem Wortschatz verbannt werden: Niemals soll man sagen, „I have never done those duties“ („Ich habe das noch nie gemacht“)!

Im Kontext der rauschenden Globalisierung des Handels hat sich Englisch als DIE internationale Referenzsprache für die Kommunikation am Arbeitsplatz durchgesetzt.

Ob Führungskraft, Arbeiter oder Personalverantwortlicher, Vertreter aller Berufsgruppen kommen früher oder später mit der Praxis der Sprache von Shakespeare in Kontakt.

Besser noch, die Beherrschung der englischen Sprache setzt sich als Einstellungskriterium mehr und mehr durch, und zwar auch für die Posten, die vor allem am deutschen Arbeitsmarkt angesiedelt sind.

Ein Bewerber auf einen qualifizierten Posten, der Business Englisch beherrscht, hat einen riesigen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten ohne entsprechende Sprachkenntnisse.

Englischkenntnisse können der stagnierenden Karriere einen neuen Aufschwung geben.

Ob Du gerade erst Absolvent bist, frisch zum Master gekürt, seit kurzem seinen Job begonnen hast oder gerade dabei bist, Dich beruflich umzuorientieren: Business English Lernen lohnt sich – es ist allerdings erforderlich, die Erwartungen des Arbeitgebers bezüglich Business English zu kennen.

Das Business English unterscheidet sich von der englischen Sprache, die gewöhnlich in den Sprachkursen unterrichtet wird. Sein Niveau ist anders.

In diesem Artikel nehmen wir einmal das Niveau der Sprachkompetenzen unter die Lupe, das erforderlich ist, um Business English zu beherrschen.

Business English: Was ist das?

Das Sprachniveau von Business English (oder zu Deutsch: Kaufmännisches Englisch) unterscheidet sich durch und durch von dem des Schulenglisch.

Die englische Grammatik, die unregelmäßigen Verben oder die Modalverben ändern sich natürlich nicht.

Das Vokabular im professionellen Englisch ist aber viel fachspezifischer. Dabei muss sein fachspezifischer Anspruch mit dem entsprechenden Berufsfeld in Verbindung stehen.

Die Redewendungen werden höflicher und präziser als die, die man beispielsweise am Gymnasium gelernt hat.

Jeder, der sich professionell entwickelt, wird zweifellos eines Tages mit Situationen konfrontiert, in denen man Business English beherrschen soll oder in denen es sogar zwingend erforderlich ist, im Unternehmensstil Englisch zu sprechen.

Diese Aufgaben könnten von einem Angestellten verlangt werden:

  • Anruf von einem ausländischen Kunden beantworten,
  • Teilnahme an einem Termin mit Kunden aus englischsprachigen Ländern,
  • Einen Geschäftsbrief auf Englisch schreiben,
  • Eine Konferenz zusammenfassen,
  • Eine E-Mail beantworten usw.

Heutzutage kommt es immer öfter vor, dass man auf der Arbeit auf Englisch kommunizieren muss. Die erforderlichen Sprachkompetenzen hängen dann von der jeweiligen Stelle ab.

Nichtsdestotrotz ist es nötig und sogar unentbehrlich, sich immer weiterzubilden und seine Englischkenntnisse aufzubessern, um mit den Entwicklungen seines Unternehmens Schritt zu halten.

Denn letztere sind nun einmal mittlerweile sehr oft international ausgerichtet.

Im Gegensatz zu dem in akademischen Kreisen – Mittel- und Oberstufe des Gymnasiums, Universität, Sprachschulen – unterrichteten Englisch, ist Business English oder Geschäftsenglisch prägnanter und vornehmer.

Business Englisch erfordert gleichzeitig zwei Kompetenzen:

  • Spezifische Vokabeln aus dem entsprechenden Berufsfeld
  • Ein entsprechend hohes Sprachniveau, um im Berufsalltag zu kommunizieren

Fit für das nächste Business-Meeting auf Englisch? In der modernen Arbeitswelt finden immer mehr Besprechungen auf Englisch statt – Grund genug, sein Business English zu verbessern! | Quelle: Visualhunt

Vorteile, die fließendes Business English mit sich bringt

Da es sich hierbei nicht um das literarische Englisch handelt, ist es grundlegend, wenn nicht sogar entscheidend, die gesprochene Sprache perfekt zu erlernen.

Die englische Sprache wird vielleicht die Tür zu den Führungsstellen in Großunternehmen öffnen!

Sich fließend in Englisch auszudrücken zu können erlaubt uns nämlich, mehrere Pfeile im Köcher zu haben und sich im Beruf in allen Situationen wohlzufühlen.

Eine Person, die fluent in Englisch ist, kann nämlich über die Preise, die Märkte oder die Handelsverträge mit ausländischen Partnern verhandeln, seien es englische Muttersprachler oder andere ausländische Kunden oder Kollegen, etwa Franzosen, Spanier, Holländer, Russen, Chinesen, Koreaner usw.

Englisch auf quasi zweisprachigem Niveau zu beherrschen erlaubt es uns auch, an Effizienz zu gewinnen und gehört zu werden.

Ein Dienstleister, sei es auch Freiberufler, kann heute ohne englische Sprache nicht arbeiten.

Oder, vielmehr, fließendes Englisch öffnet ihm die Türen zu mehr als einer Milliarde potentieller englischsprachiger Kunden.

Denn indem er seine Webseite in Google referenziert und einen passenden Domain-Namen wählt, was auch Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich Grafikdesign und SEO verlangt, macht er sein Unternehmen weltbekannt, noch bevor er seine Tätigkeit anfängt!

Der Arbeitgeber wird einem fließend Englisch sprechenden Mitarbeiter mehr Aufträge anvertrauen als einem Angestellten, dessen Sprachproduktion in Englisch noch recht schwach ist.

Warum?

Weil der erste der beiden weniger kostet! Der Arbeitgeber spart in diesem Fall die Kosten für Übersetzer und Dolmetscher.

Zudem steigern die Qualität der Dokumente und der Austausch in einem tadellosen Englisch den Professionalismus und die Zuverlässigkeit des Unternehmens.

Für eine zweisprachige Person ist das der Weg zu höherem Umsatz sowie einem schnelleren Aufstieg in der Hierarchie, welcher auch mehr Verantwortung und somit ein potentiell höheres Gehalt bedeutet.

Die Gesetze des Arbeitsmarktes sind schonungslos: Oft gibt es zehn Bewerber und mehr auf einen einzigen Posten. In diesem Kontext hat jemand mit einem englischen Lebenslauf und mit Englisch als Zweitsprache mehr Chancen!

In der angelsächsischen Welt haben Englischkenntnisse sogar mehr Bedeutung als die Ansammlung angesehener Abschlüsse, da die Arbeitgeber im Übrigen vielmehr die Erfahrung und den Arbeitswillen als das Niveau der Abschlüsse würdigen.

Gute Englischkenntnisse sind für erfolgreichen Smalltalk unentbehrlich! Ob im offiziellen Business Meeting oder in der Mittagspause: Wer sich mit seinen Geschäftspartnern fließend auf Englisch unterhalten kann, hat entscheidende Vorteile! | Quelle: Visualhunt

Berufe, für die man Business Englisch braucht

Heutzutage braucht man also in den meisten Berufen ein minimales Niveau von Englischkenntnissen.

Jedoch gibt es auch Bereiche, in denen die Beherrschung des Englischen solider und das Business Englisch Vokabular reicher sein müssen.

Dies ist in den folgenden Bereichen der Fall: Rechnungswesen, Handel, HR, Versicherung, Informatik, Recht, Produktion, Marketing, Bau, Immobiliengeschäft, Börsenwesen, Verkehrswesen.

Englisch in Führungspositionen

Die sozio-professionelle Gruppe der „Führungskräfte und intellektuellen Berufe“ ist sicherlich diejenige, für die das Zweisprachig-Werden am meisten Sinn macht.

Eine Studie der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft zeigte im Jahr 2015, dass deutsche Führungskräfte schon heute nicht mehr nur allein mit Deutschkenntnissen durchkommen.

Knapp die Hälfte unter ihnen benutze sogar im täglichen Gebrauch eine Fremdsprache, um beispielsweise mit Teamkollegen zu kommunizieren. In 86,2 Prozent der Fälle handle es sich dabei um die Englische Sprache.

Auch wenn man für ein innovatives Start-Up arbeiten möchte, bedeutet dies, mit englischen Wörtern jonglieren zu können!

Dabei schätzt die Mehrheit der Befragten ihr eigenes Englisch Niveau als nicht hoch genug ein. Und das, obwohl Englischunterricht in Deutschland doch eher einen guten Ruf hat…

Und auch wenn mehrere unter ihnen von sich behaupten, ein sehr hohes Sprachniveau zu haben, braucht man nur hinter die Grenzen der deutschsprachigen Länder zu schauen, um die Hypothese zu bestätigen:

In den meisten Berufen ist das Beherrschen von Business English notwendig, wenn nicht sogar eine erforderliche Einstellungsbedingung.

Dabei geben nur zwei von zehn Führungskräften an, fließend Englisch zu sprechen. Und das, obwohl die meisten Führungspositionen für nicht Englischsprachige Menschen nahezu unzugänglich erscheinen.

Denn in einem multinationalen Unternehmen sind viele Wirtschaftsakteure aus der ganzen Welt am Werk: Sie agieren als Pressesprecher, in der Kundenberatung, bei der Suche nach Business-Partnerschaften, beim Austausch unter den Filialen, im Kontakt mit Anwälten, Gerichten, Banken, oder bei diplomatischen und zwischenstaatlichen Beziehungen.

Das funktioniert über Videokonferenzen und: einwandfreies mündliches Englisch.

Egal, ob man schon Führungskraft ist oder nur dabei, eine solche zu werden, es ist der richtige Moment, einen Englischkurs zu machen oder seine Kenntnisse aufzubessern.

So landest Du nach einem Vorstellungsgespräch unter den besten Kandidaten in der Vorauswahl oder bist schneller an Deinem Karriereziel.

Wer als Manager Erfolg haben will, muss Englisch sprechen können! Als Führungskraft sind Englischkenntnisse unverzichtbar. | Quelle: Visualhunt

Englisch in der Tourismus-Branche

Macht jemand seine Karriere im Tourismusbereich, so wird er oder sie in jedem Fall in diversen Situationen dazu gebracht, Englisch zu sprechen.

Das Personal im Bereich Gastronomie, im Hotelgewerbe oder bei Fluggesellschaften ist ständig im Kontakt mit Touristen aus aller Herren Länder.

Englisch gehört obligatorisch auch zur Ausbildung eines Museumsführers.

Englisch wird spontan zur Verständigungssprache in einer Gruppe aus verschiedenen Nationalitäten.

In der Tourismusbranche muss man also fähig sein, stundenlange Besichtigungen in englischer Sprache durchzuführen.

Auch Reisekaufleute und Reiseveranstalter sind permanent in Kontakt mit anglophonen Dienstleistern.

Englisch und die Web-Branche

Englisch ist eindeutig die universelle Internetsprache.

Zahlreich sind die Berufe, deren Vertreter permanent in Kontakt mit englischer Sprache sind: UX-Designer, Web-Entwickler, Web-Redakteur, SEO-Manager, Community Manager, Dienstleister in einer Startup-Firma oder auch Führungskraft eines Unternehmens, das auf Hochtechnologien spezialisiert ist….

Nach 15 Jahren im Gastgewerbe Web-Designer werden? Nichts ist unmöglich mit einem Intensivkurs Business Englisch und in Programmierung!

In diesen Berufen gilt es, mit Englisch zurechtkommen zu können und noch mehr: das technische Vokabular zu verstehen, welches der Digital-Ära innewohnt.

Ob es sich um die Programmierung oder die Referenzierung von Blog-Artikeln oder Shopping-Websites handelt: Die meisten von Internet-Profis häufig benutzten Fachbegriffe kommen aus dem Englischen.

Sogar in den Bereichen Marketing und Kommunikation werden Ausdrücke immer öfter anglisiert.

Es sei angemerkt, dass das Wort « Internet » selbst ein Anglizismus ist: Es besteht aus den englischen Wörtern “international“ und „network“!

Man muss dazu sagen, dass man im Universum des Internets und des Web-Unternehmertums immer mal gerne mit englischen Wörtern jongliert.

Mehr noch, in der anglofonen Kultur sind Abkürzungen sehr beliebt. Sie werden in jedem englischsprachigen Gespräch, auch in deutschen Firmen, benutzt.

Die Welt des Corporate der Unternehmen hat zahlreiche soziale Codes aus der angelsächsischen Kultur übernommen: „positive attitude“ , „learning by doing“, „trial and error“ oder auch die idiomatischen Ausdrücke wie „DND“ (Do not disturb = Bitte nicht stören), „ASAP“ (As soon as possible = So schnell wie möglich) usw.

Man sollte daher an Selbstvertrauen gewinnen und seine soliden Grundkenntnisse im Englischen mobilisieren können, um sich in einem solchen Milieu zu entwickeln.

Budgetplanung in einem internationalen Unternehmen? Natürlich auf Englisch! Ob für monatliche Reportings oder den Jahresabschluss: Selbst im Finanzbereich sind Englischkenntnisse unabdingbar! | Quelle: Visualhunt

Wie bestimme ich mein Business English Niveau?

Es scheint schwierig zu sein, sein Niveau in einer Fremdsprache einzuschätzen, vor allem, wenn man es in seinen Lebenslauf schreiben will, oder, wie die Anglophonen sagen, auf das „resume“.

Dabei kann dem Lernenden der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GER) helfen.

Die grundlegenden Niveaustufen, die er zusammenfasst, reichen von A1 (Elementare Sprachverwendung) bis C2 (Kompetente Sprachverwendung). In diesen Rahmen kann man sein Niveau der Englischkenntnisse einordnen.

Jedoch ist es schwierig, eine Selbsteinschätzung durchzuführen, und es reicht auch nicht aus.

Ein von Unternehmen anerkannter Einstufungstest für Englisch lernende Erwachsene erlaubt es, Ihr Niveau für den aktuellen oder den zukünftigen Arbeitgeber zu bescheinigen.

Und die Arbeitgeber verlangen nunmehr immer öfter das Niveau B1 oder sogar B2 (Selbstständige Sprachverwendung). Die Bescheinigung über einen Business English-Kurs mit C2-Niveau auf Deinem Lebenslauf ist ein Muss.

Es gibt diverse Bildungsprogramme, um sich auf einen solchen Test vorzubereiten – und auch bei den Tests an sich gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten.

TOEIC

Ganz bestimmt einer der Bekanntesten: Der TOEIC (Test Of English For International Communication) bewertet durch 200 Wahlfragen die Sprachkompetenzen von Nicht-Muttersprachlern in Englisch.

Anstatt nach einem akademischen Abschluss in den Erinnerungen an die Vergangenheit zu verbleiben, warum nicht eher ein Englisch Sprachzertifikat vorbereiten?

Man kann sogar zunächst einen TOEIC Probetest machen, um sein Niveau einzuschätzen.

Im Gegensatz zum TOEFL, der auf eher akademischen Kenntnissen basiert, bewertet „TOEIC Listening and Writing“ die mündlichen und schriftlichen Kenntnisse in einem professionellen Kontext.

Eine Note von 10 bis 990 je nach Niveau des Kandidaten wird nach einer zweistündigen Prüfung vergeben.

An manchen Hochschulen in Europa ist der TOEIC sogar ein Teil der Abschlussprüfungen. Wenn man z.B. in Frankreich Ingenieur werden will, soll man am Ende des Hochschulstudiums mindestens 785 Punkte im TOEIC erreicht haben.

Viele Großunternehmen fordern für die Einstellung diese Mindestanzahl an Punkten. Verpass nicht die Gelegenheit!

Ein gutes Englisch Hörverständnis ist für den TOEIC unbedingt notwendig! Der TOEIC prüft vor allem zwei Kompetenzen: Listening & Writing | Quelle: Visualhunt

BULATS

Der BULATS (Business Langage Testing Services) ist ein Test der Universität Cambridge, der auch für den professionellen Bereich geeignet ist.

Diese ziemlich umfassende Prüfung errechnet das schriftliche und mündliche Ausdrucksniveau eines Kandidaten.

So wird dieser nach seinen Fähigkeiten beurteilt, Business Englisch zu sprechen. Im Gegensatz zum TOEIC gibt es den Test auch in einer Computerversion.

Die Dauer der Prüfung variiert je nach gewählten Optionen. Die Punktzahl geht von 1 bis 100. Um sich auf diesen Test vorzubereiten, kann man sich an eines der Prüfungszentren des British Council wenden.

Jeder Bewerber auf eine internationale Führungsposition kann hier Englischkurse machen, um eine qualitativ hochwertige und professionell vorbereitete Ausbildung im Englischen zu genießen.

Der Bewerber erlangt hiermit ein Kompetenzniveau, um in verschiedensten Situationen des Berufslebens zurechtzukommen:

  • Sachberichte auf Englisch erstellen,
  • Mit ausländischen Kunden telefonieren,
  • An Sitzungen mit internationalen Kollegen teilnehmen,
  • Über Vertragsklauseln verhandeln,
  • Konfliktsituationen lösen.

Der Business-English-Kurs des British Council führt zu einem Niveau B1 bis C1.

BEC

Wie auch der BULATS wurden die BEC (Business English Certificats) an der Universität Cambridge erstellt.

Es handelt sich dabei um eine Folge von unabhängigen Prüfungen, die die Kenntnisse in Business Englisch bescheinigen.

Wer ihn besteht, wird nach dem GER-Ranking (A1-C2) eingeordnet.

Dieser Test ermöglicht es vor allem, im Ausland oder in Kooperation mit internationalen Organisationen zu arbeiten.

Er ist vor allem denjenigen zu empfehlen, die in der Verwaltung und im Handelsbereich arbeiten, und auch Führungskräften im Allgemeinen.

Während die Gültigkeitsdauer eines Tests wie dem TOEFL zwei Jahre beträgt, sind die BEC unbefristet gültig.

In einem jungen, innovativen Arbeitsumfeld sind gute Englischkenntnisse sehr wichtig! Sich in Besprechungen frei ausdrücken können erfordert ein fortgeschrittenes Englisch Niveau. | Quelle: Pixabay

Wie verbessere ich mein Business English?

Ob Du bereits ein Fachmann in der Englischen Sprache bist oder eher ein Englisch Anfänger bist, ist es nützlich, in Englisch Fortschritte zu machen, um Dich im professionellen Milieu zu entwickeln.

Natürlich kann sich nicht jeder so einfach auf und davon machen, um beispielsweise in London vor Ort an seiner Karriere zu arbeiten (und quasi wie nebenher Englisch zu lernen).

Es gibt auch zahlreiche Möglichkeiten, Business English kostenlos zu lernen:

  • Filme in englischer Sprache in Originalfassung anschauen,
  • Englisch Online Lernen (und z.B. einen Englischkurs im Internet machen),
  • Auf der BBC Business Englisch lernen mit Talking Business.

Vor dem Vorstellungsgespräch Englisch Üben

Befindet sich jemand in der Situation eines Vorstellungsgesprächs, kommt es immer öfter vor, dass man einen Teil des Gesprächs in Englisch durchführt, zum Beweis der Kenntnisse dieser Sprache.

Das kann eine gute Gelegenheit sein, die Grundlagen der englischen Sprache und Grammatik zu wiederholen, indem man Grammatikübungen macht. Dafür gibt es zahlreiche Englisch Aufgaben im Web.

Regelmäßig Englisch zu praktizieren ist der beste Weg, um sich gut auszudrücken.

Um Dich auf Dein Einstellungsgespräch optimal vorbereiten zu können, kannst Du:

  • Private Englischkurse mit Englisch Muttersprachlern machen (solche findest Du z.B. auf Superprof),
  • Eine anglophone Person aus deinem Freundeskreis um Hilfe mit der Sprache bitten,
  • Eine App zum Englischlernen herunterladen,
  • Filme oder Serien in Englisch in Originalfassung anschauen, z.B. The Office.

Um die nötigen Bedingungen für Deinen Erfolg und damit Deine Anstellung zu sichern, solltest Du Deinen englischen Lebenslauf sorgfältig zusammenstellen.

Darin kannst Du z.B. die Sprachreisen erwähnen, die Du im Ausland gemacht hast: Sie bringen nämlich Deinem Werdegang einen beträchtlichen Mehrwert.

Warum also nicht bei dieser Gelegenheit einen für Deine Stufe geeigneten Englisch Test machen? Die erhaltene Punktzahl wird bei der zukünftigen Einstellung sicherlich behilflich sein.

Please tell us something about yourself - typische Frage in Einstellungsgesprächen, auf Englisch! Im Vorstellungsgespräch sind Fragen auf Englisch inzwischen gang und gäbe! | Quelle: Pixabay

Sich von seinem Unternehmen ausbilden lassen

Nicht nur die Universität oder die Sprachschule, sondern auch Unternehmen selbst trainieren mittlerweile ihre Angestellten in der Handelssprache Business English.

Sei es eine Investmentbank, ein multinationales Energieunternehmen, ein Großunternehmen in Bereich Telekommunikation oder eine Agentur für Pressearbeit: Jedes Unternehmen hat sein Englischvokabular.

Ein Ausbildungsprogramm in Business Englisch ist oft so erstellt, dass es den Anforderungen eines konkreten Unternehmens zu einem konkreten Zeitpunkt entspricht.

Wenn man ein gewisses Dienstalter und auch eine gewisse Menge an Erfahrungen im gleichen Unternehmen erreicht, wird es auch noch im Alter von 55 Jahren möglich, einen Master in Management oder Marketing, eine Ausbildung im Bereich Web oder HR zu machen.

Alles, was man braucht: Motivation und entsprechende (Fremd-)Sprachkenntnisse!

Das Recht auf Weiterbildung nutzen

In den meisten deutschen Bundesländern wird den Arbeitnehmern ein sog. Bildungsurlaub angeboten.

Ein/e Angestellte/r kann sich von seiner oder ihrer Berufstätigkeit temporär freistellen lassen, um eine Gelegenheit zur Weiterbildung wahrzunehmen.

Das kann eine qualifizierende Weiterbildung sein oder einfach der Erwerb von Grundkenntnissen in einem neuen Bereich.

Ob und in welchem Maße Du das Recht auf einen Bildungsurlaub hast, hängt von den Regelungen Deines Bundeslandes ab und natürlich auch von Deinem Arbeitgeber.

Ein Arbeitnehmer sollte sich mit den Fragen bezüglich seines Bildungsurlaubsanspruchs an seinen Arbeitgeber wenden.

Warum solltest Du nicht auch diese Gelegenheit nutzen, um einen Englisch Sprachkurs zu machen?

Eine Fremdsprache zu beherrschen ist unbestreitbar ein Plus.

Sein Business Englisch zu verbessern kann ein wahrer Zeitgewinn für die Karriere werden und letztendlich auch den Lohn entsprechend erhöhen.

Wo man auch ist, ist es nicht schwer, einen Englisch Privatlehrer zu finden (z.B. auf der Plattform Superprof: Suche einfach einen Lehrer für Englisch in Deiner Stadt) sowie diverse Englisch Online Kurse, die dank des E-Learnings existieren.

Wer in seinem Unternehmen oder gar in seiner Karriere Fortschritte machen will, dem kann man nicht oft genug wiederholen: Englisch kann Dein bester Verbündeter werden!

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