In Italien gibt es zahlreiche wunderschöne Reiseziele. Das Land beheimatet nicht nur die meisten UNESCO-Welterbestätten der Welt, sondern dank des Küstenverlaufs entlang der Mittel-, Tyrrhenischen, Ionischen, Ligurischen und Adriatischen Meere auch noch einige traumhafte Inseln!

Die zwei größeren darunter, das urige und vielfältige Sardinien und die größte Insel des Mittelmeers Sizilien, sind in jeder Auflistung italienischer Urlaubsinseln zu finden, aber auch das kleinere Capri genießt eine hohe Beliebtheit. Die Insel gehört sich zu den sechs traumhaft schönen Inseln des Kampanischen Archipels.

Wie also kann man Capri besuchen? Wie und wann sollte man hinreisen? Was sollte man vor der Anreise beachten?

Diese Fragen möchten wir heute beantworten, damit Ihr eine einzigartige Caprireise genießen könnt!

Kurze Anmerkung: Unter den aktuellen Umständen sind solche Reisen natürlich nicht so einfach und wir empfehlen sie angesichts der Corona-Beschränkungen auch nicht. Unsere Tipps gelten also für Eure geplanten Reisen und sollen Euch motivieren, Eure Wünsche auch in diesen Zeiten beizubehalten. Also dann, los geht’s!

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Ein kurzer Überblick zu Capri

Für viele Reisende ist Capri die erste echte Liebe. Wer einmal auf der nur 10 km2 großen Insel war, wird nicht mehr von ihr weg wollen, denn sie gehört zu den schönsten Orten im Mittelmeer.

Diese italienische Trauminsel steht sinnbildlich für Romantik. Luxuriöse Hotels wie Punta Tragara oder Excelsior Parco bieten das gewisse Etwas, aber auch ganze Unterkünfte wie die Villa Tenerezza können als geeignete Basis für Eure Ausflüge auf Capri dienen.

Ferienhäuser haben allgemein den Vorteil, dass man nicht in einem Hotel voller Tourist*innen steckt und so mehr von der hiesigen Kultur erleben kann. Auch preislich sind sie geeignet, zwischen 20 € und 120 € lässt sich ohne Probleme eine Unterkunft finden.

Wer Urlaub auf Capri macht, bekomme nie Langweile.
Auf Capri gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten! | Quelle: unsplash

Wir empfehlen, mindestens fünf Tage auf Capri zu verbringen.

Capris Lage an der Amalfiküste und Neapel ist übrigens hervorragen, von der Insel zum Festland und historischen Stätten wie Pompeji ist es nur ein Katzensprung. Angesichts der traumhaften Landschaften und vielfältigen Aktivitäten auf der Insel, so wie Jetski Fahren, Bootsausflüge oder Parasailing, werdet Ihr sie vielleicht garnicht verlassen wollen.

Das Wetter auf Capri ist das ganze Jahr über schön und dank der zahlreichen Küstenattraktionen ist der touristische Andrang in den letzten fünf Jahren vor der Corona-Pandemie um 25 % gestiegen. Und das liegt garantiert nicht am Insalata Caprese, dem nach Capri benannten Tomate-Mozzarella-Salat, der die Farben der italienischen Flagge bestimmt.

Wie Ihr nach Capri gelangt

Bevor Ihr die Koffer packt, solltet Ihr wissen, dass Capri keinen internationalen Flughafen hat und dass der nächste Flughafen in Neapel liegt, mit regelmäßigen Verbindungen nach Deutschland. Das mag anstrengend klingen, lohnt sich aber definitiv.

Es gibt Direktflüge nach Neapel aus Berlin, München und Frankfurt. Die Flugdauer beträgt meistens weniger als zwei Stunden.

Wenn Ihr einen geeigneteren Flug nach Rom finden, könnt Ihr von da aus per Zug für 30 € nach Neapel fahren.

Vom Flughafen Neapel gelangt Ihr mit ALIBUS ins Stadtzentrum, von wo aus Ihr zum Hafen und dann per Fähre nach Capri fahren könnt. Wenn Ihr die Nacht in auf der Insel verbringen wollt, solltet Ihr drei bis fünf Stunden für den Weg vom Flughafen Neapel bis zu Eurem Ziel einplanen.

Wenn Ihr es eilig habt, sind auch Taxis verfügbar, aber Ihr solltet den Preis vor der Fahrt verhandeln!

Von Neapel nach Capri kommt man per Fähre.
Der einzige Weg nach Capri ist von Neapel über's Meer! | Quelle: unsplash

Am Hafen in Neapel angekommen gibt es folgende Anbieter für Eure Überfahrt nach Capri:

  • Caremar
  • SNAV
  • NLG - Navigazione Libera del Golfo
  • Alilauro
  • Aalicost
  • Capitan Morgan

Bei diesen Anbietern kostet eine Fähre nach Capri etwa 5 € bis etwas weniger als 30 €. Für Zusatzgepäck und Autos müsstet Ihr Extrakosten einplanen.

Neben Capri gibt es an der Amalfiküste auch wunderschöne Orte wie Sorrento oder Positano, die es sich zu besuchen lohnt.

Wenn Ihr detaillierte Informationen zu den Fahrtzeiten und Preisen haben möchtet, werdet Ihr auf DirectFerries fündig.

Aber wie bewegt man sich, sobald man auf Capri angekommen ist, fort?

Da die Insel ziemlich klein ist und sich innerhalb von zweieinhalb Stunden zu Fuß überqueren lässt, könnt Ihr sehr gut per Fahrrad, Bus, Taxi, Mietwagen oder eben zu Fuß umherkommen. Die Buslinien verbinden die Ortschaften und Hauptattraktionen und kosten keine 3 € pro Fahrt.

Was also gibt es auf Capri so zu sehen?

Was die Hauptattraktionen auf Capri sind

Wie bereits erwähnt, ist Capri eine Schatzkiste voller Naturwunder. Das bekannteste davon ist wahrscheinlich die Blaue Grotte, auf Italienisch Grotta Azzurra genannt. Ihr werdet sehen, dass der Name nicht von ungefähr kommt. Die Grotte könnt Ihr per Boot erreichen, während der Hochsaison (und außerhalb von Corona) dürfte die Wartezeit aber recht lange sein.

Inklusive Anfahrt per Ruderboot kostet der Besuch der Grotte um die 13 €, wenn Ihr per Motorboot anreisen möchtet, zahlt Ihr insgesamt rund 17 €.

Eine anderes Must-see ist Anacapri, ein Ort im Nordwesten. Dahin kommt Ihr per Bus mit der blauen Linie oder von der Blauen Grotte aus zu Fuß in 20 Minuten. Anacapri ist für seine charmante Atmosphäre und schöne Barockkirche bekannt. Ein perfekter Küstenort für einen entspannten Nachmittag also.

Wenn Ihr an die frische Luft möchtet, empfehlen wir Euch eine Tour auf den Monte Solaro, dem höchsten Punkt Capris mit 589 Metern. Hier könnt Ihr nach etwas Wandern ein paar wunderschöne Ausblicke genießen. Wenn Ihr Herausforderungen mögt, werden Euch folgende Wanderwege auf Capri gefallen:

  • Via Krupp, die Euch durch die Augustusgärten führt
  • Arco Natorale, einem Steinbogen, der als Ziel einer tollen Wanderung mit Blick auf die Halbinsel von Sorrent dient
  • Via Migliara, einer ruhigen und szenischen Route
Auf Capri kann man wandern, am Strand liegen und vieles mehr.
Wer viel unternehmen möchte, kommt auf Capri auf seine Kosten! | Quelle: unsplash

Wenn Ihr weniger Lust auf Sport habt, gibt es noch genug Strände!

Denn Capri ist bekannt für seine Traumstrände. Die beliebtesten und schönsten italienischen Strände auf Capri sind die folgenden:

  • Marina Grande, bis heute ein lokales Geheimnis
  • Punta Carena, neben Anacapri
  • Faraglioni, einer von felsigen Klippen umgebenen Küstenstrecke

Da Ihr jetzt einen Eindruck davon habt, was es auf Capri zu besichtigen gibt, können wir über die Kosten reden.

Wieviel Euch Euer Capriaufenthalt kostet

Seien wir ehrlich, auf Capri herrscht eine gewisse Jetsetter Atmosphäre, billig ist die Insel also eher nicht. Für ein paar Tage sollte das kein Problem darstellen, wenn Ihr aber eine Woche bleiben wollt, werdet Ihr schnell Euer Budget aufbrauchen. Mit folgenden Kosten habt Ihr zu rechnen:

  • Hotels: 20 € bis 280 € pro Nacht
  • Flug: 50 € bis 300 € pro Person
  • Transport auf Capri: 2 € bis 50 € pro Person
  • Essen: 17 € bis 35 € pro Person und Mahlzeit
  • Aktivitäten: 10 € bis 45 € pro Person pro Tag

Bei einem fünftägigen Aufenthalt auf Capri kommt Ihr da schnell in den höheren dreistelligen Bereich.

Um Geld bei den Flügen zu sparen, solltet Ihr die richtigen Zeitpunkte für Eure Caprireise auswählen. Mit Vergleichsanbietern wie Skyscanner lassen sich passende Flüge sehr einfach finden. Das ist vor allem hilfreich, wenn Ihr flexibel seid und die Hochsaison vermeiden könnt.

Auch bei den Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten lässt sich Geld sparen. Dafür müsst Ihr natürlich auch Eure Anforderungen herabschrauben und es im Backpackerstyle machen.

Das günstigste Essen ist meistens das Tagesgericht. Genau wie im Rest Italiens ist Essen auch auf Capri von enormer Wichtigkeit. Selbst schnelle Mahlzeiten werden mit frischen Produkten hergestellt und bestehen aus Dingen wie Focaccia, Pasta, Auberginen oder Tintenfisch. Natürlich passend zum Seeblick!

Also wann steht die Reise nach Capri an?

Die Preise auf Capri sind recht hoch.
Auch auf Capri ist nichts kostenlos, für manche Sachen werdet Ihr recht tief in die Tasche greifen müssen. | Quelle: unsplash

Bevor Ihr Italien oder seine Inseln besucht, solltet Ihr ein paar Grundlagen im Italienischen draufhaben. Glücklicherweise gibt es zahlreiche kompetente Tutoren und Tutorinnen auf Superprof, die Euch helfen können. Es gibt drei Arten privater Italienischnachhilfe; privater Präsenzunterricht, Onlinekurse und Gruppenunterricht.

Privater Präsenzunterricht bedeutet, dass nur die Lehrkraft und ein*e Schüler*in vorhanden sind und letztere*r im Fokus steht. Die Lehrkraft versucht, Eure Stärken und Schwächen zu identifizieren und ein danach ausgerichtetes Programm aufzustellen. Diese Unterrichtseinheiten sind meistens die teuersten aber gleichzeitig auch am kosteneffizientesten.

Onlinekurse verlaufen ähnlich, nur dass Ihr hier nicht am gleichen Ort wie die Lehrkraft seid. Dank Internet, Webcams und Videokonferenzen könnt Ihr neue Sprachen nämlich auch online lernen. Onlinelehrkräfte verlangen meistens weniger Geld als Präsenzlehrkräfte, da sie weniger Anfahrtszeit- und kosten berechnen müssen und so auch mehr Unterrichtseinheiten pro Woche geben können.

Zu guter Letzt gibt es Gruppenkurse, die logischerweise mehrere Schüler*innen in einem Kurs umfassen. Wenn Ihr etwa mit einer Freundesgruppe Italienisch lernen wollt, um beispielsweise gemeinsam nach Italien zu fahren, könnten sich Gruppenkurse lohnen. Da alle Schüler*innen sich die Kosten der Lehrkraft teilen, sind solche Kurse meistens pro Kopf und Einheit günstiger.

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus