Wer nach Sardinien möchte sollte vor dem Packen wissen, was man da überhaupt machen kann.

Warum aber sollte man überhaupt Sardinien besuchen und nicht irgendeine andere italienische Insel?

Immerhin hat Italien zahlreiche Inseln, die sich für eine Reise eignen. Was spricht dagegen, eine Reise nach Sizilien anstatt nach Sardinien zu planen? Genau genommen nichts, aber Sardinien hat einige Ecken, die Ihr unbedingt gesehen haben müsst!

Gerade ist es natürlich aufgrund von Corona und den allgemeinen Beschränkungen nicht so einfach, hin- und herzureisen, aber wir hoffen, dass sich das bald ändert und wollen Euch für diesen Fall vorbereiten!

Dank seiner kulturellen und natürlichen Schätze, darunter eine von Italiens 55 UNESCO-Welterbestätten, ist Sardinien nämlich definitiv einen Besuch wert.

Sardinien liegt südlich von Korsika zwischen dem Tyrrhenischen Meer und dem offenen Mittelmeer und beheimatet einige der schönsten Strände Italiens sowie eine Menge unberührte Natur. 

Darüber hinaus kann man auf Sardinien auch viel unternehmen. Egal ob Tauchen, Weinproben, Windsurfen, Paddeln oder einfach nur Sonnen, auf Sardinien findet jede*r was zu tun.

Die italienischen Inseln haben alle etwas besonderes, auch ein Besuch nach Capri ist eine Überlegung wert. In diesem Artikel bleiben wir bei Sardinien und schauen uns an, warum Ihr die Insel und ihre Landschaft, Kultur und Küche kennenlernen müsst und unbedingt einen Trip dahin planen solltet.

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Sardinien: Ein Naturparadis

Auf Sardinien gibt es wunderschöne Strände mit klarem türkisfarbenem Wasser, Grotten, Buchten und anderen aufregenden Küstenorten. Egal ob Ihr in der Sonne baden oder lieber wandern möchtet, auf Sardinien gibt es zahlreiche Orte, die Euch gefallen werden. Wenn Ihr nach weißen Sandstränden, kristallklarem Wasser und tollem Wetter sucht, seid Ihr auf Sardinien richtig.

Wenn es eines in Sardinien gibt, dann ist es tolle Natur.
Atemberaubende Felsen, filmreife Strände, Sardinien weiß mit seiner Natur zu punkten! | Quelle: unsplash

Auch von den Stränden abgesehen hat Sardinien eine Menge Naturwunder und auch kulturelle Stätten zu bieten:

  • Giara di Gesturi: Eine naturbelassene Hochfläche, bewohnt von einzigartigen Wildpferden.
  • Su Nuraxi de Barùmini: Die am besten erhaltene Nuraghe Sardiniens und seit 1997 ein Weltkulturerbe der UNESCO.
  • Der Maddalena Archipel: Eine wunderschöne Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer
  • Die Bucht von Chia: Ein traumhafter Strand mit klarem Wasser und Nora, eine von Sardiniens zahlreichen archäologischen Stätten
  • Die Grotta del Bue Marino: Ein Höhlensystem im Osten Sardiniens
  • Die Grotte di Nettuno: Eine weitere Tropfsteinhöhle, erreichbar per Fähre oder zu Fuß
  • Cagliari: Die Hauptstadt Sardiniens mit zahlreichen Kulturstätten
  • Pranu Muttedu: Auch genannt das sardische Stonehenge

Um die Grotte di Nettuno zu erreichen, müsst Ihr bereit sein, jeweils 600 Schritte hin und zurück zu klettern.

Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, hat Sardinien sowohl Natur, als auch historische Stätten zu bieten, die umso mehr aus der Landschaft machen. Die Strände sind also nicht der einzige Grund, die Insel zu besuchen, aber enttäuschen werden sie Euch auch nicht.

Sollte man denn eher den Norden oder den Süden der Insel besuchen?

Diese Frage ist so alt wie die Zeit und wird von Tourist*innen und Italiener*innen gleichermaßen debattiert. Auf Sardinien gibt es Küstenstädte und Touren für jede Art von Tourist*in.

Der Norden der Insel beheimatet Sandstrände, isolierte Buchten und szenische Ausblicke mit internationaler Anziehungskraft. Perfekt geeignet also für Luxusurlaub und romantische Reisen.

Der Süden der Insel vermischt wunderschöne Landschaften. Während der Hochsaison ist er sehr beliebt und sollte dann eher vermieden werden. Für Familienurlaub außerhalb der Saison ist er aber ideal.

Entdeckt Sardiniens Kultur und Identität

Auf Sardinien wohnen 1.6 Millionen Menschen, die sehr stolz auf ihre Insel und ihre Identität sind. Die sardische Kultur spielt im Alltag eine wichtige Rolle und jedes Jahr finden einige traditionelle Feste statt. Die fünf beliebtesten sind:

  • Sartiglia: Ein mittelalterliches Reiterspiel in der Stadt Oristano
  • Sant’Efisio: Eine Feier in Cagliari zu Ehren des Schutzheiligen der Insel
  • Sagra del Redentore: Das Erlöserfest, das Ende August in Nuoro stattfindet
  • Carnaval de Tempio Pausania: Jedes Jahr am Fastnachtstag
  • Carneval de Mamoada: Findet im Januar statt und ist für seine Kostüme und schwarzen Masken bekannt

Die sardischen Feste machen Spaß und feiern die geschichtlichen Wurzeln der Insel. Diese traditionellen Festlichkeiten beziehen sich bis zum Mittelalter auf die sardische Geschichte und Kultur. In dieser Zeit musste Sardinien einige Invasionen und von Armut geprägte Zeiten überstehen.

Wer Kultur mag, wird Sardinien lieben.
Auf Sardinien erwarten Euch zahlreiche alte Bauten und kulturelle Schätze! | Quelle: unsplash

Wusstet Ihr, dass Sardinien einen besonderen autonomen Status hat?

Auch die Sprache ist ein essentieller Teil der sardischen Identität. Die Einwohner*innen sprechen neben Italienisch nämlich auch Sardisch, das im Jahre 1997 als offizielle Sprache anerkannt wurde. Im Sardischen gibt es außerdem verschiedene Dialekte, darunter Campidanesisch, Galluresisch, Logudoresisch und Sassarisch.

Es gibt also unzählige Gründe, Sardinien zu besuchen, nicht zuletzt auch das Essen!

Ein guter Grund, jede italienische Insel zu besuchen: Das Essen

Sowohl sardisches als auch italienisches Essen sind dafür bekannt wie gut sie sind. Das überrascht niemanden, verbinden die meisten doch la dolce vita, frische Zutaten und unvergessliche Mahlzeiten mit Italien und den traumhaften italienischen Inseln!

Liebe geht eben durch den Magen und auch Sardinien wird hier nicht enttäuschen!

Auf Sardinien kommt Ihr mit Sicherheit auf Eure kulinarischen Kosten.
Die Küche Sardiniens hat viele Eigenheiten, bietet aber auch italienische Klassiker! | Quelle: unsplash

Sardinien ist Heimat einer reichen und eigenen gastronomischen Kultur mit einigen italienischen Spuren. Der Einfluss von Fischerei, Landwirtschaft und Viehzucht lässt sich überall in den sardischen Gerichten wiederfinden. Wer sich einmal durch Sardinien gegessen hat, wird Schwierigkeiten haben, auf die hiesigen Köstlichkeiten zu verzichten. Zu den lokalen Spezialitäten gehören:

  • Garnelen in Vernaccia Wein
  • Chiusòni, eine Art Gnocchi aus Hartweizengrieß
  • Panada, eine Brotvorspeise mit Lamm
  • Cordula, Ziegen- oder Lamminnereien mit Erbsen und Oliven
  • Amaretti, also Makronen aus Mandeln, zum Nachtisch

Außerdem gibt es lokale sardische Käsesorten wie Casu Marzu, ein mit Maden belegter Käse. Dieser ist auf Sardinien zwar sehr beliebt, darf aber nach EU-Lebensmittelrecht nicht produziert werden und kann gefährlich zu konsumieren sein. Genuss auf eigene Gefahr!

Eine andere lokale Spezialität ist Aranzada, in Honig kandierte Orangenschalen mit Mandelsplittern. Darüber hinaus könnt Ihr natürlich auch italienische Klassiker wie Oliven-Focaccia, Pizza oder den Zitronenlikör Limoncello finden. Sardisches und italienisches Essen vermischen sich hier also zu einer einzigartigen lokalen Kultur, die Ihr unbedingt erleben müsst!

Einen Roadtrip durch Sardinien planen

Aufgrund seiner Größe sind zehn bis 15 Tage die perfekte Reisedauer für Sardinien. Abhängig von Eurem Abflugort in Deutschland wird Euer Startpunkt entweder Olbia oder Cagliari sein, da die meisten Direktflüge eine der beiden Städte als Zielflughafen haben.

Wir empfehlen, dass Ihr Euch entweder auf den Norden oder den Süden der Insel konzentriert, um eine entspannte Reise zu haben und nicht zu viel auf einmal machen zu wollen. Am besten richtet Ihr Euch nach Euren Erfahrungen.

Sardinien und der Rest Italiens haben trotz einiger Unterschiede viel gemein.
Die Vespa ist ein Teil der italienischen und der sardischen Kultur! Auch Ihr könnt sie für Euren Roadtrip nutzen! | Quelle: unsplash

Wusstet Ihr, dass Sardinien im Jahre 2017 von 14 Millionen Tourist*innen besucht wurde, im Vergleich zu zehn Millionen in 2014?

Klar, 2020 und 2021 dürften diese Zahlen aufgrund der Pandemie deutlich niedriger sein, aber hoffentlich ändert sich das bald wieder und wir können alle wieder unsere Lieblingsurlaubsorte besuchen!

Wenn es dann soweit ist, achtet darauf, ein Budget für Eure Sardinienreise festzulegen, dank ihrer touristischen Beliebtheit steigen die Preise auf der Insel während der Hochsaison enorm.

Beliebte Touristenziele auf Sardinien sind Santa Teresa Gallura, Alghero, Costa Smeralda, Porto Cervo, Sassari und Olbia.

Wenn Ihr mit einer Reiseagentur hinfahrt, solltet Ihr ein moderates Budget einplanen. Für Sardinien und auch im Allgemeinen gilt, dass Ihr Geld sparen könnt, wenn Ihr Zimmer bei Einheimischen mietet, mit dem Fahrrad reist und nach Touristenpässen Ausschau haltet. Wenn es um’s Essen geht, findet man mittags meistens die besten Angebote für ein günstiges Sandwich oder eine Focaccia.

Also, wann geht’s für Euch endlich nach Italien?

Sardinien ist natürlich nicht die einzige Mittelmeerinsel um die Küsten Italiens, die es zu besuchen lohnt. Wenn Ihr szenische Meerausblicke, Spanferkel und Sandstrände mögt, könnt Ihr die anderen italienischen Inseln per Fähre in einer Inselhopping Tour besuchen.

Bevor Ihr Italien oder seine Inseln besucht, solltet Ihr ein paar Grundlagen im Italienischen draufhaben. Glücklicherweise gibt es zahlreiche kompetente Tutoren und Tutorinnen auf Superprof, die Euch helfen können. Es gibt drei Arten privater Italienischnachhilfe; privater Präsenzunterricht, Onlinekurse und Gruppenunterricht.

Privater Präsenzunterricht bedeutet, dass nur die Lehrkraft und ein*e Schüler*in vorhanden sind und letztere*r im Fokus steht. Die Lehrkraft versucht, Eure Stärken und Schwächen zu identifizieren und ein danach ausgerichtetes Programm aufzustellen. Diese Unterrichtseinheiten sind meistens die teuersten aber gleichzeitig auch am kosteneffizientesten.

Onlinekurse verlaufen ähnlich, nur dass Ihr hier nicht am gleichen Ort wie die Lehrkraft seid. Dank Internet, Webcams und Videokonferenzen könnt Ihr neue Sprachen nämlich auch online lernen. Onlinelehrkräfte verlangen meistens weniger Geld als Präsenzlehrkräfte, da sie weniger Anfahrtszeit- und kosten berechnen müssen und so auch mehr Unterrichtseinheiten pro Woche geben können.

Zu guter Letzt gibt es Gruppenkurse, die logischerweise mehrere Schüler*innen in einem Kurs umfassen. Wenn Ihr etwa mit einer Freundesgruppe Italienisch lernen wollt, um beispielsweise gemeinsam nach Italien zu fahren, könnten sich Gruppenkurse lohnen. Da alle Schüler*innen sich die Kosten der Lehrkraft teilen, sind solche Kurse meistens pro Kopf und Einheit günstiger.

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus