„Ich würde gerne noch einmal die Moschee in Mekka besuchen, nur wegen der reinen Schönheit, nicht wegen Gott - so wie ein Nicht-Katholik vielleicht wegen der Schönheit der Gebäude und der Artefakte in die Vatikanstadt geht.“ - Ayaan Hirsi Ali

Wer einen Besuch nach Rom plant, der muss den Vatikan, den kleinsten Staat der Welt, besuchen. Ob man nun gläubig ist oder nicht, der Vatikan ist auf jeden Fall einen Besuch wert, vor allem wenn ihr euch für Geschichte oder Kunst interessiert.

Er ist praktisch ein Freilichtmuseum, das auf 20 Jahrhunderten Geschichte sitzt, weshalb es kaum verwunderlich ist, dass der Vatikan jedes Jahr von von zwischen 5 und 6 Millionen Touristen besucht wird.

Mit nur 799 Einwohnern ist der Vatikanstaat eine Enklave innerhalb Roms und umfasst nur 44 Hektar. Er ist der meistbesuchte souveräne Staat der Welt, wenn man das Verhältnis von Besuchern zu Einwohnern betrachtet.

Als Sitz der katholischen Kirche wird der Vatikan regelmäßig wegen der wunderschönen Architektur und der umfangreichen Kunstsammlung, die bis in die Antike zurückreicht, besucht.

In diesem Artikel sehen wir uns die Sehenswürdigkeiten an, die ihr unbedingt besuchen solltet, wenn ihr dort seid.

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Der Petersplatz

Dieser Platz im Barockstil befindet sich vor dem Petersdom und ist wahrscheinlich einer der am häufigsten besuchten Teile des Vatikans. Ihr werdet hier regelmäßig große Menschenmengen von Pilgern und Touristen sehen, die darauf warten, einen Blick auf den Papst zu erhaschen.

Den Petersplatz kann man in Rom fast nicht verfehlen.
Der Petersplatz ist das erste, was man erblickt, wenn man sich dem Vatikan nähert. |Quelle: Unsplash

Der Platz wurde von Gian Lorenzo Bernini im Jahre 1656 auf Geheiß von Papst Alexander VII. entworfen. Er wurde zwischen 1658 und 1667 erbaut. Ziel war es, den Platz vor der Basilika optimal auszunutzen, um möglichst viele Menschen zu empfangen, die den Papst sehen wollten. Bernini gestaltete den Platz im barocken Stil mit einer Kolonnade, die sich in einer elliptischen Form ausbreitet, wie Arme, die eine Menge umarmen wollen.

Heutzutage kommen die Besucher von der Via de la Conciliazone und werden von einer Statue von Michelangelo und einem Blick auf die Basilika und den Bischofspalast empfangen. Den riesigen Obelisken in der Mitte des Petersplatzes kann man eigentlich nicht übersehen. Es handelt sich um einen ägyptischen Obelisken, der im 19. Jahrhundert v. Chr. errichtet und 37 n. Chr. zu Beginn des Römischen Reiches nach Rom gebracht wurde. Er war ursprünglich Teil des Circus von Nero. Seit dem 10. September 1586 befindet er sich im Zentrum des Petersplatzes.

Der Petersdom

Wer den Vatikan besucht, der darf den Petersdom nicht verpassen. Er wurde zwischen 1506 und 1626 im Stil des Barock und der Renaissance erbaut. Der Petersdom ist das größte katholische Gebäude der Welt und überblickt den Petersplatz und die Ufer des Tibers.

Die Basilika ist eines der meistbesuchten Monumente der Welt, eines der schönsten Gebäude seiner Zeit und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie empfängt jeden Sonntag 150.000 Menschen zum Angelusgebet und ist auch die Grabstätte des Heiligen Petrus.

Ebenso sind hier mehrere Päpste begraben. Egal, ob ihr Christen seid oder nicht, es ist schwer, sich von dieser prunkvollen Kirche nicht beeindrucken zu lassen. Außerdem ist der Besuch kostenlos! Allerdings kann es sein, dass man bis zu einer Stunde warten muss, nur um hineinzukommen.

Bevor ihr den Petersdom wieder verlasst, solltet ihr unbedingt die Kuppel besichtigen, für die man zahlen muss. Wer über die Treppe geht, zahlt 5 € und mit dem Aufzug kostet der Spaß 7 €. Auch hier müsst ihr zwischen 30 und 60 Minuten in einer Schlange warten, aber es lohnt sich für die Aussicht auf das Zentrum von Rom, die römischen Ruinen und den Rest des Vatikans.

Bei einer Tour durch die Vatikanstadt darf der Petersdom auf keinen Fall fehlen.

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Die Sixtinische Kapelle

Den Vatikan zu besuchen und nicht die Sixtinische Kapelle zu besichtigen, wäre eine Schande. Es wäre so, als würde man Rom besuchen und nicht das Kolosseum oder das Forum Romanum sehen. Natürlich gibt es fast immer eine Warteschlange, es sei denn, ihr seid Frühaufsteher und besucht die Kapelle, sobald sie geöffnet wird.

Vielleicht lohnt es sich, eine Rom Card zu besorgen, mit der man viele der Sehenswürdigkeiten besuchen kann, ohne sich in die langen Warteschlangen einreihen zu müssen.

An der Decke der Sixtinische Kapelle findet man tolle Gemälde.
Die Sixtinische Kapelle ist bekannt für ihre Deckenmalereien. |Quelle: Unsplash

Die Sixtinische Kapelle wurde zwischen 1477 und 1483 erbaut und ist einer der Räume im Apostolischen Palast. Seit dem 15. Jahrhundert ist dies der Ort, an dem sich die Kardinäle treffen, um den neuen Papst zu wählen. Sie ist die größte Kapelle im Vatikan und berühmt für ihr kunstvolles Gewölbe mit Fresken, die Michelangelo zwischen 1508 und 1512 malte.

An der Rückwand befindet sich Das Jüngste Gericht von Michelangelo, das am 1. November 1541 enthüllt wurde. Es gibt Gemälde von Perugino, Sandro Botticelli, Ghirlandaio, Rosselli und Pintericchio. Mit täglich zwischen 10.000 und 20.000 Besucher wird es immer schwieriger, die Wandmalereien zu erhalten, da das entstehende Kohlendioxid die Kunstwerke beschädigt.

Neben dem Jüngsten Gericht gibt es noch die Nord- und Südwand, die das Leben von Jesus und Moses darstellen, sowie die Bestrafung der Söhne Koras (Boticelli), die Versuchungen Christi (Boticelli), die Taufe Christi (Perugino) und die bekannte Decke der Sixtinischen Kapelle.

Die Geschichte der Vatikanstadt ist in der Kapelle zum Greifen nah.

Die zwölf Vatikanischen Museen

Der Museumskomplex ist ein weiterer guter Grund, den Vatikan zu besuchen. Das Vatikanische Museum umfasst 12 Museen, die sakrale und profane Kunst aus der Antike, der ägyptischen, etruskischen und römischen Epoche bis hin zur Neuzeit beherbergen.

Die Päpste gehörten zu den größten Kunstsammlern in Europa. Während der Zeit des Kirchenstaates (752-1870) wurden über 1.000 Jahre Kunst gesammelt.

Für den Besuch des Vatikans könnt ihr im Voraus Tickets kaufen, um die Menschenmassen während der Hochsaison zu vermeiden. Die Museen ziehen jedes Jahr bis zu 6 Millionen Touristen an, was es zum viertbeliebtesten Museum der Welt und zum beliebtesten Museum Italiens macht.

Im Vatikan findet man viele Bilder, Gemälde und Skulpturen.
Der Vatikan beheimatet zahlreiche Museen und Ausstellungen. |Quelle: Unsplash

Mit der Ausstellung von Apollo von Belvedere und Laokoon im Cortile del Belvedere durch Papst Julius II (1443-1513) nahm das Museum seinen Lauf.

Der Komplex umfasst die folgenden Museen:

  • Die Pinakothek
  • Die Sammlung der modernen religiösen Kunst
  • Das Pio-Clementino-Museum
  • Das Ethnologische Museum
  • Das Gregorianisch-Ägyptische Museum
  • Das Gregorianisch-Etruskische Museum
  • Das Museum Gregoriano Profano
  • Das Pio Cristiano Museum
  • Die Vatikanisch Apostolische Bibliothek
  • Der Kutschenpavillon
  • Das Chiaramonti Museu
  • Das Amt für Philatelie und Numismatik
  • Die Sixtinische Kapelle
  • Die Cappella Paolina
  • Die Nikolauskapelle

Die Museen der Vatikanstadt beherbergen fünf Galerien, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet: die Lapidarium-Galerie, den Braccio Nuovo, die Galerie der Kandelaber, die Galerie der Wandteppiche und die Vatikanische Galerie der Karten. Die Museen sind sonntags geschlossen.

Die Vatikanischen Gärten

Westlich des Petersdoms und der Sixtinischen Kapelle befinden sich die Vatikanischen Gärten, die bei einem Besuch des Vatikans natürlich nicht fehlen dürfen.

Die Gärten wurden bereits im Mittelalter angelegt, als sich nördlich des Apostolischen Palastes Obst- und Weingärten befanden. Im Jahr 1279 beschloss Papst Nikolaus III., seine Residenz in den Vatikan zu verlegen. Er legte eine Wiese, einen Garten und einen Gemüsegarten an. Die Gärten wurden mit Sträuchern, Kiefern und Zedern aus dem Libanon bepflanzt.

Ein Besuch der Vatikanischen Gärten lohnt sich.
Mit 23 Hektar machen die Vatikanischen Gärten die Hälfte des Landes aus. |Quelle: Unsplash

Das 23 Hektar große Areal befand sich auf dem Vatikanhügel und umfasste einen 3 Hektar großen Wald. Die Gärten boten eine Grünfläche zum Komplex der mittelalterlichen Monumente und Statuen.

Heute kann man folgende Gartenstätten besuchen:

  • Der Quadratische Garten
  • Casina Pio IV
  • Der Adlerbrunnen
  • Die Lourdes-Grotte
  • Das Denkmal für das Attentat auf Johannes Paul II.
  • Das vatikanische Rundfunkgebäude

Der nahegelegene Bahnhof Città del Vaticano, der Bahnhof der Vatikanstadt, ermöglicht es euch, mit dem Zug an die italienische Küste zum Castel Gandolfo zu fahren, dem Besitz des Heiligen Stuhls außerhalb des Vatikans.

Bei einem Besuch der Vatikanischen Gärten kann man drei verschiedene Gartenstile sehen: Italienisch, Englisch und Französisch. Im Rahmen einer geführten Tour mit einem Guide, mit einem privaten Führer oder einer offenen Bustour mit einem Audioguide kann man die Gärten der Vatikanstadt besichtigen.

Es wäre doch schade, all das zu verpassen, oder? Plant euren Besuch in der Vatikanstadt deshalb im Voraus.

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Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.