„Ich war in Paris, ich war in London, ich war in Rom und ich muss sagen, es gibt keinen anderen Ort wie New York. Es ist die aufregendste Stadt der Welt.“

– Robert de Niro

Es stimmt, dass New York eine der symbolträchtigsten Städte der Vereinigten Staaten ist, die jährlich die eigenen Besucherrekorde übertrifft. So waren 2018 mehr als 65 Millionen Besucher in der Stadt, die niemals schläft. Diese Stadt muss man gesehen haben, wenn man in den Vereinigten Staaten ist, auch wenn der Charme der Westküste kaum zu übertreffen ist, mit San Francisco, Las Vegas oder Seattle. Amerika, wir kommen!

Trotz aller Begeisterung stimmt es auch, dass eine Reise in die USA nicht die leichteste Aufgabe ist und dass es nicht schaden kann, einige Tipps rund um die Planung eurer Reise zu erhalten. Hier kommen unsere Vorschläge, wie eure nächste Reise in ein englischsprachiges Land, beispielsweise im Golden State oder im Great Lakes State, aussehen kann!

Wählt ein amerikanisches Reiseziel

Für viele ist eine Reise in die Vereinigten Staaten ein Kindheitstraum, ein lebenslanger Traum. Die Größe amerikanischer Städte, die symbolträchtige Kultur, die in die ganze Welt exportiert wird, ganz zu schweigen von den beeindruckenden Naturlandschaften... Die USA sind wirklich großartig, und der schwierigste Teil wird natürlich die Wahl eures Reiseziels sein.

Wusstet ihr, dass die Vereinigten Staaten 30 Mal so groß sind sind als Deutschland?

Um die weiten Entfernungen zu umgehen, empfiehlt es sich, in einer Gegend zu reisen.
In Amerika sind die Entfernung anders als hier, ein Reiseplan ist also ein wichtiger Schritt. |Quelle: Unsplash

Das ist der große Vorteil von begleiteten Touren oder einer Tour mit dem Wohnmobil: man kann das Maximum an Dingen sehen. Ihr werdet nie alles von einem Land sehen können, umso wichtiger ist es, vorher schon festzulegen, was ihr bevorzugt:

  • Den amerikanischen und kanadischen Westen, mit der gesamten Pazifikküste, aber auch dem Grand Canyon
  • Den Nordosten der Vereinigten Staaten und von Kanada zu bereisen, wo sich die Niagarafälle befinden
  • Den amerikanische Südosten, insbesondere Florida zu besuchen

Ihr solltet wissen: Eine Reise nach New York oder Colorado braucht Organisation!

Unser erster Ratschlag ist, die Städte zu festzulegen, die ihr gerne besuchen möchtet und die euch am meisten interessieren. Es ist zum Beispiel leicht, 10 Tage in New York zu verbringen, der Stadt, die nie schläft, und man hat trotzdem nicht alles gesehen, während 5 Tage in den Keys in Florida, ausreichen, um alles zu entdecken.

Was man in anderen Ländern nicht unbedingt beachten muss, fällt hier besonders auf: die Größenordnung und die Anzahl der zu bewältigenden Kilometer. Englisch lernen in den USA ist also schon was anderes als Englisch lernen Berlin. Ein Tipp: Wenn ihr mehrere Städte sehen möchtet, bleibt in der gleichen Gegend: Zwischen Los Angeles und Boston liegt ein Zeitunterschied von 4 Stunden, da würdet ihr schnell den Jetlag spüren, wenn ihr das Land durchquert habt.

Wusstet ihr, dass es in den Vereinigten Staaten etwa 439.500 registrierte Attraktionen gibt?

Letzter Ratschlag bei der Wahl eures Reiseziels: Legt fest, welche Art von Aktivitäten, ihr sucht. Eher eine kulturelle Atmosphäre? Ab nach Washington. Mögt ihr Natur und große Grünflächen? Fahrt nach Yellowstone, um den größten Geothermiepark der Welt zu bewundern! Entspannung und Lockerheit sind die Schlüsselwörter eures Aufenthalts? Dann ist es besser, nach Haiti oder San Francisco zu fahren…

Wann ist die beste Reisezeit für die USA?

Wenn man über Reisen und Aktivitäten spricht, dann ist das Wetter ein ausschlaggebender Aspekt. Man besucht an Weihnachten andere Dinge als im Hochsommer, besonders wenn es um euer Reiseziel in in den USA geht! 

Informiert euch also vor euer Abreise über die Wetterbedingungen in eurem Reiseziel, um sicherzustellen, dass sie mit eurem Reiseplan übereinstimmen.

Zum Beispiel wird folgendes empfohlen:

  • Zischen Mai und September für eine Reise in den Osten der Vereinigten Staaten
  • Zwischen März und Juni für eine Reise in den amerikanischen Westen
  • Zwischen November und März für eine Reise in den Südosten, wie nach Miami

In den USA schwanken die Temperaturen zwischen -23° und +14° zur gleichen Zeit des Jahres… Ihr seht, das ist eine große Spanne!

New York ist bei jedem Wetter besonders!
New York bei Schnee, Regen oder Sonnenschein? Es liegt an euch! |Quelle: Unsplash

Man fährt auch nicht an den gleichen Ort, wenn man Nationalparks besuchen, Surfen lernen oder einen Hubschrauberflug über New York machen möchte. Einige Regionen sind je nach Jahreszeit einfach zu vermeiden.

Nicht ganz unwichtig ist zu wissen, dass die USA eines der am stärksten von Naturkatastrophen wie Tornados, Taifunen und Überschwemmungen betroffenen Länder sind…Es ist zum Beispiel empfehlenswert, nicht zur Regenzeit nach Florida zu fliegen

Wenn es ums Klima geht, sollte man auf ein paar Dinge achten:

  • In den Rocky Mountains herrscht ein kontinentales Klima, die Sommer sind trocken und stürmisch
  • Rund um den Colorado liegt Schnee im Winter und man erlebt Hitze im Sommer, darauf muss man sich einstellen, wenn man Nationalparks sehen möchte
  • In Südkalifornien herrscht ein mildes Klima, das einen ganzjährigen Aufenthalt ermöglicht
  • Die Wüstenregionen wie Arizona oder Las Vegas bieten…Wüstenklima

Ihr seht, unser Rat bezüglich des Wetters ist, euren Aufenthalt in den geeigneten Zeitraum zu legen, damit ihr möglichst viel von eurer Reise in die USA mitnehmen könnt.

Welche Reiseform eignet sich am besten für die Vereinigten Staaten?

Ob für einen Roadtrip, eine Rundreise mit der Familie oder eine Tour mit Freunden, es gibt zwei Lösungen, um den amerikanischen Traum zu leben:

  • Kontaktiert ein Reisebüro
  • Organisiert euch selbst

In beiden Fällen raten wir euch, sich die Zeit zu nehmen, euch euren Wunschaufenthalt vorzustellen und in Ruhe darüber nachzudenken. Warum? Ganz einfach: Weil das Eintauchen in eine komplett neue Kultur und Gesellschaft eine einzigartige Erfahrung ist. Es wäre zu schade, das zu verpassen, weil ihr lieber in einem Hotel nur mit Deutschen sein möchtet. Eine neue Kultur kennenzulernen, ist das Beste am Reisen!

Hattet ihr zum Beispiel schonmal einen Lunch über den Dächern von New York City? 

Einen Cocktail auf den Bahamas trinken? Euer gesamtes Monatsgehalt in Vegas verspielen, der Stadt der Sünde? Dieser Größenwahnsinn kann so nur in den Vereinigten Staaten erlebt werden!

Unter den auf Reisen durch Nordamerika spezialisierten Reiseveranstaltern können wir euch folgende empfehlen:

  • Meiers Weltreisen, die an euch angepasste Rundreisen organisieren
  • Dertour, mit denen ihr die Highlights der USA besuchen könnt
  • STA Travel, die vor allem für jüngere Touristen geeignet sind 

Wusstet ihr, dass etwa 43% der Deutschen ihre Reisen über einen Reiseveranstalter gebucht haben? Zwischen den Wolkenkratzern in New York und abseits der üblichen Touristenpfade möchten sie sich auf eine fertige Organisation verlassen, ein sicheres Reiseverhalten.

Wenn ihr an einen Roadtrip denkt, denkt ihr automatisch an die USA.
Die USA sind als das Land des Roadtrips bekannt! |Quelle: Unsplash

Wenn die Planung eurer Reise nach Amerika zu kompliziert wird, dann hilft ein einfacher Tipp: ein Reisetagebuch, mit dem ihr den Überblick über die gebuchten und geplanten Sachen behalten könnt:

  • Listet eure Flugpläne auf
  • Behaltet eure Hotelreservierungen im Blick
  • Speichert eure Informationen über einen Mietwagen 
  • Notiert eure Lieblingsrestaurants und Bars

Für Informationen über Restaurants und Bars in vielen Städten gibt es natürlich auch passende Apps, damit ihr immer alles auf dem Handy habt. Achtet nur darauf, dass die meisten Apps nur mit Wifi laufen:

  • Mit HereWeGo könnt ihr euch offline Karten von ganzen Städten anschauen, besser als Google Maps
  • Um euren Roadtrip zu planen, empfehlen wir Roadtrippin
  • CityMapper, um in jeder Stadt der Welt Transportmöglichkeiten zu finden
  • Bei WikiCamps findet ihr alles rund ums Campen
  • Auf EasyCurrency findet ihr heraus, wie viel euch ein Kauf umgerechnet kosten wird

Bevor es losgeht, gibt es natürlich noch ein paar wichtige organisatorische Sachen, die man nicht vergessen sollte.

Die wichtigsten organisatorischen Fakten für einen Aufenthalt in Amerika

Wir empfehlen euch vor eurer Abreise eure Englischkenntnisse durch Englischunterricht mit einem privaten Englischlehrer oder Muttersprachler aufzufrischen oder einen Englischkurs online zu besuchen, um vor Ort einen leichten Start zu haben. Denkt auch daran, dass ihr euch während eurem Aufenthalt in den USA auf ein anderes Englisch als für eine Reise nach Großbritannien gefasst machen müsst wird und einzelne Wörter komplett voneinander abweichen können.

Das wichtigste, um keine Probleme bei der Einreise zu haben, sind gültige Papiere. Um in die USA einreisen zu dürfen, braucht ihr einen gültigen Reisepass. Für unter 24-jährige kostet der Pass 38€ und 60€, wenn ihr älter als 24 seid. Dabei muss man die mehrwöchige Bearbeitungsdauer beachten. Plant eure Reise also nicht in letzter Minute!

Wichtiger Hinweis: Bei Verlust oder Diebstahl eures Reisepasses während des Aufenthalts wendet euch bitte an die deutsche Botschaft in den Vereinigten Staaten.

Der Reisepass muss mindestens sechs Monate gültig sein.
Denkt daran, euren Reisepass und euer ESTA-Visum rechtzeitig zu beantragen! |Quelle: Unsplash

Und das ist noch nicht alles. Um in die Vereinigten Staaten einreisen zu dürfen, benötigt ihr wie auch für Aufenthalte in Australien oder Kanada, ein Visum. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, ob ein Visum und ein ESTA-Visum dasselbe sind. Das sind sie nicht. Ein klassisches Visum ist für die Länder erforderlich, die nicht am Visa Waiver Programm teilnehmen, oder für Langzeittouristen (oder Praktikanten, Arbeiter). Wenn ihr aber nur für ein paar Tage zu Besuch seid, dann habt ihr als Deutsche Glück, dann wir nämlich nur ein ESTA Visum benötigt.

So läuft der Antrag ab:

  • Euer Reisepass muss noch mindesten 6 Monate gültig sein
  • Geht auf die offizielle ESTA-Website
  • Klickt auf „Neuer Antrag“
  • Wählt zwischen „Individueller Antrag“ und „Gruppe von Anträgen“ entsprechend eurer Situation
  • Folgt den nächsten sechs Schritten, in dem ihr die erforderlichen Informationen eingebt
  • Bezahlt die Gebühr von 14§
  • Wartet auf die Bestätigungs-E-Mail

Der Antrag muss mindestens 72 Stunden vor eurer Ankunft in den USA gestellt werden. Denkt daran, dass es auch unbequeme Zollbeamten in Amerika gibt, die kein Problem damit haben, euch mehrere Stunden festzuhalten, wenn euer ESTA-Antrag nicht validiert wurde. Also den Antraf nicht vergessen! 

Ein wichtiger Hinweis, wenn ihr es dann endlich nach Amerika geschafft habt: Trinkgeld ist eigentlich obligatorisch, wenn ihr euch eine unangenehme Bemerkungen von den Kellnern ersparen möchtet (je nach Zufriedenheit zwischen 10% und 20%).

Da wir schon vom Geld sprechen, hier noch ein Ratschlage: Tauscht etwa 50% eures Gesamtbudgets in Bargeld ein, wenn ihr noch in Deutschland seid, um von den besseren Wechselkursen für US-Dollar zu profitieren. Mit Travelex erhaltet ihr die realistischsten Preise und die niedrigsten Provisionen.

Ein letzter Tipp: Die Hotels im Big Apple sind ab August für Winteraufenthalte während der Weihnachts- und Neujahrsferien ausgebucht. Wenn ihr diesen Zauber in den USA erleben möchtet, dann solltet ihr eure Reise mindestens ein Jahr im Voraus planen!

Kosmopolitisch, einzigartig, symbolträchtig: Seid ihr bereit für eure Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika? Beginnt doch schonmal mit Englisch Nachhilfe um optimal vorbereitet zu sein! ;)

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für Englisch?

Dir gefällt unser Artikel?

5,00/5 - 1 vote(s)
Loading...

Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.