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Diese Methoden machen Euch zu einem besseren Gitarrenspieler

Superprof Blog DE > Musik > Gitarre > E Gitarre Lernen: Techniken & Spielweise 

Egal, ob Ihr eine Stratocaster, eine Telcaster, eine Jumbo, eine Yamaha, eine Ibanez, eine Cort, eine Epiphone, eine Fender oder Gibson les Paul habt… Gitarre Spielen Lernen ist in jedem Fall anspruchsvoll!

Ihr müsst nicht nur ein Rhythmusgefühl entwickeln und wichtige Techniken im Gitarrenunterricht erlernen, sondern auch wissen, wie Ihr eine Gitarre Stimmen könnt.

Gerade der Rhythmus ist für viele Anfänger eine große Herausforderung. Dennoch müsst Ihr ihn beherrschen, um auf der Gitarre spielen zu können. Und dazu müsst Ihr üben! Das gilt natürlich auch für jedes andere Instrument (Bass, Klavier, Flöte…).

Also, raus mit Eurem Stimmgerät, Eurer E-Gitarre und Eurem Verstärker! An die Plektren!

Egal, welche Art von Gitarre Ihr spielt (Folk, akustisch, Bass, klassisch, halb-akustisch oder elektrisch): Ihr benötigt eine große Portion an Motivation. Die ist am Anfang bei den meisten Lernenden auch in hohem Maße gegeben.

Wenn Ihr also Euer Material beisammen habt (Verstärker, Saiten, Stimmgerät, Metronom…) dann kann es richtig losgehen mit dem E Gitarre Lernen!

Es gibt viele verschiedene Techniken, die man erlernen kann, um zu verhindern, dass sich alles, was Ihr auf der Gitarre spielt, gleich anhört.

Jedes Saiteninstrument kann auf unterschiedliche Art gehandhabt werden und so können verschiedene Stile gespielt werden wie Heavy Metal, Blues, Jazz, Rock oder sogar Altdeutsche Schlager.

Sucht in Eurem Songbook nach Tabulaturen oder Noten, um Euch weiter über diese verschiedenen Techniken zu informieren.

Und bleibt vor allem immer am Ball!

Nehmt Euch Zeit, keiner erwartet, dass Ihr in wenigen Wochen zur Koryphäe werdet. Je mehr Ihr übt, desto schneller werdet Ihr Euch die Automatismen, die Techniken und ein gutes Rhythmusgefühl aneignen.

Irgendwann werdet Ihr dann gar nicht mehr nachdenken müssen, um Gitarre zu spielen!

Dann könnt Ihr endlich spielen wie Eure großen Vorbilder und Euch sogar selbst aufnehmen!

Vielleicht sogar irgendwann einmal mit der Gitarre von Bob Dylan 😉

Damit werdet Ihr es allen zeigen!

Zu Beginn: Die Auf- und Abschlag Technik

Wer mit dem Gitarrespielen anfängt, der sollte sich zunächst auf diese wesentliche Grund-Technik konzentrieren. Dafür müsst Ihr zunächst wissen, welches Material Ihr dazu braucht.

Die wichtigste Grundlage ist eine ordentliche Gitarre.

Die Wahl der ersten Gitarre im Laden oder im Internet ist eine wesentliche Etappe im Leben eines Musikers.

Die Auswahl ist riesig, Ihr müsst Euch entscheiden zwischen verschiedenen Typen, Marken aber auch dem Material, das zur Herstellung verwendet wurde.

Dabei kann es sich um Palisander, Fichte, Ebenholz, Mahagoni, Zypresse, Eiche, Ahorn und sogar Bambus handeln!

Auf dem Weg zum Gitarrenstar müsst Ihr viele Grundtechniken erlernen Ihr solltet zunächst mit den einfachen Techniken anfangen. Nutzt dafür ein Plektrum | Quelle: Pixabay

Alle Elemente der Gitarre, die Ihr Euch ausgesucht habt, haben wesentlichen Einfluss auf ihren Klang. Darunter auch die Saiten. Diese sind bei E-Gitarren meist aus Stahl, im Gegensatz zu den Nylonsaiten der klassischen Gitarre.

Wenn Ihr Anfänger seid, aber auch Fortgeschritten, solltet Ihr Euch mit ausreichend Plektren versorgen. Diese kleinen Plastikstückchen helfen Euch dabei, die richtige Anschlags-Technik mit der rechten Hand zu erlernen.

Mit Plektren könnt Ihr die Auf-und Abschlagsmethode am besten ausführen!

Dazu müsst Ihr das Plektrum in die rechte Hand nehmen (vorausgesetzt Ihr seid Rechtshänder). Dann müssen alle für den Akkord benötigten Saiten angeschlagen werden. Einmal nach unten und dann wieder nach oben, mit dem richtigen Rhythmus. Diese Technik ist wirklich nicht schwer zu erlernen. Dennoch solltet Ihr Euch Zeit lassen, bis Ihr sie verinnerlicht habt.

Sie ist in jedem Fall in die Geschichte des Gitarrenspiels eingegangen!

Damit Ihr Euch eine konkrete Vorstellung von der Technik machen könnt, gibt es immer die Möglichkeit, auf YouTube nach Tutorials zu suchen. Hier werdet Ihr Beispiel-Songs und ausführliche Erklärungen finden.
Die Bewegung muss in jedem Fall aus dem Handgelenk kommen und nicht etwa aus dem Ellbogen oder Euren Fingern. Das kann am Anfang vielleicht etwas ungewohnt und anstrengend sein, aber Euer Handgelenk wird sich schnell daran gewöhnen und bald schon entspannen.

Ihr solltet diese Technik zumindest einige Minuten am Tag üben, aber auch nicht übertreiben, um Schmerzen zu vermeiden!

Für diese Technik solltet Ihr ein Plektrum wählen, das nicht zu dick ist. Am besten wählt Ihr eines, das nicht dicker als einen Millimeter ist. So könnt Ihr die Akkorde noch einfacher anschlagen.

Ihr könnt zum Beispiel auch ein Metronom nehmen, um Euren Rhythmus zu verbessern, falls das nicht unbedingt Eure Stärke sein sollte.

Eine Technik für Fortgeschrittene: Das Legato

Nun, da Ihr ein Plektrum besitzt und die Auf- und Abschlagstechnik perfekt beherrscht, ist es Zeit, eine neue Technik anzugreifen: Das Legato, schon mal gehört?

Keine Angst, diese Technik ist normalerweise leichter zu lernen als die eben behandelte. Die Auf- und Abschlagstechnik ist nun mal die erste, die Ihr lernt und die sich deswegen zunächst als etwas schwierig gestalten kann. Wenn Ihr sie jedoch einmal beherrscht, dann ist es auch einfacher, die anderen Techniken zu erlernen.

Mit der Legato-Technik könnt Ihr jeden beliebigen Musikstil spielen. Ihr schlagt für diese Technik einfach eine Saite mit Eurem Plektrum an und lasst dann andere mithilfe Eurer linken Hand klingen. Wie das geht? Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Hammer-On und Pull-Off.

Hammer-Ons und Pull-Offs werden mit der linken Hand erzeugt Auch Eure linke Hand kann auf der Gitarre alleine Töne erzeugen | Quelle: Pixabay

Beim Hammer-On schlagt Ihr die Saiten mit Eurer linken statt Eurer rechten Hand an. Beim Pull-Off habt Ihr einen Finger der linken Hand bereits auf einer Seite liegen, un zieht diesen dann nach oben oder unten weg, um einen Ton zu erzeugen.

Passt dabei auf, dass alle Noten die gleiche Intensität und die gleiche Länge haben. Um einen idealen Sound zu erzeugen, solltet Ihr die nicht zu spielenden Saiten mit der rechten Hand blockieren.

Die Technik für angehende Profis: Das Sweeping

Egal, ob Ihr Metal, Jazz oder Rock spielen wollt, egal, welches Gitarren Modell Ihr bevorzugt: Die Sweeping-Technik kann sich als nützlich erweisen. Ihr solltet aber auf jeden Fall schon mit einem Plektrum gut umgehen können, um Euch nicht allzu sehr beim Lernen zu plagen.

Das Sweeping wird häufig verwendet, um Arpeggios zu spielen. Dabei spielt Ihr mehrere Saiten, indem Ihr sie mit Eurem Plektrum gewissermaßen „abstreicht“, also eine nach der anderen von unten oder von oben anschlagt.

Um diese Technik richtig ausführen zu können, braucht Ihr schon ein paar Vorkenntnisse. Ihr müsst koordiniert spielen und eventuelle Nebengeräusche, die durch das Berühren der falschen Saiten erzeugt werden, vermeiden können.

Nutzt die Handfläche Eurer rechten Hand, um ungewollte Töne und Vibrationen verstummen zu lassen.

Passt auf, dass Ihr nicht auch die falschen Saiten anschlagt! Versucht stets, nur die nötigen Saiten anzuschlagen, um Störgeräusche zu vermeiden | Quelle: Visualhunt

Jede Saite muss einzeln von Eurem Plektrum angeschlagen werden. Um den richtigen Winkel zwischen Plektrum und Saite zu finden, solltet Ihr Euch am besten ein Video-Tutorial im Internet ansehen.

Auch als wirklich fortgeschrittener Gitarrist solltet Ihr diese Technik täglich üben. Da Eure Hände schon gut trainiert sind, solltet Ihr auf wenig Probleme stoßen und die Technik schnell erlernen.

So könnt Ihr spielen wie die Stars

Ihr wollt Euch mit derlei Grundtechniken nicht zufriedengeben? Ihr seid schon so gut, dass Ihr Euch an die wirklich schwierigen Techniken heranwagen wollt?

Dann könnt Ihr versuchen, die Songs Eurer Vorbilder 1 zu 1 nachzuspielen und Ihre Technik verinnerlichen.

Die erste Etappe sollte dabei aufmerksames Zuhören und Zusehen sein!

Das Internet bietet heute so viele Möglichkeiten, an Videos von Auftritten der Stars zu kommen. Zooms auf die Hände der Spieler bei Live-Auftritten solltet Ihr besonders beachten! Dank ihnen könnt Ihr versuchen, Eure Finger ähnlich zu bewegen (auch wenn das natürlich nicht gleich gelingen wird).

Wenn Ihr dann einmal wisst, welche Songs Ihr mit welcher Technik spielen wollt, dann gibt es die Möglichkeit, sich auf YouTube Tutorials von Gitarrenlehrern anzusehen. Das gilt zumindest für die meisten der bekanntesten Songs!
Nehmt Euch die nötige Zeit und verzagt nicht, wenn alles etwas länger dauern sollte, als Ihr Euch das vielleicht vorgestellt hattet!

Ihr müsst wirklich jeden Tag üben, um an das Niveau der großen Stars auch nur ansatzweise heranzukommen. Macht Euch dafür am besten regelmäßige Einträge für Übungszeit in Eurem Kalender.

Nehmt Euch jeden Tag Zeit fürs Üben! 30 Minuten am Tag kann fast jeder fürs Üben freimachen | Quelle: Pixabay

Außerdem solltet Ihr Euch darüber im Klaren sein, dass jeder Gitarrist früher oder später seinen eigenen Spielstil entwickelt und es deshalb sehr schwierig ist, Songs auf den Ton genau nachzuspielen.

Das gilt auch für Jimi Hendrix, der zwar Linkshänder war, aber auch einer Rechtshänder-Gitarre spielte! Dafür musste er dann aber auch seine eigene Spieltechnik entwickeln.

So könnt Ihr eigene Techniken entwickeln

Wer spielen kann, wie die größten Gitarristen der Welt, für den ist das eine tolle Sache. Wer es aber schafft, seinen eigenen Stil und seine eigenen Techniken mit einfließen zu lassen, der wird noch mehr Spaß am Spielen haben!

Wie bereits erklärt, ist es schwierig, die Techniken eines anderen Spielers 1 zu 1 zu kopieren. Selbst mit sehr viel Motivation und Geduld, werdet Ihr das Spiel einer anderen Person nicht genau wiedergeben können, auch wenn Ihr dem vielleicht sehr nahekommen werdet.

Versucht also, Euren eigenen Stil und Eure eigenen Techniken zu entwickeln! Kreiert Euer eigenes musikalisches Universum und bringt Techniken, die Ihr bereits kennt, auf ein ganz neues Level!

Wenn Ihr sie nach Eurem Gusto verändert, dann könnt Ihr Euch auch besser von anderen Musikern abheben.

Auch wenn Ihr die Techniken Eurer Stars nie zu hundert Prozent wiedergeben werdet können, so solltet Ihr Euch doch an ihnen orientieren, wenn Ihr etwas Eigenes entwickeln wollt. So könnt Ihr Euch von ihnen inspirieren lassen.

Wer seine eigene Technik entwickeln will, der muss auch viel üben. Nur so könnt Ihr Euch wirklich verbessern und Euren Sound auf eine neue Stufe bringen!

Ihr solltet Euch außerdem selbst gut einschätzen können, damit Ihr besser entscheiden könnt, für welche Technik Ihr schon gut genug seid und für welche nicht. Seid dafür ehrlich zu Euch selbst und stuft Euch nicht besser ein, als Ihr wirklich seid!

Dann könnt Ihr damit anfangen, zu improvisieren, zu komponieren und eigene Melodien aus dem Gefühl heraus zu spielen. Sobald Ihr die Basics verinnerlicht habt, wird es mit dem Gitarre spielen schnell bergauf gehen.

Das wichtigste ist, dass Ihr stets mit Spaß bei der Sache seid! Nur so könnt Ihr es wirklich weit bringen.

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