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E-Gitarre Lernen – mit unseren Infos werdet Ihr zum Gitarrenstar!

Superprof Blog DE > Musik > Gitarre > E Gitarre Lernen: Charakteristika & Tipps zur Spielweise

Steg, Tonabnehmer, Saiten, Hals, Wirbel… E-Gitarren werden aus vielen verschiedenen einzelnen Bestandteilen gebaut.

Viele Anfänger, aber auch gestandene Gitarristen wissen oft gar nicht, was sich so alles in ihrem Instrument verbirgt. Das gilt für alle E-Gitarren, unabhängig der Marke (Telecaster, Stratocaster, Fender, Gibson…).

Jedes einzelne Element ist entscheidend, um einen guten Klang hervorbringen zu können!

Deswegen müsst Ihr bei der Wahl Eurer E-Gitarre besonders achtsam sein, um Euch für das Modell zu entscheiden, das wirklich zu Euch und Eurem Musikstil passt.

Aber nicht nur das: Auch nachdem Ihr Euch für eine Gitarre entschieden habt, könnt Ihr Euren Sound mithilfe von Pedalen und Verstärkern verändern. Mit einigem Knopfdrücken könnt Ihr so von Jazz- zu Heavy-Metal-Sounds wechseln (natürlich auch Pop, Funk, klassisch, Trance…).

So wird Euch beim E Gitarre Spielen nie langweilig!

Damit Ihr so gut wie möglich über Instrument Bescheid wisst, haben wir Euch in mehreren Artikeln alle wesentlichen Fakten zum Thema E-Gitarre zusammengefasst!

Die Geschichte der E Gitarre

Im Vergleich zu anderen Instrumente wie dem Klavier, der Geige, oder auch der klassischen Gitarre ist die E-Gitarre ein noch relativ junges Instrument.

Dennoch hat auch die elektrische Gitarre schon einige Generationen von Musikern begeistert und tut es auch heute noch!

Vor der Erfindung der E-Gitarre kam selbstverständlich erst einmal die Erfindung der klassischen oder auch akustischen Gitarre. Das war schon vor über 4000 Jahren! Die Spuren führen ins alte Ägypten und zur Sängerin Har-Mose.

Die Gitarre wurde im Laufe der Jahrhunderte immer weiterentwickelt, bis Anfang des 20. Jahrhunderts Jazz-Musiker in den USA bemängelten, dass sie als relativ leises Instrument oftmals unter den anderen Bestandteilen der Band (Klavier, Saxophon…) untergeht.

Man versuchte also, den Klang der Gitarre mithilfe eines Mikrofons künstlich zu verstärken. Das war der entscheidende Anstoß für die Entwicklung der E-Gitarre. Im Jahre 1920 war es, als der Ingenieur Lloyd Loard in den USA die erste elektronische Gitarre baute.

Wenn Ihr E-Gitarre lernen wollt, dann könnten diese Infos interessant für Euch sein Die E-Gitarre gibt es noch nicht lang – sie hat aber einiges zu bieten! | Quelle: Pixabay

Einige Jahre mussten jedoch noch vergehen, bis die E-Gitarre sich auf dem Markt durchsetzen konnte.

Im Jahre 1931 wurde das erste E Gitarre Modell für die Massen angeboten. Das war die „Frying Pan“ von Rickenbacker. Diese Gitarre spielte man noch auf den Knien. Sie hatte keinen Resonanzkörper und die Mikrofone wurden einfach an den Gitarrenkörper angeschraubt.

Talentierte Gitarrenbauer wie Leo Fender oder Orville Gibson haben das Instrument dann nach und nach immer weiter verbessert, so dass die E-Gitarre heute in den verschiedensten Musikrichtungen zu finden ist, von Blues und Jazz über Pop und Funk bis hin zum Hard Rock und Heavy Metal!

Große Gitarristen wie Jimi Hendrix und Eric Clapton haben ganze Generationen mit ihrem Spiel verzaubert und tun es auch heute noch!

E Gitarre Aufbau: Die Elemente im Überblick

Saiten, Hals und Klangkörper – viele Menschen denken, dass eine Gitarre relativ einfach zu bauen ist.

Das mag für klassische oder akustische Gitarren auch der Fall sein. Bei einer E-Gitarre sieht die Sache aber ganz anders aus.

Wisst Ihr, was sich so alles in und an einer elektrischen Gitarre befindet und wie die einzelnen Bestandteile einer E Gitarre miteinander den typischen Sound ergeben?

Das ist vor allem wichtig, wenn Ihr Euch eine neue E-Gitarre kaufen wollt. Denn jedes einzelne Element ist entscheidend!

Von den Stimm-Wirbeln über den Hals bis zum Körper wird alles entweder handwerklich selbst oder in einer Fabrik hergestellt. Dafür werden verschiedene Holzsorten verwendet: Ebenholz, Fichte, Zeder, Palisander, Mahagoni, Ahorn…

Klar: Wenn Ihr Euch für ein handwerklich hergestelltes Fabrikat entscheidet, werdet Ihr auch entsprechend tiefer in die Taschen greifen müssen als bei einem maschinell gefertigten Produkt. Dafür wird sich jeder investierte Euro aber im Klang bemerkbar machen!

Grob kann man die Gitarre in 3 Bestandteile unterteilen: Hals, Kopf und Body oder Klangkörper.

Eine E-Gitarre hat logischerweise auch elektronische Elemente eingebaut Eine E-Gitarre ist ein komplexes Instrument mit vielen Bestandteilen | Quelle: Pixabay

Auf dem Hals werden die Saiten gegriffen und damit einzelne Töne oder Akkorde erzeugt.

Hier findet man auch die Bünde, die voneinander durch sogenannte Bundstäbchen abgegrenzt sind.

Auf dem Gitarrenkopf sitzen die Wirbel, die Ihr drehen müsst, um die Saiten zu spannen oder zu entspannen und so Eure Gitarre zu stimmen.

Der Body ist gewissermaßen das Kernstück der Gitarre. Hier werden die Saiten angeschlagen. Außerdem sitzen hier die Tonabnehmer, die die E Gitarre erst zur E-Gitarre machen!

Daneben findet man den Lautstärke-Regler. Achtung: Immer auf Eure Nachbarn achten!

Wie kann ich meine E Gitarre Stimmen & Einstellen?

Habt Ihr Euch schon satt gehört am „klassischen“ E-Gitarren-Klang? Kein Problem: Die E Gitarre ist dafür bekannt, dass sie dank Ihrer Vielzahl an möglichen Effekten sehr ambivalent einzusetzen ist.

Mithilfe von Pedalen könnt Ihr einen unglaublichen Sound erzeugen, den Ihr mit einer klassischen akustischen Gitarre niemals erreichen könntet.

Das ist vor allem wichtig, wenn Ihr Eure E Gitarre Stimmen und richtig Einstellen wollt.

Der Sound hängt aber auch und vor allem von Eurer Gitarre ab. Das solltet Ihr beim Kauf eines neuen Modells immer im Hinterkopf behalten!

Ihr solltet stets die richtige Balance zwischen Qualität und Eurem verfügbaren Budget finden. Klar, Ihr sollt Euch nicht ruinieren, aber im Gegenzug auch nicht die erstbeste Gitarre im Sonderangebot kaufen.

Der nächste Schritt ist dann die Wahl des richtigen Verstärkers. Ohne Verstärker könnt Ihr auch nicht E-Gitarre spielen, denn der Klang der Saiten ist ohne elektronische Verstärkung kaum zu hören.

Lust auf einen neuen Sound? Dafür braucht Ihr einige Hilfsmittel! | Quelle: Pixabay

Ihr könntet zum Beispiel einen Röhrenverstärker kaufen. Diese werden oft aufgrund ihrer guten Qualität von Profi-Gitarristen bevorzugt. Wir empfehlen Euch ein Modell zwischen 50 und 70 Euro.

Natürlich ist der Preis keine Qualitätsgarantie, aber die meisten Verstärker in dieser Preisklasse liefern ordentlich Ergebnisse. Die bekanntesten Marken sind Marshall, Fender und Vox.

Bei der Wahl des Pedals habt ihr zwei Möglichkeiten: Ein Multi-Effekt-Pedal in dem Ihr alle Effekte in einem Gerät vereint habt, oder mehrere Pedale für mehrere Effekte.

Da gibt es zum Beispiel das Reverb-Pedal, mit dem Ihr ein Echo zu Eurem Sound erzeugen könnt oder das Pedal, das den sogenannten „Wah-Wah“-Effekt erzeugt. Er verändert die „O“-Sounds zu „A“-Sounds und die „A“-Sounds zu „O“-Sounds.

E Gitarre Lernen: Techniken & Spielweise

Gitarre lernen ist kein Kinderspiel, auch wenn viele Menschen immer wieder behaupten, dass es ein relativ einfach zu erlernendes Instrument ist.

Nun ja – auf der Gitarre erzielt man sicherlich schneller die ersten Erfolgserlebnisse, als zum Beispiel bei einer Geige…

Trotzdem müsst Ihr auch beim Gitarre Lernen viele Techniken verinnerlichen, bevor Ihr als ordentlicher Gitarrist durchgehen könnt. Und dazu müsst Ihr regelmäßig üben!

Egal, welche Art von Gitarre Ihr spielt (Folk, akustisch, Bass, klassisch, halb-akustisch oder elektrisch): Ihr benötigt eine große Portion an Motivation!

Die wichtigste Grundlage dafür ist eine ordentliche Gitarre. Die Wahl der richtigen E-Gitarre ist deswegen ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum guten Gitarristen!

Wir zeigen Euch, mit welchen Techniken Ihr es zum Gitarrenprofi bringen könnt Es gibt viele Techniken, die Ihr erlernen könnt, um besser spielen zu können. | Quelle: Pixabay

Alle Elemente der Gitarre, die Ihr Euch ausgesucht habt, hat wesentlichen Einfluss auf ihren Klang. Erst wenn Ihr die richtige E-Gitarre gefunden habt, solltet Ihr anfangen, die vielen verschiedenen Techniken zu erlernen.

Da gibt es zum Beispiel die Auf-und-Abschlag- oder Strumming-Technik, die als Grundlage für alle weiteren Techniken dient. Mit einem Plektrum tut Ihr Euch dabei leichter! Später könnt Ihr Euch dann an schwierigere Techniken wie das Legato oder das Sweeping heranwagen.

Wenn Ihr noch weitergehen wollt, dann könnt Ihr Live-Konzerte Eurer Stars auf YouTube anschauen und beim Zoom auf die Gitarre genau darauf achten, welche Techniken sie einsetzen!

E Gitarre: Modelle im Überblick

Wenn Ihr Euch eine neue E-Gitarre kaufen wollt, dann werdet Ihr schnell feststellen: Die Auswahl ist riesig und Ihr habt die Qual der Wahl!

Neben Marke, Art und Herstellungsmerkmal müsst Ihr zum Beispiel auch entscheiden, wie viele Saiten Eure Gitarre haben soll und welche Art von Tonabnehmer Ihr bevorzugt.

Aber keine Angst: In jedem guten Gitarrengeschäft erhaltet Ihr fachkundige Beratung und Eure individuellen Bedürfnisse werden in die Wahl des richtigen Instruments mit eingebunden.

Ein bisschen Bescheid wissen solltet Ihr aber dennoch. Wollt Ihr eine klassische 6-Saitige Variante? Oder lieber die doppelte Anzahl? Dabei wird der Sound noch kräftiger und voller.

Außerdem gibt es verschiedene Modelle von Tonabnehmern, darunter den Single-Coil Pickup oder den Humbucker, der meist auf Gibson-Modellen zu finden sind und sich vor allem für Live-Auftritte eignet.

Dann müsst Ihr wissen, ob Ihr einen Hohl-, Solid-, oder Semi-Solid-Body wollt. Der Hohlkörper verstärkt den Klang auf natürliche Art und Weise, kann sich aber bei hoher Lautstärke negativ auf Euer Spiel auswirken.

Es gibt sogar Gitarren mit 2 Hälsen! Jimmy Page von Led Zeppelin ist ein Vorreiter auf diesem Gebiet.

Mehr zu den verschiedenen Elementen und eine Auswahl berühmter E-Gitarren findet Ihr hier.

Viel Spaß beim Lesen!

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