Die Gitarre ist ein Instrument, das bei allen Generationen Anklang findet. Egal, wie alt Du bist und welche Art von Musik Du gerne hörst, die Gitarre begegnet Dir bestimmt immer wieder, egal ob klassische Gitarre, verzerrte E-Gitarre, Jazz Gitarre oder Westerngitarre am Lagerfeuer.

Genau so vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind auch die Gründe, warum Leute Gitarre spielen lernen wollen. Die einen möchten sich gerne beim Singen begleiten, andere Träumen davon ein Solo von Jimi Hendrix oder Django Reinhardt nach zu spielen.

Aber wann soll ich mit dem Gitarrenunterricht beginnen? Ist es irgendwann zu spät dafür? Kann man es nur wirklich lernen, wenn man bereits als Jugendlicher gespielt hat? Kann man auch zu früh anfangen Gitarre zu lernen? Welches Alter ist ideal, um mit den Gitarrenstunden anzufangen?

In diesem Artikel gehen wir all diesen Fragen nach, um Dir die Tür zur Welt der Gitarre zu öffnen.

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Und los geht's

Welche Rolle spielt das Alter beim Gitarre lernen?

Beim Gitarre spielen lernen kommt so einiges zusammen: das Instrument muss korrekt gehalten werden, die Koordination der beiden Hände wird trainiert, in der Greifhand muss Kraft aufgebaut werden, um die Akkorde korrekt zu greifen und die Schlaghand lernt, sich im richtigen Rhythmus zu bewegen. Ab einem bestimmten Punkt des Gitarrenlernens werden auch Kenntnisse in der Musiktheorie wichtiger.

All dies lernt man nicht von einem Tag auf den anderen. Wie bei allem anderen auch, lernt man das Gitarrenspielen in kleinen Schritten, die aufeinander aufbauen. Nach einigen Jahren Gitarrenunterricht Berlin hast Du die Grundlagen soweit erlernt, dass Du Dich nach Belieben weiter spezialisieren kannst.

Da könnte man natürlich meinen, dass man möglichst früh mit dem Lernen anfangen müsste, um schon in jungem Alter an diesen Punkt zu kommen. Ganz so simpel ist es aber nicht. Denn: in jedem Alter lernt man anders. Gitarrenunterricht für Kinder läuft etwas anders ab als Gitarrenunterricht für Erwachsene.

Wichtig ist also nicht in erster Linie, in welchem Alter man anfängt Gitarre zu lernen, sondern dass der Unterricht, die Art des Lernens, dem Alter und auch den individuellen Voraussetzungen der Schüler*innen entspricht.

Gitarrenunterricht für Schüler*innen jeden Alters

Ein großer Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen liegt darin, dass man im Kindesalter automatisch alles nachmacht, was einem gezeigt wird, ohne es groß zu hinterfragen. Das Lernen läuft intuitiv ab. Ohne es zu merken gewöhnen sich Kinder an den Klang des Instruments und entwickeln nach und nach ein besseres musikalisches Gehör. Der Gitarrenunterricht Hamburg kann schon früh viel verändern!

Erwachsene brauchen in der Regel mehr Erklärungen zu dem, was sie tun sollen. Gleichzeitig kann man ihnen auch schon von Anfang an etwas mehr zumuten; sie sind in der Lage mehr komplexe Informationen auf einmal zu verarbeiten und haben eine längere Konzentrationsspanne.

Die meisten Erwachsenen reflektieren sich selbst auch mehr als Kinder. Sie werden eher das Gefühl haben, etwas nicht richtig zu machen, hören, wenn sie ein gut entwickeltes musikalisches Gehör haben, kleine Unreinheiten schneller heraus und bringen vielleicht schon negative Erfahrungen mit, die ihr Selbstvertrauen geschwächt haben.

Dies alles kann dazu führen, dass sie nach kurzer Zeit glauben, kein Talent zu haben und das Gitarrespielen wieder sein lassen. Gleichzeitig werden sie, wenn sie es schaffen die Zweifel zu überwinden, schneller vorankommen als kleine Kinder.

Der Gitarrenunterricht sollte auf das Alter der Schüler zugeschnitten sein.
Für Kinder, Erwachsene und Jugendliche gibt es unterschiedliche Lehrmethoden. | Quelle: Jakayla Toney via Unsplash

Größere Kinder und Jugendliche liegen auf dieser Entwicklungsschiene irgendwo zwischen Kleinkind und Erwachsenem. Wo genau, hängt vom Alter, der Persönlichkeit und bisherigen Erfahrungen ab. Hier gilt es also, im Gitarrenunterricht ein Gleichgewicht zu finden: Wie viel Informationen kann der*die Schüler*in verarbeiten? Sollte die Theorie eher spielerisch oder theoretisch vermittelt werden? Wie kann man Kinder motivieren, wie korrigieren?

Professionelle Gitarrenlehrer*innen haben das pädagogische Feingefühl, um sich auf ihre Schüler*innen einzulassen und die passende Unterrichtsform zu finden.

Die Motivation beim Gitarre lernen

Die Frage ist nicht, wie alt Gitarrenschüler*innen sind, sondern wie motiveriert. Sie hilft dabei mit Freuden regelmäßig zu üben und auch dann weiterzumachen, wenn es mal nicht so gut läuft. Wenn wir wirklich Gitarre spielen lernen wollen, werden wir nicht bei der kleinsten Schwierigkeit aufgeben.

Die Motivation ist auch verantwortlich dafür, wie lange wir zum Gitarrespielen lernen brauchen.

Es ist jedoch auch normal, dass die Motivation nicht immer konstant ist und auch mal etwas nachlassen kann. Vielleicht, weil man kurz das Ziel aus den Augen verloren hat und sich nicht mehr genau daran erinnert, warum man überhaupt mit dem Lernen angefangen hat. Oder aber die Prioritäten haben sich verändert: sich mit Freunden treffen ist wichtiger geworden, die Schule oder der Job ist so anstrengend, dass keine Energie fürs Üben mehr da ist. Das alles ist ganz normal.

Erwachsene in dieser Situation, könnten kurz innehalten und sich fragen, wie wichtig ihnen das Gitarrenlernen wirklich ist und Strategien finden, um die Freude am Musizieren zurückzuerlangen. Das kann, beispielsweise, durch die Art des Übens selbst geschehen: Arbeite an Songs, die Dir auch wirklich gefallen und Spaß machen, wähle Übungen aus, die Dich dorthin führen.

Anderseits kannst Du Dir auch einen konkreten Plan machen, um die Freude am Üben zurück zu gewinnen. Integriere das Gitarrenüben bestmöglich in Deinen Alltag, setze Dir Ziele und blicke ab und zu zurück, auf alles, was Du bereits erreicht hast.

Bei Kindern und Jugendlichen kann die Motivation auf die gleiche Art und Weise wiederaufgebaut werden, aber sie brauchen dabei Unterstützung. Je jünger ein Kind ist, umso behutsamer sollte das geschehen. Jugendlichen kann man oft mit einem vertrauensvollen Gespräch weiterhelfen und Vorschläge machen, wie sie vorgehen könnten.

Ein Kind sollte aber nie zum Üben gezwungen werden! Wenn das Gitarrespielen zu einer lästigen Pflicht wird, kann keine Freude aufkommen. Akzeptiere, wenn Dein Kind mal einen Tag Pause braucht und probiere eher ihm die Übungseinheiten schmackhaft zu machen.

Gitarre lernen mit Zwang funktioniert nicht.
Gitarrenschüler*innen kommen schneller voran, wenn sie freiwillig zur Gitarre greifen. | Quelle: Myles Tan via Unsplash.

Motivierte Gitarrenschüler*innen lernen schneller, sind offen für Neues und lassen sich von Schwierigkeiten nicht aufhalten. Wenn Du also motiviert bist, die Lust und den Wunsch verspürst, Gitarre zu spielen, dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Egal wie alt Du bist, jetzt kann Dich nichts aufhalten.

Ab welchem Alter sollten Kinder mit dem Gitarrespielen beginnen?

Wie wir gesehen haben, hat das Alter keinen Einfluss darauf ob wir das Gitarrespielen erlernen können, sondern auf die Art, wie wir es lernen. Das wird wahrscheinlich erstmal die Älteren unter Euch schon mal bestärkt haben. Wie sieht es aber in die andere Richtung aus? Kann man zu jung zum Gitarre dafür sein?

Diese Frage kann man klar mit „Ja“ beantworten. Kleinkinder unter 4 Jahren werden noch nicht in der Lage sein, das Instrument richtig zu halten, mit einer Hand die Saiten zu greifen und sie gleichzeitig mit der anderen anzuschlagen.

Gitarre lernen ab 4 Jahren

Ab 4 Jahren ist all dies theoretisch möglich, wenn ein passendes Unterrichtskonzept angewandt wird. Eines davon ist die Suzuki-Methode, die von dem japanischen Violinisten und Musikpädagogen Shinichi Suzuki entwickelt worden ist. Ursprünglich war es auf den Geigenunterricht für Kinder ab 3 Jahren ausgelegt, wird heute aber auch im Musikunterricht für andere Musikinstrumente eingesetzt.

Bei der Suzuki-Methode geht das darum, dass die natürliche Art des Lernens berücksichtig wird. Es wird hauptsächlich damit gearbeitet, dass Kinder von Natur aus beobachten und nachahmen. Zudem werden alle Sinne in den Gitarrenunterricht Stuttgart einbezogen. Es wird mit Farben und Formen gearbeitet.

Oft werden auch die Eltern direkt miteinbezogen und erhalten Ratschläge dazu, wie sie das Kind zuhause am besten unterstützen und begleiten.

Der Musikunterricht nach der Suzuki-Methode oder ähnliche Konzepte, wird von speziell dafür ausgebildeten Lehrer*innen angeboten. Diese gibt es nicht wie Sand am Meer. Du wirst also etwas suchen müssen, um die passende Lehrperson für Deinen Sprössling zu finden.

Gitarrenunterricht für Kinder

Einfacher wird es ab einem Alter von 6 bis 8 Jahren. Eine Vielzahl von Lehrer*innen, die Instrumentalunterricht für Kinder anbieten, halten dies für das ideale Alter, um mit dem Gitarrespielen zu beginnen.

Das Gitarrenspiel zu erlernen ist zeitintensiv; man lernt es nicht von heute auf morgen. Es muss regelmäßig Unterricht besucht und dazwischen zuhause geübt werden. Die Kraft und Dehnung in den Fingern werden nach und nach aufgebaut, die Koordination verbessert sich mit der Zeit und das Gehör wird feiner. In kleinen, altersgemäßen Häppchen wird zudem die Musiktheorie vermittelt und ans Noten lesen herangeführt.

Das alles braucht etwas Geduld und wird sehr schwierig, wenn die Motivation fehlt. Der Wunsch Gitarre spielen zu lernen sollte deshalb vom Kind selbst kommen und nicht eingeredet oder gar aufgezwungen werden.

Wenn ein Kind den dringenden Wunsch hat, Gitarre zu spielen, sollte man es nicht auf später vertrösten, weil es noch zu jung sei. Zwei, drei Jahre Wartezeit sind für ein Kind eine Ewigkeit und die Motivation und Lust können sehr schnell schwinden.

Bist Du überzeugt, dass es noch zu früh für Gitarrenstunden ist, oder es gibt kein Unterrichtsangebot für Kleinkinder in Deiner Umgebung, könnte musikalische Früherziehung eine Alternative sein. Doch dazu später mehr.

Kinder können bereits ab 4 Jahren mit dem Gitarre lernen beginnen.
Zeigt ein Kleinkind Interesse an Gitarren, kann man es altersgerecht ans Musizieren heranführen. | Quelle: Marcos Paulo Prado via Unsplash

Gute Gründe zur Gitarre zu greifen

Gitarrespielen ist eine ausgezeichnete Freizeitbeschäftigung.

Von Kindern wird das Gitarre spielen oft als ausgezeichnete außerschulische Beschäftigung wahrgenommen: Es kann sich von der in der Schule angesammelten Anspannung befreien und hat die Gelegenheit, sich mit anderen Kindern, die nicht zu seinem gewöhnlichen Umfeld gehören, auszutauschen.

Auf der Gitarre kann man schnell erste Erfolge feiern.

Zugegeben, im ersten Moment kann es unmöglich erscheinen, die Finger richtig auf den Saiten zu platzieren, um Akkorde zu greifen und dann auch noch flüssig zwischen mehreren Akkorden hin und her zu wechseln.

Diese erste Hürde kann aber in der Anfangszeit, wenn die Motivation noch sehr hoch ist, gut überwunden werden. Schon nach kürzester Zeit ist es möglich, kleine Melodien zu spielen oder einfache Lieder zu begleiten.

Auf Gitarren lernt man nie aus.

Oft hört man, dass die Gitarre sehr einfach zu erlernen sei. Das stimmt nur zur Hälfte. Tatsächlich gibt es vieles, was man sich in relativ kurzer Zeit aneignen kann und einem erlaubt viel Freude an dem Instrument zu haben.

Das Saiteninstrument aber in all seinen Facetten zu beherrschen, ist schon fast eine Lebensaufgabe. Es gibt immer noch eine Technik, einen Akkordgriff oder einen Spielstil, den man dazulernen kann. Mit einer Gitarre wird Dir also nicht so schnell langweilig.

Gitarren sind äußerst vielseitig.

Während Jugendliche und Erwachsene oft anfangen ein Musikinstrument zu erlernen, weil ihnen ein bestimmter Musikstil besonders gefällt und sie von Anfang an daraufhin arbeiten wollen, sind Kinder meist erstmal nur am Instrument oder musizieren an sich interessiert.

Auf der Gitarre kann man Klassik, Rock, Blues, Country, Jazz oder Flamenco spielen. Die Wahl des Instruments bringt da keine Einschränkungen mit.

Ein*e Gitarrenlehrer*in kann die Kleinen beim Kennenlernen der Gitarre und ihren Möglichkeiten im Gitarrenunterricht begleiten.

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Musikalische Früherziehung

Hat ein Kind den dringenden Wunsch Gitarre spielen zu lernen, ist aber noch zu klein, um sie in den Händen zu halten, kann musikalische Früherziehung eine gute Alternative für den Einstieg sein. Auch für Kleinkinder, die Spaß an der Musik haben, ohne sich für ein Instrument entschieden zu haben, ist die musikalische Früherziehung ideal.

In den meisten Musikschulen wird musikalische Früherziehung für Kinder von 4 bis 6 Jahren angeboten. Der Unterricht findet in Gruppen statt und kann, je nach Schule, 30 bis 75 Minuten dauern.

Spielerisch werden die Kleinen an die Musik und das Musizieren herangeführt:

  • Singen
  • Tanz und Bewegung
  • Instrumentenkunde
  • Musik hören
  • Elementares Instrumentalspiel
  • Elementare Gehörbildung
  • Elementare Notenlehre
  • Improvisation

Es geht in erster Linie darum, dass die Kinder möglichst viel entdecken und selbst ausprobieren können. Beim gemeinsamen, angeleiteten Spielen entwickeln sie ein Rhythmusgefühl und trainieren auf andere zu achten und mit ihnen zu interagieren.

Einige Elemente der musikalischen Früherziehung kannst Du auch in Euren Alltag integrieren. Höre mit dem Kind gemeinsam Musik aus verschiedenen Stilen und Epochen. Wenn es mag, könnt Ihr Euch dabei über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten unterhalten.

Gemeinsames Tanzen und Singen macht nicht nur Spaß, sondern kann auch die Musikalität Deines Kindes positiv beeinflussen und die Lust an der Musik fördern. Aber auch hier: wenn das Kind keine Lust hat zu singen, sollte man es auch nicht dazu zwingen.

Es gibt unzählige Wege, die Kinder zum Gitarrenlernen motivieren können. Sei kreativ – niemand kennt Dein Kind besser als Du selbst. Gehe auf seine Interessen und Vorlieben ein.

In diesem Rahmen ist auch nichts gegen eine billige Spielzeuggitarre einzuwenden, wenn Du testen möchtest, ob sich Dein Sprössling auch wirklich für da Instrument interessiert. Sobald es aber mit den Gitarrenstunden losgeht, sollte es anfangen auf einer richtigen Gitarre zu spielen.

Schon Kleinkinder können das Musizieren für sich entdecken.
Niemand ist zu jung, um Spaß an Musikinstrumenten zu haben. | Quelle: Jelleke Vanooteghem via Unsplash

Eine Gitarre für Kinder kaufen

Sobald das Kind mit dem Gitarrenunterricht beginnt, braucht es eine eigene Gitarre, um auch zuhause üben zu können.

Die Einsteigergitarre sollte gut klingen und leicht zu bespielen sein. Kinder beginnen meist auf einer Konzertgitarre, auch klassische Gitarre. Diese ist mit Nylonsaiten bespannt, wodurch es erstmal einfacher ist, einen schönen Ton zu erzeugen als auf einer Westerngitarre mit Stahlsaiten.

Aus diesem Grund gibt es auch kaum Westerngitarren für Kinder. Wir werden Dir hier also erklären, wie Du die passende Konzertgitarre für Deine kleinen Nachwuchsmusiker*innen wählst.

Natürlich brauchen Anfänger*innen, und insbesondere Kinder, die noch wachsen und irgendwann ein neues Instrument brauchen werden, keine Meistergitarre mit hervorragendem Klang, die mehrere hundert oder tausend Euro kostet.

Jedoch sollten beim Kauf einer Anfängergitarre einige Kriterien beachtet werden, die einen Fehlkauf verhindern:

  • Saitenlage: liegen die Saiten zu hoch, sind sie schwieriger zu greifen; liegen sie zu tief, wird die Gitarre schnarren; eine zu hohe Saitenlagen kann von einem Gitarrenbauer korrigiert werden
  • Stimmstabilität: die Mechaniken sollten weder zu fest noch zu lose sein, sodass die Gitarre die Stimmung hält
  • Bünde: gerade bei sehr günstigen Instrumenten sind die Bünde nicht immer sauber abgeschliffen; dies kann beim Umgreifen schmerzhaft werden
  • Bundreinheit: die Bundstäbe müssen an der richtigen Stelle auf dem Griffbrett liegen; der Hals darf nicht verbogen sein (darauf gilt es vor allem beim Kauf von gebrauchten Gitarren zu achten)
  • Klang: wenn auch nicht das allerbeste Instrument nötig ist, sollte der Klang doch ansprechend sein und gefallen

Für den Gitarrenunterricht ist von einer Spielzeuggitarre und einer Kindergitarre in einem billigen Set, das keine 50 Euro kostet, dringend abzuraten.

Bei Kindern ist es zudem wichtig, dass Eltern die richtige Gitarrengröße für die Kindergitarre wählen.

  • 1/8 Gitarre – Mensur bis 44 cm: 4 - 6 Jahre (Körpergröße bis 1,15m)
  • 1/4 Gitarre – Mensur bis 48 cm: 5 - 8 Jahre (Körpergröße 1m- 1,30m)
  • 1/2 Gitarre – Mensur bis 53 cm: 7 - 9 Jahre (Körpergröße 1,20m – 1,35m)
  • 3/4 Gitarre – Mensur bis 58 cm: 10 - 13 Jahr (Körpergröße 1,30m – 1,50m)
  • 7/8 Gitarre – Mensur bis 63 cm: 11 – 14 Jahre (Körpergröße 1,40m – 1,60m)

Mit „Mensur“ ist der Abstand von Sattel zu Steg gemeint, dieser entspricht der Länge der freischwingenden Saite.

Wenn man sich nicht sicher ist, kann man eine Gitarre zunächst auch erstmal leihen. Die Leihgebühr liegt bei ungefähr 20 Euro im Monat, wobei üblicherweise eine Kaution von durchschnittlich 80 Euro anfällt.

Diejenigen, die eine Gitarre kaufen möchten, sollten für ein Einsteigermodell mit ungefähr 100 Euro rechnen. Bessere Anfängergitarren mit massiver Decke kosten 200 - 500 Euro.

Die Kindergitarre muss der Körpergröße des Kindes entsprechen.
Für Gitarrenstunden braucht man die passende Kindergitarre. | Quelle: Adria Tormo via Unsplash

Man kann in jederzeit Gitarre Spielen Lernen

Du siehst, es gibt nicht DAS richtige Alter zum Gitarrenlernen. Wer von klein auf in Musik badet und früh den Wunsch verspürt, zu einem Instrument zu greifen, sollte davon nicht abgehalten werden.

Ebenso steht Jugendlichen und Erwachsenen beim Gitarre lernen nichts im Wege, wenn sie Lust darauf haben. Ganz im Gegenteil - wer motiviert, fleißig, aufmerksam und diszipliniert ist, kann in jedem Alter mit dem Gitarrenunterricht beginnen. Alles was Du brauchst, ist Motivation und eine Gitarre.

Wenn Du unsicher bist, ob Gitarrenstunden wirklich das Richtige für Dich oder Deinen Nachwuchs sind, kannst Du eine Informationsveranstaltung oder einen Tag der offenen Tür in einer Musikschule, einem Verein oder Kulturzentrum in Deiner Region besuchen. Diese finden regelmäßig statt und dienen dazu das Unterrichtsangebot und die verschiedenen Instrumente vorzustellen. Du kannst Dich auch kurz am Klavier oder der Geige versuchen und vergleichen.

Bei dieser Gelegenheit kannst Du Bekanntschaft mit der Gitarre machen, von Gitarrenlehrer*innen Antworten auf Deine Fragen zum Unterricht erhalten und Dich mit Gitarrenschüler*innen auszutauschen.

Du kannst Dich auch auf Plattformen wie Superprof nach privaten Gitarrenlehrer*innen umsehen, ob für Gitarrenstunden vor Ort in Deiner Region, wie z.B. Gitarrenunterricht München oder für Online-Gitarrenunterricht per Webcam. Auch auf diesem Weg findest Du Antworten auf Deine Fragen. Die meisten Privatlehrer*innen bieten außerdem eine kostenlose Probestunde an, bei der Du herausfinden kannst, ob es wirklich das Richtige für Dich ist.

Egal ob Du schlussendlich Gitarrenstunden nimmst oder Dir das Spielen selbst beibringst, achte darauf, dass die Lehrmethode zu Dir passt. Jugendliche werden nicht viel Freude an einem Lehrgang für kleine Kinder haben, bei dem sie hauptsächlich einfache Kinderlieder spielen werden. Kinder hingegen können von Noten lesen und Musiktheorie, wie es für Erwachsene unterrichtet wird, schnell überfordert sein.

Wenn Du Lust hast, Gitarre zu spielen, solltest Du nicht länger zweifeln. Stürze Dich ins Abenteuer und probiere es einfach einmal aus. Du wirst sehen, wie viel Spaß Gitarre spielen macht.

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.