"So lange es Musik gibt, bist Du nie alleine." Tomo Milicevic

Es wird geschätzt, dass rund 50 Millionen Menschen auf der Welt Gitarre spielen. Sie alle waren irgendwann (oder sind immer noch) Anfänger.

Gitarre lernen für Anfänger erfordert Motivation, Ausdauer und Arbeit. Zu einem zweiten Jimi Hendrix wird man nicht über Nacht. Gitarrenunterricht kann Dir dabei weiterhelfen. Er wird Dir aber nicht alles abnehmen können. Üben musst Du selbst - egal ob auf der Konzertgitarre oder der Westerngitarre.

Wir haben einen Ratgeber für Einsteiger zusammengestellt, in dem wir die wichtigsten Fragen zu Gitarre für Anfänger beantworten.

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Und los geht's

Muss man die Musiktheorie kennen, um Gitarre zu spielen?

Grundkenntnisse der Musiktheorie für Gitarre zu haben und Noten lesen zu können, sind auch für Gitarrist*innen hilfreiche Kompetenzen. Hilfreich heißt aber nicht unbedingt unvermeidlich.

Harmonielehrer und Noten lesen lernen wirkt auf viele Musikschüler*innen abschreckend. Sie wollen doch einfach nur Musik machen, ohne sich mit trockener Theorie rumzuschlagen. Auf der Gitarre kann man tatsächlich so einiges lernen, ohne sich mit alle dem auszukennen.

Wenn Du jedoch das Instrument richtig spielen lernen, vielleicht sogar selber Songs schreiben willst, wirst Du um die theoretischen Grundlagen nicht herumkommen.

Mit Hilfe der Musiktheorie kannst Du verstehen, wie Akkorde aufgebaut sind, warum Du wann welchen Akkord spielen musst und sie wird Dir nicht zuletzt auch beim Improvisieren helfen.

Wenn Du klassische Gitarre spielen lernst, wirst Du ziemlich schnell Noten lesen lernen müssen. Während für die meisten anderen Musikstile, die Musik in Tabs notiert wird, wird in der Klassik auch für Gitarren die klassische Notenschrift verwendet.

Auch wenn Du Dich dafür entscheidest, Dich mit Musiktheorie zu beschäftigen, wirst Du Noten lesen lernen. Die Notenschrift ist ein hervorragendes Mittel, um Tonhöhen und Rhythmen sehr genau zu notieren. Wenn Du Dich einmal an die Schrift gewöhnt hast, wirst Du erstaunt sein, wie viele Informationen in einem Zeichen enthalten sein können.

Theoretische Kenntnisse erleichtern Dir auch die Kommunikation mit anderen Musiker*innen. Beim gemeinsamen Musizieren, probiert man sich mit möglichst wenigen Worten, möglichst viele Informationen zukommen zu lassen.

Die Harmonielehre gilt nicht nur für die Gitarre.
Noten lesen und Kenntnisse der Musiktheorie können die Kommunikation mit anderen Musikern erleichtern. | Quelle: Anthony Garand via Unsplash

Wie kann man sich auf dem Gitarrengriffbrett zurechtfinden?

Die Tonhöhe der Gitarren Saiten veränderst Du, indem Du sie an der richtigen Stelle auf dem Griffbrett herunterdrückst.

Zu Beginn wirst Du einfache Akkorde anhand von Griffbildern spielen lernen. Dazu musst Du noch nicht unbedingt wissen, wie die Töne heißen. Es wird aber der Punkt kommen, an dem Du neue Akkorde und Tonleitern ausprobierst, um Dein Spiel vielseitiger zu gestalten. Ab diesem Punkt wirst Du wissen wollen, wo Du welchen Ton auf dem Griffbrett finden kannst.

Auf dem Gitarrengriffbrett findest Du vertikale Stäbchen, die es in einzelne Abschnitte, die sogenannten Bünde, unterteilen. Die meisten akustischen Gitarren haben 18 bis 20 Bünde. Von Bund zu Bund wird der Ton um einen Halbton höher. Eine Konzertgitarre hat meistens weniger Bünde als eine Westerngitarre oder E-Gitarre.

Um die Töne auf der Gitarre lernen zu können, musst Du erstmal die Namen der Saiten kennen, denn diese entsprechen dem Klang, wenn man sie leer anschlägt. Dafür gibt es einen einfachen Merkspruch (von oben nach unten): Eine Alte Dumme Gans Hat’s Eilig.

Wenn Du die chromatische Tonleiter kennst, kannst Du jetzt bereits jeden Ton durch abzählen bestimmen. Da dies beim Spielen aber etwas zu umständlich ist, gibt es einige Strategien, wie man die Töne auf dem Gitarrengriffbrett voneinander ableiten kann.

Die schlechte Nachricht zuerst: auf den beiden obersten Saiten, wirst Du die Töne auswendig lernen müssen. Die gute: alle anderen, kannst Du davon ableiten.

Du findest außerdem auf dem Gitarrenhals Orientierungspunkte, die Dir anzeigen, in welchem Bund Du Dich befindest. Am hilfreichsten sind dabei die Punkte im 5. und im 12. Bund.

Im zwölften Bund findest Du die Oktave des Tons, der erklingt, wenn Du die Saite leer anschlägst. Er heißt also auch genau gleich. Im fünften Bund liegt (außer bei der G-Saite) der Ton, auf den die darunterliegende Saite gestimmt ist. Auf der G-Saite, findest Du diesen im vierten Bund.

Alle Töne auf dem Gitarrengriffbrett.
Wenn Du einmal verstanden hast, wie das Gitarrengriffbret aufgebaut ist, kannst Du Dir die Töne leichter merken.

Mit etwas Übung, wirst Du Dir die Töne auf der E- und A-Saite leicht merken können. Spätestens wenn Du anfängst Barré-Griffe zu lernen, wirst Du sie immer wieder benutzen.

Welches Level habe ich auf der Gitarre?

Du spielst bereits seit einiger Zeit, hast so manches gelernt und möchtest wissen, wie gut Du Gitarre spielst? Bist Du immer noch Anfänger, auf der Mittelstufe oder schon Fortgeschrittener?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Sicher ist, dass es nur bedingt damit zu tun hat, wie lange Du schon spielst. Es gibt so viele Arten und Geschwindigkeiten zu lernen, wie es Gitarrist*innen gibt und nicht alle haben die gleichen Stärken.

Es hängt auch davon ab, wie viel und wie Du übst. Wenn Du während Jahren täglich das gleiche Lied spielst, wirst Du in dieser Zeit wahrscheinlich weniger gelernt haben, als jemand, der zwar nur dreimal wöchentlich eine halbe Stunde lang, dafür aber unterschiedliche Techniken übt.

Es gibt keine handfesten Kriterien, an denen man das Niveau von Gitarrist*innen bestimmen kann. Es gibt auch keine offiziellen Begriffe, die man dafür hinzuziehen könnte. Normalerweise ist das auch nicht nötig.

Wenn Du aber trotzdem eine Einschätzung brauchst, kannst Du diesen Leitfaden zu Hilfe nehmen, um Dein Niveau auf der Gitarre bestimmen zu können. Er dient dazu, Dir eine Orientierung zu geben, was es noch alles zu lernen gibt und woran Du in nächster Zeit arbeiten könntest.

  • Gitarre Anfänger: Die Gitarre kennenlernen; erste einfache Akkorde spielen; einfache Zupf- und Schlagmuster.
  • Anfänger mit Vorkenntnissen: Kann die offenen Akkorde flüssig wechseln und den Takt halten. Erste Lieder begleiten.
  • Fortgeschrittener Anfänger: Kennt die meisten grundlegenden Gitarrengriffe und ist rhythmisch sicher. Kann auch spontan Lieder mit Hilfe von Chord Sheets begleiten.
  • Mittelstufe: Kennt sich auf dem Griffbrett aus, kann komplexere Akkorde und verschiedene Skalen spielen; verfügt über verschiedene Spieltechniken für beide Hände.
  • Fortgeschrittene: Kennt eine Vielzahl an Akkorden und ihren Umkehrungen, hat eine sichere Technik und kann sie spontan einsetzen. Das Solospiel ist abwechslungsreich und musikalisch interessant.
Wie bestimmt man das Level beim Gitarre Spielen?
Anfänger oder Fortgeschrittener? - Das Level auf der Gitarre zu bestimmen, ist nicht einfach. | Quelle: Arash Khademlou via Unsplash

Auch fortgeschrittene Gitarrist*innen haben noch lange nicht ausgelernt. Gitarre spielen heißt auch, neugierig zu bleiben und die vielseitigen Möglichkeiten dieses Instruments immer wieder neu zu entdecken.

Gitarre Anfänger - Tipps für zum effizienten Üben

Für Gitarre Anfänger gibt es unheimlich viel zu lernen und es ist nicht immer einfach zu wissen, womit man anfangen soll. Ein Gitarrenlehrer kann Dir dabei helfen und Dich Schritt für Schritt anleiten.

Zuhause üben musst Du dann aber alleine. Und wenn Du autodidaktisch lernst, ist es noch etwas schwieriger, zu einer guten Übungsroutine zu kommen. Wir haben Dir einige Gitarre lernen Tipps zusammengestellt, wie Du effektiv üben kannst und schnell Fortschritte machen wirst:

  • Einspielen: Wärme Deine Handgelenke und Finger vor dem Spielen auf. Fange danach mit einfacheren Finger- und Koordinationsübungen an. So verkleinerst Du das Risiko, dass Du Dich beim Spielen verkrampfst.
  • Mit Metronom spielen: Ein Metronom hilft Dir dabei, das richtige Tempo zu halten und ein besseres Taktgefühl zu entwickeln.
  • Fehler machen: Natürlich üben wir, um möglichst wenige Fehler zu machen. Bis dahin, solltest Du Dich aber nicht darüber ärgern, sondern versuchen zu erkennen, warum Du was falsch gespielt hast.
  • Die Gitarre stimmen: Eine ungestimmte Gitarre, klingt nicht nur nicht schön, sie eignet sich auch nicht zum Lernen. Nur auf einer gestimmten Gitarre kannst Du beurteilen, ob Du die Akkorde richtig greifst. Ein Stimmgerät gehört zu der Grundausstattung die sich alle Gitarren Einsteiger kaufen sollte.
  • Musik hören: Achte beim Musikhören genau auf die Gitarre. Wann wird ein Akkord gewechselt? Wie hört sich der Rhythmus an? Je besser Dein Ohr geschult ist, umso besser wirst Du das Gehörte auf der Gitarre umsetzen können.
Musik hören ist beim Gitarre lernen fast genauso wichtig wie üben.
Höre Gitarren Musik, wann immer es geht. Du wirst dabei viel lernen. | Quellen: Brett Jordan via Unsplash
  • Regelmäßig üben: Am schnellsten kommst Du voran, wenn Du regelmäßig übst. Teile Dir Deine Zeit lieber in viele tägliche kurze als eine lange Einheit am Wochenende ein.
  • Langsam spielen: Schnell spielen kann man nur, was auch langsam perfekt klappt. Steigere das Tempo in kleinen Schritten.
  • Sich aufnehmen: Mache Tonaufnahmen, um Dein Spiel und den Klang genau beurteilen zu können. Filme Dich von Zeit zu Zeit, um Deine Haltung zu überprüfen.
  • Einen Übungsplan erstellen: Mit Hilfe eines Übungsplanes kannst Du viel effizienter üben. Du konzentrierst Dich dann nicht auf alle Möglichkeiten, sondern rein auf das Spielen an sich. So kannst Du Dich auch selbst dazu zwingen, etwas zu üben, das vielleicht nicht so viel Spaß macht, aber dringend nötig ist.
  • Gitarrengriffe und Akkorde aufschlüsseln: Wenn Du die Griffe verstehst, kannst Du sie Dir auch leichter merken. Gitarre spielen lernen hat viel mehr mit verstehen, als mit auswendig lernen zu tun.
  • Die Motivation erhalten: Bei all der Disziplin und Arbeit solltest Du den Spaß nicht vergessen. Gönne Dir immer wieder einen Moment, in dem Du das spielst, was Dir am meisten Freude macht.
  • Die Komfortzone verlassen: Gebe Dich nicht mit dem zufrieden, was Du schon kannst, sondern suche Dir immer wieder neue Herausforderungen.
  • Eine gute Gitarre kaufen: Es muss kein teures Profimodell sein - es gibt sehr gute Akustik Gitarren für Einsteiger zu einem fairen Preis. Du findest sie zum Beispiel bei Fender oder Yamaha.

Suche Leute, die auch ein Instrument spielen, um zusammen zu musizieren. Ihr könnt dabei viel voneinander lernen. Das Wichtigste dabei ist der Spaß. Vergleicht euch nicht mit einander. Jeder bringt seine eigenen Stärken und Schwächen mit.

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.