„Der Bass, egal welchen Musikstil Du spielst, bereichert den Sound und lässt alles schöner und voller klingen.“ Charlie Haden

Der Bass ist eines der unterschätztesten Instrumente in einer Band. Er ist nicht nur ein Instrument für frustrierte Gitarrist*innen, denen sechs Saiten zu viel sind.

Ein E-Bass, wie ein Kontrabass, ist äußerst vielseitig einsetzbar und verdient es, auch mal ins Rampenlicht gestellt zu werden. Entdecke mit uns die besten Gründe Bass spielen zu lernen, wie Du die passende Bassgitarre und das entsprechende Zubehör für Dich findest und wie Du beim Üben vorgehen kannst, um schnell Fortschritte zu machen.

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Die besten Gründe Bass spielen zu lernen

Du bist Dir noch nicht ganz sicher, ob Bass wirklich das richtige Instrument für Dich ist? Nicht mehr lange. Es gibt viele gute Gründe Bassgitarre zu lernen.

Erstmal gilt es zu sagen, dass Bass keineswegs ein einfaches Instrument ist, bei dem man eine Note pro Takt spielt und gelangweilt im Hintergrund rumsteht. Auf einem Bass kannst Du einen Song mit interessanten Basslinien bereichern oder durch ein Solo das Publikum ins Staunen versetzen.

Spieltechniken wie Slapping, Popping oder Tapping verleihen Deinem Spiel eine Vielseitigkeit und auf den vier Basssaiten hast Du genügend Töne zur Verfügung, um all Deine musikalischen umzusetzen.

In einer Band nehmen Bassist*innen eine zentrale Stellung ein. Der Bass gehört zur Rhythmusgruppe, die für den Beat verantwortlich ist, an dem sich alle anderen orientieren. Anders als auf dem Schlagzeug, spielst Du aber auf dem Bass nicht rein perkussiv, sondern auch melodisch.

Deine Töne knüpfen gewissermaßen den roten Faden des Songs. Ob bewusst oder unbewusst, das Publikum und Deine Bandkolleg*innen werden wahrnehmen, was Du spielst und sich daran orientieren.

Als Bassist*in wirst Du auch schnell Musiker*innen finden, die mit Dir zusammenspielen wollen. Einerseits gerade, weil der Bass so wichtig ist, andererseits weil gute Bassist*innen rar sind.

Mit einem Bass musst Du Dich nicht hinter den Gitarristen verstecken.
Der Bass hat in einer Band eine wichtige Funktion. | Quelle: Sam Moqadam via Unsplash

Du bist überzeugt? Dann schauen wir uns jetzt an, wie Du beim Kauf Deines ersten Basses vorgehst, um auch wirklich das ideale Einsteigerinstrument zu finden.

Worauf muss man beim Kauf einer Bassgitarre achten?

Ob Du in einer Musikschule oder autodidaktisch Bass spielen lernst, Du brauchst ein Instrument. Wenn Du Dich schon mal in einem Musikgeschäft oder im Internet umgesehen hast, wirst Du wahrscheinlich von der großen Auswahl überwältigt sein. Bässe gibt es in allen Formen und Farben und nicht zuletzt in allen möglichen Preisklassen.

Als Anfänger*in lohnt es sich nicht, gleich mit den teuersten Modellen einzusteigen. Die Investition ist einfach zu groß, wenn Du noch nicht sicher weißt, ob Du auch wirklich über eine lange Zeit dranbleiben wirst, die klanglichen Unterschiede machen sich erst bei einer fortgeschrittenen Spieltechnik so richtig bemerkbar und teilweise sind Spitzenmodelle auch schwieriger zu spielen.

Aber auch bei Billig-Bässen ist eine gewisse Vorsicht geboten. Eine minderwertige Qualität und Verarbeitung macht sich sehr schnell bemerkbar. Wenn der Bass nicht gut klingt, störanfällig ist oder nach kürzester Zeit kaputt geht, hast Du auch keine Freude daran.

Worauf muss man nun also achten, wenn man eine E-Bass kaufen möchte?

Zuallererst gilt es sich für die Anzahl der Saiten zu entscheiden. Ein Standard Bass hat vier Saiten. Diese Variante wird auch Anfänger*innen empfohlen. Du kannst später immer noch auf fünf oder mehr Saiten umsteigen.

Das verwendete Holz hat einen großen Einfluss auf den Klang, da es beim Schwingen der Saiten mitschwingt. Je weicher das Holz, umso weniger schwingt es mit. Das sorgt für einen wärmeren Klang, der aber weniger präsent ist. Für Korpus, Hals und Griffbrett werden in der Regel unterschiedliche Holzarten verwendet, um eine ideale Kombination zu erreichen.

  • Korpus: Esche, Erle, Ahorn, Mahagoni, Nato, Linde, Pappel
  • Hals: Ahorn, Mahagoni, Nato
  • Griffbrett: Ebenholz, Palisander

Mache Dich mit den Eigenschaften der Holzarten vertraut, um etwas nach Deinem Geschmack zu finden. Seltenere Hölzer sind natürlich auch teurer.

Die Auswahl an unterschiedlichen Bass Modellen ist riesig.
Wenn Du weißt, wonach Du suchst, wirst Du den perfekten Bass für Dich finden. | Quelle: Emily Finch via Unsplash

Die Länge des Halses hat ebenfalls einen Einfluss auf den Klang, viel mehr aber noch auf das Spielgefühl. Sie steht in direktem Zusammenhang mit der Mensur (dem freischwingenden Teil der Saite). Bei kürzerer Mensur klingt der Bass weniger klar und definiert, dafür liegen die Bünde näher beieinander, was gerade für kleine Hände den Einstieg ins Bassspielen erleichtert.

Für Kinder und angehende Bassist*innen mit sehr kleinen Händen, könnte deshalb ein Short Scale Bass in Frage kommen. Der Standard mit einer Mensur von 34 Zoll (86,4 cm) ist der Long Scale Bass.

Eine weitere Entscheidung, die Du treffen musst, ist die zwischen aktiver und passiver Elektronik. Bei einem aktiven Bass hat man mehr Einstellungsmöglichkeiten direkt am Instrument. Man muss dafür aber immer eine Ersatzbatterie im Gepäck haben. Liebhaber*innen von passiven Bässen, loben ihren reinen, authentischen Sound.

Um die Qualität eines Basses beurteilen zu können, solltest Du ihn Dir sehr genau anschauen (Gibt es Risse? Stehen die Bünde über?), an allen Reglern und Mechaniken drehen (Lässt sich alles bewegen, ohne dass etwas knarzt oder wackelt?)  sowie ihn anspielen (Funktionieren die Pickups? Klingen alle Töne gleichmäßig?)

Für ein E-Bass, der Deinen Ansprüchen gerecht wird und den Du auch eine Weile behalten wirst, musst Du mindestens 250 Euro einberechnen.

Welches Material braucht man zum Bass spielen?

Der Bass ist gekauft, aber ohne Verstärker klingt da nicht besonders viel. Du kaufst also am Besten gleich zusammen mit Deinem Bass einen Amp. Zum Üben zuhause reicht ein kleineres Modell mit einer niedrigen Wattzahl vollkommen aus.

Das wird dann wahrscheinlich ein Combo-Amp sein, bei dem Bassbox (Lautsprecher) und Topteil (der eigentliche Verstärker) in einem Gerät vereint sind. Du kannst bereits für 100 Euro einen super Verstärker finden, der Deinen Ansprüchen gerecht wird.

Erfahre alles über das wichtigste Bass Zubehör.
Zum Bass spielen brauchst Du neben der Bassgitarre noch weiteres Material. | Quelle: Rombo via Unsplash

Um den Bass mit dem Amp zu verbinden, brauchst Du ein Klinkenkabel (6,3mm). Dieses findest Du im Musikfachhandel bei den Instrumentenkabeln. Hierbei ist es wichtig, dass alles sauber verarbeitet ist.

Die Klinken sollen fest in den Buchsen sitzen ohne zu wackeln und müssen gut mit dem Kabel verlötet sein. Eine Ummantelung erhöht die Robustheit und beugt einem Kabelbruch vor. Je größer der Durchmesser des Kupferkerns, umso besser die Leitfähigkeit des Kabels. An diesen Merkmalen kannst Du die Qualität innerhalb einer Preisklasse vergleichen.

Zum Üben wird ein drei Meter langes Kabel wahrscheinlich ausreichen. Auf der Bühne sind dann mindestens fünf bis sechs Meter nötig, damit Du nicht unnötig daran rumzerrst und in Deiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt bist. Wähle das Kabel für Deine Bedürfnisse immer nach dem Motto: so lang wie nötig; so kurz, wie möglich.

Um Dich von Anfang an mit unterschiedlichen Spieltechniken vertraut zu machen, kannst Du Dir eine Auswahl an Plektren kaufen. Die Dicke, Flexibilität und das Material verändern den Klang und das Spielgefühl erheblich. Probiere verschiedenste Varianten aus (Picks sind nicht teuer) bevor Du Deine Favoriten im Set kaufst.

Für den Spielkomfort im Sitzen und um im Stehen spielen zu können brauchst Du einen Gurt. Für welches Material Du Dich entscheidest ist eine Preis- und Geschmacksfrage. Manche sind mit billigen Kunststoffgurten glücklich, andere legen sich lieber etwas teureres Leder auf die Schulter.

Um Dein Instrument transportieren zu können brauchst Du einen Gigbag oder ein Flight Case. Den Gigbag kannst Du Dir wie einen Rucksack auf den Rücken schnallen. Ein Flight Case wird wie ein Koffer in der Hand getragen. Durch die harte Schale ist der Bass darin aber etwas besser gegen Stöße geschützt.

Mit diesem Bass Zubehör bist Du bestens ausgestattet und kannst Dich ans Üben machen.

Wie kann man effizient Bass üben?

Der Bass und das Zubehör sind da. Nun geht es ans Bass Üben. Aber wie und was?

Um schnelle Fortschritte zu machen, geht man am besten strukturiert vor. Setze Dir Ziele und lege fest, in welcher Zeit Du sie erreichen möchtest. Achte dabei darauf, dass sie realistisch sind. Dazu musst Du wissen, wie viel Zeit Du ins Üben investieren kannst.

Beachte unsere Tipps zum Bass üben und Du wirst schnell Fortschritte machen.
Mache das Bass Üben zu einem Teil Deines Alltags. | Quelle: Marcela Miranda via Unsplash

Setze Dich einmal hin und lege ganz genau fest, an welchem Wochentag Du wie lange üben möchtest. Dabei gilt die Faustregel: lieber oft kurz als selten lang. Dieser Stundenplan ist dann auch verbindlich. Nach einigen Wochen wird das ganz normal sein und Du wirst ohne zu überlegen zum Bass greifen.

Wenn Du Dir nun ein Ziel gesetzt hats, dass Du innerhalb einiger Wochen oder Monate erreichen möchtest, geht es darum einen Übungsplan zu erstellen. Überlege Dir, welche Fähigkeiten nötig sind, um das Ziel zu erfüllen, welche davon Du bereits hat und welche Du Dir erarbeiten musst.

Setze auf dieser Liste einige Schwerpunkte, auf Dinge die Dir schwerer fallen als andere. Ist Dein Rhythmusgefühl noch nicht so gut ausgebildet? Dann wirst Du mehr daran arbeiten. Hast Du Nachholbedarf in der Musiktheorie? Plane Theorie-Einheiten ein.

Suche Dir nun die passenden Übungen dazu raus. Von Woche zu Woche sollte sich die Schwierigkeit steigern, sodass Du ständig herausgefordert wirst. Hast Du am Ende einer Woche Dein Zwischenziel nicht erreicht, ist das nicht schlimm. Gib Dir etwas mehr Zeit und gehe erst zum nächsten Lernschritt über, wenn alles sicher sitzt.

Dazu gehört ein kritischer Blick auf Dich selbst und ein Bewusstsein dafür, wozu jede einzelne Übung dient. Wiederhole Passagen, die noch nicht gut funktionieren einzeln und langsam. Benutze zum Üben immer ein Metronom und steigere das Tempo in kleinen Schritten.

Gestalte Deinen Übungsplan abwechslungsreich, damit Dir nicht langweilig wird und Du jedes Thema aus mehreren Perspektiven bearbeiten kannst.

Vergiss nicht, stolz zu sein auf alles, was Du bereits erreicht hast!

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.