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Lust auf was Neues? Diese Sounds könnt Ihr auf der E-Gitarre Spielen

Superprof Blog DE > Musik > Gitarre > Wie kann ich meine E Gitarre Stimmen & Einstellen? 

Ihr habt Euch bereits satt gehört am normalen Sound Eurer Stratocaster, Telcaster, Ibanez, Gibson, Cort oder Epiphone?

Habt Ihr schon gewusst, dass Ihr den Stil Eurer Gitarre mit verschiedenen Effekten variieren könnt? Mithilfe von Pedalen könnt Ihr einen unglaublichen Sound erzeugen, den Ihr mit einer klassischen akustischen Gitarre niemals erreichen könntet.

Korg, Digitech, Auto Wah, Mesa Boogie, aber auch Zoom, Noise Gate oder Footswitch – das alles sagt Euch nichts?

Schade, denn selbst die größten aller E-Gitarren- oder Halbakustik-Stars haben sich dieser Effekte schon bedient und tolle Ergebnisse in ihren Songs damit hervorgebracht.

Um es ihnen gleichzutun und selbst E Gitarre Lernen zu können, benötigt Ihr allerdings das entsprechende Material.

So könnt Ihr mit Eurer E-Gitarre und Eurem E Gitarre Verstärker die bestmöglichen Sounds erzeugen!

Mix-Programm, Compression Pedal, Aufnahmegerät… da gibt es so einiges, was man benötigt! Nicht zuletzt müsst Ihr lernen, wie Ihr das ganze anstellt. Dafür gibt es Lehrer (zum Beispiel auch auf Superprof) oder Video-Tutorials im Internet.

Auch ist die Gitarre an sich entscheidend, egal ob Links- oder Rechtshänder-Modell, um einen optimalen Sound zu generieren.

In unserem Artikel zeigen wir Euch alles, was Ihr über die Elektrische Gitarre wissen müsst, ohne einen teuren Lehrer dafür nehmen zu müssen.

Der Sound hängt von Eurer Gitarre ab

Ihr wollt eine neue Gitarre kaufen?

Auf keinen Fall solltet Ihr dabei die erstbeste nehmen, die Ihr im Laden seht! Denn bevor man ein Instrument kauft, sollte man es auf jeden Fall zumindest einmal ausprobieren. Denn der Sound einer jeden Gitarre ist anders!

Zunächst müsst Ihr Euch entscheiden, ob Ihr eine klassische, Folk- oder E-Gitarre wollt aber auch von welchem Hersteller sie gefertigt sein soll.

Wenn Ihr eine Gitarre beim Gitarrenbauer Eures Vertrauens kauft, dann wird diese bestimmt teurer sein als eine „Made in China“ Gitarre, die Ihr vielleicht im Internet kauft. Dafür werdet Ihr aber auch garantiert einen besseren Sound erhalten!

Es gilt also, die Balance zwischen der Qualität des Instruments und Eurem verfügbaren Budget zu finden.

Es gibt große Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen, also lasst Euch beraten! Achtet beim Kauf Eurer Gitarre auf die Elemente, die Euch wichtig sind | Quelle: Pixabay

Wenn Ihr Eure Gitarre dann gekauft habt, müsst Ihr immer gut auf sie aufpassen! Sie in einer staubigen Ecke in Eurem Zimmer abzustellen, ist zum Beispiel keine gute Idee.

Wer sich eine Gitarre kauft, der hat in den allermeisten Fällen auch eine Motivation, auf Ihr spielen zu lernen – Dafür gibt es zum Beispiel private Nachhilfelehrer, die Ihr auch auf Superprof finden könnt.

Behandelt Eure Gitarre also mit Sorgfalt, dann macht das Spielen auch mehr Spaß!

Dazu gehört zum Beispiel auch das Wechseln der Saiten, wenn dies nötig sein sollte. Viele Anfänger glauben, dass regelmäßiges Neu-Bespannen der Gitarre nicht besonders wichtig ist. Viele warten sogar, bis eine Saite reißt, bevor sie sie auswechseln.

Dabei oxidieren die Saiten nach und nach mit der Feuchtigkeit Eurer Hände, was sie schwieriger zu spielen macht.

Aber viel wichtiger: Alte Saiten wirken sich negativ auf den Klang Eurer Gitarre aus. Solltet Ihr also feststellen, dass Eure Gitarre nicht mehr so schön klingt wie noch vor einiger Zeit, dann ist es Zeit, die Saiten zu wechseln!

Es ist ratsam, alle Saiten auf einmal zu wechseln. Denn ansonsten klingt eine Saite dann besser als die anderen 5 und kann sich so ebenfalls negativ auf die Harmonie auswirken.

Außerdem solltet Ihr lernen, wie Ihr Eure Gitarre richtig stimmen könnt. Wenn Ihr eine Gitarre zu lange nicht stimmt, dann kann das negative Folgen haben.

Egal, ob Ihr dafür ein elektrisches Stimmgerät oder Euer Gehört benutzt: Stimmt Euer Instrument regelmäßig!

Passt auch auf Temperatur-Schwankungen auf!

Eine Gitarre, die zu lange in einer kalten Umgebung aufbewahrt wird, verstimmt sich viel schneller als in einem temperierten Zimmer. Auch sollte der Aufbewahrungsort vor Feuchtigkeit geschützt sein.

Wenn man sich den Aufbau einer E-Gitarre anschaut, so ist diese hauptsächlich aus Holz gemacht (Fichte, Mahagoni, Palisander, Ebenholz…) und das ist gegenüber Feuchtigkeit empfindlich!

Der Verstärker: Entscheides Element auf dem Weg zum Rockstar!

Es ist entscheidend, einen guten Verstärker zu haben, denn ansonsten liefert auch die beste Gitarre der Welt keine befriedigenden Ergebnisse.

Das werdet Ihr aber auch recht bald im Gitarrenunterricht gesagt bekommen!

Deshalb solltet Ihr Euer Verstärker-Modell sehr achtsam auswählen!

Dafür müsst Ihr keineswegs ein Vermögen ausgeben. Für Anfänger gibt es preisgünstige Verstärker, die einen tollen Klang aufweisen! Aber man kann auch schnell in die Falle tappen, gerade dann, wenn man sich noch nicht so gut auskennt!

Wer einen ordentlichen Verstärker will, der sollte sich in jedem Fall auf 70 Euro oder mehr einstellen. Klar: Der Preis allein ist noch kein Qualitätsgarant. Trotzdem ist es schwierig, einen ordentlichen Verstärker zu finden, der weniger kostet.

Ihr könntet zum Beispiel einen Röhrenverstärker kaufen. Diese werden oft aufgrund ihrer guten Qualität von Profi-Gitarristen bevorzugt. Diese Qualität hat aber auch ihren Preis und Ihr werdet zwischen 200 und 400 € für ein solches Modell rechnen müssen.

Achtet beim Kauf Eures Verstärkers auf jeden Fall auf gute Qualität Marshall Verstärker sind in der ganzen Welt bekannt | Quelle: Visualhunt

Auch werden die Röhren sich mit der Zeit abnutzen, was bedeutet, dass Ihr konstant in Euren Verstärker investieren werden müsst, um ihm am Laufen zu halten.

Auch muss die Lautstärke bei dieser Art des Verstärkers maximal aufgedreht werden, um wirkliche einen Unterschied heraushören zu können.

Wenn Eure Nachbarn also nicht taub sind, dann solltet Ihr eher einen Transistor-Verstärker oder Modellierungs-Verstärker kaufen. Bei diesen ist die Qualität konstant gut, auch wenn es bei höheren Lautstärken schon einmal ein wenig rauschen kann.

Der Verstärker-Markt wird beherrscht von wenigen großen Marken:

Marshall Amplification

Marshall ist wohl der berühmteste Hersteller von Gitarren-Verstärkern und in der ganzen Welt unter Gitarristen ein Begriff.

Viele große Gitarristen haben schon auf Modelle dieser Marke vertraut, darunter auch Jimi Hendrix, The Who oder Eric Clapton.

Das spricht für die Qualität der britischen Firma, oder?

Fender

Auch Fender, die hauptsächlich Gitarren herstellen, braucht sich mit seinen Verstärkern nicht zu verstecken, denn sie sind mit den hochwertigen Gitarren auf einem Level!

Vox Amplification

Allgemein ein bisschen weniger bekannt als die oben genannten Marken, werden Vox-Verstärker auch gern von Profis benutzt.

Auch bekannte Bands haben auf die Qualität der Briten vertraut, darunter: The Beatles, The Queen oder The Shadow.

Egal für welche Marke Ihr Euch entscheidet, könnt Ihr dank der Features der Verstärker neue Klänge erzeugen!

Das kann Euch auch beim Erlernen neuer Techniken für Gitarre Spielen helfen.

Der Verzerrer

Nahezu jeder Verstärker kann den Verzerrer-Effekt erzeugen. Dabei gibt es den sogenannten Overdrive- sowie den Distorsion-Effekt.

Beim Overdrive wird der Sound gesättigt. Das könnt Ihr auch erzeugen, indem Ihr Euren Verstärker auf maximale Lautstärke regelt. Der Distorsion-Effekt ist besonders bei Metal-Fans sehr beliebt, da dabei der typische E-Gitarren-Sound erzeugt wird!

Verzerrt Euren Sound und werdet so zum echten Hardrocker Mit einigen Techniken könnt Ihr zum echten Rocker werden! | Quelle: Pixabay

Der Saturation-Effekt

Dieser Effekt eignet sich besonders dann, wenn Ihr ein leidenschaftliche Solo spielt. Der Klang Eurer Gitarre wird noch wärmer und gesättigter als beim Overdrive!

Die Band The Black Keys nutzt diesen Sound zum Beispiel gerne in ihren Songs.

So könnt Ihr Effekte mit einem Pedal erzeugen

Um Euren Verstärker zu steuern, könnt Ihr Pedale nutzen. Es ist möglich, verschiedene Pedale an Euer Gerät zu koppeln, und so während Ihr spielt, unterschiedliche Effekte erzeugen.

Aber wie funktioniert das?

Das Effekt-Pedal für die Gitarre hat 3 wesentliche Elemente:

  • Das Pedal an sich ist verbunden mit dem elektrischen Teil des Geräts. Durch treten und loslassen des Pedals könnt Ihr den Sound verändern, ohne Eure Hände dafür nutzen zu müssen. So könnt Ihr Gitarre spielen, während Ihr den Sound verändert!
  • Es gibt mehrere Ein- und Ausgänge für Kabel in Eurem Pedal. Ihr müsst Eure Gitarre mit dem Pedal verbinden und das Pedal wiederum mit dem Verstärker.
  • Außerdem gibt es einen Bereich, in dem Ihr die Effekte steuern könnt und so den gewünschten Sound erhaltet.

Sollte man aber eher mehrere Pedale oder lieber ein einziges Multi-Effekt-Pedal wählen?

Letzteres ist besonders dann praktisch, wenn Ihr immer mal wieder wo anders Gitarre spielen wollt. In diesem Fall ist es natürlich angenehmer, nur ein einziges Pedal transportieren zu müssen.

Der Preis für ein solches Modell ist allerdings recht hoch und Ihr solltet Euch diese Investition gut überlegen.

Erhaltet hier einen Überblick über die bekanntesten E-Gitarren Modelle.

Auch bei der Wahl des Pedals solltet Ihr Euch zunächst informieren Lieber ein Pedal für alles oder mehrere Pedale mit verschiedenen Funktionen? | Quelle: Visualhunt

Wenn Ihr Euch für die andere Alternative, also mehrere Pedale für mehrere Effekte entscheidet, dann gibt es folgende Möglichkeiten:

1.    Das Reverb-Pedal

Dieses Pedal ermöglicht es Euch, Ein Echo zu Eurem Sound zu kreieren. Dadurch werdet Ihr Euch fühlen, als wärt Ihr in einem großen, wiederhallenden Raum oder auf der Bühne! Dieser Effekte sollte in jedem Fall wohl dosiert eingesetzt werden!

2.    Das Chorus-Pedal

Wie der Name schon sagt, erzeugt das Chorus-Pedal eine Multiplikation Eures Sounds, sodass Ihr Euch fühlt, als sei ein ganzer Chor hinter Euch. Dabei wird der gleiche Ton mehrmals mit Verzögerung wiedergeben.

3.    Das Flanger- und Phaser-Pedal

Diese zwei Effekte sind sich sehr ähnlich und werden deswegen häufig verwechselt. Beide geben den Eindruck, als würde ein Flugzeug von weitem abheben.

4.    Das Vibrato- und Tremolo- Pedal

Normalerweise findet Ihr diese beiden Effekte auch in Eurem Verstärker. Wenn das nicht so ist, dann könnt Ihr ein entsprechendes Pedal kaufen. Das Tremolo senkt oder erhöht die Lautstärke wohingegen das Vibrato mit den Frequenzen Eures Sounds spielt.

5.    Der Wah-Wah-Effekt

Einer der beliebtesten Effekte unter E-Gitarristen. Die Bezeichnung „Wah-Wah“ (ausgesprochen etwa wie „uah-uah“), beschreibt lautmalerisch den Klang des hervorgerufenen Effekts. Er verändert die „O“-Sounds zu „A“-Sounds und die „A“-Sounds zu „O“-Sounds.

Das sind die Effekte der großen Stars

Ihr wollt E-Gitarre spielen wie Eure großen Vorbilder, ohne dabei einen privaten Nachhilfelehrer nehmen zu müssen?

Dazu müsst Ihr zunächst die Geheimnisse hinter den von ihnen verwendetet Effekten lüften!

Jimi Hendrix, einer der größten Gitarristen aller Zeiten, nutzt zum Beispiel häufig den Fuzz, Chorus, Wah-Wah oder Octavia-Effekt.

Dafür nutzte er die damaligen Prototypen der Pedale, die dann mit großem Erfolg weltweit verkauft wurden. Auch heute findet man Nachfolger diese Modelle noch im Handel.

Als Eric Clapton in die Band „Cream“ eintrat, erfand er den sogenannten „Woman Tone“, der dem „Wah-Wah“-Effekt nicht unähnlich ist und längst als Teil der Geschichte der E-Gitarre gilt.

Heute leidet der Brite unter motorischen Schwierigkeiten, weswegen man diesen Klang von ihm leider nur noch selten zu Ohren bekommt.

Wenn Ihr spielen wollt wie Pink Floyd oder U2, dann könnt Ihr den Delay-Effekt einbauen. Dieser verzögert die Wiedergabe des von Euch gespielten Tons und fungiert so gewissermaßen als Echo.

Wir hoffen, dass Euch unser Überblick über die verschiedenen Effekt-Möglichkeiten einer E-Gitarre behilflich sein konnte!

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