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Aus diesen Bestandteilen besteht die moderne E-Gitarre

Superprof Blog DE > Musik > Gitarre > E Gitarre Aufbau: Die Elemente im Überblick

Die Gitarre ist unumstritten das beliebteste Instrument der Deutschen! Eine klassische Gitarre zu verstehen, ist keine große Kunst.

Aber wisst Ihr, was sich alles in so einer elektrischen Gitarre befindet und wie sie aufgebaut ist?

Akustische Gitarre, Western Gitarre, Elektro-Bass, Banjo… all diese Gitarrenarten sind unterschiedlich gebaut und verschiedene Elemente sorgen dafür, dass Ihr auf der „Klampfe“ spielen könnt.

Von den Stimm-Wirbeln über den Hals bis zum Körper wird alles entweder handwerklich selbst oder in einer Fabrik hergestellt. Dafür werden verschiedene Holzarten verwendet: Ebenholz, Fichte, Zeder, Palisander, Mahagoni, Ahorn…

Die einzelnen Bestandteile bekommt Ihr dann zusammengebaut als komplette Gitarre im Fachgeschäft.

Dann müsst Ihr das Beste daraus machen, um so virtuos E Gitarre Spielen zu Lernen wie Jimi Hendrix & Co.!

Wenn Ihr Euch wirklich dafür interessiert, aus welchen Teilen so eine E-Gitarre eigentlich besteht, dann lest weiter!

Wie wird eine Gitarre hergestellt?

Die großen Hersteller von Saiteninstrumenten (Violine, Harfe, Gitarre, …), kennen die nötigen Schritte, um eine Gitarre zu bauen.

Sie sind somit auch selbst Teil der Geschichte der E-Gitarre.

Und so gehen sie vor:

  1. Die handarbeitliche Produktion beginnt mit der Ausarbeitung jedes einzelnen Elements. Eine Gitarre besteht aus einem Kopf, einem Körper und einem Hals. Eine fast menschliche Maschine also! Jeder Teil der Gitarre ist aus verschiedenen Arten von Holz (Fichte, Zeder, Mahagoni, Palisander, Eiche, Ahorn, …) gebaut.
  2. Sobald die einzelnen Elemente Gestalt angenommen haben, beginnt die Montage. Dann müssen alle Bestandteile richtig gruppiert und verschweißt werden, um der Gitarre ihre Form zu verleihen. Der Gitarrenbauer schließt den Prozess durch Veredelung des Instruments ab.
  3. Der dritte Schritt ist das Lackieren des Holzes. Das hat oft Einfluss auf den Preis der Gitarre.

Mikrofon, Hals, Kopf... Eine E-Gitarre ist recht komplex Eine E-Gitarre besteht aus vielen verschiedenen Teilen, die zusammengefügt werden müssen | Quelle: Pixabay

Je mehr die Gitarre veredelt ist, desto teurer wird sie am Ende auch für den Käufer. Die in Handarbeit gefertigten Gitarren sind analog dazu ebenso teurer als die maschinell erstellten Fabrikate.

Der Gitarrenbauer benötigt einen hohen Grad an Präzision, um alle Schritte wirklich perfekt ausführen zu können (Saitenspannung, Lackierung…).

Und wo befindet sich das Mikrofon?

Das ist natürlich ein entscheidendes Element einer jeden E-Gitarre. Die elektrischen Elemente werden nach dem Lackieren angebracht, damit sie keine Farbe abbekommen können. Die Saiten werden erst ganz am Ende aufgespannt.

Könnte man sich also ganz einfach seine eigene Gitarre herstellen?

Das ist möglich! Aber natürlich braucht Ihr dafür einige Vorkenntnisse und Werkzeuge.

Die einzelnen Komponenten der Gitarre könnt Ihr ohne Probleme online bestellen.

Zeichnet dafür zunächst ein Modell Eurer Wunschgitarre. Dann könnt Ihr diese später leichter nachbauen.

Benutzt Eure Werkzeuge, um die einzelnen Elemente zusammenzufügen. Dann müsst Ihr die Gitarre nur noch mit einem Spezialprodukt lackieren und die Elektronik anschrauben.

Im Internet gibt es einige Videos, die Euch nicht nur beim Gitarre Lernen Online, sondern auch bei der Herstellung einer eigenen Gitarre Schritt für Schritt helfen können.

Auch aus alten Gitarren könnt Ihr Neues schaffen!

Der Gitarren-Körper

Eines der wichtigsten Bestandteile der E-Gitarre ist logischerweise der Körper, auch Korpus oder „Body“ genannt. In ihm finden sich wichtige Elemente wie das Mikrofon im Tonabnehmer oder der Steg.

Die Tonabnehmer

Ohne Mikrofon wäre es unmöglich, die leisen Töne, die eine E-Gitarre von sich gibt, zu hören. Mit der elektrischen Komponente werden die Vibrationen an einen Verstärker weitergegeben und die Töne werden künstlich lauter gemacht.

Um den Klang zu variieren, haben viele E-Gitarren mehrere Tonabnehmer und Wahlschalter, um zwischen diesen hin- und herschalten zu können und auch um Kombinationen zwischen den einzelnen Tonabnehmern herzustellen.

Der Steg

Der Steg befindet sich in unmittelbarer Nähe der Mikros und sorgt dafür, dass die Saiten auf der richtigen Poistion bleiben. Je nach Gitarrentyp kann diese variieren.

Der Lautstärke-Regler

Damit Ihr die Lautstärke der Gitarre bestimmten könnt, müsst Ihr diesen kleinen Knopf drehen. Alternativ könnt Ihr auch an Eurem Verstärker leiser oder lauter stellen. Achtet dabei aber immer auf Eure Nachbarn… 😉

Passt auf, dass Ihr die Gitarre nicht zu laut einstellt! Die Lautstärke regelt Ihr ganz einfach an der Gitarre | Quelle: Pixabay

Klinkenbuchse für Instrumentenkabel

Hier schließt Ihr das Kabel an, das Eure Gitarre mit dem Verstärker verbindet. Ihr solltet dabei Wackelkontakte tunlichst vermeiden, da das Euer Spiel stark beeinflussen wird. Geht also achtsam mit dieser Buchse und Eurem Anschlusskabel um.

Der Befestigungsknopf für den Gurt

Dieser kleine Knopf befindet sich meist in der Nähe der Klinkenbuchse. An ihm könnt Ihr einen Gurt befestigen, der es Euch erlaubt, die Gitarre spielen zu können, ohne sie mit den Händen tragen zu müssen.

So könnt Ihr auch im Stehen spielen!

Wenn Ihr Euch gut mit der Technik in einer E-Gitarre auskennt, dann ist das der erste wichtige Schritt hin zum Gitarren-Ass!

Der Gitarrenhals

Nun da Ihr wisst, was sich alles im Körper einer Gitarre befindet, wandern wir doch etwas weiter nach oben und beschäftigen uns mit dem Hals.

Hier werden die Saiten gegriffen und einzelne Töne oder Akkorde erzeugt.

Die Bünde

Der Hals einer Gitarre ist aufgeteilt in mehrere Bünde. Deren Anzahl varriert von Modell zu Modell. Generell gilt aber, dass akustische Gitarren weniger Bünde haben als elektrische. In den Bünden müsst Ihr die Saiten greifen, um Akkorde erzeugen zu können.

Die Bünde sind voneinander abgetrennt durch Bundstäbchen. Wenn Ihr einen möglichst sauberen Klang erzeugen wollt, dann müsst Ihr die Saiten möglichst nahe an den Bünden greifen.

Damit Ihr nicht jedes Mal aufs Neue die Bünde zählen müsst, um an der richtigen Stelle zu greifen, sind einige von ihnen mit Punkten oder anderen Zeichen gekennzeichnet. Meist befinden sie sich auf dem 5. und 7. Bund.

Die Saiten

Was wäre ein Hals ohne die Saiten? Die meisten E-Gitarren haben wie die klassischen Gitarren 6 Saiten, darunter auch die E Gitarre Modelle von Fender, Stratocaster, Telecaster, Jumbo, Ibanez, Epiphone, Gibson Les Paul, Yamaha, Dean…

Die oberste ist die tiefste Saite, die unterste die höchste. Die Saiten haben außerdem die Funktion, dass sie den Hals spannen und er sich so nicht verbiegen kann. Sollte Euch eine Saite also einmal reißen, was durchaus oft passiert, dann solltet Ihr sie schnell ersetzen!

Neben den 6-saitigen Modellen gibt es außerdem die 12-saitige Variante.

Der Gitarrenkopf

Am Ende der Gitarre befindet sich der Kopf. Hier sind die Saiten an den Wirbeln fixiert. Die Wirbel könnt Ihr drehen, um die Saite spannen oder zu entspannen.

Dementsprechend wird sich dann der Ton erhöhen oder er wird tiefer. Das nennt man dann „stimmen“.

Mehr Informationen zum Thema „E-Gitarre Stimmen & Einstellen“ erhaltet Ihr im verlinkten Artikel.

Eine Gitarre stimmt Ihr am besten mit einem Stimmgerät Wenn Ihr an den Wirbeln dreht, dann verändert Ihr die Tonlage der Saiten | Quelle: Pixabay

Der Sattel ist das schmale Materialstück, das am Übergang zwischen Kopfplatte und Halsansatz der Instrumente quer vor dem Griffbrett oder darin eingelassen eingesetzt wird.

Der Zweck des Sattels ist die sichere Führung der Saiten auf dem Griffbrett. Dies wird durch passend in den Sattel eingearbeitete Kerben erreicht, durch die die Saiten laufen und die verhindern, dass die Saiten quer zum Griffbrett aus ihrer Position rutschen.

Der Halsspannstab

Diesen Stab könnt Ihr nicht sehen, denn er ist in den Hals eingebaut und daher unsichtbar. Um ihn einzustellen gibt es am Kopfende eine kleine Schraube, die man drehen kann, um den Stab zu spannen oder zu entspannen.

Kann man die Bestandteile der E-Gitarre reparieren?

Nach einiger Zeit kann eine Gitarre durchaus Zeichen von Altersschwäche aufweisen. Auch wenn Ihr einmal nicht gut aufpasst oder Ihr Euch wie Jimi Hendrix in Rage gespielt habt, kann das Instrument Schäden nehmen.

Je früher Ihr Eure Gitarre zum Reparieren bringt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie repariert werden kann!

Jeder Bestandteil der E-Gitarre kann nämlich repariert werden, solang Eure Gitarre nicht von einer Dampfwalze überrollt wurde…

Auf eine Gitarre muss man gut aufpassen! Passt auf Eure Gitarre gut auf! Anders als so mancher Rockstar… | Quelle: Pixabay

In jedem Fall solltet Ihr einen Termin im Gitarren-Fachgeschäft ausmachen. Dort wird man Euch sagen können, ob es sich überhaupt noch lohnt, Eure Gitarre reparieren zu lassen oder ob Ihr lieber gleich eine neue kaufen sollet.

Wenn Ihr Euch ein wenig auskennt, dann könnt Ihr Eure Gitarre auch durchaus selbst reparieren. Dafür benötigt Ihr auf jeden Fall das richtige Werkzeug.

Nebenbei könnt Ihr Euch im Internet über die notwendigen Schritte informieren, zum Beispiel mit Video-Tutorials auf YouTube.

So, nun wisst Ihr Bescheid über das Innenleben der E-Gitarre.

Aber zu dem Instrument gehört noch viel mehr: Das Stimmgerät, die ständig zu erneuernden Saiten, das Metronom, viele Plektren, Notblätter, Tabulaturen…

…und natürlich auch die notwendige Technik, um wirklich virtuos Gitarre Spielen zu können!

Wenn Ihr das alles aber einmal beisammen habt, dann könnt Ihr wirklich effizient Gitarre lernen.

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