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Nutzt den Sommer – zum Englisch Üben!

Von Melanie, veröffentlicht am 14/08/2017 Superprof Blog DE > Sprachen > Englisch > Sommerferien: Der ideale Zeitpunkt, um sein Englisch zu Verbessern

Im Sommer stehen oft große Pläne an: Segeltouren, Interrail, Asien, Südamerika…

Sie haben eins gemeinsam: Sommer, Sonne, Sonnenschein ☀️ – aber doch nicht die Schulbank zu drücken!

Oder etwa doch?

Für einige ist der Sommer DIE Gelegenheit für Ferienjobs, um etwas Geld zu verdienen und sich den nächsten Urlaub leisten zu können – außerhalb der teuren Hauptsaison.

Und wenn Ihr schon arbeiten geht, wieso denn dann nicht gleich im Ausland oder etwa in einem Touristenzentrum, wo Ihr gleichzeitig auch noch Eure Sprachkenntnisse anwenden und verbessern könnt?

Was sind die Vorteile eines Ferienjobs während der Sommerferien oder eines Praktikums im Ausland?

Was kann Euch ein Job im Ausland für Euer Englischniveau bieten? Was bringt ein Praktikum im Ausland generell?

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Englisch zu lernen? Und kann man an einem englischen Sommercamp an einer Universität teilnehmen?

Fragen über Fragen!

Nebenjobs im Ausland: Um fließend(er) Englisch zu sprechen

Ob Ihr nun in Berlin Currywurst verkauft, auf dem Hamburger Fischmarkt Krabbenbrötchen unters Volk bringt oder in einem Münchner Biergarten mit Maßkrügen Euren Bizeps trainiert:

Das Gleiche könntet Ihr doch auch in einem Café in London machen, oder?

Klar, im Sommer will jeder an den Strand, in der Sonne liegen und die Zeit genießen. Aber es geht auch anders: Urlaub, Geld verdienen und gleichzeitig Englisch lernen!

Wieso nicht in einem Surfcamp einen Monat lang als „Volunteer“ arbeiten, eine kostenlose Unterkunft und vielleicht sogar kostenlose Surfkurse bekommen?

Es musst noch nicht einmal in England sein. Auch in Spanien und Portugal gibt es Surfcamps, die für die internationalen (englischsprachigen) Touristen englischsprachige Hilfskräfte suchen!

Werft doch mal einen Blick auf www.workaway.info – vielleicht findet Ihr dort das Richtige für Euch.

Wie finde ich einen Ferienjob im Ausland? Wie wäre es mit einem Ferienjob als Kellner in einer Bar in England? | Quelle: Visualhunt

Ja, wir hören bereits die ersten Skeptiker, die sagen, dass es ja schon schwierig ist, überhaupt einen Ferienjob in Deutschland zu finden – wie soll es dann bloß im Ausland sein?

Allerdings gibt es unzählige Möglichkeiten…

Jede Menge im Ausland ansässige deutsche Firmen benötigen genauso wie in Deutschland im Sommer Aushilfskräfte.

Insbesondere, wenn Euer Englischniveau so sicher ist, dass Ihr in der Lage seid, fließend zu kommunizieren: Dann könnt Ihr etwa in einer deutschen Bar im Ausland arbeiten.

Die Gäste werden Euer Englisch mit deutschem Akzent sicher sympathisch finden.

Traut Euch also ruhig, Eure Kontakte anzusprechen (wer weiß …), Euren CV endlich mal auf Englisch zu übersetzen (oder übersetzen zu lassen) und einfach mal loszulegen!

Einem erfahrenen Personalverantwortlichen wird solch eine geballte Initiative garantiert positiv auffallen.

Insbesondere bei einem Freiwilligenprojekt in englischer Sprache zeugt das nicht nur von Engagement, sondern auch von außerordentlicher Motivation, Eigenständigkeit und … Englischkenntnissen.

Vielleicht wird es eines Tages mal DER Pluspunkt sein, der über Euren nächsten Job entscheidet?

Insbesondere wenn Ihr Euch zwei bis drei Monate von der Heimat trennt und eine neue, englischsprachige Umgebung erkundet, wie England, Irland, Schottland, die USA, Kanada oder Australien und Neuseeland, ist eine Verbesserung Eurer Englischkenntnisse so gut wie sicher!

Klar, es reicht vielleicht nicht, um auf einmal fließend Englisch zu sprechen. Aber es wird ja sicherlich nicht Euer letzter Trip werden!

Auslandspraktikum in einem englischsprachigen Land

Acht Stunden samstags kellnern, im Schnellrestaurant Pommes zubereiten oder in der Küche Spülen ist nichts für Euch?

Dann macht Euch gefasst auf ein spannendes Praktikum.

Bin ich bereit für einen Auslandsaufenthalt? Im Ausland ganz auf Euch alleine gestellt zu sein verbessert nicht nur Euer Englisch, sondern stärkt auch Eure Persönlichkeit. | Quelle: Visualhunt

Wenn Ihr in Eurem Studium schon etwas weiter seid, sollte es außerdem kein großes Problem darstellen, einen geeigneten Praktikumsplatz im Ausland zu finden.

Vielleicht hat Eure Universität ja auch eine Partnerschaft mit bestimmten Unternehmen, die Ihr kontaktieren könntet?

Das Tolle daran: Wenn Ihr in Eurem Fachbereich ein Praktikum im englischsprachigen Ausland macht, könnt Ihr automatisch das im Studium gelernte englische Fachvokabular anwenden und festigen.

Und wieso nicht zwei Praktika in zwei verschiedenen Unternehmen in zwei verschiedenen Städten machen?

So könnt Ihr nicht nur zwei verschiedene Dialekte aufnehmen, sondern auch Euren Horizont erweitern, Eure Flexibilität trainieren und Euren Wortschatz vertiefen (vorausgesetzt, die beiden Firmen arbeiten an verschiedenen Produkten).

Englisch im Ausland zu lernen (USA, England…) ist also wie zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Und vielleicht schafft Ihr es ja dann auch bald, auf Englisch zu träumen?

Summer Schools in den USA

Eine Summer School in den USA, das bedeutet: Reisen, neue Leute kennenlernen, Zertifikate und eine Verbesserung des Englischniveaus.

Habt Ihr schonmal daran gedacht, an einer solchen Summer School in den USA teilzunehmen?

Der Traum, in den USA zu studieren, mag zwar während des regulären Studienjahres nicht bezahlbar sein. Allerdings gibt es andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel dort an einer Summer School teilzunehmen, die günstiger ist als ein reguläres Semester.

Welche Vorteile bietet eine Summer School in den USA?

Der Sommer ist DER Moment, um in die USA zu reisen und dort eine amerikanische Universität zu besuchen.

Klar, Ihr müsst immer noch das Hin- und Rückflugticket bezahlen (was allerdings immer günstiger wird), ebenso wie den Aufenthalt an der Universität, aber es wird erstens billiger sein als ein ganzes (reguläres) Semester und zweitens wird es sich sicherlich bezahlt machen!

Die Summer Schools sind von sehr unterschiedlicher Dauer.

Verschiedene Programme werden Euch angeboten: angefangen bei einem 2-Wochen-Programm bis hin zu einem oder sogar zwei kompletten Monaten. Danach muss den regulären Studenten wieder der Platz gelassen werden!

Ihr könnt also Euren ganzen Sommer im Bad der US-amerikanischen Sprache schwimmen und Euch obendrauf noch weiterbilden.

So könnt Ihr rasend schnell Euer Englisch verbessern!

Und keine Panik: Ihr reist zwar alleine an, aber werdet niemals lange alleine bleiben. Ihr werdet unzählige Gleichgesinnte in Euren Sprachkursen, Freizeitaktivitäten und auch in der Summer School finden.

Einmal eintauchen in das US-amerikanische Bildungssystem, um nicht nur Euren CV, sondern auch Euren Englisch-Akzent zu „schleifen“ – wer will das nicht?

Ist Sprachen lernen mehr als nur Grammatik pauken? Live like a local. Versucht herauszufinden wie die Einheimischen leben und macht das Gleiche. | Quelle: Visualhunt

UCLA, San Francisco, Berkeley, Manhattanville College… Welche Universität passt am besten zu mir und meinen Plänen?

Wir können uns vorstellen, dass Euch beim Lesen dieser Zeilen zwei wichtige Fragen in den Kopf kommen, und zwar:

  • Was kostet der Spaß?
  • An welcher Universität kann ich mich bewerben?

Was Eure erste Frage angeht, variiert es selbstverständlich von einer Universität zur nächsten. Einige Orte geben allerdings an, dass die Preise für Summer Courses in den USA bei $1250 pro Woche anfangen (Kurs + Campus).

Und Eure zweite Frage… beantworten wir hier:

San Francisco State

Sie liegt nicht nur im unglaublich tollen San Francisco, Kalifornien, sondern ist auch eine der ältesten Universitäten des Landes. Die San Francisco State bildet seit 1961 Studenten aus der ganzen Welt aus.

Die Universität legt unter anderem einen Schwerpunkt auf Englisch (Lesen, Schreiben, Sprechen, Hören, Grammatik) und zwar innerhalb von 22 Stunden pro Woche. Verschiedene Niveaus werden angeboten.

UCLA

Verbessert Euer Business English an der UCLA!

Sicher wisst Ihr bereits, dass die UCLA (University of California Los Angeles) eine der angesehensten Universitäten der USA und der ganzen Welt ist.

Das heißt für Euch: Selbst wenn es sich „nur“ um eine Summer School handelt, ist ein Diplom von dieser Universität Gold wert!

Die UCLA bietet im Sommer für Studenten aus der ganzen Welt mehr als 50 Programme an.

Sie sind alle auf die berufliche Karriere jedes einzelnen zugeschnitten. Ihr habt daher die Wahl, Englischkurse zu besuchen, um Euer Englischniveau zu verbessern, oder Euch für einen Kurs in Eurem Fachgebiet einzuschreiben, wie z.B.:

  • Marketing / Kommunikation
  • Finanzen
  • BWL
  • Design
  • Architektur
  • Personalwesen / Human Resources
  • International Business
  • Immobilien
  • Theater / Kunst / Kultur / Literatur
  • Journalismus
  • Medizin

Praktikum oder Summer School in Berkeley

Immer noch in Kalifornien: Die University of California, Berkeley – eine anerkannte Hochschule, insbesondere dank eines der besten Programme für Musikstudien auf der Welt. Allerdings bietet die Universität auch Summer Sessions für Ausländer an.

Diese sind zwar nicht ganz günstig, ermöglichen Euch aber, zwei Monate dort zu bleiben beziehungsweise sogar vier oder acht Monate, wenn Ihr ein Praktikum macht.

In Berkeley werdet Ihr Englisch Intensivkurse, aber auch Kurse in Eurem Fachgebiet genießen können: Entrepreneurship, Finance, International Management, Marketing…

Also: Programme, die zu einem professionellen Niveau führen, mit Studenten, die aus mehr als 40 Ländern der Welt kommen.

Ein idealer Kompromiss also für ein professionelles Englisch in einigen Wochen oder Monaten!

Manhattanville College

Diesmal verlassen wir Kalifornien, um in den Osten, genauer gesagt nach New York, zu schauen, was mindestens genauso reizvoll ist. Die Universität von Manhattanville ist eine der besten des Landes, vor allem was die Betreuung ausländischer Studierender betrifft!

Mit dem mehr als 40 Hektar großen Campus ist Manhattanville spezialisiert auf Englisch Intensivkurse im Sommer, inklusive Abschlussdiplome.

Mehr Informationen

Um mehr über die verschiedenen, von amerikanischen Universitäten angebotenen Programme zu erfahren, schaut Euch die Seite www.studyUSA.com an.

Beachten solltet Ihr allerdings, dass Ihr für eine Summerschool in den USA einen Visa-Antrag für ausländische Studierende oder, wenn die Unterrichtszeiten nicht allzu umfangreich sind, für ein Touristenvisum stellen solltet.

Es kann außerdem sein, dass Ihr vor Aufnahme des Programms einen TOEIC oder TOEFL Test ablegen müsst.

Englisch Privatunterricht als flexible Lösung

Wie verbessert man sein Englischniveau noch diesen Sommer?

Mit Privatkursen natürlich!

Die Freude am Erlernen der englischen Sprache… Mit einem kompetenten Privatlehrer ist das kein Problem!

Dieser kann Euch auch beim Englisch Lernen bei Gehörlosigkeit helfen.

Ihr habt es wohl verstanden: Der Sommer ist eine tolle Gelegenheit zum Englisch sprechen lernen. Aber es existiert noch eine weitere Möglichkeit: Privatunterricht.

Obwohl es den meisten Kindern, Jugendlichen oder auch Erwachsenen davor graut, auch noch in der Ferienzeit die Schulbank zu drücken, gibt es eigentlich keinen Grund dafür.

Ganz im Gegenteil. Privatunterricht ist nicht nur sehr effizient, sondern auch psychologisch sehr wertvoll, da er an die Persönlichkeit des Schülers angepasst ist.

Solltet Ihr entweder kein Budget oder keine Zeit zum Reisen haben, könnte Privatunterricht eine Lösung für Euch sein…

…um nächstes Jahr im Sommercamp voll durchzustarten und zweisprachig zu werden!

Ist eine Summer-School das Richtige für mich? Wer könnte sich nicht vorstellen, hier zu studieren? | Quelle: Visualhunt

Wenn andere in Berkeley & Co. Ihr Englisch verbessern, solltet Ihr den Zug auf keinen Fall verpassen und mit einem privaten Englischlehrer zu Hause oder über das Internet dranbleiben!

Es gibt keine bessere Möglichkeit, als eine lange Konversation auf Englisch zu führen und dabei einen Lehrer ganz für Euch zu haben, der sich an Eure Stärken und Schwächen anpasst.

Ob Sommer oder Winter, alt, jung, reich oder arm – man ist niemals zu alt, um Englisch zu lernen!

Es gibt keine jetzt Ausrede mehr, kein Englisch zu lernen.

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