Having problems with the right pronunciation of English words? Don't you worry, that's what Superprof is here for!

Viele, die gerne ihr Englisch verbessern oder ein perfektes Business Englisch lernen würden, haben große Schwierigkeiten mit der richtigen Aussprache. Kein Wunder, denn wir sind ja schließlich keine Muttersprachler!

Um sich selbst als sprachkundig bezeichnen und in einem englischsprachigen Land unter die Leute mischen zu können, ist es jedoch wichtig, auch die regionalen Unterschiede und farblichen Akzente der englischen Sprache zu beherrschen.

Zu jedem Englisch-Sprachkurs gehört deshalb auch die Phonetik, denn die ist Grundlage für fließende Sprachkenntnisse und trägt zu einer perfekten Englisch-Aussprache entscheidend bei.

Ob Englisch für Anfänger oder für Fortgeschrittene, online lassen sich einige Onlinedienste und kostenlose Wörterbücher finden, mit welchen Du an Deinem Akzent arbeiten kannst. Aber wo finden sich die besten Übungen?

Möchtest Du Deine Sprachkenntnisse in Englisch verbessern und die Welt der Phonetik kennenlernen, dann bist Du hier genau richtig. In diesem Artikel haben wir das Wichtigste über die englische Phonetik, regionale Unterschiede in der Aussprache und hilfreiche Tipps zum Üben zusammengetragen.

Warum die englische Phonetik so wichtig ist

Du lernst eine Fremdsprache, sei es Englisch, Französisch oder Spanisch, und fragst Dich, wozu Phonetik überhaupt wichtig ist? Phonetik dient zur richtigen Aussprache der Wörter!

Gerade im Englischen ist die Phonetik besonders wichtig. Dem Englischen liegt zwar auch das lateinischen Alphabet, wie dem Deutschen, zu Grunde, aber einige Buchstaben werden je nach Kontext unterschiedlich ausgesprochen.

Im Deutschen wird zum Beispiel "i" immer auf die gleiche Weise ausgesprochen, während es im Englischen unter anderem als [a:i] (zB. wine), [i] (zB. win) oder [aɪə] (zB. fire) ausgesprochen werden kann.

Zusätzliche Schwierigkeit: In der englischen Sprache gibt es viele unterschiedliche Aussprachen je nach Land und Region.

Um schnell Englisch lernen und sich verständlich ausdrücken zu können, ist es deshalb wichtig, die Grundlagen der Phonetik zu beherrschen.

Wenn Du ins anglophone Ausland reist, ist eine gute Englische Aussprache einfach wichtig.
Gerade bei Reisen ins englischsprachige Ausland fällt die Englisch-Aussprache verbessern besonders leicht. | Quelle: Unsplash

Wenn Du mit einem Englisch-Muttersprachler sprichst, kann es sein, dass sich das Gespräch holprig gestaltet, obwohl Du in Deinem Englischkurs Berlin oder Englischkurs München gut aufgepasst hast, einen sehr großen Wortschatz besitzt, die wesentlichen Redewendungen kennst und sogar die englische Grammatik nahezu perfekt auswendig gelernt hast.

Damit Du wirklich gutes Englisch sprechen kannst, müssen eben auch Intonation und Betonung stimmen.

In phonetischen Wörterbüchern solltest Du deshalb auf den unterstrichenen Teil eines Wortes achten und diesen betonen. Berücksichtigst Du diese Betonungsmuster, wird es Dir bald gelingen, ein Gefühl für Phonetik zu entwickeln und dann auch fließend Englisch zu sprechen.

Die wichtigsten Laute zur Erinnerung:

  • die kurzen Vokale (wie in fish oder bus),
  • die langen Vokale (wie bei girl oder door),
  • die Diphthongs (Doppellaute) (wie in house oder poor), und
  • die Konsonanten (Mitlaute) (wie in thanks oder yes).

Laut einer Umfrage, die 2016 von "Using English" durchgeführt wurde, empfinden 29% der Schüler und Schülerinnen das Erlernen der englischen Aussprache schwieriger als das Schreiben auf Englisch (28%) oder das Hören (26%).

Deshalb ist das Studium der Phonetik das A und O, um Dein Englisch und Deine englische Aussprache zu verbessern.

Erfahre hier auch mehr über die Unterschiede zwischen British English und US American English...

Das phonetische Alphabet im Englischen lernen

Ein Wörterbuch für die englische Aussprache auswendig zu können ist gut, aber es zu verstehen ist besser!

Um das Lernen von Fremdsprachen zu erleichtern, haben Sprachspezialisten das IPA (International Phonetic Alphabet) entwickelt, das auch in den meisten Phonetik-Büchern verwendet wird.

Das Phonetische Alphabet ist ein einheitliches Lautsystem aus Zeichen, die alle Laute der menschlichen Sprachen beschreiben. So war es möglich, mehr Klarsicht in der Phonetik zu schaffen, welche sich von Sprache zu Sprache unterscheidet.

Das IPA ist ein System, welches mittlerweile von allen Fremdsprachen genutzt wird.

Das IPA hilft Dir nicht nur um Englisch zu lernen, sondern ist auch Grundlage für die Phonetik aller Sprachen, die Du vielleicht noch lernen möchtest.

Das IPA hilft auch, wenn man jemandem, der gerade eine Fremdsprache lernt, beispielsweise die Betonung erklären möchte. Die Erklärung fällt leichter, besonders wenn das Gegenüber auch eine Vorstellung vom IPA hat.

Die Laute der Englischen Sprache sind teilweise anders als im Deutschen.
Die wichtigsten Laute der englischen Sprache in einer Tabelle. | Quelle: Snowwhite1991 via Wikimedia Commons

Obwohl das Englische nur 26 Buchstaben kennt, gibt es etwa 44 verschiedene Laute! Aber keine Angst, Du musst nicht das ganze phonetische Alphabet in und auswendig können. Auf den Seiten von "learn englishkannst Du die Zeichen der englischen Lautschrift zum Beispiel jederzeit nachschauen. 

Das IPA hilft dabei, ein Wort richtig auszusprechen, auch wenn es nur im Wörterbuch niedergeschrieben ist. Dem Wort folgt immer die phonetische Transkription in Klammern, an der Du genau ablesen kannst, wie man das jeweilige Wort richtig ausspricht.

Um diese Taktik anwenden zu können, musst Du jetzt nur noch lernen, wie man dieses Alphabet liest. Dann eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für Dich und Du kannst fleißig das Englisch-Buchstabieren üben!

Anhand einer phonetischen Transkription kannst Du normalerweise alle Wörter aussprechen, die Du siehst. Das ist doch ziemlich clever, um seine Aussprache zu verbessern, oder nicht?

Mit dem IPA die richtige Aussprache der Wörter lernen

Es gibt Töne im Englischen, die wir im Deutschen überhaupt nicht kennen. Das IPA hilft Dir dabei, die richtigen Töne zu bilden und die entsprechenden Muskeln im Mund anzustrengen. 

Einige Seiten im Internet zeigen Dir sogar, wie Du Deinen Mund formen musst, um einen bestimmten Klang in einer Sprache zu erzeugen.

Das hilft vor allem, wenn Du zum Beispiel Probleme dabei hast, das Englische "th" oder "r" auszusprechen. Schau Dir die Videos genau an und stoppe sie gegebenenfalls, um genau zu sehen, wie die Person in dem Video ihren Mund bewegt.

So kannst Du genau die Form und Position des Mundes sehen und beobachten und welche Muskeln genutzt werden, um einen Ton zu erzeugen. Nachahmung ist hier der Schlüssel zum Erfolg und um den charmanten „English accent“ zu lernen.

Sean von MosaLingua gibt Dir etwa viele Tipps zur Aussprache. Hier ist ein Video, in dem der Sound "r" in vielen englischen Wörtern wie "run", "rap", "roam" und "roast" erörtert wird. Das Video ist auf Englisch, aber Du kannst Untertitel aktivieren, indem Du das Zahnrad unten rechts drückst und Deutsch wählst.

Viele deutsche Muttersprachler haben zum Beispiel auch Probleme mit der richtigen Aussprache des berühmten „th“ oder anderen Wörtern. Auch dazu gibt es Videos von Sean.

Mit dem IPA die Wortbetonung perfektionieren

Mit dem IPA kannst Du also die richtige Aussprache lernen und gleichzeitig Deine sprachlichen Fähigkeiten erweitern!

Der nächste Schritt ist nun auch die richtige Silbe des Wortes zu betonen, also den Wortakzent zu setzen.

Im IPA wird der Hauptakzent mit diesem Zeichen / ’/ angezeigt, das vor der akzentuierten Silbe steht. Der Nebenakzent ist mit /, / vor der betreffenden Silbe angegeben. Der Punkt /. / zeigt die Trennung zwischen den Silben.

Deutsch und Englisch sind Sprachen mit beweglicher Betonung, im Gegensatz zu Polnisch oder Isländisch, wo immer dieselbe Silbe betont wird. Leider machen es uns die englische und deutsche Sprache nicht ganz so leicht und Unterschiede gibt es natürlich auch hinsichtlich des Wortakzents.

Um die Betonung im Englischen zu verstehen, muss man zuerst wissen, wie sie im Deutschen funktioniert.

Im Deutschen, wie auch im Englischen, ist es möglich, die Bedeutung des Wortes nur über die Betonung zu verändern: übersetzen (Sprachen) oder übersetzen (mit einer Fähre).

Dennoch betonen wir Deutschen in der Regel die erste Silbe des Stamms (lehren,Lehrer, Lehrerin, lehrhaft, Lehrerkollegium).

Bestimmte Präfixe und Suffixe können aber die Betonung verändern und auf sich ziehen (Aus-spra-che, vor-le-sen, Bä-cke-rei).

Bei zusammengesetzten Wörtern wird fast immer das erste Wort betont, bis auf die Ausnahmen Jahrhundert, Jahrtausend, Jahrzehnt und Kilometer.

Bei Fremdwörtern wird die Betonung der Ausgangssprache übernommen. Der Wortakzent im Deutschen wird über eine erhöhte Lautstärke realisiert und wird Druckakzent genannt.

Im Englischen gibt es keine einheitliche Wortbetonung und man kann nicht wie im Deutschen sagen, dass der Wortakzent in den meisten Fällen auf einer bestimmten Silbe liegt.

Die Betonung ist von Wort zu Wort unterschiedlich und kommt auf den Wortursprung an. Zum Beispiel unterscheiden sich die beiden Wörter desert (Wüste) und dessert (Nachspeise) nur durch ihre Betonung, ähnlich dem deutschen Beispiel zu „übersetzen“.

Handelt es sich allerdings um Wörter germanischen Ursprungs, kann man sagen, dass diese in der Betonung dem Deutschen ähneln und deshalb die erste Silbe des Stamms betont wird. Bei zusammengesetzten Wörtern wird ebenfalls meist das erste Wort betont.

Bei Wörtern nicht-germanischen Ursprungs kann man davon ausgehen, dass die Betonung auf einer anderen Silbe als im Deutschen liegt.

Als weiteren Unterschied zum Deutschen ist anzumerken, dass manche unbetonten Silben im Englischen ganz verschwinden, während sie im Deutschen nur geschwächt werden (deutsch: fatal [ fatˈaːl ] - englisch: fatal [ˈfɛɪ̯tɫ ]).

Wie im Deutschen wird auch im Englischen über eine erhöhte Lautstärke gearbeitet, um einen Wortakzent zu setzen.

Doch in dem ganzen Wirrwarr gibt es auch Betonungsmuster, an die man sich in den meisten Fällen in der englischen Phonetik halten kann:

  • Bei Substantiven, die auf -ment, -ion/-cion/-tion, -ian/ -cian/-sian und -ity enden, betont man die Silbe, die vor dem Suffix steht (enjoyment, opinion, reservation).
  • Adjektive, die auf -tial/-dial/-cial, -ual, -ic/-ical und -ious/-eous/-cious/-uous enden, werden ebenfalls auf der Silbe vor dem Suffix betont (essential, usual, athletic).
  • Verben mit den Endungen -ize, -ate und -ary betont man auf der zweiten Silbe vor dem Suffix (realize, graduate, vocabulary).
  • Viele zweisilbige Substantive werden auf der ersten Silbe betont (english, music, paper).
  • Beim Großteil der Verben, Adjektive und Adverbien betont man den Wortstamm und nicht das Präfix oder das Suffix (dislike, lovely, redo).
Um besser Englisch sprechen zu können, muss man genau zuhören.
Der Ton macht die Musik. Zum guten Englisch gehört auch die richtige Aussprache der englischen Sprache. | Quelle: Unsplash

Englische Laute, die es im Deutschen nicht gibt

Obwohl Englisch und Deutsch germanische Sprachen sind, gibt es unterschiedliche Laute, die die Aussprache manchmal etwas kompliziert gestalten. Das berühmtestes Beispiel ist wohl das „th“, wie in dem Wort „father“, das wir im Deutschen nicht kennen.

Diese Laute oder Lautklassen nennet man Phoneme. Dabei darf man Phoneme nicht mit Buchstaben verwechseln. Sie werden in Vokalphoneme und Konsonantenphoneme sowie in Monophtonge, Diphtonge und Triphtonge eingeteilt.

Die deutsche Sprache hat etwa 40 Phoneme und englische Sprache hat circa 44 Phoneme. Man spricht von einer etwaigen Zahl, da die Anzahl der Phoneme innerhalb einer Sprache variieren kann, je nach Region und Dialekt.

Zum Beispiel gibt es im Englischen besonders bei den Vokalphonemen regionale Unterschiede: das ,u‘ in ‚cut‘ (schneiden) kann u. a. als [ɐ], [ɜ], [ä], [ʌ], [ə], [ɔ] oder [ʊ] ausgesprochen werden.

Die Englische Sprache hat insgesamt sechs Vokale: a, e, i, o, u und in manchen Fällen das y, doch insgesamt 15 Vokalphoneme. Von diesen werden sechs wie im Deutschen ausgesprochen. Darunter gibt es aber auch sechs, die es im Deutschen gar nicht gibt.

Die Konsonanten klingen im Englischen meist anders und können in Wörtern, die keinen Vokal haben, als solche dienen. Das ist zum Beispiel in "by" oder "try" der Fall.

Auch die Konsonanten „v“ und „w“ bedürfen im Englischen unserer besonderen Aufmerksamkeit. Ansonsten bestellt man anstatt des Kalbsfleisches (veal) schnell einmal ein Rad (wheel) im Restaurant. Auch das „th“ ist immer wieder ein Stolperstein für uns Deutsche.

Übrigens! Wusstest Du schon, dass das englische "th" auf zwei verschiedene Arten ausgesprochen werden kann, je nachdem, in welchem Wort es vorkommt?

  • Das stimmlose „th“ in den Wörtern thanks, something und bath lässt Deine Stimmbänder nicht vibrieren und hört sich an, als würdest Du ein wenig lispeln.
  • Das stimmhafte „th“ in den Wörtern those, other und breathe lässt Deine Stimmbänder vibrieren und hört sich wie ein weicheres Lispeln an. 

Auf der Seite "Englisch Lernen Online" findest Du viele hilfreiche Tipps zur englischen Aussprache.

Denk daran, dass Dein Gehör eine wichtige Rolle dabei spielt, um die Laute richtig zu bilden. Es ist also notwendig, Dein Gehör und Dein Hörverstehen regelmäßig zu trainieren, um schnell Fortschritte machen zu können.

So kannst Du Deinen Akzent üben

Die Annahme, Englisch sei die einfachste Sprache der Welt, ist weit verbreitet. Spätestens, wenn es ums Sprechen geht, sind sich da viele gar nicht mehr so sicher. Viele Lehrer und Lehrerinnen schlagen verzweifelt die Arme über den Kopf, wenn ihre Schüler und Schülerinnen Englisch sprechen. Der deutsche Akzent ist im Englischen aber auch leider wirklich nicht schön!

Willst Du wie ein Muttersprachler klingen, heißt es deshalb: Übung macht den Meister!

Wir haben mal ein paar praktische Tipps für Dich vorbereitet, mit welchen Du an Deinem vorzeigbaren Akzent üben kannst.

Die englische Sprache in Deinen Alltag integrieren

Tatsächlich ist es heutzutage ganz einfach Englisch in Deinen Tagesablauf einzubauen.

Wie das?

Na mit Musik, Podcasts, Hörbüchern, Filmen und Serien! Willst Du einen bestimmten Akzent lernen, dann musst Du Dein Gehör für die entsprechende Sprache schärfen. Das gilt nicht nur für Englisch, sondern auch andere Sprachen wie beispielsweise Spanisch oder Französisch. Deshalb solltest Du versuchen, die englische Sprache so oft wie möglich zu hören. Das erreichst Du ganz einfach, indem Du Dir die folgenden Ratschläge zu Herzen nimmst.

Schaue Filme und Serien auf Englisch statt Deutsch! Zu Beginn kannst Du auch noch die Untertitel-Funktion nutzen, wenn Du anfangs etwas Schwierigkeiten dabei hast, beim bloßen Hören alles zu verstehen. Aber Untertitel bitte auf Englisch, nicht auf Deutsch einstellen. Du lernst nichts, wenn Du die ganze Zeit an den deutschen Untertiteln hängst statt zu hören und auf die englische Aussprache zu achten. Fühlst Du Dich sicherer, kannst Du die Untertitel dann auch weglassen. Gerade bei den ersten Filmen und Serien auf Englisch ist es außerdem sinnvoll, etwas zu schauen, dass Du bereits kennst. Ist Dir die Handlung bereits bekannt, wird es Dir gleich viel leichter fallen, mehr auf die Aussprache zu achten.

Auch Podcasts und Hörbücher eigenen sich ganz wunderbar, denn die kannst Du ganz unkompliziert überall hin mitnehmen. Du kannst sie beim Putzen und Kochen hören und so ganz einfach Englisch zuhause lernen, unterwegs beim Spazieren oder Einkaufen, einfach überall. Bei Hörbüchern gilt ebenfalls, gerne mit Geschichten beginnen, die Du bereits kennst. Das erleichtert den Lernprozess.

Tolle Podcasts zum Englisch-Aussprache verbessern sind zum Beispiel:

  • The English We Speak von BBC – eher für Fortgeschrittene geeignet
  • Gerry's Diary – für Anfänger bis Fortgeschrittene geeignet
  • Learn English vom British Council – eher für Fortgeschrittene geeignet, inkl. interaktiver Übungen zur richtigen Aussprache

So viel Spaß hat Sprach-Übung selten gemacht! Nur wenige Minuten am Tag reichen völlig aus und schon bald wirst Du merken, dass Dein Englisch schon viel authentischer klingt.

Ins englischsprachige Ausland reisen

Am allerbesten lernst Du natürlich, wenn Du Tag für Tag mit einem Muttersprachler sprechen kannst. Das geht am besten, indem Du in einem englischsprachigen Land Urlaub machst oder sogar einen längeren Auslandsaufenthalt planst.

Alltägliche Aufgaben und Gespräche können dann plötzlich zur Herausforderung werden, da Du sie auf einer anderen Sprache meistern musst. Ob beim Einkaufen im Supermarkt, beim Bestellen im Restaurant oder beim freundlichen Gespräch mit dem Nachbarn, stimmt Deine Aussprache nicht, kann Dich Dein Gegenüber schnell mal falsch oder überhaupt nicht verstehen.

Es gibt wirklich keine bessere Möglichkeit, Dir einen charmanten britischen Akzent anzueignen, als eine Weile in England zu leben. Du wirst schon nach einigen Wochen erste Fortschritte feststellen!

Im englischsprachigen Alltag die Englisch Aussprache verbessern.
Im Bus die Englisch-Aussprache verbessern einfach durchs Hören der verschiedenen Akzente. | Quelle: Unsplash

Englischsprachigen Tandempartner suchen

Leider hat nicht jeder das nötige Kleingeld für einen solchen Auslandsaufenthalt oder die Zeit für mehrere Wochen oder sogar Monate zu verreisen. Eine andere Möglichkeit, mit einem Muttersprachler üben zu können, ist eine sogenannte Tandempartnerschaft. Einen Tandempartner findest Du ganz einfach online über eine Tandembörse oder beispielsweise auch über Aushänge in der Uni. Da freut sich auch der Geldbeutel!

Mit dieser Methode kannst Du nicht nur neue Freundschaften schließen, sondern auch noch Deine Englisch-Aussprache verbessern, und das während Du Dir mit Deinem Tandempartner oder Deiner Tandempartnerin einen schönen gemeinsamen Tag machst. Geht zum Beispiel zusammen einen Kaffee trinken und plaudert ein wenig drauflos. Du wirst sehen, die Fortschritte kommen dann ganz von alleine durch das regelmäßige Sprechen auf Englisch. Bitte Deinen Tandempartner außerdem, Dich auf Deine Fehler hinzuweisen, dann machst Du sogar noch schneller Fortschritte.

Die englische Aussprache mit Apps üben

Selbstverständlich kannst Du auch immer eine Sprach-App zur Hilfe nehmen. Das Tolle daran ist natürlich, dass Du die dann jederzeit dabei hast, also jederzeit und überall an Deiner Aussprache arbeiten kannst. Beim Warten an der Bushaltestelle oder beim Zahnarzt, kannst Du Dir die Zeit einfach mit ein bisschen Üben vertreiben.

Hier sind ein paar App-Empfehlungen für Dich:

  • Babbel – Sprachkurs, der neben der Aussprache auch tolle Übungen zum Englisch Vokabeln lernen und Grammatik bietet
  • LinguaTV – mit tollen Videos von Muttersprachlern lernst Du die englische Alltagssprache kennen
  • Jicki – mit dieser App kannst Du Dich einfach von der englischen Sprache berieseln lassen

Englisch sprechen üben

Und natürlich gilt wie bei jeder anderen Sprache auch: Üben, üben, üben!

Das kannst Du zum Beispiel, indem Du Dir auf YouTube Videos anschaust, in welchen die englische Aussprache erklärt wird. Anders als bei einem Buch kannst Du die richtige Aussprache hier auch wirklich hören!

Der PONS-Verlag hat dazu eine ganze Reihe auf YouTube veröffentlicht:

Eine weitere Möglichkeit ist: Englisch lesen und zwar vorlesen. Liest Du sowieso gerne, dann versuche Deine Bücher ab sofort auf Englisch zu lesen und lies Dir zwischendurch ein paar Seiten einfach laut vor. Bist Du Dir bei der Aussprache eines Wortes unsicher, schlag es in einem Online-Wörterbuch nach, dort findest Du entweder die Lautschrift oder sogar eine Audio-Datei mit der entsprechenden Aussprache. Am besten ist die Kombination beider Methoden.

Nachhilfe bei Superprof

Bist Du jemand, der eine Art Anleitung benötigt, dann kannst Du darüber hinaus jederzeit die Nachhilfelehrerinnen und -lehrer auf Superprof kontaktieren, denn dort bieten zahlreiche Muttersprachler ihre Hilfe und Expertise für kleines Geld an. Eine Nachhilfestunde kostet im Schnitt 15 Euro – ein absolut unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Lehrer und Lehrerinnen von Superprof sind in ganz Deutschland und der Welt verteilt. Findest Du keine passende Lehrkraft in Deiner Nähe, ist das auch kein Problem, denn die meisten bieten die Nachhilfe sogar online via Webcam an. So kannst Du von überall am Unterricht teilnehmen.

Der Vorteil am Privatunterricht ist ferner, dass Du den Lehrplan zusammen mit Deinem Lehrer oder Deiner Lehrerin individuell auf Dich abstimmen kannst, das bedeutet, ihr könnt euch gezielt auf Deine Wünsche und Dein Sprachniveau konzentrieren.

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Jana

Hoffnungslose Träumerin mit einer großen Liebe zum geschriebenen Wort, gutem Essen und Musik.