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So wählst Du den besten Privatlehrer für Japanisch aus

Von Anna, veröffentlicht am 19/04/2019 Blog > Sprachen > Japanisch > Japanisch Lernen: Wie finde ich den passenden Lehrer?

Das Erlernen von Fremdsprachen hat einen hohen Stellenwert im Bildungssystem in Deutschland, aber auch darüber hinaus, also im Erwachsenenalter.

Natürlich denkt man dabei zunächst an die geläufigsten europäischen Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. Und trotzdem gibt es immer mehr Menschen, die gerne eine exoterische Sprache lernen wollen.

Wie wäre es z. B. mit Japanisch?

Diese Sprache kann man klassischerweise nicht in der Schule lernen, dafür aber an einer Universität, einer Fachhochschule oder wenn man die Sprache nicht gleich studieren möchte, sondern erstmal so reinschnuppern: im Japanischkurs an einer Volkshochschule oder mit einem Privatlehrer für Japanisch!

Bei letzterer Lösung kann Superprof behilflich sein!

Hier einige Tipps & Tricks, wie man am besten einen Japanischlehrer für Privatunterricht findet …

Was erwartest Du von Deinem Japanischlehrer?

Wie immer mehr Deutsche hast Du Dich dazu entschlossen, Japanisch zu lernen. Eine gute Wahl!

Und übrigens, Japanisch ist gar nicht so schwer, wie es oft dargestellt wird, denn:

  • Deutsche können fast alle japanischen Laute problemlos aussprechen.
  • Es gibt keine verschiedenen Formen für männlich und weiblich – Gendern leicht gemacht!
  • Die Verbkonjugation ist ebenfalls einfach: Es gibt nur zwei Zeiten und keine Konjugation nach Person, Genus und Numerus.
  • Und schließlich gibt es für jede Silbe nur genau eine Aussprachemöglichkeit (Im Japanischen spielt die Tonhöhe im Gegensatz zum Chinesischen z. B. keine Rolle).

Welche Sprache ist schwerer zu lernen? Deutsch oder Japanisch? Die japanischen Laute stellen für deutsche Stimmapparate in der Regel kein Problem dar. | Quelle: Pexels

Es heißt sogar, Japanisch sei viel einfacher zu lernen als Deutsch!

Nur weil Deutsch von der Grammatik her komplizierter ist, heißt das aber natürlich nicht, dass man als Deutsch-Muttersprachler nicht erstmal Probleme mit Japanisch hat – denn die Sprache folgt einer ganz anderen Logik!

Deshalb kann es sehr hilfreich sein, mit einem privaten Japanischlehrer zu arbeiten, denn so kommt man in der Regel schneller und effizienter ans Ziel.

Doch bevor es auf Lehrersuche geht, schauen wir uns erst einmal an, warum man überhaupt Japanisch lernen sollte.

Hier vier gute Gründe, Japanisch zu lernen:

  1. Arbeitest Du in einem (mittel-) großen Unternehmen, das international tätig ist? Japanisch kann für Dich der nächste Schritt sein, denn Japan ist momentan die drittgrößte Volkswirtschaft hinter den USA und China! Die japanisch-deutschen Beziehungen werden immer wichtiger und und Tokio und Berlin arbeiten schon jetzt in vielen Bereichen zusammen: Politik, Wirtschaft, Kunst & Kultur …
  2. Du willst die reichhaltige Kultur und die schönen Landschaften Japans entdecken? Diese Welt zwischen Tradition und Moderne? Wie wäre es dann mit einer Reise nach Osaka oder einer Rundreise durch Japan anlässlich der Olympischen Spiele, die 2020 in Tokio stattfinden werden? Mit einigen Grundkenntnissen der japanischen Sprache reist es sich deutlich angenehmer!
  3. Bist Du ein Fan von japanischen Animes und/oder Hayao Miyazaki? Bist Du oder sind Deine Kinder mit Naruto, Pokemon oder Dragon Ball Z aufgewachsen? Dann lerne jetzt Japanisch, um diese Serien im Original anschauen und Mangas im Original lesen zu können!
  4. Oder vielleicht interessierst Du Dich so sehr für Japan und Japanisch, dass Du Dir überlegst, Japanologie oder Übersetzen/Dolmetschen mit Japanisch zu studieren? Mit einem Privatlehrer erst einmal herausfinden, ob Dir das liegt und wie schnell Du die Sprache lernen kannst, ist dann sicher keine schlechte Idee.

An welchen Instituten und in welchem Rahmen kann man Japanisch lernen?

Nun musst Du Dir überlegen, in welchem Rahmen du Japanisch lernen willst: An einer Sprachschule? Mit einer Privatlehrerin vor Ort? Über Skype?

Wo kann man Japanisch lernen? Viele Volkshochschulen bieten Japanischkurse an. | Quelle: Pixabay

Private Organisationen

Informiere Dich im Internet über Angebote in Deiner Nähe. In Berlin gibt es beispielsweise das Japanisch-Deutsche Zentrum, das Japanischkurse anbietet. In Düsseldorf gibt es eine Sprachschule, die ausschließlich auf Japanisch ausgerichtet ist und in Gießen findet man auch an der Volkshochschule Japanischkurse.

Die Unterrichtstypen können dabei variieren: Von Einzelunterricht über Kleingruppen bis hin zu mittelgroßen Gruppen ist alles mit dabei. Manche Kurse gehen über einige Monate, andere gleich das ganze Jahr lang, und auch Intensivkurse und -workshops lassen sich bei Bedarf finden.

Ganz zu schweigen natürlich von organisierten Auslandsaufenthalten mit integriertem Sprachkurs …

Japanisch lernen mit Superprof

Wenn man in einer Sprachschule oder in einem Institut Japanisch lernt, ist die Lehrerin ziemlich wahrscheinlich vorgegeben, man kann nicht selbst wählen.

Das ist natürlich anders, wenn Du Dir selbst einen Privatlehrer suchst. Auf unserer Plattform Superprof finden sich Schüler/-innen und Lehrer/-innen ganz einfach.

Gib einfach „Japanisch“ und Deine Stadt ein, und schon werden Dir die passenden Japanischlehrkräfte angezeigt. Kein Treffer für Deine Region? Das ist auch nicht schlimm, denn viele Lehrer auf unserer Plattform bieten auch Remote-Unterricht an, also beispielsweise über Skype.

Es gibt keine Anmeldegebühr und keine Kommission pro Unterrichtsstunde, sondern lediglich eine einmalige Gebühr von 39 €, die es Dir erlaubt, ein Jahr lang so viele Lehrerinnen und Lehrer zu kontaktieren, wie du möchtest.

Und das Beste: Die Gebühr wird erst fällig, wenn Du Deine erste passende Lehrkraft gefunden hast, du hast also kein Risiko und kannst Dich in Ruhe und kostenlos umschauen!

Übrigens: Unsere Lehrerinnen und Lehrer werden nicht nur auf ihre Qualität/Eignung überprüft, viele von ihnen bieten auch die erste Stunde gratis an! Du kannst also erst einmal ganz entspannt reinschnuppern, ohne gleich in die Tasche greifen zu müssen …

Die wichtigsten Kriterien bei der Lehrerauswahl: Preis, Ausbildung, Erfahrung & Co.

Warum also nicht selbst entscheiden, wer Dein Privatlehrer sein soll?

Hier die drei wichtigsten Kriterien, wenn es um die Auswahl einer privaten Lehrkraft geht …

1. Was kostet eine private Japanischstunde?

Es ist kein Geheimnis, dass Privatunterricht in der Regel mehr kostet als Gruppenunterricht, insbesondere, wenn die Lehrerin zu Dir kommen soll. Überleg Dir am besten gleich am Anfang Deiner Suche, was Deine Schmerzgrenze pro Stunde ist? Kannst Du Dir einen Stundenpreis von ca. 15-30 € leisten?

Oder willst Du doch lieber sparen und dann einen Intensivkurs machen? Im Internet findest Du verschiedene Angebote und für den kleinen Geldbeutel bleiben natürlich auch Online-Kurse, Apps usw.

Die individuellste Lösung und (fast immer) garantierten Erfolg bietet aber am Ende nur Privatunterricht mit einer qualifizierten Lehrerin.

Wie viel darf eine Japanischstunde für Dich kosten? In der Regel ist im Bereich Sprachunterricht für jedes Budget etwas dabei. | Quelle: Pexels

Oder wie wäre es mit einem Gruppenkurs als Kompromiss? Oder Du versuchst, Dir die Basics mehr oder weniger selbst beizubringen und nimmst dann Privatunterricht, wenn es ans Eingemachte geht?

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, hoffentlich auch eine, die Deinem Geldbeutel gerecht wird.

2. Welche Ausbildung hat der Japanischlehrer?

Natürlich ist es sinnvoll, sich erst einmal anzusehen, was den Lehrer/die Lehrerin dazu qualifiziert, Japanisch zu unterrichten. Gibt es irgendeine Form von professioneller Ausbildung? Ein Studium, ein Zertifikat, sonstige Referenzen?

Dabei kommt es natürlich auch auf Dein Niveau an. Wenn Du noch Anfänger/-in bist und es erstmal um die Grundlagen (Alphabet, grundlegende Ausdrücke, Floskeln usw.) geht, muss auch die Lehrkraft keine Professorin in Japanisch sein – ein Student, der sich etwas dazu verdienen möchte, tut es dann vielleicht auch.

Wenn Du aber schon selbst recht weit fortgeschritten bist und es wirklich um die Feinheiten der japanischen Sprache und Schrift geht oder Du Deine Kanji-Kenntnisse noch weiter vertiefen willst, muss natürlich auch das Niveau der Lehrkraft entsprechend hoch sein.

Aber Vorsicht: Je höher der Abschluss eines Lehrers, desto höher in der Regel auch der Preis …

3. Wie viel Erfahrung hat die Japanischlehrerin?

Abgesehen von Diplomen, Zertifikaten usw. zählt natürlich auch die Erfahrung. Vielleicht hat eine bestimmte Lehrperson keinen offiziellen Abschluss in Japanisch oder als Lehrer, macht das aber schon so lange erfolgreich, dass es darauf eigentlich nicht mehr ankommt.

Den Lebenslauf zu checken, ist also auf jeden Fall sinnvoll und sicher aufschlussreich. Vielleicht habt ihr ja auch so gemeinsame Interessen oder einen ähnlichen Hintergrund? Auch das kann verbinden und eine gute Grundlage für den Unterricht bieten.

Viel Erfahrung ist auch deswegen von Vorteil, weil erfahrene Lehrer/-innen in der Regel sehr gut darin sind, schnell die Stärken und Schwächen der jeweiligen Schüler zu analysieren und einen reichen Erfahrungsschatz haben, mithilfe dessen sie dann den Unterricht entsprechend anpassen können.

Wer ist besser? Japanisch-Muttersprachler oder Deutsche mit ausgezeichneten Japanischkenntnissen?

Mit wem willst Du lieber Japanisch lernen? Mit einer Muttersprachlerin oder einem Deutschen, der Japanisch studiert oder anderweitig sehr gut gelernt hat? Beides hat seine Vor- und Nachteile:

Bei Muttersprachlern kannst Du Dir sicher sein, dass sie Dir nur „Richtiges“ erzählen und natürlich ist die perfekte Aussprache ein Plus. Abgesehen davon können sie Dir am besten verschiedene Sprachregister erklären, also in welchen Situationen welche Sprache angemessen ist, wie die Jugendlichen auf der Straße sprechen usw.

Auf der anderen Seite haben Muttersprachler oft keine andere Qualifikation außer eben, dass besagte Sprache ihre Muttersprache ist. Das heißt konkret: Oft haben sie keine didaktischen Kenntnisse, wissen also nicht unbedingt, wie sie schwierige Dinge am besten erklären können. Außerdem fällt es ihnen manchmal schwer, Deine Probleme nachzuvollziehen, weil man in der Muttersprache „halt einfach weiß/hört“, dass es so oder so heißen muss …

Umgekehrt verhält es sich mit Nicht-Muttersprachlern, die selbst Japanisch als Fremdsprache gelernt haben. Als Deutsche können sie sich gut in Dich hineinversetzen und wissen, was in der Regel die Schwierigkeiten beim Japanisch Lernen sind. Sie haben vielleicht bestimmte Methoden und Merkhilfen, die ihnen selbst dabei geholfen haben, die Sprache so gut zu beherrschen. Aber vielleicht sind sie sich selbst manchmal nicht 100 % sicher oder haben keine ganz perfekte Aussprache.

Lieber Muttersprachler oder Japanisch als Zweitsprache? Japanisch-Muttersprachler bringen Dir die perfekte Aussprache bei. | Quelle: Pixabay

Am besten wäre natürlich eine Japanischmuttersprachlerin, die außerdem ein Lehrerdiplom hat … Aber das Leben ist kein Ponyhof und wahrscheinlich wäre eine solch ideale Lehrkraft auch (zurecht) ziemlich teuer.

Die vier wichtigsten Qualitätsmerkmale eines Sprachlehrers

  1. Didaktik

Ein guter didaktischer Ansatz ist das A und O beim Unterrichten. Nicht jeder ist dafür geeignet, auch wenn die fachlichen Kenntnisse noch so gut sind. (Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich hatte während meiner Schullaufbahn nicht nur einen Lehrer, bei dem ich kaum etwas mitnehmen konnte, obwohl er fachlich top war.)

Komplexe Sachverhalte einfach erklären zu können und bei Schwierigkeiten gut motivieren und gezielt Hilfestellung bieten zu können, ist eine hohe Kunst.

  1. Geduld

Geduld ist eine wichtige Tugend, wenn man langfristig erfolgreich unterrichten will. Kurzfristiger Erfolg ist schön und gut, aber nur wenn man sich an den Rhythmus des Schülers anpassen und akzeptieren kann, dass dieser vielleicht etwas langsamer ist, wird man letztlich Erfolg haben.

  1. Einfallsreichtum

Um seinen Japanischunterricht originell und interessant zu gestalten, muss man auch immer wieder Neues ausprobieren und den Ansatz je nach Schülerin variieren können.

Dabei sollten auch moderne, technologische Hilfsmittel nicht zu kurz kommen. Karteikarten aus Papier und Diktate sind ja schön und gut, aber auch ein bisschen old school, oder?

Gerade jüngere Schüler sprechen eher auf folgende Möglichkeiten an:

  • Apps für Tablet/Smartphone (Vokabeltrainer, Sprach-Apps, interaktives Lernen von Hiragana, Katakana und Kanji)
  • Videos/Tutorials
  • Filme und Serien (z. B. Animes)
  • Lernspiele und -quiz
  • usw.

Wichtig ist auch, den Unterricht nicht zu verschult anzugehen. Es gibt keinen vorgeschriebenen Lehrplan, also warum nicht mal zusammen Sushi essen gehen und ausschließlich auf Japanisch bestellen und sich unterhalten?

  1. Empathie/Sympathie

Das klingt vielleicht selbstverständlich, macht es aber nicht unwichtiger: Die Chemie zwischen Lehrer und Schüler muss stimmen. Wenn man sich sympathisch findet, lernt man als Schüler automatisch besser und als Lehrer kann man sich besser einfühlen, ist also empathischer. Eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen!

Bist Du bereit? Dann such jetzt den passenden Japanischlehrer und leg gleich los!

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