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Japanisch lernen – das solltest Du wissen

Von Anna, veröffentlicht am 24/04/2019 Blog > Sprachen > Japanisch > Wie kann ich mit einem Sprachkurs Japanisch Lernen?

Bist Du auch seit Deiner Kindheit ein Manga- und Anime-Fan? Läuft Dir nur schon beim Wort Sushi das Wasser im Mund zusammen? Und ist eins Deiner Traumreiseziele diese schöne Inselgruppe, die sich Japan nennt? Das Land der aufgehenden Sonne hat viele verschiedene Reize zu bieten …

Hast Du Dir schonmal überlegt, Japanisch zu lernen, Dich aber bisher nicht getraut? Es stimmt schon, dass Japanisch nicht die einfachste Sprache für Europäer ist, aber sie ist auch nicht so schwer, wie alle immer denken.

Mit dem richtigen Ansatz, Motivation und einer guten Portion Geduld kann man auch diese Fremdsprache lernen und auf einem guten Niveau beherrschen. Und es gibt auch eine gute Nachricht: Die Grammatik ist von der Struktur her eher einfach – keine Verbkonjugationen, keine Deklinationen, kein Genus und Numerus, keine Fälle … Also all das nicht, was Deutsch für Ausländer so schwierig macht.

Hast Du Lust auf diese neue Herausforderung? Dann stürz Dich jetzt ins Abenteuer Japanisch!

Oder kannst Du schon ein bisschen Japanisch und willst Dich effizient weiterentwickeln? Oder hast Du es mal angefangen, dann aber irgendwie schleifen lassen, weil die Methode Dich doch nicht so überzeugt hat?

Egal, was Dein Hintergrund ist, hier findest Du alles raus, was Du über Japanischkurse wissen musst! (Egal ob Japanisch lernen in Berlin, Japanischkurs in München oder Japanisch lernen online).

Wie finde ich den besten Japanischlehrer für meine Bedürfnisse?

Um eine Japanischlehrerin zu finden, die Dir dabei hilft, schnell und effizient voranzukommen und es versteht, Dich zu motivieren, wenn es einmal nicht so läuft, solltest Du Dir zunächst folgende Fragen stellen:

  • Auf welchem Niveau stehe ich?
  • Was ist mein Ziel?
  • Privatunterricht oder Japanischkurs an einer Sprachschule?
  • Wie motiviert bin ich bzw. wie schnell möchte ich vorankommen?
  • Was erwarte ich von meinem Japanischlehrer?

Die Antworten auf diesen Fragen geben Dir einen Überblick, in welche Richtung Du suchen solltest.

Welche Japanisch Lehrkraft passt zu Dir? Es gibt viele verschiedene Profile für Japanischlehrer. Wähle weise. | Quelle: Visualhunt

Denn die Profile und Anforderungen seitens eines Schülers sind genauso vielfältig wie die Hintergründe und Fähigkeiten der Lehrer!

Wenn Du selbst schon ein recht gutes Niveau hast, brauchst Du logischerweise eine erfahrene Lehrerin oder sogar Muttersprachlerin, die Dich noch weiter pushen kann. Nur so kannst Du wirklich in die Tiefen und Nuancen dieser facettenreichen Sprache eintauchen.  Mit einer spezialisierten/japanischen Lehrkraft kannst Du maßgeschneiderten Unterricht erhalten, der viel weiter geht als nur die Schrift oder grundlegende Ausdrücke zu erlernen.

Bist Du dagegen Anfänger/-in, sind methodische didaktische Ansätze vielleicht erst einmal wichtiger als die perfekte Aussprache oder die zehn verschiedenen Bedeutungen eines Wortes. In diesem Fall ist es vielleicht am besten, wenn Du mit einem Japanischstudenten lernen kannst, denn dieser weiß selbst ganz genau, wie es ist, an Deiner Stelle zu sitzen und was einem am Anfang besonders schwerfällt.

Denn um erfolgreich Japanisch zu unterrichten, reicht es nicht aus, nur sehr gut Deutsch und Japanisch zu können, man muss auch wissen, wie man Anfängern den Einstieg erleichtert und welche Probleme man wie angehen kann.

Und natürlich kommt es wie gesagt auch auf Deine Erwartungen an. Willst Du Japanisch lernen, um es für Deine Arbeit zu benutzen und mit japanischen Kunden/Geschäftspartnern zu kommunizieren? Dann hast Du natürlich andere Ansprüche als jemand, der nur beim nächsten Japanurlaub nach dem Weg oder der Speisekarte fragen können will …

Wie viel kostet ein Japanischkurs?

Du hast eine ungefähre Vorstellung, welches Profil Deine Japanischlehrerin haben soll? Dann kannst Du Dich vielleicht mal auf Superprof oder anderen Plattformen nach geeigneten Lehrkräften umsehen und dabei auch herausfinden, wie viel so ein Sprachkurs Japanisch eigentlich kostet …

Wir können Dir schonmal verraten, dass eine Japanischlektion à 60 Minuten von einem Superprof-Lehrer im Schnitt 18 € kostet.

Aber mit den Durchschnitten ist das natürlich immer so eine Sache … Ob eine bestimmte Lehrkraft 10 oder 30 € verlangt, hängt am Ende von verschiedenen Faktoren ab:

  • Universitäre Ausbildung in Japanisch?
  • Zertifizierte(r) Sprachlehrer(in)?
  • Muttersprachler/-in?
  • Mehrjährige Erfahrung im Unterrichten?

Abgesehen vom Hintergrund und Erfahrungsschatz der Lehrperson kann natürlich auch der Wohnort eine Rolle spielen. Wahrscheinlich müssen wir hier nicht lange ausführen, warum eine Stunde Japanisch in München mehr kostet als in Chemnitz.

Kann ich mir einen Japanischkurs leisten? Auch wenn ums Japanisch Lernen geht, ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. | Quelle: Pixabay

Ansonsten gibt es aber noch eine Möglichkeit, diesen Faktor zu umgehen: Japanischunterricht per Webcam! So spart man sich nicht nur Zeit und Geld für die Anreise, sondern ist allgemein flexibler, was das Abhalten der Lektionen angeht … Man könnte sogar im Urlaub noch weiter Japanisch lernen … 🙂

Abgesehen von Privatunterricht zu Hause oder via Webcam gibt es natürlich noch die Möglichkeit, einen Gruppenkurs an einer Sprachschule oder einem Sprachinstitut zu machen. In diesem Fall kannst Du dir die Lehrkraft zwar nicht aussuchen, und der Kurs ist auch nicht ganz so persönlich auf Dich zugeschnitten, aber in einer Gruppen zu lernen, kann auch zusätzlich motivieren.

Wenn Du über das nötige Kleingeld verfügst und schon immer mal nach Japan reisen wolltest, ist natürlich ein Sprachaufenthalt die beste Mischung aus lernen und reisen. Eine Sprache in ihrem ursprünglichen Kontext zu entdecken und Neugelerntes gleich anwenden zu können, ist unbezahlbar (aber auch gleichzeitig ziemlich teuer ;)).

Du fragst Dich, was dabei ein i-Tüpfelchen sein könnte? Wir sagen es Dir: in einer Gastfamilie zu wohnen und so das gelebte Japanisch hautnah mitzubekommen!

So kannst Du Deinen Japanischkurs optimal vorbereiten

Für welche Kursart Du Dich auch entscheidest, es ist immer wichtig, selbst etwas beizutragen bzw. auch zwischen den einzelnen Unterrichtseinheiten am Ball zu bleiben.

Das Internet macht es möglich. Vernetze Dich mit Japanern und Japan-Fans auf der ganzen Welt! | Quelle: Pexels

Sonst kann es schnell passieren, dass Du zur nächsten Stunde kommst, aber schon wieder alles vom Mal zuvor vergessen hast. Das kostet unnötig Zeit und ist schnell frustrierend. Deswegen ist es nicht nur wichtig, seine Hausaufgaben brav zu machen, sondern auch zusätzlich zu üben.

Was für Möglichkeiten gibt es also, um sich entsprechend selbst „fortzubilden“?

  • Täglich üben: Auch wenn es nur 10 Minuten am Tag sind, irgendetwas bleibt immer hängen.
  • Anwenden, was Du gelernt hast: Es heißt nicht umsonst „Übung macht den Meister“. Ihr habt ein neues Thema behandelt oder neue Schriftzeichen gelernt? Dann such Dir zusätzliche Übungen und wiederhole das Gelernte so oft wie möglich.
  • Übe, die Kana und Kanji zu schreiben: Im Japanischen sind besonders die Schriftzeichen schwierig zu lernen (zumindest für Europäer). Wiederhole die Zeichen und ihre Aussprache mithilfe von Karteikarten und mache Übungen, bei denen du sie selbst schreiben musst (z. B. mithilfe von PONS Schreiben üben! Japanisch).
  • Übe auch mündlich: Eine Sprache gut zu lernen, heißt auch, sie zu sprechen! Sag Dir Vokabeln laut vor, sprich japanischen Videos nach und such im Internet Kinderlieder, die Du mitsingen kannst. Du wirst schon schnell Fortschritte in Deiner Aussprache bemerken!
  • Vokabeln lernen gehört einfach dazu: Man ist oft zu faul und es kann auch ätzend sein, aber ein gefestigter Wortschatz ist einfach das A und O für eine Sprache. Spielerische Apps wie Duolingo und Vokabeltrainer wie Quizlet können Dir helfen.

Und damit haben wir schon unseren letzten Tipp eingeführt. Heutzutage ist es so leicht wie nie, jeden Tag ein paar Minuten zu investieren, denn wir kleben ja eh ständig am Laptop, Tablet oder Handy. Lade Dir entsprechende Apps runter, schau Dir ein Video auf Japanisch an oder chatte mit Japanern auf der ganzen Welt!

  • Mobile Apps: Heute gibt es für alles eine oder meistens sogar Dutzende von Apps. Japanisch lernen ist da keine Ausnahme. Durchforste den Appstore/Google Play Store und Du wirst auf hilfreiche und spielerische Apps wie Japanisch lernen mit Nemo, Learn Japanese!!, Kana Town und Japanisch lernen mit kawaii stoßen …
  • Videos: Und natürlich kann auch YouTube eine gute unterstützende Quelle sein. Ob Sprachlernvideos zu bestimmten Themen, Kinderlieder, Animes oder japanische Filme – es ist für jeden Geschmack und jedes Niveau etwas dabei.
  • Tandempartner: Und schließlich ist auch menschlicher Kontakt schön, auch wenn er über ein Gerät erfolgt. Über die App Tandem kannst Du Tandemsprachpartner finden und auf Facebook, in Foren & Co. findest Du Japaner oder Japanbegeisterte, mit denen Du Dich austauschen kannst.

Worauf wartest Du noch? Leg jetzt los und hol das Maximum aus Deinem Japanischkurs raus!

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