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Mathematik Test: So bereitest Du Dich erfolgreich auf den GMAT vor!

Von Hannah, veröffentlicht am 08/03/2018 Superprof Blog DE > Nachhilfe > Mathe > GMAT: Wie kann ich mich auf den Mathe-Teil vorbereiten?

Der „Graduate Management Admission Test“ (GMAT) ist ein weltweit standardisierter Test, mit dem Du dann Deine Eignung für einen post-graduierten Masterstudiengang in den Wirtschaftswissenschaften unter Beweis stellen kannst.

Da die Noten der Bachelorstudiengänge weltweit einfach nicht vergleichbar sind, sind die Ergebnisse dieses einheitlichen Tests für viele Universitäten gerade in den USA & Großbritannien als Auswahlkriterium ausschlaggebend.

Grundlegend ist der GMAT ein Test auf Englisch, der einen nicht unwesentlichen Teil an Mathe Aufgaben beinhaltet.

Wie bereite ich mich erfolgreich auf diesen Test vor?

Das wollen wir im Folgenden näher betrachten, um Euch konkrete Hinweise für eine optimale Vorbereitung für den GMAT Mathematik Teil geben zu können!

Zumal die Mathematik auch später im Beruf durchaus von Vorteil sein kann…

Was beinhaltet der GMAT?

Bevor wir Euch Tipps geben, wie man am besten für den GMAT lernt, sollten wir erst einmal genau klar stellen, was dieser Test überhaupt beinhaltet!

Der Test dauert ungefähr vier Stunden und besteht aus…:

  • einem 30-minütigen Essay,
  • einem 30-minütigem Abschnitt, der „Integrated Reasoning“ genannt wird,
  • einem 75-minütiger Multiple-Choice-Teil (Thema: Mathe) und
  • einem 75-minütiger Multiple-Choice-Teil (verbal, Thema: Critical Reasoning, Reading Comprehension, etc.).

Viele Studenten brauchen den GMAT heutzutage! Ein guter GMAT-Score ist wichtig für viele Elite-Unis! | Quelle: Unsplash, Credits: Jonathan Daniels

In dem Essay-Teil soll unter Beweis gestellt werden, dass man sich innerhalb von kurzer Zeit kritisch mit einem Thema auseinandersetzen und unterschiedliche Gesichtspunkte diskutieren kann.

Oft werden dafür Aussagen aus Wirtschaftszeitschriften oder Zeitungen genommen, die der Geprüfte dann kritisch beleuchten soll.

Es geht dabei natürlich nicht um Eure persönliche Meinung, sondern um die Abwägung von verschiedenen Argumenten!

In dem Mathe-Teil geht es um Grundtechniken der Geometrie, der Arithmetik und der Algebra. Und hier haben wir zunächst gute Nachrichten:

Das Niveau der Aufgaben befindet dabei eher auf dem Niveau der mittleren Oberstufe und sollte für einen Bachelor Studenten kein Problem sein!

Allerdings ist die Schulzeit für viele schon etwas länger her, wenn sie den Test belegen. Deshalb ist eine gute Vorbereitung unbedingt notwendig!

Ran an die alten Mathebücher und Schulhefter!

In dem verbalen Teil geht es um Leseverstehen, Sentence Correction und Critical Reasoning.

Hier soll das Sprachniveau der Teilnehmer getestet werden und die Fähigkeit, logische Argumentationsketten nachzuvollziehen.

Eine Besonderheit des GMAT ist, das er ein Computer-Adaptiver-Test ist, der sich auf das individuelle Niveau der Teilnehmer einstellt.

Das Schwierigkeitslevel der Fragen wird daran angepasst, wie viele Aufgaben der Proband bereits richtig oder falsch beantwortet hat.

In dem Test können bis zu 800 Punkte erreicht werden. Es kommt allerdings sehr selten vor, dass mal ein Teilnehmer ein auch nur nahezu perfektes Ergebnis erzielt.

Statistiken belegen, dass die Ansprüche an das Testergebnis in den letzten Jahren gestiegen sind.

Während vor 10 Jahren Studenten, die von Elite-Universitäten angenommen wurden, durchschnittlich einen GMAT-Score von 650-680 hatten, liegen diese heutzutage im Durchschnitt bei 700 Punkten.

Je höher Dein GMAT-Score, desto höher Deine Chancen auf einen Platz an den renommiertesten Universitäten und auch auf Stipendien (auch wenn Du Dich alternativ natürlich auch mal nach Studiengängen ohne Mathe umschauen kannst…)

Lernen für den GMAT: Die vier Säulen

Plant viel Zeit ein fürs Lernen!

Den GMAT solltet Ihr nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Wie bereits erwähnt, steigen die Anforderungen Jahr um Jahr. Und die Testergebnisse können ausschlaggebend dafür sein, ob Ihr an bestimmten Unis angenommen werdet und Stipendien bekommt, oder nicht…

Ihr solltet also unbedingt drei bis vier Monate Vorbereitungszeit einplanen.

Nutzt die Zeit für das Lernen, die Mathe Nachhilfe, Wiederholungen, spezielle Beispielaufgaben und Vorbereitungskurse!

Ihr könnt den GMAT zwar wiederholen, allerdings kostet das jedes Mal Zeit und Geld! Außerdem werden den Universitäten trotzdem Eure vorherigen Testergebnisse angezeigt…

Vorbereitung mit den richtigen Mitteln

Auf der offiziellen englischsprachigen Webseite des GMAT Examens werden Euch gute Kurse, Materialien und Testaufgaben angeboten.

Auch die offizielle deutsche Webseite gibt Euch dafür Hilfestellungen.

Es wird immer wieder betont, dass die Aufgaben machbar sind, eine gründliche Vorbereitung allerdings das A und O ist!

Im Fall des Mathe-Teils geht es zum Beispiel um die einfache Wiederholung von Stoff aus der Oberstufe!

Ansonsten gilt es auch, sich an die Art und Weise der Fragestellungen zu gewöhnen. Multiple-Choice kann kniffliger sein, als es zu Beginn ausschaut.

Macht Euch also mit dem Format des Tests vertraut und bereitet Euch gewissenhaft vor!

Die Hilfe eines Privatlehrers kann Gold wert sein

Natürlich könnt Ihr Euch auf eigene Faust mit Lernmaterialien aus dem Internet und der Bibliothek auf den Test vorbereiten!

Da Ihr allerdings vor einer langen und intensiven Vorbereitungszeit über Monate hinweg steht, wäre eine weitere unterstützende Kraft nicht schlecht, oder?

Ein Mathe Nachhilfelehrer, ein Kurs der direkt von GMAT angeboten wird, ein Englischlehrer, oder oder…

Je nachdem, wo Eure Schwachstellen liegen und Ihr noch Hilfe braucht. Denn das ist der Vorteil von Nachhilfe: Euch wird individuell geholfen und habt eine Begleitung in der Lernphase.

Neben der fachlichen Hilfe, ist so ein Nachhilfekurs auch stimulierender und motiviert Euch zu einer gewissen Regelmäßigkeit.

Es ist wirklich einfacher, seinen Lernplan einzuhalten, wenn man noch eine weitere Person hat, die einem auf die Finger schaut…

Viele nehmen Mathe Nachhilfe für die GMAT Vorbereitung! Holt Euch Unterstützung für die GMAT Vorbereitung! | Quelle: Unsplash, Credits: Tra Nguyen

Überlegt Euch eine Strategie

Wie wir bereits festgestellt haben, ist der GMAT ein Computer-Adaptiver-Test, der sich auf Eure Stärken und Schwächen einstellt.

Um einen Top-Score zu erzielen, musst Du kontinuierlich die schweren Fragen richtig beantworten. Nur dann gibt es ausreichend Punkte pro Frage.

Seid also vor allem zu Beginn des Tests besonders aufmerksam, damit der Computer den Schwierigkeitsgrad der Fragen hochstuft!

Je nachdem auf welchem Niveau die Fragen dann auch sind, solltet Ihr Euch mehr oder weniger Zeit für die Beantwortung nehmen.

Behaltet immer im Hinterkopf, wie viele Punkte Euch eine richtige Antwort bringen kann.

Solche Überlegungen können Euch dabei helfen, Punkte zu gewinnen!

Und vielleicht motiviert Euch ja auch die Aussicht darauf, dank Mathe später ziemlich positive Berufschancen zu haben

Weitere Tipps für die Vorbereitung auf den GMAT

Wenn wir unsere Ratschläge zu einem zusammenfassen würden, wäre dieser: Üben, Üben, Üben!

Macht Euch mit den Besonderheiten der Fragestellungen vertraut, wiederholt die Matheaufgaben und lernt englische Ausdrucksweisen!

Geht zum Beispiel Eure alten Mathematik Klassenarbeiten durch (von denen Ihr dann ja die berichtigten Ergebnisse habt) und rechnet die Übungen immer und immer wieder durch.

So lange, bis Ihr die Rechenwege ganz verinnerlicht habt!

Haltet Euren Fortschritt fest

Es ist wichtig, seinen eigenen Fortschritt zu beobachten. Zum einen, weil das unglaublich motivierend ist. Und zum anderen als Kontrollmechanismus.

Vielleicht seid Ihr aus verschiedenen Gründen einfach noch nicht so weit, den Test zu machen?

Bearbeitet dafür die Aufgaben, die Ihr auf der offiziellen Webseite des GMAT finden könnt und vergleicht Eure Ergebnisse.

Wenn Eure Resultate niedriger sind, als Ihr erwartet habt, kann dies an drei verschiedenen Gründen liegen:

  • Euer Sprachniveau ist einfach noch nicht auf dem Level des GMAT angelangt. Wenn dies der Fall ist, solltet Ihr über Englisch Nachhilfe nachdenken, um das erwünschte Niveau zu erreichen. Euer Lehrer kann Euren gemeinsamen Unterricht dann nach den Anforderungen des GMATs ausrichten.
  • Euer Sprachniveau ist zwar ausreichend gut, Ihr seid aber einfach diese spezielle Art von Fragestellungen (noch) nicht gewöhnt. Hier gilt dann wieder: Üben, Üben, Üben,…
  • Eure Ergebnisse aus dem verbalen Teil sind gut, doch der quantitative Part lässt noch zu wünschen übrig? Dann solltet Ihr Euch dringend nochmal an die Grundlagen der Mathematik setzten, oder am besten gleich nach einem Nachhilfelehrer suchen.

Der Übungstest

Hier könnt Ihr unter realen Prüfungsbedingungen Euer Wissen testen.

Das erscheint zunächst einschüchternd, doch ist dieser Schritt wichtig, um der Wahrheit ins Auge zu schauen: Auf welchem Stand bin ich?

Viele Internetseiten bieten diesen Blanko-Test an. Das deutsche GMAT-Informationsportal empfiehlt auf Ihrer Webseite einige Portale, die diese anbieten.

Sie kommen den Fragestellungen, dem Niveau und der Punktevergabe dem GMAT sehr nahe.

So könnt Ihr abschätzen, wie viel Arbeit noch vor Euch liegt und Euch überlegen, was Ihr eventuell an Eurer Lernweise ändern solltet.

Für den GMAT sollte man viel Vorbereitungszeit einplanen! Schlechte Test-Ergebnisse? Nicht verzagen – weiter üben! | Quelle: Unsplash

Für Euren schriftlichen Ausdruck:

  • Versucht, Euch schnelles Tippen auf der Computertastatur anzugewöhnen. Wenn Ihr das nicht eh schon gewohnt seid, dann übt das regelmäßig.
  • Lest regelmäßig englischsprachige Literatur, so lernt Ihr automatisch Vokabeln und bekommt ein Gefühl für eine gute Ausdrucksweise.
  • Schreibt die unbekannten Vokabeln auf und lernt sie regelmäßig. Wichtig sind auch sogenannte „Linking Words“.

Für die Multiple-Choice-Fragen:

  • Lasst Euch Zeit bei den ersten Fragen der Tests, denn da wird Euer Leistungsniveau durch das Computersystem eingeschätzt.
  • Achtet ganz genau auf den Wortlaut der Frage oder des Satzes. Oft hängt die richtige Antwort von nur einem Wort ab. Geht nach dem Ausschlussverfahren, wenn Ihr Euch nicht sicher seid.
  • Achtet auf die Zeit und haltet Euch nicht zu lange bei einzelnen Fragen auf.
  • Lernt die Basics auswendig! Mathe-Formeln und bestimmte Rechenwege solltet Ihr im Schlaf beherrschen (Dreisatz, Prozenterechnung, etc.)!
  • Lernt Fachvokabular auswendig: Legt Euch ein Vokabelheft zur Mathematik und zur Wirtschaft an. Denn es wäre schade, Punkte zu verlieren, nur weil Ihr die Fachbegriffe nicht versteht!

Für den verbalen Teil:

  • Lest Euch den Text so gut es geht aufmerksam durch! Das Leseverstehen ist so aufgebaut, dass Ihr nicht viel Zeit haben werden. Bestimmte Lesetechniken – zum Beispiel das Skimming – solltet Ihr deshalb beherrschen!
  • Lest zur Vorbereitung viel englische Literatur, schaut Euch englischsprachiges Fernsehen an oder hört Radio. So kann sich Euer Gehirn auf die Sprache einstellen!

Ihr seid noch gar nicht im Studium und müsst erstmal Euer Abitur bestehen?! Dann erfahrt hier, wie Ihr gut durch Eure Mathe Prüfung im Abi kommt!

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