"Es ist eine der höchsten pädagogischen Regeln, daß die Schule nicht die Abrichtung, sondern die Entfaltung der persönlichen Kräfte zur Aufgabe hat."

- Heinrich von Sybel

Das Thema Hausaufgaben bietet immer wieder Diskussionsstoff. Manche Familien empfinden sie als sinnlos, während andere mehr davon fordern. Gleichzeitig zeigen mehrere Studien, dass Hausaufgaben in der weiterführenden Schule kaum einen Einfluss auf die schulische Leistungen haben. Egal ob das stimmt oder nicht, bilden Hausaufgaben einen Teil des Schulalltags.

Manche Eltern entscheiden sich, einen Nachhilfelehrer anzurufen, der ihren Kindern Hausaufgabenhilfe anbietet. Wie läuft sowas ab? Und wie kann man seine eigenen Dienstleistungen anbieten? Wir erklären Euch alles!

Die besten Lehrkräfte für Hausaufgabenbetreuung verfügbar
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Wofür braucht man Hausaufgabenhilfe?

Hausaufgabenhilfe oder auch Hausaufgabenbetreuung ist nicht das gleiche wie Nachhilfe. Während Nachhilfe auch Hausaufgabenhilfe beinhalten kann, ist letztere eine spezifische Dienstleistung, bei der Schüler ihre Hausaufgaben in Anwesenheit von erfahrenen Lehrern bearbeiten. Diese Schüler müssen also nicht zwangsläufig Probleme in der Schule haben.

Viele Schüler profitieren davon, Hausaufgabenhilfe zu bekommen.
Hausaufgabenbetreuung kann für Schüler mit Schwierigkeiten beim Lernen eine große Hilfe sein! | Quelle: unsplash

Hausaufgabenhilfe kann regelmäßig und häufig stattfinden, etwa an den Wochenabenden, oder auch in unregelmäßigen Abständen. Der Lehrer kann einmal pro Woche oder sogar alle zwei Wochen vorbeischauen. In diesem Fall ist er vor allem dazu da, dem Schüler bei einer spezifischen Hausaufgabe wie einem Aufsatz oder einer Facharbeit zu helfen.

Wenn der Lehrer jeden Tag zur Stelle ist, hilft er dem Schüler bei all seinen Hausaufgaben, bis dieser selbständig arbeiten kann.

Hausaufgabenhilfe ist vor allem für Eltern eine Option, die selten da sind oder wenig Zeit haben, den Kindern abends mit ihren Hausaufgaben zu helfen. Immerhin dauern Hausaufgaben, abhängig vom Alter und der Schulstufe des Kindes, häufig zwischen 30 Minuten und mehr als einer Stunde.

Hausaufgabenbetreuung hilft natürlich auch Schülern mit Schwierigkeiten in der Schule. Aber anstatt eigene Aufgaben zu bearbeiten, wie es ein normaler Nachhilfelehrer tun würde, hilft der Lehrer dem Schüler lediglich, die in der Schule aufgegeben Aufgaben zu bearbeiten. Der Lehrer kann auch bestimmte Konzepte erneut erklären, dem Schüler dabei helfen sich zu motivieren oder zum eigenständigen Denken anregen.

Wo findet man einen Lehrer für Hausaufgabenhilfe?

Ihr habt Euch also entschieden, dass Ihr einen Lehrer für Hausaufgabenhilfe kontaktieren wollt? Keine Sorge, davon gibt es genug.

Tatsächlich bieten einige Nachhilfelehrer ihre Dienste auch für Schüler an, die Hausaufgabenbetreuung benötigen. Von Studenten bis zu pensionierten Lehrern findet man verschiedenste Lebensläufe.

Zu Beginn könnt Ihr Euer Glück im Internet versuchen. Dank Plattformen wie Superprof lassen sich ganz einfach Lehrer finden, die bezüglich ihrer Fachrichtung und ihrem Wohnort perfekt zu Euch passen. Einfach auf “Hausaufgabenbetreuung" in der Suchleiste eingeben und nach Profilen suchen. Wieviel die Hausaufgabenhilfe kostet, ist ebenfalls direkt angegeben.

Außerdem könnt Ihr Nachhilfeinstitute wie Abacus oder die Überflieger kontaktieren. Solche Organisationen bieten für sämtliche Fächer Nachhilfelehrer, aber auch Hausaufgabenhilfe an.

Zögert außerdem nicht, nach Anzeige zu suchen. Der ein oder andere Lehrer wird mit Sicherheit seine Dienste auf dem Schwarzen Brett der Schule Eures Kindes oder in naheliegenden Geschäften anbieten.

Zu guter Letzt ist auch Hörensagen eine bewährte Methode. Sprecht mit Eurem Umfeld über das Thema. Selbst wenn Eure Nächsten selber keine guten Lehrer für Hausaufgabenbetreuung kennen, können sei trotzdem in ihrem Umfeld herumfragen usw.

Wie läuft so eine Hausaufgabenhilfe ab?

Sobald Ihr einen Nachhilfelehrer für Hausaufgabenbetreuung gefunden habt, kann es schon losgehen.

Dafür müsst Ihr mit dem Lehrer bestimmen, wie häufig sie stattfinden soll, abhängig von den Bedürfnissen des Schülers. Jeden Abend? Einmal pro Woche? Die Entscheidung liegt bei Euch. Hausaufgabenhilfe ist nicht das gleiche wie Kinderbetreuung! Das bedeutet, dass Ihr die Hausaufgabenbetreuung nicht ansetzen solltet, um einen Aufpasser für das Kind zu haben. Vergesst außerdem nicht, die Meinung des Kindes einzuholen, um die Hausaufgabenhilfe kooperativ zu gestalten. Ansonsten wird die Hausaufgabenbetreuung an Effektivität einbüßen.

Die Aufgaben eines Nachhilfelehrers sind vielfältig.
Lehrer für Hausaufgabenhilfe helfen ihren Schülern bei schwierigen Aufgaben. | Quelle: unsplash

In der ersten Einheit Hausaufgabenhilfe lernen sich der Lehrer und der Schüler kennen. Diese Sitzung unterscheidet sich daher häufig von den anderen Einheiten. In der ersten Stunde versucht der Lehrer ein Profil vom Schüler auszumachen, also seine Vorlieben kennenzulernen und seine Motivation für die Hausaufgabenbetreuung zu erfassen. Wenn der Lehrer die Vorlieben des Schülers kennt, kann er auf sie eingehen und die Hausaufgaben spannender gestalten.

Sobald die erste Sitzung absolviert ist, geht es mit den regelmäßigen Treffen los. 

Hausaufgabenhilfe durchläuft häufig in mehrere Schritte. Im ersten Schritt bearbeiten Schüler und Lehrer die dringlichsten Hausaufgaben (Mathe, Physik, Deutsch…). Hierzu stellt der Schüler meistens zuerst ein paar Fragen zu den Inhalten, die er noch nicht verstanden hat und macht sich dann an die Arbeit. Der Lehrer kann hier auf verschiedene Art und Weise helfen. Wenn der Schüler etwa Schwierigkeiten mit einer Matheaufgabe hat, dann kann der Nachhilfelehrer ihm eine andere Aufgabe geben, die ihm mit dem Verständnis der Hausaufgabe hilft.

Sobald die dringlichen Hausaufgaben fertig sind, kann der Schüler für die nächsten Tage vorarbeiten.

Hausaufgabenbetreuung für Schüler anbieten

Vielleicht seid Ihr keine Schüler oder Eltern, die Hausaufgabenhilfe suchen, sondern Lehrer, die ihre Dienste anbieten und Hausaufgabenbetreuung geben möchten.

Wichtig ist, dass Ihr kein bestimmtes Diplom braucht, um Hausaufgabenbetreuung anzubieten. Häufig sind es eingeschriebene Studenten, die ihre Dienste an Schüler mit niedrigem Niveau anbieten. Viele junge Bachelorstudenten geben auch Nachhilfe für Schüler am Gymnasium, etwa in der Oberstufe, um sie für die Klausuren vorzubereiten. Da sie erst vor kurzem das Abitur hinter sich haben, kennen sie noch die Inhalte und die richtigen Lernmethoden, die für solche Klausuren wichtig sind. Egal ob es darum geht, Inhalte aufzufrischen, Lernunterstützung zu ermöglichen oder bei der Wiederholung zu helfen, Hausaufgabenhilfe kann ungemein nützlich sein. 

Hausaufgabenbetreuung ermöglicht es Schülern, besser mit Hausaufgaben klarzukommen.
Probleme mit Hausaufgaben zu haben ist nicht ungewöhnlich. Deshalb ist Hausaufgabenbetreuung auch so wichtig! | Quelle: unsplash

Hausaufgabenbetreuung anzubieten ist also immer möglich, egal von welchem Hintergrund Ihr kommt. Die einzige Bedingung um arbeiten zu dürfen ist es, mindesten 16 Jahre alt zu sein. Ab diesem Alter dürft Ihr also private Nachhilfe anbieten, egal ob Klausurunterstützung oder Hausaufgabenhilfe.

Wo bietet man seine Dienste an?

Wer Hausaufgabenbetreuung geben möchte, sollte sich definitiv per Kleinanzeige bewerben. Egal ob Online oder per Abrisszettel, wichtig ist, dass erkennbar ist, welches Niveau Ihr betreuen möchtet. Geht es um Hausaufgabenhilfe für die Grundschule? Für Schüler in der Unterstufe? Mittelstufe? Oder für Oberstufenschüler? Am besten haltet Ihr Eure Annonce präzise und unmissverständlich.

Außerdem ist es ratsam, die bevorzugten Zeiten und eine Kontaktmöglichkeit anzugeben. Ihr braucht nichtmal Eure Telefonnummer preiszugeben, eine E-mail Adresse reicht völlig.

Fertigt klare und lesbare Annoncen an, die Ihr auf schwarze Bretter in Schulen oder in kleinen Geschäften in der Nachbarschaft anbringen könnt. Ihr könnt Eure Anzeige auch online in sozialen Medien schalten, so erreicht Ihr schnell viele Leute.

Ein Lehrer für Hausaufgabenhilfe könnte sich außerdem auf einer Plattform wie Superprof oder bei einem Institut wie Abacus anmelden. Letztere werden allerdings mit Sicherheit Arbeitserfahrung und Diplome von Euch fordern.

Die Erwartungen des Schülers definieren

Sobald Ihr Eure ersten Schüler gefunden habt, geht es darum, Euren Kurs zu organisieren. Das ist natürlich von den Schülern, die Ihr unterrichtet, abhängig, vor allem, wenn Ihr Schüler aus verschiedenen Schulstufen habt.

Am Anfang solltet Ihr versuchen, die Erwartungen des Schülers und der Eltern zu definieren. Effektive Arbeit ist nur möglich, wenn Euch die Ziele aller Beteiligten bewusst sind. Wenn der Schüler nicht besonders kooperativ ist, müsst Ihr Euch außerdem die Zeit nehmen, eine vertrauensvolle  Bindung aufzubauen. Das kann unter Umständen Euren Plan auf den Kopf stellen.

Die Defizite des Schülers erfassen

Die Aufgabe des Lehrers ist es außerdem, die Schwierigkeiten des Schülers herauszuarbeiten, vor allem in Verbindung mit Hausaufgaben. Kann der Schüler sich nicht konzentrieren? Fehlt es ihm an Grundlagen in Rechnen oder Deutsch? Liegt das Problem in der Aufmerksamkeit? Oder darin, dass der Schüler nicht gut genug organisiert ist?

Die Schwächen des Schülers zu kennen ermöglicht es Euch, Eure Unterstützung auf ihn anzupassen und dadurch effizienter zu sein. Je nach Bedarf könnt Ihr ihm kleine Auffrischer in Mathe, Deutsch oder Englisch geben. Hier ist Vielseitigkeit gefragt.

Eine ansprechende Hausaufgabenbetreuung anbieten

Hausaufgaben sind für einige Schüler lästig und manchmal sogar angsteinflößend. Einen Lehrer an der Seite zu haben kann diese Angst weiter fördern und gleichzeitig entspannend wirken. Aufgabe des Lehrers ist es, ermutigend zu sein und eine dynamische und spielerische Betreuung anzubieten, die den Schüler abholt.

Hausaufgabenhilfe sollte nicht monoton und langweilig sein.
Kinder haben verschiedene Interessen. Bindet diese in Eure Hausaufgabenbetreuung ein! | Quelle: unsplash

Wenn der Schüler gerade von der Schule kommt, kann es sinnvoll sein, ihm eine andere Arbeitsweise als die in der Schule zu zeigen. Selbst wenn der Schüler keine Schwierigkeiten hat, hilft ein dynamischer und spielerischer Kurs dabei, dass er Lust hat, die Hausaufgaben zu machen.

Hier kommen wieder die Vorlieben des Schülers ins Spiel, die genutzt werden können, um das Interesse an den Hausaufgaben aufrecht zu halten.

Dem Schüler zuhören

Letzter Tipp: Hört Eurem Schüler in der Hausaufgabenbetreuung immer zu. Er wird es zu schätzen wissen, ein offenes Ohr in Euch zu finden. In der Schule muss der Lehrer manchmal 30 Schüler gleichzeitig im Auge behalten, im Gegensatz dazu hat der Schüler in der Hausaufgabenhilfe den Lehrer ganz für sich allein. Er kann dann sämtliche Fragen stellen und seine Ängste teilen. Dann müsst Ihr zuhören können.

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus