Eine Jugendarbeitslosenquote von 15% in der Eurozone, fast 40% in Griechenland und um die 30% in Spanien und Italien. AFD, Front National und Brexit. Die Europäische Union hat zurzeit mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Deren Ursachen sind vielfältig und komplex. Eines lässt sich jedoch ohne große Zweifel sagen:

Ohne die Wirtschaftskrise 2008 sähen die Geschichte der Wirtschaft und die Situation in Europa anders aus.

Wie auch wirtschaftlichen Turbulenzen, die Europa in der Zwischenkriegszeit erlebte, auf die USA zurückzuführen sind, begann auch in der Weltfinanzkrise 2008 alles mit ein paar faulen Immobilienkrediten in den USA. Durch sie gerieten die Hypothekenfinanzierer ins wackeln und eine Kettenreaktion entstand: Am mittlerweile in die Geschichte eingegangenen 15. September 2008 meldetet die Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Dies war der Anfang des Vertrauensverlusts der Banken untereinander.

Die Folgen dieses Konkurs erinnern höchstens an die Weltwirtschaftskrise von 1929. In den USA verloren Millionen Menschen ihre Arbeit, ihre Häuser und ihre Pension. Gleichzeitig wurden weltweit Milliarden an Steuergeldern verwendet, um Banken vor dem Ruin zu bewahren. 

Aufgrund dessen wurde schließlich von vielen Bürgern auch die Frage gestellt, ob das herrschende wirtschaftliche System gerecht ist. Ist es geeignet, solche Krisen rechtzeitig abzuwenden, wenn nur die Regeln befolgt werden?

Kurz gesagt: Die wirtschaftliche Entwicklung Ende der 2000er Jahre rüttelte die gesamte Welt auf. Jedermann war direkt oder indirekt davon betroffen, von Arbeitern über Bankern bis hin zu Politikern.

Es liegt im Interesse aller, dass ein solches Ereignis sich nicht wiederholt. In Zeiten von explodierenden Wohnungspreisen und schwindendem Vertrauen zwischen Großmächten kann man sich dessen allerdings nicht sicher sein.

Es lohnt sich also, etwas über die Geschichte der Krise zu lernen und in der Zukunft die Zeichen deuten zu können.

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Und los geht's

Wie kam es zur Finanzkrise 2008?

Wie bereits erwähnt hat die Weltwirtschaftskrise 2008 mit „faulen Immobilienkrediten“ zu tun. Doch was bedeutet das überhaupt? Und woher kamen diese Kredite?

Der Ursprung liegt wohl bei der damaligen Finanzpolitik der USA. Normalerweise sorgt die amerikanische Notenbank, die Federal Reserve, für einen hohen Leitzins, wenn die wirtschaftliche Lage gut ist. Ist die wirtschaftliche Stimmung schlecht, so wird der Leitzins erhöht, wodurch der Konsum und dadurch die Wirtschaft wachsen.

Anders das Vorgehen des damaligen Vorsitzenden der Federal Reserve: Aus Angst vor einer Rezession hielt er den Leitzins in den Jahren 2003 und 2004 bei nur einem Prozent. Der Wirtschaft ging es jedoch ausgezeichnet.

Die Folge: Die Hypothekenfinanzierer verteilten massenweise Kredite an Konsumenten. Diese hatten schließlich viel Geld und durch die geringen Zinsen keinen Grund, es zu sparen.

Es flossen Milliarden in den Immobilienmarkt. Infolgedessen stiegen die Preise für Häuser und Wohnungen rasant. Dieser regelrechte Boom währte aber nicht lange.

Subrime Loans waren verantwortlich für die Krise.
Ohne die so genannten Subprime Loans wäre es vielleicht nicht zur Finanzkrise gekommen.

Denn auch an Menschen ohne Geld wurden Kredite zum Häuserkauf vergeben. Man verdiente schließlich mit jedem Kredit Geld und ignorierte das offensichtliche Risiko. Die einzige Sicherheit, die der Kreditnehmer dabei bieten konnte, war das Haus selbst.

Der Haken an der Sache war, dass solche Kredite extrem hohe Zinsen hatten. Dies war sozusagen der Ausgleich für die mangelnde Sicherheit einiger Schuldner. Diese Kredite wurden Subprime Loans genannt. 

Um das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit nicht tragen zu müssen, verkauften die Finanzierer diese Kredite weiter. Dazu bündelte man sie mit besseren Finanzprodukten zu Wertpapieren.

Eigentlich sorgen Ratingagenturen dafür, dass schlechte Wertpapiere schlechte Bewertungen bekommen und somit nicht weiterverkauft werden. Besagte Wertpapiere wurden aber teils mit der Höchstnote Triple A bewertet. Dem Handel mit diesen faulen Krediten wurden also keine Grenzen gesetzt

Die Agenturen glaubten nicht, dass es zu einer gleichzeitigen Zahlungsunfähigkeit vieler Kreditnehmer kommen könnte. Dies stellte sich als ein Irrtum mit gravierenden Folgen heraus.

Denn bereits 2006 platzte die Blase:

Das Angebot an Immobilien war größer als die Nachfrage geworden. Wenn jeder einen Kredit bekommt um ein Haus zu bauen, so werden viele Häuser gebaut. Irgendwann ist der Markt aber gesättigt und die Häuser finden keine Abnehmer mehr. Infolgedessen sinken die Immobilienpreise.

Gleichzeitig spielte hier die Tatsache, dass in den USA die Zinsen beim Häuserkauf nicht festgeschrieben sind, eine Rolle. Ein paar Jahre nach dem Kauf konnten die Besitzer plötzlich nicht mehr ihre Zinsen zahlen. Manche versuchten, durch neue Kredite, die Zinsen zu bezahlen. Da half es kaum Situation weiter, dass mittlerweile der Leitzins auch höher geworden war.

Für diejenigen Kreditnehmer mit keiner Sicherheit bedeutete dies, dass sie ihre Häuser verloren. Plötzlich wurden im ganzen Land massenweise Häuser versteigert. Es gab allerdings keine Käufer mehr. Die Bank musste sie also verscherbeln und nahmen gigantische Verluste hin.

Die Finanzkrise war eine Verkettung vieler Geschehnisse.
Sobald die ersten Kredite nicht mehr gezahlt wegen konnten, entstand ein großes Problem! | Quelle: unsplah

So begann die Kettenreaktion: Die Kredite waren ja zu Wertpapieren gebündelt und weiterverkauft worden. Es waren also nicht nur die Finanzierer, die von davon betroffen waren, sondern auch jegliche Art von Investoren, Großanleger und Banken.

In der Finanzindustrie wusste niemand mehr, wer noch liquide war und wer nicht. Daher traute sich auch niemand mehr, dem anderen Geld zu leihen. Der Finanzfluss stockte. 

Die heutigen Währungssysteme und -regeln gehen übrigens auf die alten Römer zurück. Alte Volkswirtschaften, wie zum Beispiel die Wirtschaft im Römischen Reich und wie sie funktionierte, können sehr faszinierend sein.

Welchen Verlauf nahm die Finanzkrise?

Die Situation hatte bereits zu diesem Zeitpunkt im Sommer 2007 globale Ausmaße erreicht. Die Zentralbanken griffen ein und pumpten Geld in den Markt, um die Lage zu beruhigen. Dies stellte sich als nichts mehr als eine Verzögerungen der wahren Krise heraus:

Bereits Anfang 2008 standen erste Banken kurz vor dem Abgrund. Dazu gehörte die Investmentbank Bear Stearns. Im März 2008 arrangierte daher die Federal Reserve eine Übernahme von Bear Stearns durch JP Morgan.

Im Juli 2008 erwischte die Krise die Hypothekenbank IndyMac, bis heute einer der größten Bankencrashs der US-Geschichte.

Anfang September nahm das US Finanzministerium die beiden größten Hypothekeninstitute Fannie Mae und Freddie Mac in Obhut. Um ihren drohenden Bankrott abzuwenden werden 200 Milliarden Dollar benötigt.

Dann folgte, am 15. September 2008, der Höhepunkt der Krise. Die viertgrößte Investmentbank der USA, Lehman Brothers, meldete Insolvenz an. Das US Finanzministerium beschloss, die Bank nicht zu retten. Der Vertrauensverlust zwischen den Banken, der schon 2007 den Finanzfluss gestört hatte, erreichte nun neue Ausmaße. 

Auch der Versicherungskonzern AIG schrieb riesige Verluste. Für seine Rettung sprang der amerikanische Staat jedoch mit 85 Milliarden Dollar ein.

Um die Lage zu stabilisieren und das Vertrauen in die Märkte wiederherzustellen, kündigte die US Regierung am 19. September eine Reaktion an. Man holte sich im Parlament die Erlaubnis, 700 Milliarden Dollar für diese Stabilisierung aufzuwenden. Der Plan war es jene Hypothekenpapiere zu kaufen, welche nicht mehr wiederverkauft werden können.

DIe Banken waren schwer von der Krise getroffen.
Zum Höhepunkt der Krise waren große Banken weltweit betroffen! | Quelle: unsplash

Nach Deutschland war die Krise im Sommer 2007 gekommen. Die IKB Deutsche Industriebank hatte sich in Geschäfte mit einer Gesellschaft aus den USA mit dem Namen „Rhineland Funding“ verwickelt. Die IKB hatte ihr eine milliardenschwere Garantie ausgesprochen, welche Rhineland Funding in Anspruch nehmen musste. Dadurch drohte der IKB der Bankrott, welcher nur durch eine Rettungsaktion deutscher Banken verhindert werden konnte. Durch die IKB wurde auch Deutschland von der Finanzkrise getroffen.

Im Herbst 2008, als sich die Ereignisse weltweit überschlugen, erwischte es die Hypo Real Estate. Ihr drohte die Insolvenz, da ihr irisches Tochterunternehmen durch den erlahmenden Finanzfluss in Schwierigkeiten geraten war.

Insgesamt flossen mehr als 100 Milliarden Euro Steuergelder in die Rettung der Bank. Im Zuge der Krise musste sie schließlich verstaatlicht werden.

Am 13. Oktober 2008 beschloss die die deutsche Regierung außerdem einen Rettungsschirm von fast 500 Milliarden Euro.

Welche unmittelbaren Folgen hatte die Finanzkrise?

Durch all diese Zahlen und Fakten über das zusammenbrechende Finanzsystem wird schnell eines vergessen. Das abstrakte hin und her schieben von Finanzprodukten hatte sehr reale Folgen.

Diese waren auf der gesamten Welt mehr oder weniger stark zu spüren. Durch Spekulationen auf Lebensmittel und Öl waren deren Preise angestiegen. Darunter litten die Konsumenten in Subsahara Afrika. Der World Food Price Index erreichte im Juni 2008 seinen Höchststand. Die Anzahl der Hungernden stieg weltweit um 75 Millionen.

Dann waren natürlich jene Hausbesitzer aus den USA betroffen, die einen Kredit schlechter Qualität aufgenommen hatten. 10 Millionen Amerikaner verloren durch die Krise ihr Eigenheim. Auch ihre Jobs waren nicht sicher. Insgesamt 9 Millionen Arbeitsplätze fielen der Krise zum Opfer. Für manche Betroffenen führte dies sogar zum Zusammenbruch der Familie.

Die Krise kostete Millionen Arbeitsplätze.
Als Folge der Krise verloren Millionen Menschen ihre Arbeit! | Quelle: unsplash

In Deutschland war der die Krise ebenfalls spürbar, allerdings um einiges schwächer (wie auch die Gründerkrise 1873 zur Zeit der industriellen Revolution). Die exportorientierte deutsche Wirtschaft schrumpfte um rund fünf Prozent. Die hergestellten Produkte, etwa Autos und Großindustrie, fanden weniger Abnehmer im Ausland.

Durch geschickte Maßnahmen der Bundesregierung konnte allerdings Schlimmeres verhindert werden. Es wurden zwei Konjunkturpakete für Unternehmen, Bildung und Infrastruktur bereitgestellt. Sie beliefen sich auf rund 80 Milliarden E-uro und sollten den Wirtschaftswachstum nachhelfen.

Zwei konkrete Punkte der Konjunkturprogramme waren die „Abwrackprämie“ und der Ausbau der Kurzarbeit. Ersteres sollte den Kauf von Autos ankurbeln. Hierfür bot man jedem Käufer eines Neuwagens 2500 €.

Bei der Kurzarbeit kann ein wirtschaftlich schlecht stehendes Unternehmen die Arbeitszeit einiger Mitarbeiter verkürzen. Dadurch wird einiges an Geld gespart. Das Unternehmen verbessert seine Chancen dem Bankrott zu entkommen. Werden bestimmte Kriterien erfüllt, übernimmt der Staat einen Teil des Gehalts der Mitarbeiter. Durch den Ausbau der Kurzarbeit wurden einige Jobs gerettet und das Vertrauen in den Markt gewahrt. Die Unternehmen konnten so außerdem, nachdem die Lage sich stabilisiert hatte, direkt auf Vollast produzieren. Sie hatten schließlich immer noch genug qualifizierte Mitarbeiter. Dies verschaffte der deutschen Wirtschaft einen großen Vorteil.

Im EU-Ausland waren die Folgen dagegen gravierender. Die öffentlichen Schulden der EU stiegen in den Krisenjahren enorm an. Gleiches gilt für die Arbeitslosenquote. Diese stieg mit der Krise von 7,0 auf 9,0 %.

In den wirtschaftlich schwächeren Ländern Europas wurde eines klar: Die Krise beeinflusste nicht nur Banken, Industrie und Arbeitsplätze. Denn um Banken zu retten brauchte man viel Geld. Genauer gesagt Steuergeld. Leider war davon nicht viel vorhanden, da die Krise Steuereinnahmen verringert hatte. Außerdem stiegen durch die erhöhte Arbeitslosigkeit die Sozialausgaben.

Kurz gesagt hatte die Finanzkrise einen immensen Einfluss auf die Staatshaushalte der Länder. In Griechenland, Portugal, Spanien, Irland und Italien war diese Belastung besonders hoch. Sie drohte die Staaten ebenfalls in den Bankrott zu treiben.

Wie hat sich aus der Finanzkrise eine europäische Schuldenkrise entwickelt?

Vor allem der Fall Griechenlands symbolisiert die Entwicklung der einstigen Finanzkrise. Die 2009 neu gewählte Regierung deckte nämlich auf, dass die Staatsverschuldungen deutlich höher waren als bisher angegeben.

Griechenland hatte also extrem hohe Schulden, die sie dringend tilgen mussten. Um dies zu tun, benötigte man neue Kredite. Die Banken und Geldgeber waren aber nur ungern bereit Griechenland zu leihen. Das hatte zwei Gründe:

Erstens befand man sich noch mitten in der Krise. Eine ihrer schwersten Folgen war, dass das Vertrauen im Finanzsystem verschwunden war. Geldgeber hatten mehr Angst als sonst, ihr Geld nicht mehr zu sehen. Man hatte aus der leichtfertigen Kreditvergabe vor dem Platzen der Immobilienblase gelernt. Geld war also teurer und Kredite schlechter. Der Finanzfluss stockte.

Zweitens erfüllte Griechenland die Voraussetzung, die schon vor der Krise einen unbeliebten Kreditnehmer ausgemacht hätte: Ihre Schulden waren hoch. So hoch, dass es es als Geldgeber sehr unwahrscheinlich war, sein Geld von Griechenland wiederzubekommen. Zusammen mit dem allgemeinen Vertrauensverlust konnte Griechenland also nur sehr schwer und sehr teuer an neues Geld kommen.

Mit jedem neuen Kredit wuchs der Schuldenberg und neue teure Kredite mussten zur Tilgung aufgenommen werden. Ein klassischer Teufelskreis.

Viele hatten Griechenland deshalb im April 2010 für bankrott erklärt.

Für Griechenland war der Staatsbankrott nicht weit.
Die Finanzhilfen der EU konnten Griechenland vor dem Staatsbankrott retten! | Quelle: unsplash

Erst jetzt griff die EU ein. Bis hierhin hatte man in Europa die gesamte Situation als nationale Frage verstanden. Anstatt europaweit die Krise anzugehen, sollten die Länder selber ihre Wirtschaft stabilisieren. In wohlhabenderen Ländern war dies möglich, ohne einen Staatsbankrott zu riskieren. In Südeuropa und Italien nicht.

Da die Sparmaßnahmen, die diese Staaten bis dato eingeführt hatten, nicht reichten, musste was passieren. Es wurde klar, dass der Bankrott eines Staates gravierende Folgen haben könnte. Sollte Griechenland soweit gelangen, wäre das Vertrauen in die Bonität anderer Staaten vollkommen verloren gegangen. Deren Zinsen wären gestiegen und ein Staatsbankrott würde dem anderen folgen.

Um dies zu verhindern, griffen die anderen Staaten Europas mit Geldspritzen ein. Zusammen mit der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfond wendetet man 110 Milliarden Euro auf. Durch den kurzfristig eingerichteten Rettungsschirm EFSF und den langfristigen ESM wurde Griechenland so seit 2010 unterstützt. Insgesamt flossen weit mehr Gelder, als gerade genannt.

Die Finanzkrise 2008 war für viele Ökonomen ein wichtiger Wendepunkt in der Wirtschaftsgeschichte des 20. und 21. JahrhundertsAus den Ereignissen um 2008 herum kann man sehr viel lernen. Sie gehören schon jetzt zu einem umfassenden Wirtschaftssanktionen und Geschichtsunterricht.

Wenn du etwas über den Bereich Verhaltensökonomik lesen möchtest, haben wir dazu einen Artikel.

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus