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Welche Fähigkeiten besitzen Kinder in Mathe?

Von Christiane, veröffentlicht am 28/11/2017 Superprof Blog DE > Nachhilfe > Mathe > Jedes Kind Kann Mathe Lernen

Als Kind setzt man die Mathematik mit der Besteigung des Mount Everest gleich.

Wenn man jedoch früh genug mit Mathe anfängt und einen motivierten Lehrer hat, kann der Matheunterricht nur erfolgreich werden.

Fragst Du Dich also, ob Dein Kind zum Erlernen des Einmaleins, der Addition und Subtraktion in der Lage ist, dann sei beruhigt, die Antwort lautet natürlich ja!

Denn die Lerneinheiten des Schulprogramms werden altersgerecht vermittelt, richten sich nach dem Intellekt des jeweiligen Alters und bauen aufeinander auf.

So erhält Dein Kind schon sehr früh mathematische Basiskenntnisse, von denen es sein ganzes Leben lang Nutzen tragen wird. Es wird…

  • Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten haben.
  • … gute Jobaussichten haben.
  • … Probleme lösen und verstehen können, warum welche Entscheidung getroffen wurde.
  • … neue Technologien verwenden können (z.B. Informatik).
  • … mit Zeit und Geld umgehen können.

Mit praktischen und konkreten Übungen und Beispielen aus dem Alltag erhält Dein Kind Zugang zu der Welt der Zahlen, der Geometrie, der Algebra, der Wahrscheinlichkeiten usw.

Und wenn Du selbst als Kind Schwierigkeiten in Mathe hattest, muss das noch lange nicht heißen, dass es Deinem Kind genauso ergehen wird. Womöglich hat es ungeahnte Mathefähigkeiten in sich!

Noch nicht überzeugt?

Dann lese diesen Artikel und erfahre, wie man Kindern am besten Mathe beibringt!

Warum muss man schon früh Mathe lernen?

Nach einer Studie der Professorin Michele Mazzocco des Center of Early Education and Development der Universität von Minnesota in Minneapolis (USA) entwickeln Kinder vor dem Schulalter (d.h. vor dem 7. Lebensjahr) am leichtesten ihre Fähigkeiten, die es ihnen später ermöglichen, die mathematischen Grundkenntnisse zu erlangen.

Spielend leicht Mathe lernen mit Bauklötzen. Spielzeug macht schlau! Schon vor der Schule eignen sich Kinder im Spiel erste Kenntnisse in der Mathematik an. | Quelle: visualhunt

Zum Beispiel erwerben sie ihr erstes Geometrie- und Symmetriewissen im Spiel mit Bausteinen (Duplo, Kapla etc.) und erlernen die Division mit Legosteinen oder beim Teilen eines Kekses mit ihren Freunden.

Es wurde sogar aufgezeigt, dass bereits Kinder unter 6 Monaten zwei verschiedene Bilder unterscheiden können (eines mit 10 Lichtpunkten von einem mit 20 Lichtpunkten). Das beweist, dass sie schon früh ein Verständnis für ganze Zahlen besitzen. Man kann also sagen, dass Babys wahre Genies sind!

Kinder sind in den ersten Lebensjahren sehr aufnahmefähig. Deswegen ist es so wichtig, ihnen schon im Kindergartenalter mathematische Grundkenntnisse zu vermitteln, um die Basis für die Entwicklung ihrer mathematischen Fähigkeiten in der Jugend und im Erwachsenenalter zu legen.

Nun stellst Du Dir vielleicht die Frage: Warum haben manche Grundschulkinder Schwierigkeiten, Mathe zu lernen?

Fähigkeit und Neugier stecken in jedem Kind, doch die Erklärung für Matheprobleme kommt wahrscheinlich aus der Umgebung des Kindes: Seine Eltern unterstützen ihn nicht beim Mathelernen, da sie selbst erhebliche Blockaden in diesem Fach besitzen.

Mathelehrer müssen kompetent sein

Im Matheunterricht muss der Lehrer wissen, was er tut. Er muss tiefgründige Mathekenntnisse haben, um kompetent unterrichten zu können.

Wenn der Lehrer selbst Vertrauen in seine Fähigkeit hat, Mathe zu unterrichten, interessieren sich seine Schüler umso mehr für das Fach und lernen leichter.

Kinder sind, wie man so schön sagt, wahre „Schwämme“. Sie nehmen alles auf und merken sofort, wenn etwas nicht stimmt. Im Unterricht stehen sie in Abhängigkeit zum Lehrer, und wenn der völlig ahnungslos ist, überträgt sich das auch auf die Kinder.

Der Lehrer muss im Matheunterricht also sein ganzes pädagogisches Wissen, sein Know-how und seine Motivation deutlich machen, damit seine Schüler ihm ohne Zögern folgen und keine psychologischen Lernblockaden aufbauen.

Wie wäre es mit didaktischen Spielen und unterhaltsamen Kopfrechenaufgaben?

Es ist wichtig, einem Kind mathematische Konzepte im Detail zu erklären, damit es sie wirklich versteht und interpretieren kann. Bloßes Auswendiglernen ist hingegen unwirksam.

Das ist einem guten Lehrer klar, und er wird alles dafür tun, damit sein Schüler das nötige Vertrauen in seine mathematischen Fähigkeiten bekommt.

Von der Bedeutung einer positiven Einstellung

Positives Denken ist das A und O. „Think positive“ heißt die Devise! | Quelle: visualhunt

In allem, was ein Mensch (ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener) unternimmt, muss seine Einstellung positiv sein, damit er schulischen, beruflichen und privaten Erfolg hat.

Kinder, die von Natur aus oder durch die Erziehung eine positive Einstellung haben, glauben an ihre Intelligenz und dass diese sich immer weiter entwickeln kann.

Sie haben im Allgemeinen eine größere Aufnahmefähigkeit und Erfolgsgarantie als Kinder mit einer negativen Einstellung. Letztere halten ihre Fähigkeiten für begrenzt, während die anderen sich weiterentwickeln und Erfolge verzeichnen.

Der Geist entwickelt sich mit der Zeit und der Erfahrung.

Wenn Du vor einem Problem stehst, kannst Du es nicht mit Eltern und Lehrern lösen, die von Dir keinen Erfolg erwarten. Womöglich entwickelst Du die Ansicht, dass Du in diesem Bereich ungeeignet bist.

So verhält es sich auch in der Mathematik: Wenn Du glaubst, in Mathe unbegabt zu sein, findest Du auch keine Lösungen.

Guter Matheunterricht motiviert die Schüler und lässt sie schonend in die Welt der Zahlen eintauchen, um ihnen ein positives Bild der Mathematik zu vermitteln. So beginnt man in den ersten Stunden nicht gleich mit komplizierter Prozentrechnung, sondern erst einmal mit einfachen Additionen.

Möchtest Du wissen, wie Du Deinen Kindern zu Hause Mathe beibringen kannst?

Die Mathe-Angst

Wie überwindet man Mathe-Blockaden? Häufig sind es nur Lernblockaden, die Kinder am Mathelernen hindern. | Quelle: visualhunt

Während in der Vergangenheit die Rechenmaschine das Fach Mathematik anschaulicher machte, sind es heute Lern-Apps, die Kindern (und auch Erwachsenen) beim Mathelernen helfen.

Doch zuallererst sollte jemand, der Mathe lernen muss, die Angst vor Mathe verlieren, denn mit einer negativen Einstellung lernt es sich schwerlich.

Auch Eltern, die eine Mathe-Blockade haben, helfen ihren Kindern nicht, ihre schulische Leistungen in dem Fach zu verbessern, indem sie diese Blockade auf ihre Kinder übertragen.

Doch solch ein Teufelskreis kann durchbrochen werden. Psychologen der University of Chicago betrieben mit 587 Erstklässlern eine Studie. Sie stellten ihnen ein Jahr lang ein Tablet mit einer Mathe-App („Bedtime Math“) zur Verfügung, welche für das gemeinsame Lernen mit ihren Eltern konzipiert ist.

Nach diesem Testjahr verbesserten sich die Leistungen der Schüler erheblich, auch derjenigen Kinder, die aus Familien stammten, in denen Mathe-Blockaden angegeben wurden.

Dies beweist, dass Kinder fähig sind, Mathe zu erlernen, und dass eine frühe Beschäftigung mit Mathe von großer Bedeutung ist. Im Elternhaus darf nur keine „mathefeindliche“ Atmosphäre herrschen!

Kann jedes Kind Mathe lernen?

Die Antwort ist komplexer als ein einfaches Ja oder Nein.

Sie hängt von der Umgebung, der guten Zusprache und den richtigen Lehrmethoden ab.

Wenn diese Faktoren stimmen, können Kinder auf ihrem natürlichen Wissensdurst aufbauen sowie Fähigkeiten und Freude an Mathe entwickeln, die ihr Potenzial steigern und von denen sie in ihrem zukünftigen Leben zehren werden.

Das gilt im Übrigen auch, um gängigen Vorurteilen entgegenzuwirken – wie etwa, dass Jungs in Mathe besser sind als Mädchen

Wie kann ein Privatlehrer seinen Schülern helfen?

Unterricht mit einem Privatlehrer ist bei Matheproblemen sehr effektiv. Ein Nachhilfelehrer passt den Unterricht an seinen Schüler an und macht ihm Mathe schmackhaft. | Quelle: visualhunt

Mathe-Nachhilfe kann einem Schüler helfen, eine positive Beziehung zu Mathe aufzubauen und Selbstvertrauen in diesem Fach zu entwickeln.

Denn im Gegensatz zu traditionellem Matheunterricht in der Schule bedeutet Nachhilfe Unterricht nach Maß. Er passt sich an die Bedürfnisse des Schülers an.

Hier geht er nicht in der Gruppe unter, so dass sich der Lehrer voll und ganz ihm persönlich widmen und sein Programm 100%ig an die Bedürfnisse und das Mathe-Niveau des Schülers anpassen kann.

Der Lehrer findet seine Wissenslücken in Mathe heraus (Brüche, Wahrscheinlichkeiten, Geometrie, Algebra etc.) und kann seinen Privatunterricht darauf aufbauen.

Auch auf psychologischer Ebene erweist ein Nachhilfelehrer seinen Nutzen, denn er kann seinem Schüler eine positive Einstellung zum Fach vermitteln und ihm mathematische Kenntnisse von seinem persönlichen Standpunkt aus beibringen.

So bekommt der Schüler den Eindruck, dass Mathe doch eigentlich ganz einfach ist.

Der Privatlehrer ist eine Art persönlicher Coach, der seinen Schüler motiviert, ihn berät, ihm Lerntipps gibt und Übungen mit ihm macht, die seine Leistungen verbessern.

Mit seinem Mathe-Nachhilfelehrer kann er sich bei Verständnisproblemen austauschen und erhält eine andere Sichtweise auf das Fach.

So sieht lebendiger Matheunterricht aus!

Natürlich ist mit dem Erlernen mathematischer Sachverhalte viel Arbeit verbunden, doch so verhält es sich schließlich in jeder Disziplin.

Mathe lernen ist an sich nicht schwer. Man muss nur die richtige Herangehensweise und Einstellung haben.

Mathe lernen kannst Du in jedem Alter!

Dein Kind leidet an einer Lese-Rechtschreibschwäche und Du weißt nicht, wie man einem Legastheniker Mathe beibringt? Dann lese unseren Artikel!

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