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10 Geheimrezepte für eine vegetarische Küche, die alle begeistert

Von Anna, veröffentlicht am 03/11/2018 Blog > Kunst & Freizeit > Kochen > Vegetarische Gerichte: Unsere TOP 10 Rezepte ohne Fleisch

In unserer heutigen Gesellschaft vollzieht sich ein Wandel! Ein ökologischer Wandel!

Während Bio, Veggie und vegan vor 15 Jahren noch total out waren und Reformhaus-Image besaßen, sind heutzutage viele, vor allem junge Leute, sensibilisiert und achten auf ihre Umwelt.

Klasse!

Nicht zuletzt lassen Skandale in der Massentierhaltung, Plastik in Meeresfrüchten und Fisch und die Sorge um den Klimawandel mehr und mehr Leute auf ihre Ernährung achten!

Wenn Du Dich jetzt fragst, was fleischloses Essen mit Klimawandel zu tun hat, dann klick Dich durch unseren Artikel.

Wer mehrheitlich vegetarisch isst, isst besser!

Obwohl Ernährung heute zu einem zwiespältigen Thema geworden ist und jeder seine eigenen Prinzipien verfolgt, so ist ein Statement klar bewiesen:

Eine mehrheitlich vegetarische Ernährung ist gesünder für Mensch, Tier und Planet.

Ja, auch Deiner Gesundheit und Deinem Körper tust Du etwas Gutes, wenn Du Deinen Fleischkonsum zumindest reduzierst.

Wusstest Du, dass Vegetarier günstigere Blutdruckwerte, eine höhere Lebenserwartung und eine geringere Anfälligkeit gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes haben?

In einer großen Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine wurde festgestellt, dass bei Vegetariern das Krebsrisiko um sagenhafte 40 % sinkt.

Du suchst neue Inspiration für Deine vegetarische Küche? Dann schau Dir unsere vegetarischen Lieblingsrezepte an. Die Vielfalt an vegetarischen Rezepten ist groß. Wir haben Dir unsere 10 leckersten vegetarischen Rezepte zusammengestellt. | Quelle: Pixabay

Immer wieder kursieren Irrtümer über Vegetarier: Eiweiß-, Jod- und Eisenmangel, das kann ja keine gute Ernährungsform sein. Falsch!

Zwar ist Fleisch ein Lieferant von Eisen, Zink und einer Reihe von B-Vitaminen, aber ein Vegetarier kann diese bewusst ersetzen:

  • Vegetarier, die Milch, Milchprodukte und Eier essen, erhalten genügend tierisches Eiweiß und sogar Vitamin B12
  • Mit jodiertem Salz beugen Vegetarier Jodmangel vor
  • Eisen kann man auch über pflanzliche Produkte aufnehmen. Zum Beispiel: 150g Amaranth hat zum Beispiel mehr Eisen als 150g Rinderschinken! Auch getrocknete Linsen, Nüsse, Hirseflocken, Haferflocken oder Weizenkleie haben einen besonders guten Eisenwert. Da pflanzliches Eisen nicht so gut vom Körper aufgenommen wird, wie tierisches, sollten Vegetarier auf ausreichenden Vitamin C Konsum (z.B. Mit Obstsäften oder Kohl) achten.

Wer auf also auf eine vegetarische Küche umsteigen und sich und seiner Umwelt etwas Gutes tun möchte, muss lediglich einige ernährungswissenschaftliche Punkte beachten … that’s it!

Viele Gründe sprechen für eine vegetarische Küche: gesundheitliche, ökologische, gesellschaftspolitische und ethische!

Nun muss man sagen: Wer gern ab und zu ein gutes Stück Fleisch isst, sich aber die anderen 6 Tage die Woche vegetarisches Essen kocht, macht trotzdem alles richtig.

Immerhin haben wir es früher auch so gemacht: Den Sonntagsbraten gab es nur sonntags und den Rest der Woche wurde fleischlos gegessen. Damals ganz einfach aus Kostengründen.

Seinen Fleischkonsum gar nicht kritisch zu beäugen, weil man sich nicht vorstellen kann, direkt Hardcore-Vegetarier zu werden, ist weniger hilfreich, als jemand, der bewusst und selten Fleisch konsumiert. Aber das ist natürlich auch nur meine Meinung!

Jetzt aber endlich Bühne frei für die TOP 10 der vegetarischen Küche!

#1 Kunterbunt wie das Leben – Vegetarische Buddha Bowl

Vegetarische Bowls sind im Trend – weil sie verdammt lecker und schnell zubereitet sind.

Auch als Resteverwerter eignen sich Bowls perfekt und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Eine Rainbow Buddha Bowl kannst Du zum Beispiel mit folgenden Zutaten vorbereiten:

Unter den vegetarischen Rezepten sind die Buddha Bowls gerade besonders angesagt. So oder ähnlich könnte Deine vegetarische Bowl aussehen. | Quelle: Unsplash

Für eine Bowl benötigst Du:

  • 1/2 Süßkartoffel
  • 60 g Naturreis
  • 40 g schwarze Bohnen (alternativ Kidneybohnen)
  • 1 Möhre
  • 1 Handvoll Rucola
  • 1/2 Avocado
  • 2 Prise(n) Majoran
  • 2 Teelöffel Kokosöl
  • Salz und Pfeffer
  • 120 ml Wasser

Für den Hummus:

  • 1/2 Dose Kichererbsen
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Tahinisauce
  • 1/2 Limette (nur der Saft)
  • 1 Prise(n) Kreuzkümmel
  • 3 Esslöffel Wasser
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

ZUBEREITUNG:

  1. Backofen auf 200 °C vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Süßkartoffel in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden. Mit Kokosöl und Majoran vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Gleichmäßig auf Backblech verteilen und ca. 20-30 Minuten backen.
  4. Reis in Wasser aufkochen, Hitze reduzieren und ca. 15-30 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit absorbiert wurde.
  5. Möhren schälen und in feine Streifen schneiden.
  6. Rucola waschen und abtropfen lassen.
  7. Für den Hummus alle Zutaten in einen hohen Behälter füllen und mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft erneut abschmecken.
  8. Rucola in die Schale füllen. Möhren, Bohnen, Avocado, Süßkartoffeln und Reis verteilen und mit einem Klecks Hummus servieren.

Das Rezept stammt von Springlane, wo Du auch noch viel mehr Rezepte zu Buddha Bowls finden kannst.

#2 Das Spiel der Aromen – Orientalische Couscous Pfanne

In jahrelanger Arbeit wurde das Rezept immer wieder verfeinert.

Jetzt ist es perfekt und nicht selten werde ich sogar von meinen Kindern gefragt, wann ich denn wieder einmal Gemüse-Couscous mache!

So bekommt man Kinder zum Gemüse Essen!

Vegetarisch kochen leicht gemacht: Gemüse schälen, schneiden und einkochen lassen. In einer Couscous Pfanne kannst Du so viel Gemüse wie möglich zu einem leckeren vegetarischen Gericht verarbeiten. | Quelle: Visualhunt

Was Du für eine Pfanne für 4 Personen brauchst: 

  • eine große, wirklich große Pfanne, ansonsten nimm gern einen großen Topf
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Aubergine
  • 1 rote Paprika
  • 3 Karotten
  • 2 Zucchini
  • 1 Dose Kichererbsen (ca. 300g) oder getrocknete Kichererbsen, die Du über Nacht einweichen musst
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Apfel
  • getrocknete Früchte (Aprikosen, Datteln, Backpflaumen, Korinthen)
  • wenn gewünscht gestiftete Mandeln
  • 50 g Tomatenmark
  • 2 EL Zucker oder alternativ Agavendicksaft, Honig etc.
  • 2g Zimt
  • 2g Cumin
  • Salz / Pfeffer
  • ca. 400g Couscous

ZUBEREITUNG:

  1. Die meiste Arbeit liegt im Schälen und Schnippeln. Am besten bereitest Du zuerst das ganze Gemüse vor, bevor es ans Kochen geht. Zwiebeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Aubergine und Zucchini würfeln. Karotten schälen und mit der Paprika in Streifen schneiden. Kartoffeln und Apfel schälen und in nicht zu große Stücke schneiden. Die getrockneten Früchte nach Wahl (z.B. 5 getrocknete Aprikosen oder Backpflaumen) klein schneiden.
  2. Olivenöl erhitzen und Zwiebeln nur wenig anbraten, danach Aubergine und Karotten hinzufügen und im Öl etwas dünsten lassen. Gib danach das restliche Gemüse (Zucchini, Kichererbsen, Paprika, Kartoffeln) und den Apfel hinzu und rühre um.
  3. 50g Tomatenmark einrühren und alles mit Wasser begießen, sodass das meiste Gemüse bedeckt ist.
  4. Jetzt bei mittlerer Hitzezufuhr einkochen lassen. Das Gemüse wird solang mit der Tomatensoße eingekocht, bis alles weich ist.
  5. Getrocknete Früchte und wenn gewünscht Mandeln unterrühren. Danach das Gemüse mit Zucker, Zimt (Achtung: nicht zu viel!), Salz, Pfeffer und Cumin abschmecken. Das die Soße leicht süßlich schmeckt, ist gewünscht! Gern kannst Du auch noch etwas nachsüßen.
  6. Jetzt für den Couscous Wasser in einem Topf zum Kochen bringen oder einfach mit dem Wasserkocher erhitzen. Wasser vom Herd nehmen und mit 1 TL Salz, 4 EL Öl hinzugeben und Couscous hinzugeben und gut verrühren.

#3 Ungelogen der beste Burger, den ich je gegessen habe: Der Monkey Burger

Mit Burger kriegt man doch alle rum!

Mit diesem Gericht bringst Du sogar Fleischesser auf einen neuen Geschmack! Am besten erst gar nicht im vornherein verraten!

Die Kombination der Zutaten sieht auf den ersten Blick verrückt aus, aber Dein Mut wird belohnt werden 😉

Gesunde vegetarische Köstlichkeit: der vegetarische Monkey Burger kommt sogar bei Nicht-Vegetariern an. Veggie Burger schmecken nicht immer nach was, aber der Monkey Burger hat es geschmacklich ins sich. | Quelle: Pexels

Was Du für 4 Burger brauchst: 

  • 250 g Räuchertofu
  • 50 g Erdnüsse
  • 4 Burgerbrötchen
  • 2 Banane(n)
  • 2 EL Sojasauce
  • Erdnussbutter
  • 2 EL Sesampaste
  • 1 Zwiebel(n)
  • 1 Knoblauchzehe(n)
  • 50 g Mehl
  • Zucker
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Fleischtomate(n)
  • 1/2 Gurke(n)
  • n. B. Eisbergsalat
  • 1 EL Senf

ZUBEREITUNG:

  1. Eine halbe Banane, die Zwiebel, die Erdnüsse sowie den Knoblauch schön klein hacken.In einer Schüssel mit dem Mehl, Senf, Sojasauce und Sesampaste vermischen.
  2. Den Räuchertofu schön klein dazubröseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Alles gut verkneten, bis eine schöne Masse entsteht.
  3. 4 Burgerbratlinge daraus formen und diese von beiden Seiten mit etwas Mehl bestäuben.
  4. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und die Bratlinge von beiden Seiten schön knusprig anbraten. Dabei aber beim Wenden vorsichtig sein, denn sie sind besonders am Anfang noch nicht ganz so stabil.
  5. Parallel dazu Zucker nach Belieben in einer Pfanne karamellisieren.
  6. Währenddessen die restlichen Bananen in dünne Scheiben schneiden, und wenn der Zucker karamellisiert ist, mit in den Topf geben. Herd ausschalten und die Bananen herausnehmen.
  7. Burgerbrötchen anrösten (im Ofen oder auf dem Toaster).
  8. Dann Erdnussbutter nach Belieben drauf streichen, Eisbergsalat, geschnittene Tomaten und Gurken nach Belieben stapeln und Bratling drauf.
  9. Zu aller letzt die karamellisierten Bananen dazugeben. Deckel drauf und servieren.
  10. Wer mag, kann auch gerne noch (vegane) Mayo sowie Ketchup hinzufügen.

Dies ist ein veganes Rezept von Chefkoch.

#4 Ein schnelles vegetarisches Rezept – Vegetarische Fladenbrotpizza

Machmal muss es schnell gehen. Aber schnell heißt ja nicht gleich schlecht.

Auch in 10 Minuten kannst Du Dir super leckere vegetarische Gerichte zaubern.

Mit diesem Trick ist auch Pizza wahnsinnig schnell gemacht!

Vegetarisch kochen in nur 10 Minuten. Türkisches Fladenbrot für ein schnelles vegetarisches Rezept: Fladenbrotpizza | Quelle: Pixabay

Was Du für 2 Fladenbrot-Pizzen brauchst:

  • ein großes türkisches Fladenbrot
  • eine Packung Creme fraiche
  • eventuell Streichcreme Curry-Mango-Papaya (von Alnatura zum Beispiel)
  • 1 Zucchini
  • 1 kleine Dose Mais
  • Oliven
  • 1/2 Paprika
  • Streukäse oder Mozzarella
  • frischer Basilikum
  • Rucola
  • Salz/ Pfeffer/ Oregano

ZUBEREITUNG:

  1. Den Ofen auf 220 Grad (Umluft nicht empfehlenswert) vorheizen.
  2. Fladenbrot mit einem großen Sägemesser waagerecht halbieren. Brothälften mit den Schnittflächen nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  3. Brote mit 1-3 EL Creme Fraiche bestreichen. Wenn gewünscht noch etwas Curry Streichcreme darauf verteilen. Wenn Du keine Streichcreme nimmst, kannst du die Brote ganz leicht salzen und mit Oregano bestreuen.
  4. Zucchini in ganz feine Rondelle und Paprika in feine Streifen schneiden und die Brote damit belegen.
  5. Mais aus der Dose abtropfen und darüber verteilen, ebenso die Oliven, die bestenfalls geschnitten sind.
  6. Streukäse oder Mozzarella über Deine Brote legen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 15 Min. backen. Das Fladenbrot sollte nicht zu kross werden.
  7. Basilikum und Rucola in der Zwischenzeit waschen und Stiele abzupfen.
  8. Fladenbrotpizza aus dem Ofen nehmen. Mit Basilikum und Rucola garnieren und schmecken lassen!

Das Schöne an Pizza ist, dass man sie nach Lust und Laune belegen kann. Vielleicht versuchst Du Deine nächste Fladenbrot Pizza mit Olivenöl, Tomate und Mozzarella?

#5 Eine Reise nach Italien – DIY- Gnocchi mit Pesto

Selbstgemacht schmeckt es 1000 Mal besser!

Wer einmal Gnocchi und Pesto selbst gemacht hat, wird sich nur noch schwer für eingeschweißte Gnocchi und gekauftes Pesto begeistern können …

Achtung – Suchtgefahr!

Gnocchi sind ein einfaches vegetarisches Rezept, welches aber etwas Zeit beansprucht. Besser können Gnocchi nicht schmecken! Selbstgemacht mit eigenem Pesto. Da punktet Vegetarisch Kochen auch bei jedem Fleischesser. | Quelle: Pixabay

Was Du für dieses leckere vegetarische Rezept für 4 Personen brauchst:

FÜR DIE GNOCCHI:

  • 750 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 TL Salz
  • 150 g Mehl + Mehl zum Arbeiten
  • 1 Ei

FÜR GRÜNES PESTO:

  • 40 g Pinienkerne
  • 25 g Basilikum
  • 40 g Parmesan
  • ½ Knoblauchzehe
  • 4 TL Olivenöl
  • Meersalz
  • Pfeffer

FÜR ROTES PESTO:

  • 100g getrocknete Tomaten
  • 50g Pinienkerne
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 70ml Sonnenblumen Öl
  • ½ Teelöffel fein gemahlener Malabar Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • Etwas Wasser

ZUBEREITUNG:

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen, in Stücke schneiden und in 20 Min. in wenig Salzwasser weich kochen.
  2. Für das Pesto die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Parmesan reiben. Knoblauch schälen, klein würfeln und mit den Pinienkernen, dem Basilikum und dem Parmesan in einem Mörser zerstoßen oder mit einem Stabmixer zerkleinern. Das Öl einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Für das Tomatenpesto verhält es sich ähnlich: Pinienkerne rösten und alle Zutaten mit dem Mixer zerkleinern. Wenn die Masse zu fest ist nach Belieben Wasser hinzufügen.
  4. Für die Gnocchi die Kartoffeln mit dem Stampfer zerdrücken und in eine große Schüssel geben. Mehl, Ei und Salz zugeben und alles mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  5. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Aus dem Teig mehrere Rollen von 1,5 cm Durchmesser formen und diese in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Teigstücke auf ein mit Mehl bestäubtes Geschirrtuch legen.
  6. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, die Gnocchi darin portionsweise 4-5 Min. ziehen lassen, bis sie nach oben steigen. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, kurz abtropfen lassen und mit dem Pesto servieren.

Dies ist ein vegetarisches Rezept des GU-Verlags aus dem Buch „Veggie for Family: Fleischlos glücklich“.

#6 Exotisch, schnell, gesund – Thailändisches Gemüsecurry

Wer mag es nicht – Thaifood?

Auch ohne Hähnchen und Rind schmeckt thailändisches Essen hervorragend!

Knackiges Gemüse mit Kokosmilch und einer scharfen Note spricht alle Sinne an!

Verreise mit den Sinnen nach Asien und koche leckere Gemüsecurrys mit Reis. Vegetarisches Essen ist in buddhistischen Ländern, wie Thailand Gang und Gäbe.| Quelle: Unsplash

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200g Basmati Reis
  • Basmati
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 kleine rote Paprika
  • 1 kleine Süßkartoffel
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 100g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Chilis
  • 400ml Kokosnussmilch
  • 2 EL Curry Jaipur
  • 2 EL Curry Pasten

ZUBEREITUNG:

  1. Zucchini waschen und halbieren. In Scheiben schneiden.
  2. Pilze reinigen und ebenfalls halbieren oder vierteln.
  3. Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen.
  4. Paprika waschen und entkernen. In feine Streifen schneiden.
  5. Süßkartoffel schälen und klein schneiden.
  6. Reis nach Anleitung kochen. Nach Belieben ein Stück Butter in den fertigen Reis hinzufügen.
  7. Zwiebeln, Chili und Knoblauch im Wok erhitzen.
  8. Das ganze Gemüse zugeben und kurz anbraten.
  9. Kokosmilch und Curry-Pulver zugeben. Circa 8 Minuten köcheln lassen.
  10. Den Reis mit dem grünen Currypulver würzen. Reis und Gemüse auf einem Teller anrichten und servieren.

#7 Herbstliche Kürbis-Kartoffel-Linsenpfanne

Die Tage werden kürzer, die Blätter fallen und draußen wird es ungemütlich: Es ist Kürbiszeit!

Neben der klassischen Kürbissuppe habe ich ein neues leckeres und schnelles vegetarisches Rezept mit Kürbis entdeckt.

Die vegetarische Kürbis-Linsen-Kartoffelpfanne hat durch die Linsen einen hohen Eisenwert. Kürbis ist eine tolle Zutat für die vegetarische Küche – besonders im Herbst! | Quelle: Pixabay

Was Du für 4 Personen brauchst:

  • eine große Pfanne
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Hokkaidokürbis
  • 3 Karotten
  • 6-7 mittelgroße Kartoffeln
  • 150g rote Linsen (getrocknet)
  • Kurkuma
  • Salz/ Pfeffer
  • 1 EL Crème fraîche, Schmand oder Frischkäse

ZUBEREITUNG:

  1. Zwiebel schälen und klein schneiden.
  2. In eine Pfanne etwas Wasser geben und Zwiebeln im Wasser dünsten.
  3. Karotten und Kartoffeln schälen und in mittelgroße Stücke schneiden.
  4. Hokkaidokürbis halbieren, Kerne ausnehmen und die rote Schale mit einem Messer rundherum abschneiden (wem das zu viel Arbeit ist, der kann die Schale auch lassen, sie könnte aber etwas härter sein als das Kürbisfleisch).
  5. Kürbis in Stückchen schneiden und Karotten, Kartoffeln, und Kürbis in die Pfanne geben und etwas dünsten lassen.
  6. Wasser hinzugeben, bis fast alles bedeckt ist und köcheln lassen.
  7. Bevor alles weich gekocht ist 150g Linsen hinzufügen und nochmals 10-15 min köcheln lassen.
  8. Mit Kurkuma, Salz, Pfeffer und Creme fraiche abschmecken und fertig!

#8 Der Schuss Weißwein macht’s – leckere Zucchinisuppe

Zucchini ist, wie Du vielleicht schon weißt, ein Renner in der vegetarischen Küche.

Der mild fruchtige Kürbis, der von Juni bis Oktober Saison hat, kann gegrillt, gekocht oder roh gegessen werden oder ganz einfach zu meiner Lieblingssuppe verarbeitet werden.

Ein schnelles und einfaches vegetarisches Rezept: Zucchinisuppe Zucchini ist in der vegetarischen Küche in beliebtes Gemüse. Auch Zucchini pur, gemischt mit wenigen Zutaten ergibt eine der leckersten Suppen. | Quelle: Pixabay

Was Du  für dieses schnelle vegetarische Rezept für 4 Personen brauchst:

  • 5 mittelgroße Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • Öl
  • 1 Tasse Weißwein
  • 1/2 l Gemüsebrühe
  • 4 EL Creme fraiche oder Soja Cuisine
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Basilikum

ZUBEREITUNG:

  1. Zwiebel schälen, schneiden und in einem großen Topf mit Öl glasig werden lassen.
  2. Zucchini waschen und in Stückchen schneiden.
  3. Nach 5 Minuten zu den Zwiebeln geben und zusammen andünsten.
  4. Gemüsebrühe anrühren und über die Zucchini geben.
  5. Mit verschlossenem Deckel köcheln lassen, bis die Zucchini weich sind.
  6. Mit einem Pürierstab die gekochten Zucchini fein pürieren.
  7. Eine Tasse Weißwein und 4 EL Creme fraiche oder eine Packung Soja Cuisine hinzufügen.
  8. Knoblauch pressen und dazugeben.
  9. Alles verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  10. Mit Basilikumblättern anrichten.

#9 Und noch ein Klassiker aus Italien: Vegetarische Spinat-Gemüse-Lasagne mit Tomatensoße

Es ist kein Geheimnis – Essen aus Italien punktet immer!

Auch in der vegetarischen Küche gibt es viele tolle Rezepte mit italienischem Touch.

Pronti, attenti, via!

Viva Italia geht auch prima vegetarisch. Spinat ist nicht nur als Salatbeilage gut, sondern hat mit seinem guten Eisengehalt auch in der warmen vegetarischen Küche Vorzug. | Quelle: Unsplash

Zutaten für eine große Lasagneform:

  • 600 g Blattspinat, TK, mit Rahm
  • 2 große Karotten
  • 7 m.-große Champignons
  • 1 große Zwiebel
  • 5 EL Milch
  • 1/2 Pck. Kräuterfrischkäse, ca. 100 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL, gestr. Gemüsebrühepulver
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 150 ml süße Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Paket Lasagneplatten
  • 1 Tüte Käse, gerieben
  • Salz und Pfeffer
  • Chilipulver

ZUBEREITUNG:

  1. Karotten, Champignons und Zwiebel schälen, schneiden und zuerst die Zwiebelwürfel in einer Pfanne anbraten, bis sie glasig sind. Danach das restliche Gemüse dazugeben und kurz mitbraten.
  2. 5 EL Milch dazugeben und den Rahmspinat darin erhitzen, bis die Blätter nicht mehr gefroren sind und die Rahmsoße leicht eingedickt ist.
  3. Jetzt den Frischkäse sowie die Gemüsebrühe dazugeben und gut verrühren. Fünf Minuten köcheln lassen, bis die Soße schön eingedickt ist.
  4. Zum Schluss die Knoblauchzehe dazu pressen und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Das Spinatgemisch darf ruhig gut würzig sein, da der Spinat beim Backen relativ viel Salz „schluckt“.
  5. In einem separaten Topf die Butter erhitzen, bis sie vollständig zerlaufen ist. Das Mehl unter Rühren hinzugeben und zu einer glatten Masse verrühren.
  6. Unter stetem Rühren nun die passierten Tomaten dazugeben, danach direkt die Sahne dazugießen und alles kurz aufkochen.
  7. Die Knoblauchzehe dazupressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auch hier muss nicht am Salz gespart werden.
  8. Mit der Tomatensoße und dem Spinat dünn den Boden einer Auflaufform bedecken und jetzt abwechselnd Lasagneplatten, Spinatgemisch und Tomatensoße darin schichten. Mit der Soße abschließen und lückenlos mit Reibekäse bestreuen.
  9. Bei 180 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen.
  10. Nach dem Backen noch fünf bis zehn Minuten im ausgeschalteten Backofen stehen lassen, dann bleibt die Lasagne perfekt in Form und zerläuft nicht.

Dieses vegetarische Rezept von Chefkoch ist mir besonders durch die durchweg positiven Bewertungen ins Auge gefallen.

#10 Elsässisch mal anders – Flammkuchen mit geschmolzenem Taleggio, Radicchio und Aprikosen

Ein bisschen Frankreich-Flair für Deine grüne Küche!

Und mit selbst gemachtem Teig ein großer Genuss!

Wer etwas stärkeren Käse mag, der wird diesen vegetarischen Flammkuchen lieben.

Vegetarische Rezepte für Flammkuchen findest Du viele weitere im Netz. So kennt man ihn: den Flammkuchen! Doch mit vegetarischen Zutaten belegt, schmeckt er ebenfalls großartig | Quelle: Visualhunt

Zutaten für einen Flammkuchen (für 2 Personen): 

  • 1 Pkg. Flammkuchenteig oder
  • Flamkuchenteig selbst machen: 220 g Mehl, 3 EL Olivenöl, 0.5 TL Salz, 100 ml Wasser, 1 Eigelb
  • 200g Crème Fraîche
  • 200g Taleggio-Käse
  • 1/2 Radicchio
  • 50g Walnusskerne, gehackt
  • 4 frische Aprikosen
  • 100g getrocknete Tomaten, klein geschnitten
  • 1 Bund Thymian, gezupft, gehackt
  • 2 EL Olivenöl

ZUBEREITUNG:

  1. Den Backofen auf 200°C (180°C Umluft) vorheizen.
  2. Für selbstgemachten Flammkuchenteig: Mehl mit 2 EL Olivenöl, Eigelb, Salz und 100 ml Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel mit restlichem Öl bestreichen, in Folie wickeln und bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Den Flammkuchen auf Backpapier auf einem Blech ausbreiten.
  4. Den halben Radicchio putzen, davon die Hälfte fein hacken und mit der Creme Fraiche sowie dem gehackten Thymian mischen.
  5. Alles mit Salz und ausreichend Pfeffer abschmecken und die Masse auf den Flammkuchen geben.
  6. Die Aprikosen von den Kernen befreien und achteln.
  7. Die gehackten Wallnusskerne leicht in der Pfanne ohne Öl bräunen.
  8. Den Taleggio in feine Streifen schneiden und zusammen mit den getrockneten Tomaten, Wallnüssen und Aprikosen auf dem Teig verteilen.
  9. Nochmal mit Salz und Pfeffer würzen und alles für 15 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen backen.
  10. In der Zwischenzeit den restlichen Radichio in ca. 1cm breite Streifen schneiden.
  11. 2 EL Olivenöl mit Pfeffer und Salz mischen und den Radicchio darin kurz marinieren, dann auf dem ofenwarmen Flammkuchen verteilen.

Das Rezept stammt aus der Rezeptesammlung des Kochhaus.

*

So, falls Du nicht schon längst an den Kochtöpfen stehst, hoffe ich, Dich mit den Rezepten inspirieren zu können.

Auf Seiten, wie Kraut Kopf oder Eat this! findest Du natürlich noch 1 000 andere leckere vegetarische Rezepte.

BON APPÉTIT ! 

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